Deutsch B1 Schreiben und Sprechen

20 eigene Schreib- und Sprechaufgaben im Stil von DTZ, telc und Goethe, mit Musterlösungen, Checklisten und Redemitteln.

Über diese Fragen

Alle Texte, Namen, Orte, Daten und Preise sind für die Übung erfunden. FreeExamPath ist unabhängig und nicht mit telc, dem Goethe-Institut, dem ÖSD, g.a.s.t. oder dem BAMF verbunden. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests.

Schreiben und Sprechen werden nicht automatisch bewertet: Vergleichen Sie Ihre Antwort mit der Checkliste und der Musterlösung. Was Sie eintippen, wird weder gesendet noch gespeichert.

Themen (14)

Schreiben (DTZ-Stil): Brief oder E-Mail zu vier Punkten

Schreiben

Brief an die Hausverwaltung: Die Heizung ist kaputt

Lesen Sie die Situation. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail und schreiben Sie zu allen vier Punkten etwas. Denken Sie an Anrede und Gruß.

Sie wohnen seit einem Jahr in Ihrer Wohnung. Seit drei Wochen funktioniert die Heizung im Schlafzimmer nicht. Schreiben Sie an Ihre Hausverwaltung.

  • Grund für Ihr Schreiben
  • was Sie schon gemacht haben
  • Bitte um eine schnelle Reparatur
  • wann Sie zu Hause sind

80–100 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß passen zu einem offiziellen Brief: „Sehr geehrte Damen und Herren“ … „Mit freundlichen Grüßen“.
  • Ich habe zu allen vier Punkten etwas geschrieben, auch wann ich zu Hause bin.
  • Der Grund für meinen Brief steht gleich am Anfang („Ich schreibe Ihnen, weil …“).
  • Ich bitte höflich um eine Reparatur („Könnten Sie bitte …?“).
  • Nach „weil“ steht das Verb am Ende („weil die Heizung … nicht funktioniert“).
  • Ich schreibe durchgehend mit „Sie“ und „Ihnen“ (großgeschrieben).
  • Mein Text hat etwa 80 bis 100 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe), und ich war in 30 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Ich schreibe Ihnen, weil …
  • Seit … funktioniert … nicht mehr.
  • Ich habe schon …, aber …
  • Könnten Sie bitte so schnell wie möglich …?
  • Ich bin … ab … Uhr zu Hause.
  • Vielen Dank im Voraus.
  • Mit freundlichen Grüßen
Musterlösung anzeigen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wohne seit einem Jahr in der Lindenstraße 5 im zweiten Stock. Ich schreibe Ihnen, weil die Heizung in meinem Schlafzimmer seit drei Wochen nicht funktioniert. Der Heizkörper bleibt kalt, und nachts sind es im Zimmer nur 15 Grad.

Ich habe schon mit dem Hausmeister gesprochen, aber er konnte das Problem nicht lösen. Könnten Sie bitte so schnell wie möglich einen Handwerker schicken? Ich bin von Montag bis Freitag ab 16 Uhr zu Hause und am Samstag den ganzen Tag.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Amir Haddad

Musterlösung: 94 Wörter

Schreiben

Nachricht an die Lehrerin: Ihr Kind ist krank

Lesen Sie die Situation. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail und schreiben Sie zu allen vier Punkten etwas. Denken Sie an Anrede und Gruß.

Ihre Tochter Lina (8 Jahre) ist krank und kann diese Woche nicht in die Schule gehen. Am Donnerstag haben Sie eigentlich ein Gespräch mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Kovač. Schreiben Sie an Frau Kovač.

  • Grund für Ihr Schreiben
  • wie lange Lina fehlt
  • Frage nach den Hausaufgaben
  • neuer Termin für das Gespräch

80–100 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß sind freundlich, aber höflich: „Liebe Frau Kovač“ … „Viele Grüße“.
  • Ich bleibe beim „Sie“, auch wenn die Anrede freundlich ist.
  • Ich habe zu allen vier Punkten etwas geschrieben.
  • Ich frage höflich („Könnten Sie …?“, „Hätten Sie …?“).
  • Ich schlage einen konkreten neuen Termin vor („zum Beispiel am Dienstagnachmittag“).
  • Mein Text hat etwa 80 bis 100 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe), und ich war in 30 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Leider ist meine Tochter / mein Sohn krank.
  • … muss bis … zu Hause bleiben.
  • Könnten Sie mir bitte schreiben, …?
  • Leider kann ich nicht kommen, weil …
  • Hätten Sie vielleicht … Zeit?
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Frau Kovač,

leider ist meine Tochter Lina krank. Sie hat seit gestern hohes Fieber, und die Kinderärztin hat gesagt, dass Lina bis Freitag zu Hause bleiben muss. Am Montag kommt sie hoffentlich wieder in die Schule.

Lina möchte nicht zu viel verpassen. Könnten Sie mir bitte schreiben, welche Hausaufgaben die Kinder diese Woche bekommen? Dann kann sie zu Hause ein bisschen üben.

Am Donnerstag kann ich leider nicht zu unserem Gespräch kommen, weil ich bei Lina bleiben muss. Hätten Sie vielleicht nächste Woche Zeit, zum Beispiel am Dienstagnachmittag?

Viele Grüße

Olga Ivanova

Musterlösung: 93 Wörter

Schreiben (telc-Stil): E-Mail zu vier Leitpunkten

Schreiben

Antwort an einen Freund: Er zieht in Ihre Stadt

Lesen Sie die Situation (und die Nachricht, wenn es eine gibt). Schreiben Sie eine E-Mail zu allen vier Leitpunkten. Denken Sie an Anrede, Gruß und eine passende Reihenfolge.

Ihr Freund Jonas hat Ihnen diese E-Mail geschrieben. Antworten Sie ihm.

Hallo!

Stell dir vor: Ich habe eine neue Stelle gefunden – in deiner Stadt! Ab dem 1. März arbeite ich in einem Hotel im Zentrum. Jetzt suche ich eine Wohnung und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Was kann man bei euch eigentlich in der Freizeit machen? Ich freue mich so, dass wir uns dann öfter sehen können!

Liebe Grüße
Jonas
  • Glückwunsch zur neuen Stelle
  • Tipps für die Wohnungssuche
  • was man in Ihrer Stadt in der Freizeit machen kann
  • Hilfe beim Umzug anbieten

100–130 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Ich reagiere auf die E-Mail von Jonas (Dank, Glückwunsch).
  • Ich habe zu allen vier Leitpunkten etwas geschrieben.
  • Anrede und Gruß sind persönlich: „Lieber Jonas“ … „Liebe Grüße“, und ich schreibe durchgehend mit „du“.
  • Ich begründe etwas mit „weil“, und das Verb steht am Ende.
  • Ich verbinde die Punkte mit Wörtern wie „außerdem“ oder „wenn“.
  • Am Ende steht ein passender Schlusssatz („Bis bald …“).
  • Mein Text hat etwa 100 bis 130 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe), und ich war in 30 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Vielen Dank für deine E-Mail!
  • Herzlichen Glückwunsch zu …!
  • Ich freue mich sehr, dass …
  • Am besten suchst du …
  • In der Freizeit kann man hier …
  • Wenn du möchtest, helfe ich dir gern …
  • Bis bald!
  • Liebe Grüße
Musterlösung anzeigen

Lieber Jonas,

vielen Dank für deine E-Mail! Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Stelle – das ist ja toll! Ich freue mich sehr, dass du bald in meiner Stadt wohnst.

Eine Wohnung zu finden ist hier leider nicht so einfach, weil die Mieten im Zentrum sehr hoch sind. Am besten suchst du im Internet und in der Lokalzeitung. Ich frage auch meine Kollegen.

In der Freizeit kann man hier viel machen: Im Sommer gibt es jedes Wochenende Konzerte im Park, und in der Altstadt findest du viele gemütliche Cafés. Außerdem kann man am Fluss gut Fahrrad fahren.

Wenn du möchtest, helfe ich dir gern beim Umzug. Mein Bruder hat ein großes Auto, das können wir uns bestimmt ausleihen.

Bis bald und viel Glück bei der Suche!

Liebe Grüße

Sara

Musterlösung: 127 Wörter

Schreiben

Brief an die Vermieterin: Darf ich eine Katze halten?

Lesen Sie die Situation (und die Nachricht, wenn es eine gibt). Schreiben Sie eine E-Mail zu allen vier Leitpunkten. Denken Sie an Anrede, Gruß und eine passende Reihenfolge.

Ihre Vermieterin, Frau Schmidt, wohnt im Erdgeschoss Ihres Hauses. Im Treppenhaus haben Sie diesen Aushang gelesen. Sie möchten gern eine Katze halten. Schreiben Sie an Frau Schmidt.

Liebe Mieterinnen und Mieter,

bitte sprechen Sie mit mir, bevor Sie einen Hund oder eine Katze in Ihre Wohnung holen. Vielen Dank!

Ingrid Schmidt (Erdgeschoss)
  • Grund für Ihr Schreiben
  • warum Sie gern eine Katze möchten
  • wer sich im Urlaub um die Katze kümmert
  • Bitte um eine Antwort

100–130 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Ich beziehe mich auf den Aushang („Ich habe Ihren Aushang gelesen“).
  • Anrede und Gruß passen zur Situation: „Liebe Frau Schmidt“ … „Viele Grüße“, denn Frau Schmidt wohnt im Haus und schreibt selbst freundlich. Ich bleibe beim „Sie“.
  • Ich habe zu allen vier Leitpunkten etwas geschrieben.
  • Ich begründe meinen Wunsch („weil …“) und zeige, dass ich an mögliche Probleme denke („Natürlich achten wir darauf, dass …“).
  • Am Ende steht ein höflicher Schlusssatz („Ich würde mich … freuen“).
  • Mein Text hat etwa 100 bis 130 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe), und ich war in 30 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Ich habe Ihren Aushang gelesen.
  • Deshalb habe ich eine Frage an Sie:
  • Darf ich …?
  • … wünschen sich schon lange …
  • Natürlich achten wir darauf, dass …
  • Wenn wir im Urlaub sind, kümmert sich … um …
  • Ich würde mich sehr über eine positive Antwort freuen.
  • Viele Grüße
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Liebe Frau Schmidt,

ich wohne jetzt seit drei Jahren in Ihrem Haus im ersten Stock und fühle mich hier sehr wohl. Ich habe Ihren Aushang im Treppenhaus gelesen. Deshalb habe ich eine Frage an Sie: Darf ich in der Wohnung eine Katze halten?

Meine Kinder wünschen sich schon lange ein Haustier, und eine Katze passt gut zu uns, weil sie nicht viel Platz braucht. Natürlich achten wir darauf, dass die Wohnung sauber bleibt und nichts kaputtgeht.

Wenn wir im Urlaub sind, kümmert sich unsere Nachbarin, Frau Lopez, um die Katze. Sie hat selbst zwei Katzen und kennt sich gut aus.

Ich würde mich sehr über eine positive Antwort freuen. Sie können mich auch gern anrufen.

Viele Grüße

Daniel Mensah

Musterlösung: 119 Wörter

Schreiben, Teil 1 (Goethe-Stil): E-Mail an Freunde

Schreiben

E-Mail an eine Freundin: Ausflug an den See

Schreiben Sie eine E-Mail an Ihre Freundin oder Ihren Freund (circa 80 Wörter). Schreiben Sie zu allen drei Punkten etwas.

Sie haben letztes Wochenende mit Freunden einen Ausflug an einen See gemacht. Ihre Freundin Mia konnte nicht mitkommen. Schreiben Sie Mia eine E-Mail.

  • Beschreiben Sie: Wie war der Ausflug?
  • Begründen Sie: Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
  • Machen Sie einen Vorschlag für einen gemeinsamen Ausflug.

circa 80 Wörter · 20 Minuten

Text überprüfen
  • Ich habe alle drei Punkte bearbeitet: Wie war der Ausflug? Was hat mir gefallen und warum? Mein Vorschlag.
  • Anrede und Gruß sind persönlich („Liebe Mia“ … „Liebe Grüße“), und ich schreibe mit „du“.
  • Was passiert ist, erzähle ich im Perfekt („Wir sind … gefahren“); bei „sein“ benutze ich meist „war“.
  • Meine Begründung hat „weil“, und das Verb steht am Ende.
  • Mein Vorschlag ist konkret (Wann? Was?).
  • Mein Text hat circa 80 Wörter, und ich war in 20 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Schade, dass du nicht dabei warst!
  • Wir sind … gefahren und haben … gemacht.
  • Am besten hat mir … gefallen, weil …
  • Hast du nächsten … Zeit?
  • Wie wäre es mit …?
  • Liebe Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Mia,

schade, dass du am Wochenende nicht dabei warst! Wir sind mit dem Zug an den Waldsee gefahren und haben dort den ganzen Tag verbracht. Das Wetter war super, und wir sind zweimal geschwommen. Am Nachmittag haben wir noch Volleyball gespielt.

Am besten hat mir das Picknick am Ufer gefallen, weil alle etwas Leckeres mitgebracht haben und wir so viel gelacht haben.

Hast du nächsten Samstag Zeit? Dann fahren wir zusammen hin, und ich zeige dir die schönsten Plätze!

Liebe Grüße

Elif

Musterlösung: 83 Wörter

Schreiben

E-Mail an einen Freund: Die neue Arbeit

Schreiben Sie eine E-Mail an Ihre Freundin oder Ihren Freund (circa 80 Wörter). Schreiben Sie zu allen drei Punkten etwas.

Sie haben vor einem Monat eine neue Arbeitsstelle angefangen. Ihr Freund Paul wohnt in einer anderen Stadt. Schreiben Sie Paul eine E-Mail.

  • Beschreiben Sie: Was machen Sie in Ihrer neuen Arbeit?
  • Begründen Sie: Warum haben Sie die Stelle gewechselt?
  • Machen Sie einen Vorschlag: Wann können Sie sich treffen?

circa 80 Wörter · 20 Minuten

Text überprüfen
  • Ich habe alle drei Punkte bearbeitet: die neue Arbeit, den Grund für den Wechsel und einen Vorschlag.
  • Anrede und Gruß sind persönlich („Lieber Paul“ … „Viele Grüße“), und ich schreibe mit „du“.
  • Ich begründe mit „weil“ (Verb am Ende) und verbinde Sätze mit „außerdem“ und „deshalb“.
  • Ich benutze die passende Zeit: „seit einem Monat“ mit Präsens, die alte Firma in der Vergangenheit („musste“).
  • Mein Vorschlag ist konkret (Wann? Was?).
  • Mein Text hat circa 80 Wörter, und ich war in 20 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Stell dir vor: …
  • Ich arbeite jetzt in einer … / als …
  • Ich kümmere mich um …
  • Ich habe die Stelle gewechselt, weil …
  • Deshalb bin ich jetzt viel zufriedener.
  • Hast du am … Zeit?
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Lieber Paul,

stell dir vor: Seit einem Monat habe ich eine neue Stelle! Jetzt arbeite ich in einer großen Gärtnerei. Dort kümmere ich mich um die Pflanzen und berate manchmal auch Kunden.

Ich habe die Stelle gewechselt, weil ich in meiner alten Firma immer am Wochenende arbeiten musste. Außerdem sind meine Kollegen hier sehr nett, und ich bin viel draußen. Deshalb bin ich jetzt viel zufriedener.

Hast du am ersten Wochenende im Mai Zeit? Dann besuche ich dich, und wir gehen zusammen essen. Ich freue mich schon!

Viele Grüße

Nadia

Musterlösung: 90 Wörter

Schreiben, Teil 2 (Goethe-Stil): Meinung im Forum

Schreiben

Meinung im Internet: Brauchen Grundschulkinder ein Handy?

Lesen Sie die Meinung. Schreiben Sie dann, was Sie selbst zum Thema denken (circa 80 Wörter).

Sie haben im Radio eine Sendung zum Thema „Brauchen Kinder in der Grundschule ein eigenes Handy?“ gehört. Auf der Internetseite der Sendung schreiben Hörerinnen und Hörer ihre Meinung:

„Mein Sohn ist acht und hat schon ein Handy. So kann er mich immer anrufen, wenn etwas passiert. Ich fühle mich damit viel sicherer.“ (Katrin)

circa 80 Wörter · 25 Minuten

Text überprüfen
  • Ich reagiere kurz auf Katrins Meinung.
  • Ich sage klar, was ich selbst denke: Handy ja oder nein, und ab wann?
  • Ich nenne mindestens zwei Gründe.
  • Ich benutze Ausdrücke für die Meinung („Meiner Meinung nach …“, „Ich finde, dass …“).
  • Ich verbinde meine Sätze mit „denn“, „trotzdem“ oder „außerdem“.
  • Mein Text hat circa 80 Wörter, und ich war in 25 Minuten fertig. Eine Anrede brauche ich hier nicht.
Nützliche Redemittel
  • Ich kann … gut verstehen, aber …
  • Meiner Meinung nach …
  • Ich finde (nicht), dass …
  • Ein wichtiger Grund ist, dass …
  • Außerdem … / Trotzdem …
  • … sollten erst später …, vielleicht mit … Jahren.
Musterlösung anzeigen

Ich kann Katrin gut verstehen, denn Eltern wollen natürlich wissen, ob ihr Kind sicher ist. Trotzdem finde ich, dass Kinder in der Grundschule noch kein eigenes Smartphone brauchen. Viele Kinder spielen dann stundenlang am Handy und bewegen sich zu wenig. Außerdem gibt es im Internet Inhalte, die für Kinder nicht gut sind. Meiner Meinung nach reicht ein einfaches Handy, mit dem man nur telefonieren kann. Ein Smartphone sollten Kinder erst später bekommen, vielleicht mit zwölf Jahren.

Musterlösung: 76 Wörter

Schreiben

Meinung im Forum: Einkaufen im Internet

Lesen Sie die Meinung. Schreiben Sie dann, was Sie selbst zum Thema denken (circa 80 Wörter).

Sie haben in einer Zeitschrift einen Artikel zum Thema „Einkaufen im Internet“ gelesen. Im Forum der Zeitschrift diskutieren Leserinnen und Leser darüber. Eine Meinung lautet:

„Ich kaufe fast alles im Internet: Kleidung, Bücher, sogar Lebensmittel. Das ist bequem, und ich spare viel Zeit.“ (Murat)

circa 80 Wörter · 25 Minuten

Text überprüfen
  • Ich reagiere kurz auf Murats Meinung.
  • Ich sage, was ich lieber online und was ich lieber im Geschäft kaufe – und warum.
  • Ich nenne mindestens zwei Gründe.
  • Ich benutze Ausdrücke für die Meinung („Ich finde es wichtig, dass …“).
  • Am Ende ziehe ich einen Schluss („Deshalb …“).
  • Mein Text hat circa 80 Wörter, und ich war in 25 Minuten fertig. Eine Anrede brauche ich hier nicht.
Nützliche Redemittel
  • Ich verstehe …, denn …
  • Auch ich … manchmal …, weil …
  • … kaufe ich aber lieber …
  • Außerdem finde ich es wichtig, dass …
  • Wenn alle …, dann …
  • Deshalb …
Musterlösung anzeigen

Ich verstehe Murat, denn im Internet einzukaufen ist wirklich bequem. Auch ich bestelle manchmal Bücher oder Elektrogeräte online, weil sie dort oft billiger sind. Kleidung kaufe ich aber lieber im Geschäft, weil ich sie vorher anprobieren möchte. Außerdem finde ich es wichtig, dass die kleinen Läden in unserer Stadt nicht schließen müssen. Wenn alle nur noch im Internet bestellen, gibt es bald keine Geschäfte mehr in der Innenstadt. Deshalb kaufe ich so oft wie möglich vor Ort ein.

Musterlösung: 78 Wörter

Schreiben, Teil 3 (Goethe-Stil): kurze Nachricht an eine Person, die Sie siezen

Schreiben

Nachricht an die Ausländerbehörde: Termin absagen

Schreiben Sie eine kurze, höfliche Nachricht (circa 40 Wörter). Vergessen Sie Anrede und Gruß nicht.

Sie haben morgen um 9 Uhr einen Termin bei Ihrem Sachbearbeiter in der Ausländerbehörde, Herrn Demir. Sie können nicht kommen. Schreiben Sie an Herrn Demir. Entschuldigen Sie sich höflich, nennen Sie den Grund und bitten Sie um einen neuen Termin.

  • sich höflich entschuldigen
  • den Grund nennen
  • um einen neuen Termin bitten

circa 40 Wörter · 15 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß sind formell: „Sehr geehrter Herr Demir“ … „Mit freundlichen Grüßen“, und ich schreibe mit „Sie“.
  • Ich entschuldige mich („Das tut mir sehr leid.“).
  • Ich nenne den Grund mit „weil“.
  • Ich bitte höflich um einen neuen Termin („Könnten Sie mir bitte …?“).
  • Mein Text hat circa 40 Wörter, und ich war in 15 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Leider kann ich morgen nicht zu meinem Termin kommen, weil …
  • Leider muss ich meinen Termin am … absagen.
  • Das tut mir sehr leid.
  • Könnten Sie mir bitte einen neuen Termin geben? / Könnte ich bitte einen neuen Termin bekommen?
  • Mein Aktenzeichen ist …
  • Mit freundlichen Grüßen
Musterlösung anzeigen

Sehr geehrter Herr Demir,

leider kann ich morgen um 9 Uhr nicht zu meinem Termin kommen, weil ich seit gestern krank bin. Das tut mir sehr leid. Könnten Sie mir bitte einen neuen Termin geben?

Mit freundlichen Grüßen

Tomasz Nowak

Musterlösung: 40 Wörter

Schreiben

Nachricht an die Kursleiterin: Absage für den Tag der offenen Tür

Schreiben Sie eine kurze, höfliche Nachricht (circa 40 Wörter). Vergessen Sie Anrede und Gruß nicht.

Ihre Sprachschule hat am Samstag einen Tag der offenen Tür. Ihre Kursleiterin, Frau Wagner, hat Sie gebeten, dort kurz von Ihrem Heimatland zu erzählen, und Sie haben zugesagt. Jetzt können Sie nicht kommen. Schreiben Sie an Frau Wagner. Entschuldigen Sie sich und erklären Sie, warum Sie nicht kommen können.

  • sich höflich entschuldigen
  • erklären, warum Sie nicht kommen können

circa 40 Wörter · 15 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß sind freundlich, aber höflich: „Liebe Frau Wagner“ … „Viele Grüße“, und ich schreibe mit „Sie“.
  • Ich entschuldige mich („Bitte entschuldigen Sie …“).
  • Ich erkläre den Grund mit „weil“.
  • Ich mache einen Vorschlag, damit Frau Wagner eine Lösung hat.
  • Mein Text hat circa 40 Wörter, und ich war in 15 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Leider kann ich am … nicht kommen, weil …
  • Bitte entschuldigen Sie die späte Absage.
  • Das tut mir sehr leid.
  • Vielleicht kann … das übernehmen?
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Frau Wagner,

leider kann ich am Samstag nicht zum Tag der offenen Tür kommen, weil mein Sohn ein Fußballspiel hat und ich ihn hinfahren muss. Bitte entschuldigen Sie die späte Absage. Vielleicht kann Ana aus unserem Kurs von ihrem Heimatland erzählen?

Viele Grüße

Leyla Aydın

Musterlösung: 46 Wörter

Sprechen, Teil 1 (DTZ-Stil): sich vorstellen

Sprechen

Sich vorstellen

Stellen Sie sich vor. Sprechen Sie über die Punkte auf der Karte. Danach stellt man Ihnen noch Fragen.

Stellen Sie sich vor.

  • Name
  • Herkunft (Land, Stadt)
  • Wohnort und seit wann Sie dort wohnen
  • Familie
  • Arbeit oder Beruf
  • Sprachen
  • Hobbys und Freizeit

circa 4 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Ich habe über alle Punkte auf der Karte gesprochen.
  • Ich spreche in ganzen Sätzen, nicht nur in Stichworten.
  • Ich benutze „seit“ mit dem Präsens („Ich wohne seit vier Jahren in …“).
  • Über früher spreche ich in der Vergangenheit („In … war ich …“).
  • Ich kann Nachfragen beantworten, zum Beispiel „Warum …?“ oder „Seit wann …?“.
Nützliche Redemittel
  • Mein Name ist … / Ich heiße …
  • Ich komme aus …
  • Ich wohne seit … in …
  • Ich bin verheiratet und habe … Kinder.
  • Von Beruf bin ich … / Zurzeit arbeite ich als …
  • Ich spreche …
  • In meiner Freizeit … ich gern …
  • Ich möchte bald …
Musterlösung anzeigen

Guten Tag! Mein Name ist Ahmad Rahimi. Ich komme aus Afghanistan, aus der Stadt Herat. Seit vier Jahren wohne ich in Kassel. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder: Meine Tochter ist sechs und geht in die erste Klasse, mein Sohn ist drei und geht in den Kindergarten. In Afghanistan war ich Elektriker. Hier arbeite ich zurzeit in einem Lager, aber ich möchte bald wieder als Elektriker arbeiten. Ich spreche Dari, Englisch und natürlich Deutsch. In meiner Freizeit spiele ich gern Fußball, und am Wochenende gehe ich mit meiner Familie oft in den Park.

Musterlösung: 94 Wörter

Sprechen, Teil 2 (DTZ-Stil): über Erfahrungen sprechen

Sprechen

Über Erfahrungen sprechen: Unterwegs mit Bus und Bahn

Beschreiben Sie das Bild und erzählen Sie von Ihren eigenen Erfahrungen.

Beschreiben Sie das Bild. Erzählen Sie dann von Ihren eigenen Erfahrungen.

Küche
  • Was sehen Sie auf dem Bild?
  • Wie kommen Sie zur Arbeit oder zum Kurs?
  • Was machen Sie, wenn der Bus oder die Bahn zu spät kommt?
  • Was finden Sie gut, was ist schwierig?

circa 6 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Ich habe das Bild kurz beschrieben: wer, was, wo.
  • Ich sage auch, was ich vermute („Ich glaube, …“, „Vielleicht …“).
  • Ich habe von eigenen Erfahrungen erzählt, im Perfekt („Ich bin … gekommen“).
  • Ich habe gesagt, was ich gut finde und was schwierig ist.
  • Ich kann Nachfragen beantworten, zum Beispiel von den Prüfenden.
Nützliche Redemittel
  • Auf dem Bild sieht man …
  • Im Vordergrund / Im Hintergrund …
  • Ich glaube, … / Vielleicht …
  • Ich fahre jeden Tag mit … zu …
  • Einmal bin ich …, weil …
  • Seitdem … ich …
  • Gut finde ich, dass … Schwierig ist, dass …
  • Wenn … zu spät kommt, …
Musterlösung anzeigen

Auf dem Bild sieht man eine Bushaltestelle. Es regnet, und mehrere Leute warten auf den Bus. Auf der Anzeige steht, dass der Bus 12 zwanzig Minuten Verspätung hat. Eine Frau schaut auf die Uhr – ich glaube, sie hat einen Termin. Ein Mann telefoniert, vielleicht sagt er bei der Arbeit Bescheid.

Ich fahre jeden Tag mit der Straßenbahn zu meinem Deutschkurs. Meistens klappt das gut, aber im Winter gibt es oft Verspätungen. Einmal bin ich zu spät zu einem Arzttermin gekommen, weil die Bahn ausgefallen ist. Seitdem fahre ich immer zwanzig Minuten früher los. Und wenn die Bahn trotzdem zu spät kommt, schreibe ich meiner Kursleiterin eine kurze Nachricht. Gut finde ich, dass ich in der Bahn lesen oder Vokabeln lernen kann. Schwierig ist, dass sie morgens oft sehr voll ist.

Musterlösung: 130 Wörter

Sprechen, Teil 3 (DTZ-Stil): gemeinsam etwas planen

Sprechen

Gemeinsam planen: Hilfe für die Nachbarin

Planen Sie die Aufgabe zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner. Machen Sie Vorschläge, reagieren Sie auf die Vorschläge und finden Sie gemeinsam eine Lösung.

Ihre Nachbarin, Frau Kaiser, hatte einen Unfall und kann zwei Wochen lang nicht aus dem Haus gehen. Sie möchten ihr zusammen helfen. Planen Sie, was Sie machen.

  • Einkaufen: wann und was?
  • Wer geht mit dem Hund spazieren?
  • Wer holt die Medikamente aus der Apotheke?
  • Wann besuchen Sie Frau Kaiser?

circa 6 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Ich habe Vorschläge gemacht und begründet („Ich muss morgens früh zur Arbeit“).
  • Ich habe auf die Vorschläge reagiert: zugestimmt oder einen anderen Vorschlag gemacht.
  • Wir haben über alle vier Punkte gesprochen: Einkaufen, Hund, Medikamente, Besuch.
  • Ich habe Fragen gestellt („Wer …?“, „Kannst du …?“).
  • Am Ende wissen wir genau, wer was wann macht.
Nützliche Redemittel
  • Wollen wir …?
  • Wie wäre es, wenn …?
  • Das mache ich. / Das kann ich übernehmen.
  • Kannst du …?
  • Das geht leider nicht, weil …
  • Einverstanden. / Abgemacht!
  • Wer kümmert sich um …?
Musterlösung anzeigen

A: Frau Kaiser kann ja zwei Wochen nicht aus dem Haus. Wollen wir für sie einkaufen?

B: Ja, gute Idee. Ich gehe sowieso jeden Samstag in den Supermarkt. Dann kaufe ich auch für sie ein. Ich frage sie vorher, was sie braucht.

A: Samstag ist gut, aber sie braucht doch auch frisches Brot und Milch. Wie wäre es, wenn ich am Mittwoch noch einmal gehe?

B: Einverstanden. Und wer geht mit ihrem Hund spazieren? Ich muss morgens sehr früh zur Arbeit.

A: Das mache ich. Ich habe morgens Zeit. Kannst du abends mit ihm gehen?

B: Ja, das geht, ich bin ab 18 Uhr zu Hause. Und ich hole ihre Medikamente aus der Apotheke. Die Apotheke ist direkt neben meiner Arbeit.

A: Super. Sollen wir sie am Sonntag zusammen besuchen? Wir könnten Blumen mitbringen.

B: Schöne Idee! Ich kaufe die Blumen. Treffen wir uns am Sonntag um drei bei ihr?

A: Ja, abgemacht!

Musterlösung: 144 Wörter

Sprechen, Teil 1 (telc-Stil): einander kennenlernen

Sprechen

Einander kennenlernen

Lernen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner kennen. Stellen Sie Fragen und erzählen Sie auch von sich.

Lernen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner kennen. Stellen Sie Fragen und erzählen Sie auch von sich.

  • Name
  • Herkunft
  • Wohnort
  • Familie
  • Beruf oder Ausbildung
  • Sprachen
  • Freizeit und Hobbys
  • Pläne für die Zukunft

circa 3 Minuten · zu zweit · 20 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe Fragen gestellt und auch von mir erzählt.
  • Ich habe am Anfang geklärt: „du“ oder „Sie“?
  • Ich reagiere auf die Antworten („Das klingt gut!“, „Und du?“).
  • Ich habe die W-Fragen richtig gebildet (Woher …? Was …? Welche …?).
  • Wir haben über die meisten Punkte gesprochen, auch über Familie und Sprachen.
Nützliche Redemittel
  • Wollen wir uns duzen?
  • Woher kommst du / kommen Sie?
  • Was machst du beruflich?
  • Ich mache eine Ausbildung zum … / zur …
  • Was machst du gern in deiner Freizeit?
  • Welche Sprachen sprichst du?
  • Was sind deine Pläne für die Zukunft?
  • Das klingt gut! / Und du?
Musterlösung anzeigen

A: Hallo, ich bin Maria. Wollen wir uns duzen?

B: Ja, gern. Ich heiße Kofi. Woher kommst du, Maria?

A: Ich komme aus Rumänien, aus Cluj. Und du?

B: Aus Ghana. Ich wohne seit zwei Jahren hier in Leipzig. Wohnst du auch in Leipzig?

A: Nein, in einem kleinen Dorf in der Nähe. Ich fahre jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit. Was machst du beruflich?

B: Ich mache gerade eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Die Arbeit ist anstrengend, aber sie gefällt mir sehr. Und du?

A: Ich arbeite in einer Bäckerei. In meiner Freizeit backe ich aber auch gern zu Hause! Was machst du gern in der Freizeit?

B: Ich spiele Basketball und koche gern für Freunde. Was sind deine Pläne für die Zukunft?

A: Nach der Prüfung möchte ich eine Weiterbildung machen. Und du?

B: Ich möchte nach der Ausbildung auf einer Kinderstation arbeiten.

A: Das klingt gut! Sag mal, welche Sprachen sprichst du eigentlich?

B: Englisch, Twi und jetzt auch Deutsch. Mit meinen Eltern spreche ich Twi. Und du?

A: Rumänisch und Deutsch. Mit meinem kleinen Sohn spreche ich beide Sprachen.

Musterlösung: 170 Wörter

Sprechen, Teil 2 (telc-Stil): über ein Thema sprechen

Sprechen

Über ein Thema sprechen: Arbeiten im Homeoffice

Erzählen Sie kurz, was Sie gelesen haben. Sprechen Sie dann mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner über Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung.

Sie haben Text A gelesen, Ihre Partnerin oder Ihr Partner Text B. Erzählen Sie kurz, was in Ihrem Text steht. Sprechen Sie dann über Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung.

Text A: „Seit einem Jahr arbeite ich zwei Tage pro Woche von zu Hause. An diesen Tagen spare ich eine Stunde Fahrzeit und kann mich besser konzentrieren. Manchmal fehlen mir aber meine Kolleginnen und Kollegen, und es fällt mir schwer, nach der Arbeit wirklich Feierabend zu machen.“ (Lars, 41, Versicherungskaufmann)

Text B: „Ich arbeite lieber im Büro. Zu Hause sind oft meine Kinder, und ich habe keinen ruhigen Platz zum Arbeiten. Im Büro kann ich Arbeit und Familie besser trennen.“ (Nicole, 35, Sachbearbeiterin)
  • Was steht in Ihrem Text?
  • Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema
  • Ihre Meinung: Vorteile und Nachteile
  • Fragen an Ihre Partnerin oder Ihren Partner

circa 6 Minuten · zu zweit · 20 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe kurz und mit eigenen Worten erzählt, was in meinem Text steht.
  • Ich habe von eigenen Erfahrungen erzählt.
  • Ich habe meine Meinung gesagt und begründet.
  • Ich habe meiner Partnerin oder meinem Partner Fragen gestellt und auf die Antworten reagiert.
  • Ich habe Vor- und Nachteile genannt.
Nützliche Redemittel
  • In meinem Text steht, dass …
  • In meinem Text erzählt …, dass …
  • Hast du selbst schon einmal …?
  • Wie ist das bei dir?
  • Ich finde es gut / nicht so gut, dass …
  • Da hast du recht. / Das sehe ich anders.
  • Ich glaube, … ist am besten.
Musterlösung anzeigen

A: In meinem Text erzählt Lars, dass er zwei Tage pro Woche zu Hause arbeitet. Er spart viel Zeit, weil er an diesen Tagen nicht ins Büro fahren muss. Aber manchmal fehlen ihm die Kollegen. Was steht in deinem Text?

B: In meinem Text schreibt Nicole, dass sie lieber im Büro arbeitet. Zu Hause hat sie keinen ruhigen Platz, weil ihre Kinder oft da sind. Hast du selbst schon einmal im Homeoffice gearbeitet?

A: Nein, das geht in meinem Beruf nicht. Ich bin Busfahrerin. Aber mein Mann arbeitet manchmal zu Hause, und er findet das sehr praktisch. Wie ist das bei dir?

B: Ich arbeite in einer Bank und darf einen Tag pro Woche zu Hause arbeiten. Das finde ich gut, aber nicht jeden Tag. Ich brauche den Kontakt zu meinen Kollegen.

A: Da hast du recht. Ich glaube, eine Mischung ist am besten: ein paar Tage zu Hause und ein paar Tage im Büro.

Musterlösung: 150 Wörter

Sprechen, Teil 3 (telc-Stil): gemeinsam etwas planen

Sprechen

Gemeinsam planen: Abschiedsfeier für einen Kollegen

Planen Sie die Aufgabe zusammen. Machen Sie Vorschläge, reagieren Sie auf die Vorschläge und einigen Sie sich am Ende.

Ihr Kollege, Herr Braun, geht nach 30 Jahren in Rente. Sie möchten zusammen mit Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen eine kleine Abschiedsfeier für ihn organisieren.

  • Wann soll die Feier stattfinden?
  • Wo feiern Sie?
  • Essen und Getränke
  • Geschenk
  • Wer macht was?

circa 6 Minuten · zu zweit · 20 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe Vorschläge gemacht und begründet („Da gehen viele schon mittags nach Hause“).
  • Ich habe höflich widersprochen und eine andere Lösung vorgeschlagen („Wie wäre es mit …?“).
  • Wir haben über alle Punkte gesprochen: Zeit, Ort, Essen, Geschenk, Aufgaben.
  • Ich habe nach der Meinung gefragt („…, oder?“).
  • Am Ende hat jeder eine Aufgabe.
Nützliche Redemittel
  • Wollen wir …?
  • Wann passt es am besten?
  • Wie wäre es mit …?
  • Ich finde, jeder könnte …
  • Ich kümmere mich um …
  • Einverstanden. / Prima.
Musterlösung anzeigen

A: Herr Braun hört ja Ende des Monats auf. Wollen wir eine kleine Feier für ihn organisieren?

B: Ja, unbedingt! Wann passt es am besten? Vielleicht an seinem letzten Arbeitstag?

A: Das ist ein Freitag. Da gehen viele schon mittags nach Hause. Wie wäre es mit Donnerstag nach der Arbeit, so um 16 Uhr?

B: Gute Idee. Und wo? Unser Besprechungsraum ist groß genug, oder?

A: Ja, da passen alle hinein. Was machen wir mit dem Essen? Bestellen wir etwas?

B: Ich finde, jeder könnte etwas mitbringen, zum Beispiel Salat oder Kuchen. Das ist persönlicher und billiger.

A: Einverstanden. Ich kümmere mich um die Getränke. Und das Geschenk? Herr Braun wandert doch so gern.

B: Stimmt! Dann sammeln wir Geld und kaufen ihm einen guten Rucksack. Ich frage morgen die Kollegen.

A: Prima. Dann schreibe ich heute noch die Einladung.

Musterlösung: 131 Wörter

Sprechen, Teil 1 (Goethe-Stil): gemeinsam etwas planen

Sprechen

Gemeinsam planen: Ausflug mit dem Deutschkurs

Planen Sie die Aufgabe zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner. Sprechen Sie über die Punkte und finden Sie gemeinsam eine Lösung.

Sie möchten zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner am Wochenende einen Ausflug für Ihren Deutschkurs organisieren.

  • Wohin fahren Sie?
  • Wann und wo treffen Sie sich?
  • Wie kommen Sie dorthin?
  • Essen und Trinken
  • Was machen Sie, wenn es regnet?

circa 3 Minuten · zu zweit · 15 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe Vorschläge gemacht und auf Probleme reagiert (Preis, kleine Kinder, Regen).
  • Ich habe Fragen gestellt („Was hältst du von …?“, „Wann treffen wir uns?“).
  • Wir haben über alle Punkte gesprochen.
  • Am Ende steht ein klarer Plan: Ziel, Treffpunkt, Uhrzeit, Essen und ein Plan für Regen.
Nützliche Redemittel
  • Wollen wir …?
  • Was hältst du von …?
  • Das ist ziemlich teuer. Das kostet nichts.
  • Gute Idee, aber …
  • Wann und wo treffen wir uns?
  • Und wenn es regnet, …
  • Einverstanden. / Prima.
Musterlösung anzeigen

A: Wollen wir für unseren Kurs einen Ausflug organisieren? Das Wetter soll am Wochenende schön werden.

B: Ja, gern! Wohin könnten wir fahren? Vielleicht in den Zoo?

A: Hm, der Zoo ist ziemlich teuer. Was hältst du von einer Wanderung am Fluss? Das kostet nichts.

B: Gute Idee, aber einige im Kurs haben kleine Kinder. Der Weg darf nicht zu lang sein.

A: Stimmt. Dann nehmen wir den kurzen Weg, er ist nur fünf Kilometer lang. Wann treffen wir uns?

B: Am Samstag um zehn am Bahnhof? Dann fahren wir zusammen mit dem Bus.

A: Einverstanden. Und das Essen? Jeder bringt etwas für ein Picknick mit, oder?

B: Ja, das ist am einfachsten. Und wenn es regnet, verschieben wir den Ausflug auf Sonntag.

A: Prima, dann schreibe ich heute eine Nachricht an alle.

Musterlösung: 124 Wörter

Sprechen, Teil 2 (Goethe-Stil): ein Thema präsentieren

Sprechen

Präsentation: Gebrauchte Sachen kaufen – eine gute Idee?

Präsentieren Sie das Thema in fünf Teilen. Sprechen Sie frei und nutzen Sie Ihre Notizen nur als Hilfe.

Präsentieren Sie das Thema „Gebrauchte Sachen kaufen – eine gute Idee?“. Ihre Präsentation hat fünf Teile.

  • Stellen Sie Ihr Thema vor und sagen Sie, worüber Sie sprechen.
  • Berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen.
  • Erzählen Sie, wie das in Ihrem Heimatland ist.
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie Ihre Meinung.
  • Beenden Sie die Präsentation und bedanken Sie sich.

circa 3 Minuten · zu zweit · 15 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Meine Präsentation hat alle fünf Teile.
  • Ich verbinde die Teile („Ich beginne mit …“, „Jetzt zu …“, „Nun zu …“, „Zum Schluss …“).
  • Ich gebe Beispiele aus meinem Leben (das Sofa, das Fahrrad).
  • Ich nenne Vor- und Nachteile und begründe meine Meinung.
  • Ich spreche frei, etwa drei Minuten, und bedanke mich am Ende.
Nützliche Redemittel
  • Heute möchte ich über das Thema … sprechen.
  • Zuerst …, dann …, danach …, zum Schluss …
  • Ich beginne mit meinen Erfahrungen: …
  • Jetzt zu meinem Heimatland: …
  • Nun zu den Vor- und Nachteilen.
  • Zum Schluss meine Meinung: …
  • Ein Vorteil ist, dass … Ein Nachteil ist, dass …
  • Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass …
  • Damit bin ich am Ende meiner Präsentation. Vielen Dank fürs Zuhören!
Musterlösung anzeigen

Heute möchte ich über das Thema „Gebrauchte Sachen kaufen – eine gute Idee?“ sprechen. Zuerst erzähle ich von meinen Erfahrungen, dann berichte ich, wie es in meinem Heimatland ist. Danach spreche ich über Vor- und Nachteile, und zum Schluss sage ich meine Meinung.

Ich beginne mit meinen Erfahrungen: Ich kaufe oft gebrauchte Sachen, zum Beispiel Kinderkleidung und Möbel. Mein Sofa habe ich auf einem Flohmarkt gefunden – es hat nur 40 Euro gekostet und ist fast wie neu. Letzten Monat habe ich auch ein Fahrrad für meinen Sohn gekauft. Es war viel billiger als ein neues.

Jetzt zu meinem Heimatland: In meiner Heimatstadt in Polen gibt es auch viele Second-Hand-Läden. Dort kaufen heute auch viele junge Leute gern ein.

Nun zu den Vor- und Nachteilen. Gebrauchte Sachen haben viele Vorteile: Man spart Geld, und es ist gut für die Umwelt, weil weniger neue Produkte hergestellt werden. Ein Nachteil ist, dass man oft keine Garantie bekommt. Ein gebrauchter Fernseher kann zum Beispiel schnell kaputtgehen. Außerdem muss man manchmal lange suchen, bis man etwas Passendes findet.

Zum Schluss meine Meinung: Ich finde, es ist eine gute Idee, gebrauchte Sachen zu kaufen, vor allem Kinderkleidung, weil Kinder so schnell wachsen. Bei Elektrogeräten bin ich aber vorsichtig.

Damit bin ich am Ende meiner Präsentation. Vielen Dank fürs Zuhören! Haben Sie noch Fragen?

Musterlösung: 216 Wörter

Sprechen

Präsentation: Ehrenamtlich arbeiten

Präsentieren Sie das Thema in fünf Teilen. Sprechen Sie frei und nutzen Sie Ihre Notizen nur als Hilfe.

Präsentieren Sie das Thema „Ehrenamtlich arbeiten – helfen ohne Bezahlung?“. Ihre Präsentation hat fünf Teile.

  • Stellen Sie Ihr Thema vor und sagen Sie, worüber Sie sprechen.
  • Berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen.
  • Erzählen Sie, wie das in Ihrem Heimatland ist.
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie Ihre Meinung.
  • Beenden Sie die Präsentation und bedanken Sie sich.

circa 3 Minuten · zu zweit · 15 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Meine Präsentation hat alle fünf Teile.
  • Ich verbinde die Teile („Ich beginne mit …“, „Jetzt zu …“, „Nun zu …“, „Zum Schluss …“).
  • Ich gebe ein Beispiel aus meinem Leben (das Sprachcafé).
  • Ich nenne Vor- und Nachteile und begründe meine Meinung.
  • Ich spreche frei, etwa drei Minuten, und bedanke mich am Ende.
Nützliche Redemittel
  • Heute möchte ich über das Thema … sprechen.
  • Zuerst …, dann …, danach …, zum Schluss …
  • Ich beginne mit meinen Erfahrungen: …
  • Jetzt zu meinem Heimatland: …
  • Nun zu den Vor- und Nachteilen.
  • Zum Schluss meine Meinung: …
  • Ehrenamtliche Arbeit hat viele Vorteile: …
  • Ein Nachteil ist, dass man dafür Zeit braucht.
  • Das war meine Präsentation. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Musterlösung anzeigen

Ich möchte heute über das Thema „Ehrenamtlich arbeiten“ sprechen, also über Arbeit, für die man kein Geld bekommt. Zuerst erzähle ich von mir, dann von meinem Heimatland. Danach nenne ich Vor- und Nachteile, und zum Schluss sage ich meine Meinung.

Ich beginne mit meinen Erfahrungen: Ich arbeite seit einem Jahr ehrenamtlich in einem Sprachcafé. Jeden Dienstag helfe ich dort Menschen, die gerade erst mit Deutsch angefangen haben. So übe ich auch selbst. Das macht mir viel Spaß, und ich habe viele nette Leute kennengelernt.

Jetzt zu meinem Heimatland: In meiner Stadt in Brasilien helfen viele Menschen in ihrer Kirche oder in ihrem Stadtteil, zum Beispiel bei Festen oder in Schulen. In Deutschland passiert das oft in Vereinen.

Nun zu den Vor- und Nachteilen. Ehrenamtliche Arbeit hat viele Vorteile: Man hilft anderen, lernt neue Menschen kennen und sammelt Erfahrungen, die auch für den Beruf nützlich sind. Ich habe zum Beispiel gelernt, vor vielen Leuten zu sprechen. Ein Nachteil ist, dass man dafür Zeit braucht. Wer viel arbeitet und Kinder hat, hat oft keine Zeit für ein Ehrenamt.

Zum Schluss meine Meinung: Ich finde ehrenamtliche Arbeit sehr wichtig, weil viele Angebote ohne Freiwillige nicht möglich wären. Man muss aber nicht viel machen – schon eine Stunde pro Woche hilft.

Das war meine Präsentation. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Musterlösung: 215 Wörter

Sprechen, Teil 3 (Goethe-Stil): Rückmeldung und Fragen

Sprechen

Rückmeldung und Fragen zur Präsentation

Geben Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner eine Rückmeldung zur Präsentation und stellen Sie eine Frage. Beantworten Sie auch die Fragen zu Ihrer Präsentation.

Ihre Partnerin oder Ihr Partner hat das Thema „Ehrenamtlich arbeiten“ präsentiert. Geben Sie direkt danach eine kurze Rückmeldung und stellen Sie eine Frage. Nach Ihrer eigenen Präsentation („Gebrauchte Sachen kaufen“) beantworten Sie die Frage Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Auch die Prüfenden können Fragen stellen.

  • Rückmeldung: Was war interessant?
  • eine Frage zum Thema
  • Antwort auf eine Frage zu Ihrer eigenen Präsentation

circa 2 Minuten · zu zweit · 15 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe mich bedankt und etwas Konkretes gelobt.
  • Meine Frage passt zur Präsentation und wurde dort noch nicht beantwortet.
  • Ich habe die Frage zu meiner Präsentation beantwortet und meine Antwort begründet.
  • Ich bleibe freundlich, auch wenn ich eine andere Meinung habe.
Nützliche Redemittel
  • Vielen Dank für deine Präsentation!
  • Besonders interessant fand ich, dass …
  • Ich habe auch eine Frage: …
  • … fand ich toll!
  • Das ist eine gute Frage.
  • Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, …
Musterlösung anzeigen

(Nach der Präsentation von B: „Ehrenamtlich arbeiten“)

A: Vielen Dank für deine Präsentation! Besonders interessant fand ich, dass du im Sprachcafé hilfst. Ich habe auch eine Frage: Woher kennst du das Sprachcafé?

B: Eine Freundin hat mir davon erzählt. Ich bin einfach mitgegangen und habe gefragt, ob man dort Hilfe braucht.

(Nach der Präsentation von A: „Gebrauchte Sachen kaufen“)

B: Deine Präsentation hat mir auch gut gefallen. Das Sofa vom Flohmarkt für 40 Euro fand ich toll! Verkaufst du auch selbst Sachen, die du nicht mehr brauchst?

A: Ja, manchmal. Die Kleidung von meinen Kindern verkaufe ich auf dem Flohmarkt, weil sie so schnell wachsen.

Musterlösung: 86 Wörter

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