Deutsch B1 Schreiben und Sprechen, Übungssatz 2

20 weitere eigene Schreib- und Sprechaufgaben im Stil von DTZ, telc und Goethe, mit Musterlösungen, Checklisten und Redemitteln.

Über diese Fragen

Alle Texte, Namen, Orte, Daten und Preise sind für die Übung erfunden. FreeExamPath ist unabhängig und nicht mit telc, dem Goethe-Institut, dem ÖSD, g.a.s.t. oder dem BAMF verbunden. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests.

Schreiben und Sprechen werden nicht automatisch bewertet: Vergleichen Sie Ihre Antwort mit der Checkliste und der Musterlösung. Was Sie eintippen, wird weder gesendet noch gespeichert.

Themen (13)

Schreiben (DTZ-Stil): Brief oder E-Mail zu vier Punkten

Schreiben

E-Mail an die Krankenkasse: Ihre neue Adresse

Lesen Sie die Situation. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail und schreiben Sie zu allen vier Punkten etwas. Denken Sie an Anrede und Gruß.

Sie sind vor zwei Wochen umgezogen. Ihre Krankenkasse hat Ihnen einen Brief an Ihre alte Adresse geschickt, und Sie haben ihn nur durch Zufall bekommen. Schreiben Sie an Ihre Krankenkasse.

  • Grund für Ihr Schreiben
  • Ihre neue Adresse und seit wann Sie dort wohnen
  • was mit dem Brief passiert ist
  • Bitte um eine Bestätigung

80–100 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß passen zu einem offiziellen Schreiben: „Sehr geehrte Damen und Herren“ … „Mit freundlichen Grüßen“.
  • Ich habe zu allen vier Punkten etwas geschrieben.
  • Der Grund steht gleich am Anfang („Ich schreibe Ihnen, weil …“).
  • Ich nenne meine neue Adresse und das Datum, seit dem ich dort wohne („Seit dem 1. Juni …“).
  • Ich bitte höflich um eine Bestätigung („Könnten Sie mir bitte … bestätigen, dass …?“).
  • Mein Text hat etwa 80 bis 100 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe).
Nützliche Redemittel
  • Ich bin bei Ihnen versichert.
  • Ich schreibe Ihnen, weil ich umgezogen bin.
  • Seit dem … wohne ich in der …
  • Bitte schicken Sie Ihre Post ab jetzt an …
  • Könnten Sie mir bitte kurz bestätigen, dass …?
  • Mit freundlichen Grüßen
Musterlösung anzeigen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin bei Ihnen versichert und schreibe Ihnen, weil ich umgezogen bin. Seit dem 1. Juni wohne ich in der Gartenstraße 12 in Kassel.

Letzte Woche haben Sie mir einen Brief an meine alte Adresse geschickt. Ich habe ihn nur bekommen, weil mein früherer Nachbar ihn mir gebracht hat. Bitte schicken Sie Ihre Post ab jetzt an meine neue Adresse.

Könnten Sie mir bitte kurz bestätigen, dass Sie meine Adresse geändert haben?

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Costa

Musterlösung: 82 Wörter

Schreiben

Nachricht an Ihre Chefin: Urlaub für eine Familienfeier

Lesen Sie die Situation. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail und schreiben Sie zu allen vier Punkten etwas. Denken Sie an Anrede und Gruß.

Ihre Schwester heiratet im August in Ihrem Heimatland. Sie möchten zur Hochzeit fliegen. Schreiben Sie an Ihre Chefin, Frau Berger.

  • Grund für Ihr Schreiben
  • wann und wie lange Sie Urlaub brauchen
  • wer Ihre Arbeit in dieser Zeit machen kann
  • Bitte um eine Antwort

80–100 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß passen zu „Sie“: „Liebe Frau Berger“ … „Viele Grüße“, wenn ich meine Chefin gut kenne, sonst „Sehr geehrte Frau Berger“ … „Mit freundlichen Grüßen“.
  • Ich habe zu allen vier Punkten etwas geschrieben.
  • Ich nenne genaue Daten („vom 11. bis zum 22. August“).
  • Ich zeige, dass ich an die Arbeit denke („Er kann … übernehmen“).
  • Ich bitte höflich um eine Antwort und sage, warum ich sie bald brauche.
  • Mein Text hat etwa 80 bis 100 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe).
Nützliche Redemittel
  • Ich habe eine Bitte: …
  • Deshalb brauche ich vom … bis zum … Urlaub.
  • Ich habe schon mit … gesprochen.
  • Er/Sie kann in dieser Zeit … übernehmen.
  • Könnten Sie mir bitte bis … sagen, ob das möglich ist?
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Frau Berger,

ich habe eine Bitte: Meine Schwester heiratet am 16. August in Marokko, und ich möchte gern zu ihrer Hochzeit fliegen. Deshalb brauche ich vom 11. bis zum 22. August Urlaub, also zwei Wochen.

Ich habe schon mit meinem Kollegen, Herrn Yıldız, gesprochen. Er kann in dieser Zeit meine Kunden übernehmen, und ich vertrete ihn dafür im September.

Könnten Sie mir bitte bis Ende des Monats sagen, ob das möglich ist? Dann kann ich die Flüge buchen.

Viele Grüße

Karim Benali

Musterlösung: 83 Wörter

Schreiben

E-Mail an die Verkehrsbetriebe: Zu viel Geld abgebucht

Lesen Sie die Situation. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail und schreiben Sie zu allen vier Punkten etwas. Denken Sie an Anrede und Gruß.

Sie haben ein Monatsticket im Abo. Im März haben die Verkehrsbetriebe den Betrag zweimal von Ihrem Konto abgebucht. Schreiben Sie an den Kundenservice.

  • Grund für Ihr Schreiben
  • was genau passiert ist
  • was Sie jetzt möchten
  • wie man Sie erreichen kann

80–100 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß passen zu einem offiziellen Schreiben.
  • Ich habe zu allen vier Punkten etwas geschrieben.
  • Ich beschreibe das Problem genau: wann, wie viel, wie oft.
  • Ich sage klar, was ich möchte („Bitte überweisen Sie mir … zurück“).
  • Ich schreibe sachlich und höflich, auch wenn ich mich ärgere.
  • Mein Text hat etwa 80 bis 100 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe).
Nützliche Redemittel
  • Leider gibt es ein Problem mit …
  • Am … haben Sie … von meinem Konto abgebucht.
  • Bitte überweisen Sie mir das Geld zurück.
  • so schnell wie möglich
  • Bei Fragen erreichen Sie mich am besten …
  • Mit freundlichen Grüßen
Musterlösung anzeigen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei Ihnen ein Monatsticket im Abo. Leider gibt es ein Problem mit der Abbuchung für März.

Am 1. März haben Sie 62 Euro von meinem Konto abgebucht und am 3. März noch einmal 62 Euro. Ich habe aber nur ein Ticket. Bitte überweisen Sie mir das Geld, das Sie zu viel abgebucht haben, so schnell wie möglich zurück.

Bei Fragen erreichen Sie mich am besten per E-Mail oder vormittags telefonisch. Meine Kundennummer lautet 286405.

Mit freundlichen Grüßen

Olena Kovalenko

Musterlösung: 86 Wörter

Schreiben

Einladung an eine Freundin: Kindergeburtstag

Lesen Sie die Situation. Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail und schreiben Sie zu allen vier Punkten etwas. Denken Sie an Anrede und Gruß.

Ihr Sohn Emil wird sechs Jahre alt. Am Samstag feiern Sie eine kleine Party bei Ihnen zu Hause. Schreiben Sie Ihrer Freundin Lea.

  • Grund für Ihr Schreiben
  • wann und wo die Feier ist
  • worum Sie Lea bitten
  • bis wann Lea antworten soll

80–100 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Anrede und Gruß sind persönlich: „Liebe Lea“ … „Liebe Grüße“, und ich schreibe „du“.
  • Ich habe zu allen vier Punkten etwas geschrieben.
  • Ich nenne Tag, Uhrzeit und Ort der Feier.
  • Meine Bitte ist höflich formuliert („könntest du vielleicht …?“).
  • Ich sage, bis wann Lea antworten soll, und warum.
  • Mein Text hat etwa 80 bis 100 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe).
Nützliche Redemittel
  • Stell dir vor, …
  • Wir feiern am … ab … Uhr bei uns zu Hause.
  • Wir würden uns sehr freuen, wenn …
  • Könntest du vielleicht … mitbringen?
  • Um … kümmere ich mich.
  • Bitte sag mir bis … Bescheid, ob …
  • Liebe Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Lea,

stell dir vor, unser Emil wird schon sechs! Wir feiern am Samstag ab 15 Uhr bei uns zu Hause, und wir würden uns sehr freuen, wenn du und deine Tochter Mira kommt.

Emil wünscht sich einen Schokoladenkuchen. Du backst doch so gern – könntest du vielleicht einen mitbringen? Um Getränke und Spiele kümmere ich mich.

Bitte sag mir bis Donnerstag Bescheid, ob ihr kommen könnt. Dann weiß ich, wie viel Essen ich einkaufen muss.

Ich freue mich auf euch!

Liebe Grüße

Hanna

Musterlösung: 83 Wörter

Schreiben (telc-Stil): E-Mail zu vier Leitpunkten

Schreiben

Antwort an eine Freundin: Zum ersten Mal zum Arzt

Lesen Sie die Situation (und die Nachricht, wenn es eine gibt). Schreiben Sie eine E-Mail zu allen vier Leitpunkten. Denken Sie an Anrede, Gruß und eine passende Reihenfolge.

Ihre Freundin Anna hat Ihnen diese E-Mail geschrieben. Antworten Sie ihr.

Hallo!

Ich habe seit ein paar Tagen starke Rückenschmerzen und muss endlich zum Arzt. Aber ich war in Deutschland noch nie beim Arzt! Wie bekomme ich einen Termin? Und was muss ich mitnehmen? Ich bin ein bisschen nervös, weil mein Deutsch noch nicht so gut ist.

Liebe Grüße
Anna
  • gute Besserung wünschen
  • wie Anna einen Termin bekommt
  • was Anna mitnehmen soll
  • Hilfe anbieten

100–130 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Ich reagiere zuerst auf Annas E-Mail („Das tut mir leid!“).
  • Ich habe zu allen vier Leitpunkten etwas geschrieben.
  • Ich gebe konkrete Tipps im Imperativ mit „du“ („Ruf … an“, „Vergiss … nicht“).
  • Anrede und Gruß sind persönlich: „Liebe Anna“ … „Liebe Grüße“.
  • Ich verbinde Sätze mit „dass“, „wenn“ und „dann“.
  • Mein Text hat etwa 100 bis 130 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe), und ich war in 30 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Das tut mir leid! Gute Besserung!
  • … bekommst du am einfachsten …
  • Ruf morgens in der Praxis an.
  • Vergiss … nicht!
  • Schreib dir am besten auf, …
  • Wenn du möchtest, komme ich mit.
  • Liebe Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Anna,

oh je, das tut mir leid! Ich wünsche dir gute Besserung.

Einen Termin bekommst du am einfachsten bei einer Hausärztin oder einem Hausarzt. Ruf morgens in der Praxis an, bei vielen Praxen geht es auch online. Sag am Telefon, dass du starke Schmerzen hast. Dann bekommst du vielleicht schon heute oder morgen einen Termin.

Vergiss deine Gesundheitskarte nicht, die brauchst du in der Praxis. Schreib dir am besten auch auf, seit wann du die Schmerzen hast und welche Medikamente du nimmst.

Wenn du möchtest, komme ich mit und helfe dir beim Erklären. Am Donnerstag habe ich frei.

Liebe Grüße

Yasmin

Musterlösung: 102 Wörter

Schreiben

Anfrage an die Volkshochschule: Deutschkurs für Berufstätige

Lesen Sie die Situation (und die Nachricht, wenn es eine gibt). Schreiben Sie eine E-Mail zu allen vier Leitpunkten. Denken Sie an Anrede, Gruß und eine passende Reihenfolge.

Sie haben diese Anzeige gelesen. Sie arbeiten tagsüber und möchten Ihr Deutsch verbessern. Schreiben Sie an die Volkshochschule.

Volkshochschule – neue Kurse ab September
Deutsch B1 für Berufstätige: kleine Gruppen, erfahrene Lehrkräfte. Weitere Informationen bekommen Sie im Kursbüro.
  • Grund für Ihr Schreiben
  • Ihre Deutschkenntnisse
  • Kurszeiten
  • Kosten und Ermäßigung

100–130 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Ich beziehe mich auf die Anzeige („Ich habe Ihre Anzeige … gelesen“).
  • Ich habe zu allen vier Leitpunkten etwas geschrieben.
  • Ich stelle meine Fragen höflich und auch als indirekte Fragen („Ich möchte wissen, wie viel …“).
  • Nach „ob“ und „wie viel“ im Nebensatz steht das Verb am Ende.
  • Anrede und Gruß sind formell, und am Ende steht ein höflicher Schlusssatz.
  • Mein Text hat etwa 100 bis 130 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe).
Nützliche Redemittel
  • Ich habe Ihre Anzeige gelesen und interessiere mich für …
  • Ich lerne seit … Deutsch.
  • Da ich tagsüber arbeite, …
  • Wann findet der Kurs statt?
  • Außerdem möchte ich wissen, ob …
  • Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.
  • Mit freundlichen Grüßen
Musterlösung anzeigen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ihre Anzeige über die neuen Kurse ab September gelesen und interessiere mich für den Kurs „Deutsch B1 für Berufstätige“.

Ich lerne seit zwei Jahren Deutsch und habe im Frühling die Prüfung auf Niveau A2 bestanden. Jetzt möchte ich mein Deutsch verbessern, vor allem für meine Arbeit im Krankenhaus.

Da ich tagsüber arbeite, kann ich nur abends oder am Samstag lernen. Wann findet der Kurs statt? Außerdem möchte ich wissen, wie viel der Kurs kostet und ob es eine Ermäßigung gibt.

Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Tran Van Minh

Musterlösung: 101 Wörter

Schreiben

Antwort an eine Kollegin: Einladung zum Sommerfest

Lesen Sie die Situation (und die Nachricht, wenn es eine gibt). Schreiben Sie eine E-Mail zu allen vier Leitpunkten. Denken Sie an Anrede, Gruß und eine passende Reihenfolge.

Ihre Kollegin Sandra hat allen im Team diese E-Mail geschrieben. Sie können leider nicht kommen. Antworten Sie Sandra.

Hallo zusammen,

in zwei Wochen, am Samstag, feiert mein Sportverein sein Sommerfest – mit Grill, Musik und Spielen für Kinder. Ich würde mich freuen, wenn ihr mit euren Familien kommt! Bitte sagt mir bis Mittwoch, ob ihr dabei seid.

Viele Grüße
Sandra
  • Dank für die Einladung
  • warum Sie nicht kommen können
  • Vorschlag für ein anderes Treffen
  • Fragen zum Verein

100–130 Wörter (unsere Empfehlung) · 30 Minuten

Text überprüfen
  • Ich bedanke mich zuerst für die Einladung.
  • Ich habe zu allen vier Leitpunkten etwas geschrieben.
  • Ich sage freundlich ab und nenne einen Grund („Leider kann ich nicht kommen, weil …“).
  • Ich schreibe „du“, weil Sandra auch „du“ schreibt („ihr“, „sagt mir“).
  • Meine Fragen sind klar und passen zum Thema.
  • Mein Text hat etwa 100 bis 130 Wörter (unser Richtwert, keine offizielle Vorgabe).
Nützliche Redemittel
  • Vielen Dank für deine nette Einladung!
  • Leider kann ich nicht kommen, weil …
  • Das haben wir schon lange geplant.
  • Vielleicht können wir … mal …?
  • Übrigens interessiere ich mich für …
  • Viel Spaß beim Fest!
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Liebe Sandra,

vielen Dank für deine nette Einladung zum Sommerfest! Das klingt wirklich toll.

Leider kann ich nicht kommen, weil wir an diesem Wochenende meine Schwiegereltern in Hamburg besuchen. Das haben wir schon lange geplant, und die Kinder freuen sich sehr darauf.

Vielleicht können wir nach dem Fest mal in der Mittagspause einen Kaffee trinken? Dann kannst du mir erzählen, wie es war.

Übrigens interessiere ich mich schon lange für deinen Verein. Welche Sportarten kann man dort machen? Gibt es auch Kurse für Kinder? Mein Sohn möchte gern Handball spielen.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Spaß beim Fest!

Viele Grüße

Martin

Musterlösung: 103 Wörter

Schreiben, Teil 1 (Goethe-Stil): E-Mail an Freunde

Schreiben

E-Mail an einen Freund: Der Garten im Hof

Schreiben Sie eine E-Mail an Ihre Freundin oder Ihren Freund (circa 80 Wörter). Schreiben Sie zu allen drei Punkten etwas.

In Ihrem Wohnhaus gibt es seit Kurzem einen Garten für alle Mieterinnen und Mieter. Ihr Freund Tim wohnt in einer anderen Stadt. Schreiben Sie Tim eine E-Mail.

  • Beschreiben Sie: Wie sieht der Garten aus?
  • Begründen Sie: Warum machen Sie gern mit?
  • Machen Sie einen Vorschlag für ein Treffen bei Ihnen.

circa 80 Wörter · 20 Minuten

Text überprüfen
  • Ich habe zu allen drei Punkten etwas geschrieben.
  • Ich beschreibe den Garten mit konkreten Details („große Holzkisten mit Tomaten …“).
  • Ich begründe mit „weil“ und „außerdem“.
  • Mein Vorschlag nennt eine Zeit („im Juli“).
  • Mein Text hat circa 80 Wörter, und ich war in 20 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Stell dir vor: …
  • Dort stehen / In der Mitte steht …
  • Ich mache gern mit, weil …
  • Außerdem ist es schön, … zu …
  • Komm doch im … zu Besuch!
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Lieber Tim,

stell dir vor: Bei uns im Hof gibt es jetzt einen Garten für alle Mieter! Dort stehen große Holzkisten mit Tomaten, Kräutern und Erdbeeren, und in der Mitte steht ein langer Tisch.

Ich mache gern mit, weil ich so meine Nachbarn besser kennenlerne. Außerdem ist es schön, nach der Arbeit draußen zu sein.

Komm doch im Juli zu Besuch! Dann essen wir zusammen im Garten, und du kannst unsere Tomaten probieren.

Viele Grüße

Selin

Musterlösung: 76 Wörter

Schreiben, Teil 2 (Goethe-Stil): Meinung im Forum

Schreiben

Meinung im Forum: Arbeiten am Wochenende

Lesen Sie die Meinung. Schreiben Sie dann, was Sie selbst zum Thema denken (circa 80 Wörter).

Sie haben im Fernsehen eine Sendung zum Thema „Arbeiten am Wochenende“ gesehen. Im Online-Forum der Sendung finden Sie folgende Meinung:

„Ich arbeite im Supermarkt und muss fast jeden Samstag arbeiten. Dafür habe ich unter der Woche frei, wenn die Geschäfte und Ämter nicht so voll sind. Ich finde das praktisch.“ (Ivana)

circa 80 Wörter · 25 Minuten

Text überprüfen
  • Ich reagiere zuerst auf Ivanas Meinung („Ich verstehe Ivana gut, denn …“).
  • Ich sage klar meine eigene Meinung („Ich finde, dass …“).
  • Ich nenne mindestens zwei Gründe oder Beispiele.
  • Ich nutze „aber“, „außerdem“ und einen Satz mit „dass“.
  • Mein Text hat circa 80 Wörter, und ich war in 25 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Ich verstehe …, denn …
  • Für mich wäre … aber schwierig.
  • Außerdem …
  • Ich finde, dass …
  • Wer …, kann vielleicht …
Musterlösung anzeigen

Ich verstehe Ivana gut, denn unter der Woche kann man vieles schneller erledigen, zum Beispiel beim Arzt oder auf dem Amt. Für mich wäre die Arbeit am Wochenende aber schwierig. Meine Kinder gehen zur Schule, und das Wochenende ist die einzige Zeit, in der wir alle zusammen sind. Außerdem treffen sich meine Freunde meistens samstags. Ich finde, dass Menschen mit Familie lieber unter der Woche arbeiten sollten. Wer keine Kinder hat, kann vielleicht leichter am Wochenende arbeiten.

Musterlösung: 77 Wörter

Schreiben, Teil 3 (Goethe-Stil): kurze Nachricht an eine Person, die Sie siezen

Schreiben

Nachricht an Ihren Nachbarn: Bitte ein Paket annehmen

Schreiben Sie eine kurze, höfliche Nachricht (circa 40 Wörter). Vergessen Sie Anrede und Gruß nicht.

Morgen kommt ein Paket für Sie, aber Sie sind den ganzen Tag bei der Arbeit. Ihr Nachbar, Herr Becker, ist meistens zu Hause. Schreiben Sie ihm eine kurze Nachricht. Bitten Sie ihn höflich, das Paket anzunehmen, und sagen Sie, wann Sie es abholen.

  • höflich um Hilfe bitten
  • sagen, wann Sie das Paket abholen

circa 40 Wörter · 15 Minuten

Text überprüfen
  • Ich schreibe „Sie“ und eine passende Anrede: „Lieber Herr Becker“.
  • Ich bitte höflich im Konjunktiv II („Könnten Sie … bitte …?“).
  • Ich sage genau, wann ich das Paket abhole.
  • Ich bedanke mich am Ende.
  • Mein Text hat circa 40 Wörter, und ich war in 15 Minuten fertig.
Nützliche Redemittel
  • Morgen kommt ein Paket für mich.
  • Könnten Sie es bitte für mich annehmen?
  • Ich hole es gegen … Uhr bei Ihnen ab.
  • Vielen Dank!
  • Viele Grüße
Musterlösung anzeigen

Lieber Herr Becker,

morgen kommt ein Paket für mich, aber ich bin den ganzen Tag bei der Arbeit. Könnten Sie es bitte für mich annehmen? Ich hole es morgen gegen 19 Uhr bei Ihnen ab. Vielen Dank!

Viele Grüße

Amina Diallo

Musterlösung: 41 Wörter

Sprechen, Teil 1 (DTZ-Stil): sich vorstellen

Sprechen

Sich vorstellen und Fragen beantworten

Stellen Sie sich vor. Sprechen Sie über die Punkte auf der Karte. Danach stellt man Ihnen noch Fragen.

Stellen Sie sich vor. Danach stellen Ihnen die Prüfenden noch ein paar Fragen.

  • Name
  • Herkunft (Land, Stadt)
  • Wohnort und seit wann Sie dort wohnen
  • Familie
  • Arbeit oder Beruf
  • Sprachen
  • Hobbys und Freizeit

circa 4 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Ich habe zu allen Punkten auf der Karte etwas gesagt.
  • Ich spreche in ganzen Sätzen und verbinde sie („und“, „aber“).
  • Ich sage, seit wann ich hier wohne („Seit drei Jahren …“).
  • Ich beantworte die Fragen der Prüfenden ausführlich, nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“.
  • Ich spreche über Vergangenheit („war“), Gegenwart und Zukunft („Ich möchte …“).
Nützliche Redemittel
  • Ich heiße … / Mein Name ist …
  • Ich komme aus …, aus der Stadt …
  • Seit … wohne ich in …
  • In … war ich …, hier arbeite ich …
  • Mir gefällt, dass …
  • Später möchte ich gern …
Musterlösung anzeigen

A: Guten Tag! Ich heiße Lucía Torres. Ich komme aus Kolumbien, aus Medellín. Seit drei Jahren wohne ich in Bremen. Ich bin verheiratet, und wir haben einen Sohn, er ist zehn. In Kolumbien war ich Buchhalterin. Hier arbeite ich im Moment in einem Hotel an der Rezeption. Ich spreche Spanisch, Englisch und jetzt auch Deutsch. In meiner Freizeit tanze ich gern, und am Wochenende fahren wir oft mit dem Fahrrad an den Fluss.

Prüfer/in: Vielen Dank. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit im Hotel?

A: Mir gefällt, dass ich jeden Tag mit Menschen aus vielen Ländern spreche. Manchmal ist es stressig, aber die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett.

Prüfer/in: Und was möchten Sie später beruflich machen?

A: Ich möchte gern wieder als Buchhalterin arbeiten. Dafür muss ich aber mein Deutsch noch verbessern.

Musterlösung: 128 Wörter

Sprechen, Teil 2 (DTZ-Stil): über Erfahrungen sprechen

Sprechen

Über Erfahrungen sprechen: Wohnen (Bild A – Umzug)

Beschreiben Sie das Bild und erzählen Sie von Ihren eigenen Erfahrungen.

Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner haben zwei verschiedene Bilder zum Thema „Wohnen“. Beschreiben Sie Ihr Bild A. Erzählen Sie dann von Ihren eigenen Erfahrungen. Ihre Partnerin oder Ihr Partner spricht danach über Bild B.

Keep the open interior and add an opened rear door hinged at the left edge, e.g. after this element: (shift the van right a few pixels if needed so the door stays inside the frame). Move the child group into the gap between the cab (ends x 260) and the first adult (x 310): add transform="translate(26 0)" to the child's (the one containing this head circle). Move the boxes and lamp onto the front pavement, clear of the sofa: (lamp shade then at y 296-316, boxes on the strip below the adults' feet).
  • Was sehen Sie auf dem Bild?
  • Sind Sie schon einmal umgezogen? Wie war das?
  • Wer hat Ihnen geholfen?
  • Was ist bei einem Umzug schwierig?

circa 6 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Ich habe das Bild beschrieben: wer, was, wo.
  • Ich sage, was ich vermute („Ich glaube, …“).
  • Ich erzähle von meiner Erfahrung im Perfekt („Ich bin … umgezogen“, „haben geholfen“).
  • Ich sage, was schwierig war, und begründe es.
  • Ich kann eine Frage mit „würde“ beantworten („Ich würde …“).
Nützliche Redemittel
  • Auf meinem Bild sieht man …
  • Ich glaube, …
  • Ich bin vor … umgezogen.
  • … haben mir geholfen.
  • Schwierig war, dass …
  • Beim nächsten Mal würde ich …
Musterlösung anzeigen

A: Auf meinem Bild sieht man einen Umzug. Vor einem Haus steht ein kleiner Lieferwagen. Zwei Erwachsene tragen ein Sofa ins Haus, und ein Kind trägt einen Karton mit einem Teddy. Ich glaube, die Familie zieht gerade in eine neue Wohnung ein.

A: Ich bin auch schon umgezogen, vor zwei Jahren. Wir hatten vorher nur zwei Zimmer, und mit dem Baby war es zu eng. Meine Kollegen und mein Bruder haben mir geholfen. Wir haben einen Transporter gemietet und alles an einem Samstag gemacht. Schwierig war, dass unsere neue Wohnung im vierten Stock ist und es keinen Aufzug gibt.

Prüfer/in: Und was würden Sie beim nächsten Umzug anders machen?

A: Ich würde früher anfangen, Kartons zu packen. Am Ende hatten wir viel Stress.

Musterlösung: 119 Wörter

Sprechen

Über Erfahrungen sprechen: Wohnen (Bild B – Nachbarn)

Beschreiben Sie das Bild und erzählen Sie von Ihren eigenen Erfahrungen.

Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner haben zwei verschiedene Bilder zum Thema „Wohnen“. Ihre Partnerin oder Ihr Partner hat schon über Bild A gesprochen. Beschreiben Sie jetzt Ihr Bild B. Erzählen Sie dann von Ihren eigenen Erfahrungen.

Increase both text lines to font-size="22" (Hausfest at y="102", im Hof at y="128") and move the two grey placeholder lines down to y 146 and 158; the 150px-wide note still fits. im Hof
  • Was sehen Sie auf dem Bild?
  • Kennen Sie Ihre Nachbarn? Wie ist der Kontakt?
  • Haben Sie schon einmal Nachbarn geholfen oder Hilfe bekommen?
  • Was ist für Sie eine gute Nachbarschaft?

circa 6 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Ich habe das Bild beschrieben und eine Vermutung geäußert („Vielleicht …“).
  • Ich erzähle ein konkretes Beispiel aus meinem Leben.
  • Ich nutze das Perfekt für Erlebnisse („hat eingekauft“).
  • Ich sage meine Meinung und begründe sie („Für mich ist wichtig, dass …“).
  • Ich reagiere auf die Frage der Prüfenden.
Nützliche Redemittel
  • Auf meinem Bild sieht man …
  • Vielleicht …
  • Neben mir wohnt …
  • Letzten Winter hat … für mich …
  • Das fand ich sehr nett.
  • Für mich ist wichtig, dass …
Musterlösung anzeigen

B: Auf meinem Bild sieht man ein Treppenhaus. Eine ältere Frau hat zwei schwere Einkaufstaschen, und ein junger Mann hilft ihr und trägt eine Tasche. Vielleicht wohnen die beiden im selben Haus. An der Wand hängt ein Zettel für ein Hausfest.

B: Ich kenne meine Nachbarn ganz gut. Neben mir wohnt eine Familie aus Syrien, und unsere Kinder spielen oft zusammen. Letzten Winter war ich krank, und meine Nachbarin hat für mich eingekauft. Das fand ich sehr nett. Ich gieße dafür im Sommer ihre Blumen, wenn sie im Urlaub ist.

Prüfer/in: Was ist für Sie eine gute Nachbarschaft?

B: Für mich ist wichtig, dass man sich grüßt und sich hilft. Man muss nicht befreundet sein, aber man sollte freundlich zueinander sein.

Musterlösung: 117 Wörter

Sprechen, Teil 3 (DTZ-Stil): gemeinsam etwas planen

Sprechen

Gemeinsam planen: Fahrt zu einer Hochzeit

Planen Sie die Aufgabe zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner. Machen Sie Vorschläge, reagieren Sie auf die Vorschläge und finden Sie gemeinsam eine Lösung.

Eine gemeinsame Freundin heiratet in einer Stadt, die 300 Kilometer entfernt ist. Sie möchten zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner hinfahren. Planen Sie die Fahrt.

  • Wann fahren Sie los?
  • Wie fahren Sie: mit dem Zug oder mit dem Auto?
  • Wo übernachten Sie?
  • Was schenken Sie?

circa 6 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Wir haben über alle Punkte gesprochen.
  • Ich mache Vorschläge („Ich finde, wir sollten …“, „Soll ich …?“).
  • Ich reagiere auf die Vorschläge: zustimmen, ergänzen oder etwas anderes vorschlagen.
  • Ich begründe meine Vorschläge („Dann …“, „…, und wir müssen keinen Parkplatz suchen“).
  • Am Ende ist klar, wer was macht.
Nützliche Redemittel
  • Wann sollen wir losfahren?
  • Ich finde, wir sollten …
  • Was meinst du?
  • Einverstanden, aber …
  • Soll ich … anrufen?
  • Dann legen wir zusammen.
  • Das kann ich machen.
Musterlösung anzeigen

A: Die Hochzeit von Julia ist ja am Samstag um 14 Uhr. Wann sollen wir losfahren?

B: Ich finde, wir sollten schon am Freitagabend fahren. Dann sind wir am Samstag nicht so gestresst.

A: Gute Idee. Fahren wir mit dem Zug oder mit dem Auto?

B: Mit dem Zug dauert es nur drei Stunden, und wir müssen keinen Parkplatz suchen. Was meinst du?

A: Einverstanden, aber die Feier ist außerhalb der Stadt. Dorthin fahren wir dann mit dem Taxi.

B: Okay. Und wo übernachten wir? Ein Hotel in der Nähe ist bestimmt teuer.

A: Julias Bruder hat geschrieben, dass es eine günstige Pension in der Nähe gibt. Soll ich dort anrufen?

B: Ja, bitte. Und als Geschenk? Julia und Tom wünschen sich Geld für ihre Hochzeitsreise.

A: Dann legen wir zusammen und basteln eine schöne Karte dazu. Das kann ich machen.

B: Super, dann kaufe ich die Zugtickets.

Musterlösung: 138 Wörter

Sprechen

Gemeinsam planen: Hilfe für eine neue Nachbarin

Planen Sie die Aufgabe zusammen mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner. Machen Sie Vorschläge, reagieren Sie auf die Vorschläge und finden Sie gemeinsam eine Lösung.

In Ihrem Haus wohnt seit einer Woche eine neue Nachbarin, Frau Haddad, mit ihren zwei Kindern (4 und 9 Jahre). Sie spricht noch wenig Deutsch und muss viele Dinge erledigen. Sie möchten ihr zusammen helfen.

  • Anmeldung beim Bürgeramt: Termin und Begleitung
  • Kita und Schule für die Kinder
  • Wichtige Orte zeigen: Supermarkt, Arztpraxis, Bus
  • Wann treffen Sie sich mit Frau Haddad?

circa 6 Minuten · zu zweit

Selbst überprüfen
  • Wir haben über alle vier Punkte gesprochen.
  • Ich mache Vorschläge und frage nach der Meinung meiner Partnerin oder meines Partners („Wie findest du das?“).
  • Wenn ich etwas nicht kann, sage ich es höflich und biete eine andere Lösung an („Leider …, aber …“).
  • Wenn ich etwas nicht sicher weiß, sage ich das („Ich glaube, …“).
  • Am Ende haben wir verteilt, wer was macht.
Nützliche Redemittel
  • Wollen wir ihr dabei helfen?
  • Kannst du … begleiten?
  • Leider …, aber ich kann …
  • Ich glaube, …
  • Am Wochenende könnte ich …
  • Wie findest du das?
  • Ich sage ihr Bescheid.
Musterlösung anzeigen

A: Frau Haddad muss sich ja beim Bürgeramt anmelden. Dafür braucht man meistens einen Termin. Wollen wir ihr dabei helfen?

B: Ja, gern. Ich kann den Termin online buchen. Kannst du sie zum Bürgeramt begleiten?

A: Leider arbeite ich vormittags. Aber ich kann am Donnerstagnachmittag. Hat das Amt dann geöffnet?

B: Ich glaube, donnerstags bis 18 Uhr. Dann buche ich einen Termin am Nachmittag.

A: Prima. Und die Kinder? Der Sohn ist neun, er muss in die Schule.

B: Unsere Grundschule ist gleich um die Ecke. Ich rufe im Sekretariat an und frage, was sie braucht. Für die Kleine fragen wir in der Kita, wo mein Sohn ist.

A: Gute Idee. Am Wochenende könnte ich ihr den Supermarkt, die Kinderarztpraxis und die Bushaltestelle zeigen.

B: Dann laden wir sie am Samstag zum Kaffee ein und erklären ihr alles. Wie findest du das?

A: Sehr gut. Ich sage ihr heute Abend Bescheid.

Musterlösung: 142 Wörter

Sprechen, Teil 1 (telc-Stil): einander kennenlernen

Sprechen

Einander kennenlernen

Lernen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner kennen. Stellen Sie Fragen und erzählen Sie auch von sich.

Lernen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner kennen. Stellen Sie Fragen und erzählen Sie auch von sich.

  • Name
  • Herkunft
  • Wohnort
  • Familie
  • Beruf oder Ausbildung
  • Sprachen
  • Freizeit und Hobbys
  • Pläne für die Zukunft

circa 3 Minuten · zu zweit · 20 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Wir haben über alle Punkte gesprochen.
  • Ich stelle Fragen und antworte auch selbst („Und du?“).
  • Ich reagiere auf das, was meine Partnerin oder mein Partner sagt („Das ist eine gute Idee!“).
  • Ich spreche über Gegenwart und Zukunft („Ich möchte …“, „Vielleicht arbeite ich später …“).
  • Ich frage am Anfang, ob wir „du“ oder „Sie“ sagen.
Nützliche Redemittel
  • Sollen wir „du“ sagen?
  • Woher kommst du?
  • Was machst du beruflich?
  • Welche Sprachen sprichst du?
  • Was machst du gern in deiner Freizeit?
  • Was planst du für die Zukunft?
  • Das ist eine gute Idee!
Musterlösung anzeigen

A: Guten Tag! Ich bin Elif Şahin. Sollen wir „du“ sagen?

B: Gern! Ich heiße Wojciech, aber alle sagen Wojtek. Woher kommst du?

A: Aus der Türkei, aus Izmir. Seit fünf Jahren wohne ich in Hannover. Und du?

B: Ich komme aus Polen und wohne mit meiner Frau und unseren Zwillingen in einem Dorf bei Hannover. Was machst du beruflich?

A: Ich bin Zahnarzthelferin, also Zahnmedizinische Fachangestellte. Und du?

B: Ich bin Servicetechniker für Heizungen. Ich bin oft unterwegs, deshalb lerne ich Deutsch mit Podcasts im Auto.

A: Das ist eine gute Idee! Welche Sprachen sprichst du noch?

B: Polnisch, ein bisschen Russisch und jetzt Deutsch. Was machst du gern in deiner Freizeit?

A: Ich fotografiere gern, vor allem in der Natur. Und was planst du für die Zukunft?

B: Ich möchte nicht mehr so viel unterwegs sein. Vielleicht arbeite ich später in der Werkstatt meiner Firma. Und du?

A: Ich möchte nach der Prüfung eine Weiterbildung zur Praxismanagerin machen.

Musterlösung: 149 Wörter

Sprechen, Teil 2 (telc-Stil): über ein Thema sprechen

Sprechen

Über ein Thema sprechen: Sport im Alltag

Erzählen Sie kurz, was Sie gelesen haben. Sprechen Sie dann mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner über Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung.

Sie haben Text A gelesen, Ihre Partnerin oder Ihr Partner Text B. Erzählen Sie kurz, was in Ihrem Text steht. Sprechen Sie dann über Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung.

Text A: „In unserer Firma gibt es seit einem Jahr eine Sportgruppe in der Mittagspause. Zweimal pro Woche machen wir 30 Minuten Gymnastik. Seitdem bin ich nachmittags weniger müde, und ich verstehe mich besser mit den Kollegen.“ (Petra, 52, Sachbearbeiterin)

Text B: „Ich weiß, dass Sport gesund ist. Aber nach der Arbeit bin ich müde, und am Wochenende möchte ich Zeit mit meiner Familie verbringen. Deshalb gehe ich jeden Tag eine halbe Stunde zu Fuß, statt den Bus zu nehmen.“ (Omar, 38, Lagerarbeiter)
  • Was steht in Ihrem Text?
  • Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema
  • Ihre Meinung: Was ist gut, was ist schwierig?
  • Fragen an Ihre Partnerin oder Ihren Partner

circa 6 Minuten · zu zweit · 20 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe kurz und mit eigenen Worten gesagt, was in meinem Text steht.
  • Ich erzähle von eigenen Erfahrungen und begründe sie („weil …“).
  • Ich stelle meiner Partnerin oder meinem Partner Fragen und reagiere auf die Antworten.
  • Ich sage meine Meinung, auch mit Konjunktiv II („… fände ich toll“, „würden … machen“).
  • Wir sprechen beide etwa gleich viel.
Nützliche Redemittel
  • In meinem Text erzählt …, dass …
  • Was steht in deinem Text?
  • Machst du selbst …?
  • Mehr schaffe ich nicht, weil …
  • Das finde ich gut.
  • … fände ich auch toll.
  • Ich glaube, viele Menschen würden …, wenn …
Musterlösung anzeigen

A: In meinem Text erzählt Petra, dass es in ihrer Firma eine Sportgruppe in der Mittagspause gibt. Seitdem ist sie nachmittags weniger müde. Was steht in deinem Text?

B: Omar schreibt, dass er nach der Arbeit zu müde für Sport ist. Er geht aber jeden Tag eine halbe Stunde zu Fuß, statt den Bus zu nehmen. Machst du selbst Sport?

A: Ich gehe einmal pro Woche schwimmen. Mehr schaffe ich nicht, weil ich im Schichtdienst arbeite. Und du?

B: Ich mache es ein bisschen wie Omar: Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das ist für mich der einfachste Sport.

A: Das finde ich gut. Eine Sportgruppe in der Firma wie bei Petra fände ich auch toll. Gibt es so etwas bei dir?

B: Leider nicht. Ich glaube, viele Menschen würden mehr Sport machen, wenn es im Alltag leichter wäre.

Musterlösung: 134 Wörter

Sprechen, Teil 3 (telc-Stil): gemeinsam etwas planen

Sprechen

Gemeinsam planen: Eine Lerngruppe für die Prüfung

Planen Sie die Aufgabe zusammen. Machen Sie Vorschläge, reagieren Sie auf die Vorschläge und einigen Sie sich am Ende.

In sechs Wochen haben Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner die B1-Prüfung. Sie möchten zusammen eine Lerngruppe organisieren.

  • Wann und wie oft treffen Sie sich?
  • Wo lernen Sie?
  • Was üben Sie?
  • Wer kann noch mitmachen?
  • Wer macht was?

circa 6 Minuten · zu zweit · 20 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Wir haben über alle Punkte gesprochen und uns am Ende geeinigt.
  • Ich mache Vorschläge („Wie wäre es mit …?“, „Wir könnten …“).
  • Wenn ein Vorschlag nicht passt, sage ich warum und mache einen neuen.
  • Ich sage, was für mich schwierig ist, und begründe meine Wünsche.
  • Am Ende ist klar, wer was macht.
Nützliche Redemittel
  • Wollen wir … machen?
  • Ich finde, … wäre gut.
  • Wie wäre es mit …?
  • … passt mir auch.
  • Wir könnten jedes Mal …
  • Sollen wir noch … fragen?
  • Ich schreibe ihnen, und du …
Musterlösung anzeigen

A: Die Prüfung ist ja schon in sechs Wochen. Wollen wir eine Lerngruppe machen?

B: Ja, unbedingt! Wie oft sollen wir uns treffen? Ich finde, zweimal pro Woche wäre gut.

A: Einverstanden. Wie wäre es mit Dienstag und Freitag nach dem Kurs, so um 17 Uhr?

B: Freitags muss ich meine Tochter abholen. Geht auch Donnerstag?

A: Ja, Donnerstag passt mir auch. Und wo lernen wir? In der Bibliothek ist es ruhig, aber man darf dort nicht laut sprechen.

B: Dann fragen wir unsere Kursleiterin, ob wir einen Raum in der Sprachschule benutzen dürfen.

A: Gute Idee. Was wollen wir üben? Ich finde Hören am schwierigsten.

B: Für mich ist Schreiben schwierig. Wir könnten jedes Mal einen Teil hören und einen Brief schreiben.

A: Prima. Sollen wir noch Amir und Olga fragen? Zu viert macht das Sprechen mehr Spaß.

B: Ja! Ich schreibe ihnen heute, und du fragst die Kursleiterin nach dem Raum.

Musterlösung: 143 Wörter

Sprechen, Teil 2 (Goethe-Stil): ein Thema präsentieren

Sprechen

Präsentation: Selbst kochen oder Essen bestellen?

Präsentieren Sie das Thema in fünf Teilen. Sprechen Sie frei und nutzen Sie Ihre Notizen nur als Hilfe.

Präsentieren Sie das Thema „Selbst kochen oder Essen bestellen?“. Ihre Präsentation hat fünf Teile.

  • Stellen Sie Ihr Thema vor und sagen Sie, worüber Sie sprechen.
  • Berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen.
  • Erzählen Sie, wie das in Ihrem Heimatland ist.
  • Nennen Sie Vor- und Nachteile und sagen Sie Ihre Meinung.
  • Beenden Sie die Präsentation und bedanken Sie sich.

circa 3 Minuten · zu zweit · 15 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Meine Präsentation hat alle fünf Teile, und ich sage am Anfang, worüber ich spreche.
  • Ich verbinde die Teile mit Überleitungen („Ich beginne mit …“, „Jetzt zu …“, „Nun zu …“).
  • Ich nenne Vor- und Nachteile und sage klar meine Meinung.
  • Ich spreche frei und schaue nur ab und zu auf meine Notizen.
  • Am Ende bedanke ich mich und frage nach Fragen.
Nützliche Redemittel
  • Ich möchte heute über das Thema „…“ sprechen.
  • Zuerst …, dann …, danach …, und zum Schluss …
  • Ich beginne mit meinen Erfahrungen: …
  • Jetzt zu meinem Heimatland: …
  • Nun zu den Vor- und Nachteilen.
  • Ein Nachteil ist, dass …
  • Meine Meinung: …
  • Damit bin ich am Ende. Vielen Dank fürs Zuhören!
Musterlösung anzeigen

Ich möchte heute über das Thema „Selbst kochen oder Essen bestellen?“ sprechen. Zuerst erzähle ich von meinen Erfahrungen, dann berichte ich, wie es in meinem Heimatland ist. Danach nenne ich Vor- und Nachteile, und zum Schluss sage ich meine Meinung.

Ich beginne mit meinen Erfahrungen: Unter der Woche koche ich fast jeden Abend für meine Familie, meistens einfache Gerichte wie Reis mit Gemüse. Nur am Freitag bestellen wir manchmal Pizza, weil alle nach der Woche müde sind. Das ist dann unser kleines Fest.

Jetzt zu meinem Heimatland: In Vietnam kochen viele Familien zu Hause, aber man isst auch oft auf der Straße. Dort gibt es überall kleine Stände mit Suppe, und das Essen ist sehr günstig.

Nun zu den Vor- und Nachteilen. Wenn man selbst kocht, weiß man genau, was im Essen ist, und man spart Geld. Ein Nachteil ist, dass Kochen und Einkaufen viel Zeit kosten. Essen bestellen ist bequem, aber oft teuer und nicht so gesund.

Meine Meinung: Ich koche lieber selbst, aber ab und zu darf man sich auch etwas bestellen.

Damit bin ich am Ende. Vielen Dank fürs Zuhören! Haben Sie noch Fragen?

Musterlösung: 187 Wörter

Sprechen, Teil 3 (Goethe-Stil): Rückmeldung und Fragen

Sprechen

Rückmeldung und Fragen: Selbst kochen oder Essen bestellen?

Geben Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner eine Rückmeldung zur Präsentation und stellen Sie eine Frage. Beantworten Sie auch die Fragen zu Ihrer Präsentation.

Ihre Partnerin oder Ihr Partner hat das Thema „Selbst kochen oder Essen bestellen?“ präsentiert. Geben Sie direkt danach eine kurze Rückmeldung und stellen Sie eine Frage. Nach Ihrer eigenen Präsentation („Wohnen in der Stadt oder auf dem Land?“) beantworten Sie die Frage Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Auch die Prüfenden können Fragen stellen.

  • Rückmeldung: Was war interessant?
  • eine Frage zum Thema
  • Antwort auf eine Frage zu Ihrer eigenen Präsentation

circa 2 Minuten · zu zweit · 15 Minuten Vorbereitung für die gesamte mündliche Prüfung

Selbst überprüfen
  • Ich habe mich bedankt und etwas Konkretes gelobt.
  • Meine Frage passt zur Präsentation und wurde dort noch nicht beantwortet.
  • Ich beantworte Fragen zu meiner Präsentation und begründe meine Antwort.
  • Ich kann auch auf eine Frage der Prüfenden reagieren.
  • Auf eine verneinte Frage antworte ich mit „Doch“, wenn meine Antwort positiv ist („Ist der Weg nicht lang?“ – „Doch, …“).
Nützliche Redemittel
  • Vielen Dank für deine Präsentation!
  • … fand ich besonders interessant.
  • Ich habe eine Frage: …
  • Du hast gesagt, dass …
  • Doch, …
  • Ja, ich glaube schon.
Musterlösung anzeigen

(Nach der Präsentation von B: „Selbst kochen oder Essen bestellen?“)

A: Vielen Dank für deine Präsentation! Die Stände mit Suppe in Vietnam fand ich besonders interessant. Ich habe eine Frage: Kochst du zu Hause auch Gerichte aus deinem Heimatland?

B: Ja, sehr oft. Nur manche Zutaten sind hier schwer zu finden. Dann kaufe ich im Asia-Laden ein.

(Nach der Präsentation von A: „Wohnen in der Stadt oder auf dem Land?“)

B: Deine Präsentation hat mir auch gut gefallen. Du hast gesagt, dass du gern auf dem Land wohnst. Ist der Weg zur Arbeit nicht sehr lang?

A: Doch, ich fahre jeden Tag 40 Minuten mit dem Zug. Aber im Zug kann ich lesen, deshalb stört mich das nicht.

Prüfer/in: Und möchten Sie später auf dem Land bleiben?

A: Ja, ich glaube schon. Für meine Kinder ist es dort einfach schöner.

Musterlösung: 111 Wörter

Kostenloses offizielles Übungsmaterial

Üben Sie auch mit dem Material der Prüfungsanbieter. Jede Prüfung hat ihr eigenes Format und eigene Regeln.