Goethe-Zertifikat B1 üben

30 eigene Übungen im Stil von Goethe-Zertifikat B1 und ÖSD Zertifikat B1: Lesen Teil 1 bis 5, jede Lösung mit Erklärung.

Über diese Fragen

Alle Texte, Namen, Orte, Daten und Preise sind für die Übung erfunden. FreeExamPath ist unabhängig und nicht mit telc, dem Goethe-Institut, dem ÖSD, g.a.s.t. oder dem BAMF verbunden. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests.

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Lesen, Teil 1 (Goethe-Stil): Blog oder E-Mail

Lesen Sie den Text. Ist die Aussage richtig oder falsch?

Blog Blog „Neu in der Stadt“: Mein neues Hobby

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch von meinem neuen Hobby erzählen: Seit drei Monaten singe ich in einem Chor! Eigentlich wollte ich nur einen Sport finden, weil ich bei der Arbeit so viel sitze. Aber dann hat mir meine Kollegin Ines von ihrem Chor erzählt und mich zu einer Probe mitgenommen.

Am ersten Abend war ich sehr nervös. Ich kann keine Noten lesen, und die anderen singen schon seit vielen Jahren zusammen. Der Chorleiter hat aber gesagt, dass das kein Problem ist. Er singt uns die Lieder zuerst vor, und wir singen sie nach. Die Texte bekommen wir per E-Mail. Am Anfang habe ich nur leise mitgesungen, inzwischen traue ich mich mehr.

Wir proben jeden Dienstag von 19 bis 21 Uhr im Gemeindehaus. Danach gehen viele noch zusammen etwas trinken. So habe ich schon nette Leute kennengelernt – und mein Deutsch wird auch besser, weil wir in den Pausen viel reden.

Zu Hause übe ich manchmal im Wohnzimmer. Meine Nachbarn finden das nicht so lustig, deshalb singe ich jetzt nur noch am Freitagnachmittag. Da habe ich schon frei, und sie sind noch bei der Arbeit.

Im Juni singe ich zum ersten Mal bei einem Konzert mit – in der Stadthalle! Ich freue mich schon sehr, aber ich habe auch ein bisschen Angst. Kommt ihr vorbei?

Eure Mariana

Erfundener Übungstext

Frage 1

Mariana hat zuerst nach einem Sport gesucht.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Mariana wollte eigentlich nur einen Sport finden, weil sie bei der Arbeit so viel sitzt. Erst danach hat ihre Kollegin Ines sie zu einer Chorprobe mitgenommen.

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Frage 2

Mariana hat den Chor im Internet gefunden.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Mariana hat den Chor über ihre Kollegin Ines gefunden: Ines hat ihr davon erzählt und sie zu einer Probe mitgenommen.

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Frage 3

Wer im Chor mitsingen will, muss Noten lesen können.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Mariana kann keine Noten lesen, aber der Chorleiter sagt, dass das kein Problem ist: Er singt die Lieder vor, und der Chor singt sie nach.

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Frage 4

Nach der Probe gehen einige Chormitglieder noch zusammen aus.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Im Text steht: „Danach gehen viele noch zusammen etwas trinken.“ Die Aussage ist also richtig.

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Frage 5

Mariana übt zu Hause nur, wenn ihre Nachbarn nicht da sind.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Weil die Nachbarn das Singen nicht lustig finden, übt Mariana nur noch am Freitagnachmittag – dann sind die Nachbarn noch bei der Arbeit.

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Frage 6

Mariana hat schon bei einem Konzert des Chors mitgesungen.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Das Konzert im Juni ist Marianas erstes Konzert mit dem Chor („zum ersten Mal“). Bei einem Konzert hat sie also noch nicht mitgesungen.

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Lesen, Teil 2 (Goethe-Stil): Zeitungstexte

Lesen Sie den Zeitungstext. Welche Lösung (a, b oder c) passt?

Zeitungsartikel Mit dem „Laufbus“ zur Schule

An der Grundschule am Lindenpark gibt es seit diesem Schuljahr einen „Laufbus“. Das ist kein echter Bus: Die Kinder gehen morgens in einer Gruppe zu Fuß zur Schule. Ein Elternteil begleitet sie, und wie bei einem Bus gibt es feste „Haltestellen“ und feste Zeiten. Wer nicht pünktlich an seiner Haltestelle ist, muss allein oder mit den Eltern zur Schule kommen.

Die Idee hatte Selin Arslan. Ihr Sohn geht in die zweite Klasse. „Vor der Schule war jeden Morgen Chaos, weil so viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto gebracht haben“, erzählt sie. „Das war gefährlich für die Kinder, die zu Fuß kamen.“ Heute laufen jeden Tag etwa 40 Kinder in drei Gruppen. Die Eltern wechseln sich ab: Jede Familie begleitet ihre Gruppe ungefähr zweimal im Monat.

Die Schulleiterin ist zufrieden: Die Kinder kommen wacher in den Unterricht und haben schon vor der ersten Stunde Zeit für ihre Freunde. Nur bei starkem Regen fahren einige Eltern doch wieder mit dem Auto. Im nächsten Schuljahr soll es einen Laufbus auch an der zweiten Grundschule im Stadtteil geben.

Erfundener Übungstext

Frage 7

Was ist ein „Laufbus“?

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Richtige Antwort: B — Kinder, die gemeinsam mit einem Erwachsenen zur Schule laufen.

Warum? Der Laufbus ist „kein echter Bus“: Die Kinder gehen in einer Gruppe zu Fuß zur Schule, und ein Elternteil begleitet sie. Nur die festen Haltestellen und Zeiten erinnern an einen Bus.

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Frage 8

Warum hatte Selin Arslan die Idee für den Laufbus?

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Richtige Antwort: C — Weil vor der Schule zu viele Autos waren.

Warum? Selin Arslan erzählt, dass vor der Schule jeden Morgen Chaos war, weil viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto gebracht haben. Dass die Kinder heute wacher sind, ist eine Folge des Laufbusses, nicht der Grund für die Idee.

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Frage 9

Was machen die Familien beim Laufbus?

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Richtige Antwort: A — Sie gehen abwechselnd mit, aber nicht jeden Tag.

Warum? Die Eltern wechseln sich ab: Jede Familie begleitet ihre Gruppe ungefähr zweimal im Monat – also regelmäßig, aber nicht jeden Tag.

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Zeitungsartikel Ein Dorf gründet seinen eigenen Laden

Als vor zwei Jahren der letzte Supermarkt im Dorf schloss, mussten die 900 Einwohner zum Einkaufen in die nächste Stadt fahren – zwölf Kilometer. Für ältere Menschen ohne Auto war das ein großes Problem, denn der Bus fährt nur dreimal am Tag.

Deshalb haben die Bewohner selbst einen Dorfladen gegründet. Mehr als 200 Familien haben Anteile gekauft; ein Anteil kostet 100 Euro. Mit dem Geld wurden die Regale, die Kasse und die Kühlschränke bezahlt. Heute arbeiten im Laden zwei Verkäuferinnen mit fester Stelle und viele Freiwillige, die zum Beispiel am Samstag aushelfen.

Im Laden gibt es alles für den täglichen Bedarf: Brot, Milch, Obst, aber auch Briefmarken. Viele Produkte kommen von Bauernhöfen aus der Region. „Natürlich sind manche Sachen etwas teurer als im Supermarkt“, sagt Verkäuferin Brigitte Haas. „Aber dafür sparen die Leute die Fahrt in die Stadt.“

Der Laden ist auch ein Treffpunkt geworden: In einer Ecke stehen zwei Tische, und morgens trinken dort viele Seniorinnen und Senioren einen Kaffee. Gewinn macht der Laden noch nicht, aber er braucht inzwischen kein zusätzliches Geld mehr.

Erfundener Übungstext

Frage 10

Warum haben die Bewohner den Dorfladen gegründet?

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Richtige Antwort: A — Weil es im Dorf keine Möglichkeit zum Einkaufen mehr gab.

Warum? Nachdem der letzte Supermarkt geschlossen hatte, mussten die Leute zum Einkaufen zwölf Kilometer in die Stadt fahren. Deshalb haben sie selbst einen Laden gegründet.

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Frage 11

Wer arbeitet im Dorfladen?

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Richtige Antwort: C — Zwei Angestellte und freiwillige Helfer.

Warum? Im Laden arbeiten zwei Verkäuferinnen mit fester Stelle und dazu viele Freiwillige. Die Bauernhöfe aus der Region liefern viele Produkte, aber der Text nennt die Bauern nicht als Mitarbeiter.

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Frage 12

Was sagt Brigitte Haas über die Preise?

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Richtige Antwort: B — Einige Produkte kosten mehr, aber die Kunden haben dafür einen kürzeren Weg.

Warum? Brigitte Haas sagt, dass manche Sachen etwas teurer sind als im Supermarkt, die Leute dafür aber die Fahrt in die Stadt sparen. Dass der Laden noch keinen Gewinn macht, steht zwar im Text, hat aber nichts mit ihrer Aussage über die Preise zu tun.

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Lesen, Teil 3 (Goethe-Stil): Anzeigen zuordnen

Lesen Sie die Situationen und die Anzeigen (a–j). Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Jede Anzeige passt höchstens einmal. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige.

Anzeigen Veranstaltungen und Kurse in der Stadt

Zehn Anzeigen aus dem Veranstaltungskalender der Stadtzeitung.

  • a
    Fotokurs mit dem Smartphone
    Schöne Fotos ohne teure Kamera: In drei Stunden lernen Sie, wie Sie mit Ihrem Handy bessere Bilder machen. Samstag von 10 bis 13 Uhr im Bürgerhaus, 15 Euro. Bitte Handy mitbringen.
  • b
    Theater für Kinder: Die Wolkenmaschine
    Ein lustiges Stück mit Musik für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Sonntag um 11 Uhr im Stadttheater, Dauer etwa eine Stunde. Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder 5 Euro.
  • c
    Wanderung mit Führung
    Auf 15 Kilometern durch Wald und Wiesen zum Aussichtsturm. Treffpunkt: Sonntag um 9 Uhr am Bahnhof. Gute Schuhe sind wichtig. Nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren.
  • d
    Stadtführung in einfachem Deutsch
    Lernen Sie die Altstadt kennen! Unsere Stadtführerinnen sprechen langsam und erklären schwierige Wörter. Für alle, die Deutsch lernen. Jeden Samstag um 14 Uhr am Rathaus, kostenlos.
  • e
    Flohmarkt in der Markthalle
    Kaufen und verkaufen: Kleidung, Geschirr, Werkzeug und Möbel. Sonntag von 8 bis 14 Uhr. Wer selbst verkaufen möchte, meldet sich bis Donnerstag an. Ein Stand kostet 10 Euro.
  • f
    Kochabend: Küche aus Westafrika
    Gemeinsam kochen wir drei Gerichte aus Ghana und dem Senegal und essen danach zusammen. Freitag von 18 bis 21 Uhr, 35 Euro mit allen Zutaten. Anmeldung bis Mittwoch.
  • g
    Yoga im Park
    Bewegung an der frischen Luft für Erwachsene, mit und ohne Erfahrung. Jeden Sonntag um 9 Uhr auf der großen Wiese im Stadtpark, kostenlos. Bitte eine Decke mitbringen. Bei Regen fällt der Kurs aus.
  • h
    Tanzkurs für Paare
    Walzer, Foxtrott und Cha-Cha-Cha für Anfängerinnen und Anfänger. Sie brauchen keine Erfahrung, kommen Sie aber bitte zu zweit. Acht Donnerstage, jeweils von 20 bis 21.30 Uhr, Tanzschule am Markt, 120 Euro pro Paar.
  • i
    Fahrradtour für Familien
    Eine leichte Tour von 20 Kilometern am Fluss entlang, mit Picknick und Pause am Spielplatz. Für Kinder ab 6 Jahren, die sicher Fahrrad fahren. Samstag um 10 Uhr, Treffpunkt am Hauptbahnhof.
  • j
    Erste Hilfe am Kind
    Was tun, wenn ein Kind sich verletzt oder plötzlich hohes Fieber hat? In diesem Kurs lernen Eltern und Großeltern die wichtigsten Handgriffe. Samstag von 9 bis 15 Uhr, 40 Euro.

Erfundener Übungstext

Frage 13

Sie wohnen erst seit Kurzem hier, und Ihr Deutsch ist noch nicht so gut. Sie möchten sich die alten Gebäude im Zentrum ansehen, haben aber wenig Geld.

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Richtige Antwort: C — Stadtführung in einfachem Deutsch

Warum? Die Stadtführung zeigt die Altstadt und ist für Menschen, die Deutsch lernen: Die Führerinnen sprechen langsam und erklären schwierige Wörter. Außerdem ist sie kostenlos.

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Frage 14

Sie möchten am Wochenende mit Ihren Kindern (7 und 9 Jahre) draußen etwas Sportliches unternehmen.

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Richtige Antwort: A — Fahrradtour für Familien

Warum? Die Fahrradtour ist für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Die Wanderung ist nicht für Kinder unter 12, und Yoga im Park ist nur für Erwachsene.

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Frage 15

Ihre Tochter ist fünf und liebt Geschichten. Am Sonntagvormittag möchten Sie mit ihr etwas unternehmen.

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Richtige Antwort: D — Theater für Kinder: Die Wolkenmaschine

Warum? Das Theaterstück ist für Kinder von 4 bis 8 Jahren und beginnt am Sonntag um 11 Uhr. Das passt zu einer Fünfjährigen, die Geschichten liebt.

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Frage 16

Ihre Tochter bekommt im Frühling ihr erstes Baby. Sie möchten vorbereitet sein, falls dem Kind einmal etwas passiert.

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Richtige Antwort: B — Erste Hilfe am Kind

Warum? Im Kurs „Erste Hilfe am Kind“ lernen auch Großeltern, was man tut, wenn sich ein Kind verletzt oder hohes Fieber hat.

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Frage 17

Sie und Ihr Partner oder Ihre Partnerin sind im Mai zu einer Hochzeit eingeladen. Dort möchten Sie nicht nur zusehen, wenn die Musik spielt. Sie haben beide keine Erfahrung.

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Richtige Antwort: C — Tanzkurs für Paare

Warum? Auf der Hochzeit möchten Sie mittanzen, können es aber noch nicht. Der Tanzkurs ist für Paare ohne Erfahrung: „Sie brauchen keine Erfahrung, kommen Sie aber bitte zu zweit.“

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Frage 18

Sie probieren gern neue Rezepte aus, am liebsten aus einer Küche, die Sie noch nicht kennen. Zeit haben Sie nur am Freitagabend.

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Richtige Antwort: A — Kochabend: Küche aus Westafrika

Warum? Beim Kochabend am Freitag kocht man drei Gerichte aus Ghana und dem Senegal – neue Rezepte aus anderen Ländern, genau zur richtigen Zeit.

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Frage 19

Sie möchten lernen, mit Ihrem Handy schöne Fotos zu machen. Sie haben aber nur am Sonntag Zeit.

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Richtige Antwort: D — Keine Anzeige passt

Warum? Der Fotokurs mit dem Smartphone passt zum Thema, ist aber am Samstag. Am Sonntag gibt es kein passendes Angebot, deshalb passt keine Anzeige.

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Lesen, Teil 4 (Goethe-Stil): Meinungen

Lesen Sie die Meinungen. Ist die Person für die Idee aus der Frage? Wählen Sie ja oder nein.

Meinungen Leserforum: Soll die Innenstadt autofrei werden?

Der Stadtrat diskutiert, ob in der Innenstadt bald keine Autos mehr fahren dürfen. Wir haben unsere Leserinnen und Leser nach ihrer Meinung gefragt.

  • 1
    Jana, 34, Lehrerin
    Endlich! Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule und muss durch die Innenstadt. Das ist gefährlich, weil dort so viele Autos unterwegs sind. Ohne Autos wäre die Luft besser, und Kinder könnten sicher spielen. Andere Städte haben das auch geschafft.
  • 2
    Aylin, 22, Studentin
    Ich habe kein Auto, und die meisten meiner Freunde auch nicht. Die Busse und Bahnen sind in unserer Stadt gut. Wer unbedingt mit dem Auto kommen will, kann am Rand der Innenstadt parken und die letzten Meter laufen. Das schadet niemandem.
  • 3
    Werner, 67, Rentner
    Ich kann nicht mehr gut zu Fuß gehen. Bisher parke ich direkt vor der Apotheke und gehe dann noch schnell in die Bäckerei nebenan. Wenn die Innenstadt autofrei wird, kann ich dort nicht mehr selbst einkaufen. An Menschen wie mich denkt mal wieder niemand.
  • 4
    Elena, 38, Mutter von drei Kindern
    Mit drei kleinen Kindern durch die Stadt zu gehen, ist oft stressig, weil man ständig auf die Autos aufpassen muss. Ich würde viel lieber in die Stadt gehen, wenn dort keine Autos mehr fahren würden. Die Cafés könnten ihre Tische dann auf die Straße stellen.
  • 5
    Markus, 45, Geschäftsinhaber
    Viele meiner Kunden kommen aus den Dörfern rund um die Stadt, und zwar mit dem Auto. Wenn sie nicht mehr bis in die Innenstadt fahren dürfen, kaufen sie im Internet oder im Einkaufszentrum am Stadtrand. Dann muss ich meinen Laden vielleicht schließen.
  • 6
    Tobias, 29, Paketbote
    Ich liefere jeden Tag Pakete in die Innenstadt. Ohne Auto geht das nicht – wer soll denn die schweren Pakete tragen? Die Politiker haben das nicht zu Ende gedacht.
  • 7
    Sabine, 51, Krankenpflegerin
    Ich arbeite im Schichtdienst und fahre oft nachts nach Hause, wenn kaum noch Busse fahren. Trotzdem finde ich eine Innenstadt ohne Autos richtig. Die Stadt muss dann eben mehr Nachtbusse einsetzen.

Erfundener Übungstext

Frage 20

Ist Jana für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: A — ja

Warum? Jana freut sich („Endlich!“): Ohne Autos wäre die Luft besser, und Kinder könnten sicher spielen. Sie ist also dafür.

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Frage 21

Ist Aylin für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: A — ja

Warum? Aylin findet die Busse und Bahnen gut und meint, Autofahrer können am Rand der Innenstadt parken: „Das schadet niemandem.“ Sie ist also dafür.

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Frage 22

Ist Werner für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: B — nein

Warum? Werner kann nicht mehr gut zu Fuß gehen und parkt direkt vor der Apotheke. Ohne Autos könnte er dort nicht mehr selbst einkaufen – er ist also dagegen.

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Frage 23

Ist Elena für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: A — ja

Warum? Elena würde viel lieber in die Stadt gehen, wenn dort keine Autos mehr fahren würden – mit drei kleinen Kindern muss sie jetzt ständig auf die Autos aufpassen. Sie ist also dafür.

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Frage 24

Ist Markus für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: B — nein

Warum? Markus fürchtet, dass seine Kunden ohne Auto nicht mehr in die Innenstadt kommen und er seinen Laden schließen muss. Er ist also dagegen.

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Frage 25

Ist Tobias für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: B — nein

Warum? Tobias liefert Pakete und sagt, ohne Auto geht das nicht. Er meint, die Politiker haben die Idee nicht zu Ende gedacht – er ist also dagegen.

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Frage 26

Ist Sabine für eine autofreie Innenstadt?

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Richtige Antwort: A — ja

Warum? Sabine fährt oft nachts nach Hause, wenn kaum Busse fahren. Trotzdem findet sie eine Innenstadt ohne Autos richtig und wünscht sich nur zusätzliche Nachtbusse – sie ist also dafür.

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Lesen, Teil 5 (Goethe-Stil): Regeln und Hinweise

Lesen Sie die Regeln. Welche Lösung (a, b oder c) passt?

Regeln Regeln für den Gemeinschaftsraum

Der Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss steht allen Mieterinnen und Mietern für private Feiern und Treffen zur Verfügung. Bitte beachten Sie folgende Regeln:

Reservierung: Reservieren Sie den Raum spätestens eine Woche vorher bei Frau Öztürk (Wohnung 12). Sie bekommen den Schlüssel am Tag der Feier ab 10 Uhr und geben ihn am nächsten Tag bis 12 Uhr zurück. Für jede Reservierung zahlen Sie 20 Euro für Strom und Putzmittel.

Ruhe: Ab 22 Uhr müssen die Fenster geschlossen bleiben, und die Musik muss leise sein. Feiern dürfen höchstens bis 1 Uhr dauern. Rauchen ist im ganzen Raum verboten, auch am offenen Fenster.

Aufräumen: Stellen Sie Tische und Stühle nach der Feier wieder an die Wand. Den Boden wischen Sie selbst; Eimer und Putzmittel finden Sie im Schrank neben der Küchenzeile. Ihren Müll nehmen Sie bitte mit und werfen ihn in die richtigen Tonnen im Hof.

Schäden: Wenn etwas kaputtgeht, melden Sie es bitte sofort Frau Öztürk. Schäden, die Sie verursachen, müssen Sie selbst bezahlen.

Kinder dürfen den Raum nur zusammen mit Erwachsenen benutzen.

Vielen Dank, dass Sie den Raum sauber halten!
Ihre Hausgemeinschaft

Erfundener Übungstext

Frage 27

Wann bekommt man den Schlüssel für den Gemeinschaftsraum?

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Richtige Antwort: B — Am Tag der Feier, ab dem Vormittag.

Warum? Den Schlüssel bekommt man am Tag der Feier ab 10 Uhr, also ab dem Vormittag. Reservieren muss man spätestens eine Woche vorher, aber den Schlüssel gibt es dann noch nicht.

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Frage 28

Was gilt ab 22 Uhr?

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Richtige Antwort: C — Man muss die Fenster schließen und leiser sein.

Warum? Ab 22 Uhr müssen die Fenster zu sein, und die Musik muss leise sein. Feiern darf man aber bis 1 Uhr, und rauchen darf man im Raum gar nicht.

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Frage 29

Was müssen die Mieter nach der Feier machen?

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Richtige Antwort: A — Den Boden selbst sauber machen.

Warum? Nach der Feier wischt man den Boden selbst und stellt Tische und Stühle an die Wand. Den Müll wirft man in die Tonnen im Hof; die Eimer im Schrank sind zum Putzen.

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Frage 30

Bei Ihrer Feier geht ein Glas aus dem Gemeinschaftsraum kaputt. Was müssen Sie tun?

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Richtige Antwort: B — Frau Öztürk gleich informieren und für das Glas zahlen.

Warum? Schäden muss man sofort Frau Öztürk melden, und was man selbst kaputt macht – wie das Glas –, bezahlt man auch selbst.

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Kostenloses offizielles Übungsmaterial

Üben Sie auch mit dem Material der Prüfungsanbieter. Jede Prüfung hat ihr eigenes Format und eigene Regeln.