Goethe-Zertifikat B1 Hören üben

30 eigene Hörübungen im Format des Goethe-Zertifikats B1: Teil 1 bis 4, von Durchsagen bis zur Radiodiskussion, jede Antwort erklärt.

Über diese Fragen

Alle Namen, Orte, Daten und Preise sind für die Übung erfunden. FreeExamPath ist unabhängig und nicht mit telc, dem Goethe-Institut, dem ÖSD, g.a.s.t. oder dem BAMF verbunden. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests; in den echten Prüfungen sprechen aufgenommene menschliche Stimmen.

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Teil eins: Kurze Texte

Sie hören fünf kurze Texte. Sie hören jeden Text zweimal. Zu jedem Text gibt es zwei Aufgaben: Entscheiden Sie zuerst, ob die Aussage richtig oder falsch ist, und wählen Sie dann die richtige Antwort.

Sie hören eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

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Hallo Jana, hier ist Mirko. Du, wegen Samstag: Der Ausflug zum Lindensee findet leider nicht statt, weil es den ganzen Tag regnen soll. Wir haben uns überlegt, stattdessen ins Kino zu gehen. Der Film fängt um Viertel nach sieben an. Wir treffen uns aber schon um sieben vor dem Eingang, dann können wir noch Getränke kaufen. Kannst du bitte Paula Bescheid sagen? Ich erreiche sie nicht. Bis dann!

Frage 1

Der Ausflug zum See fällt wegen des Wetters aus.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Mirko sagt, dass der Ausflug nicht stattfindet, weil es regnen soll.

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Frage 2

Wann treffen sich die Freunde?

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Richtige Antwort: C — Um sieben Uhr.

Warum? Der Film beginnt um Viertel nach sieben, aber die Freunde treffen sich schon um sieben.

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Sie hören eine Durchsage in einem Kaufhaus.

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Liebe Kundinnen und Kunden, heute ist im Kaufhaus Brenner ein besonderer Tag: Wir feiern unseren fünfzigsten Geburtstag. Im Erdgeschoss bekommen Sie bis vierzehn Uhr kostenlos Kaffee und Kuchen. In der Spielwarenabteilung im dritten Stock gibt es um fünfzehn Uhr ein Puppentheater für Kinder. Und an allen Kassen erhalten Sie heute zehn Prozent Rabatt auf Ihren Einkauf, außer auf Bücher und Zeitschriften. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Einkaufen.

Frage 3

Kaffee und Kuchen gibt es heute den ganzen Tag kostenlos.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Kaffee und Kuchen sind nur bis vierzehn Uhr kostenlos, nicht den ganzen Tag.

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Frage 4

Wofür gibt es heute keinen Rabatt?

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Richtige Antwort: A — Für Bücher.

Warum? Der Rabatt gilt für alles außer Bücher und Zeitschriften.

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Sie hören einen Freizeittipp im Radio.

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Und jetzt noch ein Tipp für das Wochenende: Die Stadtbibliothek in Kornfeld lädt am Sonntag zum ersten Mal zu einem Sprachcafé ein. Dort können Sie bei einer Tasse Tee mit anderen Menschen Englisch, Spanisch oder Türkisch üben. Das Sprachcafé ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es beginnt um elf Uhr und dauert bis dreizehn Uhr. Die Teilnahme kostet nichts, aber man muss sich vorher telefonisch anmelden, denn es gibt nur dreißig Plätze.

Frage 5

Das Sprachcafé gibt es in der Bibliothek schon lange.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Das Sprachcafé findet am Sonntag zum ersten Mal statt.

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Frage 6

Was müssen die Teilnehmer tun?

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Richtige Antwort: B — Sich vorher anmelden.

Warum? Die Teilnahme ist kostenlos, aber man muss sich vorher telefonisch anmelden.

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Sie hören eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

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Guten Tag, hier ist die Praxis Doktor Halbach. Diese Nachricht ist für Herrn Okafor. Ihre Blutwerte sind jetzt da, und es ist alles in Ordnung. Sie müssen also nicht noch einmal zur Untersuchung kommen. Ihr Rezept für die Tabletten liegt ab morgen an unserer Anmeldung für Sie bereit. Bitte denken Sie daran, Ihre Versichertenkarte mitzubringen. Am Mittwochnachmittag ist die Praxis geschlossen. Vielen Dank und auf Wiederhören.

Frage 7

Die Ergebnisse der Blutuntersuchung sind gut.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Die Praxis sagt, dass bei den Blutwerten alles in Ordnung ist.

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Frage 8

Was soll Herr Okafor tun?

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Richtige Antwort: C — Das Rezept in der Praxis abholen.

Warum? Herr Okafor kann ab morgen sein Rezept an der Anmeldung abholen; eine neue Untersuchung ist nicht nötig.

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Sie hören eine Durchsage am Bahnhof.

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Achtung an Gleis vier: Der Regionalexpress nach Hohenmoor fährt heute nicht von Gleis vier, sondern von Gleis sieben ab. Wegen einer Störung hat der Zug etwa fünfzehn Minuten Verspätung. Reisende nach Tannbrück steigen bitte in Hohenmoor in den Bus um, denn zwischen Hohenmoor und Tannbrück fahren wegen Bauarbeiten keine Züge. Der Bus wartet vor dem Bahnhofsgebäude. Wir bitten um Entschuldigung.

Frage 9

Der Zug nach Hohenmoor fährt heute von einem anderen Gleis ab.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Der Zug fährt heute von Gleis sieben statt von Gleis vier.

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Frage 10

Wie kommen Reisende nach Tannbrück?

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Richtige Antwort: B — Ab Hohenmoor mit dem Bus.

Warum? Zwischen Hohenmoor und Tannbrück fahren keine Züge, deshalb steigen die Reisenden in Hohenmoor in den Bus um.

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Teil zwei: Vortrag oder Führung

Sie hören eine Führung nur einmal. Lesen Sie die fünf Fragen und wählen Sie jeweils die richtige Antwort.

Sie hören eine Führung durch ein Museum.

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Museumsführerin: Herzlich willkommen in der alten Papiermühle von Erlenbrunn! Mein Name ist Sabine Lorch, und ich begleite Sie heute durch unser Museum.

Museumsführerin: Die Führung dauert ungefähr eine Stunde. Danach können Sie gern noch allein durch die Ausstellung gehen.

Museumsführerin: Zuerst ein paar Worte zur Geschichte: Die Mühle wurde vor über zweihundert Jahren gebaut. Damals hat hier eine Familie mit zwölf Arbeitern Papier hergestellt.

Museumsführerin: Das Wasser aus dem Bach hat das große Rad angetrieben, das Sie gleich draußen sehen.

Museumsführerin: Vor sechzig Jahren wurde die Mühle geschlossen, weil moderne Fabriken das Papier viel billiger herstellen konnten.

Museumsführerin: Lange Zeit stand das Gebäude leer. Dann hat ein Verein aus dem Ort es renoviert und daraus ein Museum gemacht.

Museumsführerin: Wir gehen jetzt zuerst in den Keller. Dort sehen Sie, wie man früher aus alten Stoffen einen Brei gemacht hat.

Museumsführerin: Danach gehen wir in die Werkstatt im ersten Stock. Dort dürfen Sie selbst ein Blatt Papier schöpfen und es am Ende mit nach Hause nehmen.

Museumsführerin: Bitte fotografieren Sie im Keller nur ohne Blitz, denn die alten Maschinen dort sind sehr empfindlich. In allen anderen Räumen ist Fotografieren kein Problem.

Museumsführerin: Für Kinder haben wir im Garten einen kleinen Spielplatz. Unser Museumscafé ist heute leider geschlossen, aber am Eingang gibt es einen Automaten mit Getränken.

Museumsführerin: Und noch ein Hinweis: Im Museumsladen bekommen Sie mit Ihrer Eintrittskarte heute zwanzig Prozent Rabatt auf Notizbücher und Briefpapier. So, wenn Sie keine Fragen haben, dann gehen wir jetzt los.

Frage 11

Warum wurde die Mühle geschlossen?

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Richtige Antwort: C — Weil andere Betriebe günstiger produzieren konnten.

Warum? Die Mühle wurde geschlossen, weil moderne Fabriken billiger produzieren konnten.

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Frage 12

Wer hat das Gebäude renoviert?

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Richtige Antwort: A — Ein Verein aus dem Ort.

Warum? Ein Verein aus dem Ort hat die Mühle renoviert und ein Museum daraus gemacht.

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Frage 13

Was können die Besucher in der Werkstatt machen?

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Richtige Antwort: B — Selbst ein Blatt Papier herstellen.

Warum? In der Werkstatt schöpfen die Besucher selbst ein Blatt Papier und dürfen es mitnehmen.

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Frage 14

Was gilt für das Fotografieren?

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Richtige Antwort: B — Im Keller darf man nur ohne Blitz fotografieren.

Warum? Im Keller ist Fotografieren ohne Blitz erlaubt, in den anderen Räumen ganz normal.

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Frage 15

Wo kann man heute etwas trinken?

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Richtige Antwort: A — An einem Automaten am Eingang.

Warum? Das Café ist heute geschlossen, aber am Eingang steht ein Getränkeautomat.

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Teil drei: Alltagsgespräch

Sie hören ein Gespräch nur einmal. Lesen Sie die sieben Aussagen und entscheiden Sie jeweils: richtig oder falsch.

Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Bekannten.

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Tobias: Hallo Lena! Ich habe gehört, du ziehst um. Stimmt das?

Lena: Ja, endlich! Ich habe eine neue Wohnung in der Ahornstraße gefunden. Am ersten Dezember kann ich einziehen.

Tobias: Toll! Ist sie größer als deine alte Wohnung?

Lena: Nein, eigentlich ist sie sogar ein bisschen kleiner. Aber sie hat einen Balkon, und die Miete ist niedriger.

Tobias: Und wie kommst du dann zur Arbeit? Die Ahornstraße ist doch ziemlich weit draußen.

Lena: Das stimmt, aber direkt vor dem Haus hält die Straßenbahn. Ich brauche nur zwanzig Minuten bis ins Büro, also nicht länger als jetzt.

Tobias: Brauchst du Hilfe beim Umzug? Ich habe ein großes Auto.

Lena: Das wäre super! Mein Bruder hat schon einen Transporter für die Möbel gemietet, aber für die Pflanzen und die Lampen brauche ich noch ein zweites Auto.

Tobias: Kein Problem. An welchem Tag ist das denn?

Lena: Am Samstag, also am dreißigsten November. Wir fangen um acht Uhr morgens an.

Tobias: Oh, so früh? Ich spiele samstags immer bis neun Fußball. Ich könnte also erst gegen zehn kommen.

Lena: Das ist überhaupt kein Problem. Die schweren Möbel tragen sowieso zuerst mein Bruder und seine Freunde.

Tobias: Gut. Und die alte Wohnung, musst du die noch streichen?

Lena: Nein, zum Glück nicht. Der Vermieter will die Wohnung sowieso renovieren lassen. Ich muss sie nur sauber machen.

Tobias: Und danach gehen wir alle zusammen essen, oder?

Lena: Nein, wir bleiben lieber bei mir. Ich koche eine große Suppe für alle Helfer.

Frage 16

Lenas neue Wohnung ist größer als ihre alte.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Lena sagt, dass die neue Wohnung ein bisschen kleiner ist.

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Frage 17

In der neuen Wohnung zahlt Lena weniger Miete.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Die Miete der neuen Wohnung ist niedriger.

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Frage 18

Lenas Weg zur Arbeit wird nicht länger.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Mit der Straßenbahn braucht Lena genauso lange wie jetzt.

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Frage 19

Tobias soll mit seinem Auto die Möbel transportieren.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Die Möbel kommen in den Transporter; Tobias soll die Pflanzen und Lampen fahren.

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Frage 20

Tobias kann am Umzugstag erst später kommen.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Tobias spielt bis neun Fußball und kommt erst gegen zehn.

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Frage 21

Lena muss ihre alte Wohnung noch streichen.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Lena muss nicht streichen, weil der Vermieter renovieren lässt; sie muss nur putzen.

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Frage 22

Nach dem Umzug gehen alle zusammen in ein Restaurant.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Lena möchte nicht essen gehen, sondern zu Hause für alle Helfer kochen.

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Teil vier: Radiodiskussion

Sie hören eine Radiodiskussion zweimal. Wer sagt was? Ordnen Sie jede Aussage dem Moderator, dem ersten Gast oder dem zweiten Gast zu.

Sie hören eine Diskussion im Radio. Der Moderator spricht mit zwei Gästen.

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Moderator: Guten Abend und herzlich willkommen zu unserer Sendung Alltag im Gespräch. Heute geht es um eine Frage, die viele Familien kennen: selbst kochen oder Essen bestellen? Bei mir im Studio sind Frau Ruth Kessler, sie arbeitet als Ernährungsberaterin, und Herr Daniel Varga, Lehrer und Vater von zwei Kindern. Frau Kessler, wie sehen Sie das?

Gast 1: Ich verstehe gut, dass viele Leute nach der Arbeit keine Lust mehr haben, in der Küche zu stehen. Aber wer jeden Tag bestellt, isst meistens zu fett und zu salzig. Selbst zu kochen ist für die Gesundheit einfach besser.

Moderator: Herr Varga, Sie haben zwei Kinder. Bestellen Sie oft?

Gast 2: Ehrlich gesagt, ja, ungefähr einmal pro Woche. Ich finde das auch nicht schlimm. Nach einem langen Tag in der Schule möchte ich lieber mit meinen Kindern spielen als eine Stunde kochen.

Moderator: Viele Hörerinnen und Hörer schreiben uns aber auch, dass Kochen zu teuer ist.

Gast 1: Das glaube ich nicht. Wenn man einen Plan für die Woche macht und auf dem Markt einkauft, ist selbst gekochtes Essen viel billiger als Essen vom Lieferdienst.

Moderator: Aber man braucht doch auch Zeit dafür.

Gast 1: Kochen muss ja nicht lange dauern. Eine Gemüsesuppe oder Nudeln mit Tomatensoße sind in zwanzig Minuten fertig. Man muss nicht jeden Tag ein großes Menü machen.

Gast 2: Das stimmt schon. Aber meine Kinder essen leider nicht jede Suppe. Beim Essen vom Lieferdienst sind alle zufrieden, und es gibt keinen Streit am Tisch. Außerdem gibt es heute viele Lieferdienste mit Salaten und gesunden Gerichten.

Moderator: Ich persönlich finde ja: Viel wichtiger als die Frage, wer gekocht hat, ist doch, dass man zusammen am Tisch sitzt und sich Zeit füreinander nimmt.

Gast 2: Bei uns sitzen wir sowieso jeden Abend zusammen. Mir ist noch etwas anderes wichtig: Kinder sollten zu Hause in der Küche mithelfen. Meine Tochter macht am Wochenende immer den Salat, und sie ist sehr stolz darauf.

Gast 1: Das ist schön, aber nicht alle Eltern haben dafür Zeit oder das nötige Wissen. Deshalb sollte Kochen ein Schulfach sein, und zwar für alle Kinder ab der ersten Klasse.

Moderator: Zum Schluss eine kurze Frage an Sie beide: Wie oft darf man denn bestellen?

Gast 1: Einmal oder zweimal im Monat finde ich in Ordnung, als kleine Belohnung.

Gast 2: Ich bleibe bei einmal pro Woche. Das ist für unsere Familie ein gemütlicher Abend ohne Stress.

Moderator: Vielen Dank. Ich nehme mit: Es gibt keine perfekte Lösung, und am Ende muss jeder selbst entscheiden, was zu seinem Alltag passt. Ihnen zu Hause einen guten Appetit!

Frage 23

Nach einem langen Arbeitstag ist Zeit mit den Kindern wichtiger als Kochen.

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Richtige Antwort: C — Gast 2

Warum? Herr Varga, der zweite Gast, spielt nach der Arbeit lieber mit seinen Kindern, als lange zu kochen.

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Frage 24

Wer gut plant, spart mit selbst gekochtem Essen Geld.

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Richtige Antwort: B — Gast 1

Warum? Frau Kessler, der erste Gast, sagt, dass Kochen mit einem Wochenplan billiger ist als Bestellen.

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Frage 25

Eine gesunde Mahlzeit braucht nicht viel Zeit.

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Richtige Antwort: B — Gast 1

Warum? Frau Kessler nennt einfache Gerichte, die in zwanzig Minuten fertig sind.

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Frage 26

Auch bei Lieferdiensten bekommt man gesundes Essen.

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Richtige Antwort: C — Gast 2

Warum? Herr Varga sagt, dass viele Lieferdienste Salate und gesunde Gerichte anbieten.

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Frage 27

Gemeinsam am Tisch zu sitzen ist wichtiger, als selbst zu kochen.

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Richtige Antwort: A — Moderator

Warum? Der Moderator sagt seine eigene Meinung: Das gemeinsame Essen ist wichtiger als die Frage, wer gekocht hat.

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Frage 28

Kinder sollten zu Hause beim Kochen helfen.

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Richtige Antwort: C — Gast 2

Warum? Herr Varga findet, dass Kinder zu Hause in der Küche mithelfen sollten.

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Frage 29

Kochen sollte in der Schule unterrichtet werden.

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Richtige Antwort: B — Gast 1

Warum? Frau Kessler möchte Kochen als Schulfach für alle Kinder.

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Frage 30

Es gibt keine Lösung, die für alle passt.

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Richtige Antwort: A — Moderator

Warum? Am Ende sagt der Moderator, dass es keine perfekte Lösung gibt und jeder selbst entscheiden muss.

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