In unserem Stadtteil gibt es seit einem Jahr ein Reparatur-Café. Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich im Gemeindehaus Menschen, die kaputte Dinge nicht einfach wegwerfen möchten. Freiwillige Helferinnen und Helfer reparieren dort zusammen mit den Besuchern Toaster, Lampen, Fahrräder oder Kleidung.
„Die Leute sollen nicht nur zuschauen, sondern selbst mitmachen“, sagt die Organisatorin Petra Albers. „Viele sind am Ende stolz, weil sie zum Beispiel ihren Wasserkocher selbst repariert haben.“ Die Hilfe ist kostenlos, nur Ersatzteile muss man selbst bezahlen. Über eine kleine Spende für Kaffee und Kuchen freut sich das Team trotzdem.
Nicht alles kann man reparieren. „Für manche Handys haben wir nicht das richtige Werkzeug“, erklärt Albers. Etwa sieben von zehn Geräten funktionieren nach dem Besuch aber wieder.
Das Angebot kommt gut an: Besonders ältere Menschen kommen gern, aber auch viele Familien. Für Kinder gibt es eine Spielecke. Weil es oft voll ist, empfiehlt das Team, schon um 10 Uhr da zu sein, wenn das Café öffnet. Eine Anmeldung ist nicht nötig.