Vorkurs Statistik – Beginn:
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Richtige Antwort: B — 2. Oktober
Warum? Der Kurs findet nicht mehr im September statt, sondern beginnt am zweiten Oktober. Der fünfundzwanzigste September ist die Anmeldefrist.
30 eigene Hörübungen im Format des digitalen TestDaF: alle sieben Aufgabentypen, von der Übersicht bis zum Abgleich von Gehörtem und Geschriebenem, mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen aus dem Hochschulalltag. In der Prüfung hören Sie jeden Text nur einmal; üben Sie deshalb ohne Wiederholung.
Alle Namen, Orte, Daten und Zahlen sind für die Übung erfunden. Unabhängige Übungen von FreeExamPath. Keine Verbindung zu g.a.s.t. e.V. oder dem TestDaF-Institut. TestDaF® ist eine eingetragene Marke der g.a.s.t. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests, und Ihr Ergebnis ist eine Übungsschätzung, keine TDN. In der echten Prüfung sprechen aufgenommene menschliche Stimmen, und zwei Aufgaben sind Videos.
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Sie hören das Gespräch nur einmal. Wählen Sie für jedes Feld der Übersicht die passende Angabe.
Sie hören ein Gespräch im Servicezentrum der Universität. Ein Studienanfänger erkundigt sich nach dem Vorkurs Statistik. Ergänzen Sie die Übersicht „Vorkurs Statistik“.
Malik Haddad: Guten Tag, mein Name ist Malik Haddad. Ich fange im Wintersemester mit Volkswirtschaftslehre an. Auf der Website habe ich gelesen, dass es vor dem Semester einen Vorkurs in Statistik gibt, aber die Angaben dort sind wohl nicht mehr aktuell.
Frau Brandt: Das stimmt leider, die Seite wird gerade überarbeitet. Ich gebe Ihnen gern die aktuellen Informationen. Der Vorkurs findet in diesem Jahr nicht mehr im September statt, sondern beginnt erst am zweiten Oktober und dauert zwei Wochen.
Malik Haddad: Und wo findet er statt? Im Hauptgebäude?
Frau Brandt: Ursprünglich war das geplant, aber dort wird renoviert. Wir sind deshalb in den Seminarraum drei im Bibliotheksgebäude ausgewichen. Das ist das flache Haus direkt neben der Mensa.
Malik Haddad: Gut. Muss ich mich anmelden, oder kann ich einfach hingehen?
Frau Brandt: Eine Anmeldung ist nötig, weil die Plätze begrenzt sind. Früher ging das per E-Mail, jetzt läuft alles über das Studierendenportal. Melden Sie sich dort bitte bis zum fünfundzwanzigsten September an.
Malik Haddad: Kostet der Kurs etwas?
Frau Brandt: Für den Kurs selbst zahlen Sie nichts. Es gibt allerdings ein Skript, das Sie im Copyshop für etwa acht Euro kaufen können. Das ist aber freiwillig, die Folien stellen wir ohnehin online.
Malik Haddad: Brauche ich sonst noch etwas? Einen Laptop vielleicht?
Frau Brandt: Einen Laptop brauchen Sie nicht, wir rechnen im ersten Teil von Hand. Bringen Sie aber unbedingt einen einfachen Taschenrechner mit, keinen grafikfähigen. Den darf man später auch in der Klausur benutzen, deshalb lohnt es sich, gleich damit zu üben.
Richtige Antwort: B — 2. Oktober
Warum? Der Kurs findet nicht mehr im September statt, sondern beginnt am zweiten Oktober. Der fünfundzwanzigste September ist die Anmeldefrist.
Richtige Antwort: C — Bibliothek, Raum 3
Warum? Das Hauptgebäude war geplant, wird aber renoviert. Die Mensa wird nur genannt, um den Weg zu beschreiben.
Richtige Antwort: B — Studierendenportal
Warum? Eine Anmeldung ist nötig; per E-Mail ging das nur früher. Heute meldet man sich über das Studierendenportal an.
Richtige Antwort: B — kostenlos
Warum? Der Kurs kostet nichts. Das Skript für etwa acht Euro ist ausdrücklich freiwillig.
Richtige Antwort: A — einfacher Taschenrechner
Warum? Ein Laptop ist nicht nötig, und ein grafikfähiger Taschenrechner ist ausdrücklich nicht gewünscht.
Sie hören das Gespräch nur einmal. Wählen Sie, was der Sprecher zu jeder Seite des Begriffspaars sagt.
Sie hören ein Gespräch zwischen zwei Studierenden über Vorlesungsaufzeichnungen. Notieren Sie, was Konstantin als Vorteile und als Nachteile nennt.
Lea: Sag mal, Konstantin, du schaust dir die Statistikvorlesung inzwischen nur noch als Aufzeichnung an, oder? Lohnt sich das?
Konstantin: Für mich schon. Der größte Vorteil ist, dass ich an schwierigen Stellen anhalten und zurückspulen kann. Im Hörsaal ist eine Herleitung vorbei, bevor ich sie überhaupt abgeschrieben habe.
Lea: Das verstehe ich. Aber verlierst du nicht den Überblick? Ich hätte Angst, dass ich das immer weiter aufschiebe.
Konstantin: Genau das ist der Haken. Im letzten Semester hatte ich am Ende sechs Aufzeichnungen nachzuholen, und das zwei Wochen vor der Klausur. Ohne festen Termin fehlt mir einfach der Druck.
Lea: Und was ist mit Fragen? Im Hörsaal kann man sich wenigstens melden.
Konstantin: Das fehlt mir tatsächlich. Ich schreibe meine Fragen zwar ins Forum, aber bis jemand antwortet, vergehen oft Tage. Dafür kann ich die Aufzeichnungen in der Bahn ansehen. Ich pendle jeden Tag fast zwei Stunden, und diese Zeit nutze ich jetzt viel besser.
Lea: Na ja, ob man in der Bahn wirklich konzentriert lernt ...
Konstantin: Für eine erste Durchsicht reicht es. Die schwierigen Teile schaue ich mir dann zu Hause noch einmal an.
Richtige Antwort: A — schwierige Stellen wiederholen
Warum? Konstantin kann anhalten und zurückspulen. Antworten kommen dagegen langsamer, und ein fester Termin fehlt ihm gerade.
Richtige Antwort: C — Er schiebt das Ansehen auf.
Warum? Ohne festen Termin schiebt Konstantin die Aufzeichnungen auf und hatte am Ende sechs nachzuholen. Über die Tonqualität sagt er nichts.
Richtige Antwort: A — Fahrzeit sinnvoll nutzen
Warum? Er pendelt weiterhin, nutzt die Fahrzeit aber besser. Die schwierigen Teile schaut er zu Hause an, lernt also nicht alles in der Bahn.
Richtige Antwort: A — Antworten im Forum dauern Tage.
Warum? Er kann Fragen ins Forum schreiben, doch die Antworten kommen oft erst nach Tagen.
Sie hören den Vortrag nur einmal. Wählen Sie in jedem Abschnitt den Satz, der dem Vortrag widerspricht.
Sie hören einen Ausschnitt aus einer Geografievorlesung. Dazu lesen Sie eine Zusammenfassung aus sechs Sätzen in zwei Abschnitten. In jedem Abschnitt widerspricht genau ein Satz dem Vortrag.
Guten Morgen. Heute geht es um ein Phänomen, das Sie alle aus eigener Erfahrung kennen, auch wenn Ihnen der Fachbegriff vielleicht neu ist: die städtische Wärmeinsel. Gemeint ist, dass es in Städten deutlich wärmer ist als im Umland. Der Unterschied ist übrigens tagsüber oft gar nicht so groß. Am stärksten zeigt er sich in der Nacht, wenn das Umland schnell abkühlt, während Asphalt, Beton und Mauerwerk die tagsüber gespeicherte Wärme nur langsam wieder abgeben. Bei Messungen, die wir im vergangenen Sommer in unserer eigenen Stadt durchgeführt haben, lag die Temperatur in der Innenstadt um zwei Uhr nachts bis zu sieben Grad über der am Stadtrand. Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Neben den Baumaterialien ist vor allem der Mangel an Pflanzen wichtig. Pflanzen verdunsten Wasser und kühlen dadurch ihre Umgebung. Hinzu kommt die Abwärme von Autos, Klimaanlagen und Industrie. Und schließlich die Bebauung selbst: Enge Straßenschluchten behindern den Luftaustausch, sodass warme Luft regelrecht gefangen bleibt. Nun könnte man meinen, das sei vor allem eine Frage des Komforts. Das ist es aber nicht. Hitzeperioden belasten den Kreislauf, und besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kleinkinder. Gerade weil die Nächte keine Abkühlung mehr bringen, kann sich der Körper nicht erholen. Was kann man tun? Begrünte Dächer und Fassaden helfen, ebenso helle Oberflächen, die weniger Sonnenstrahlung aufnehmen, und vor allem Frischluftschneisen, also unbebaute Korridore, durch die kühle Luft aus dem Umland in die Stadt strömen kann. Diese Schneisen freizuhalten, ist allerdings politisch oft schwierig, denn gerade dort möchten viele Investoren bauen.
Richtige Antwort: B — Satz 2: Der Temperaturunterschied ist am Tag am größten, wenn die Sonne auf Asphalt und Beton scheint.
Warum? Laut Vortrag ist der Unterschied tagsüber oft gering und nachts am größten. Satz 2 behauptet das Gegenteil.
Richtige Antwort: C — Satz 6: Frischluftschneisen lassen sich leicht freihalten, weil dort kaum jemand bauen möchte.
Warum? Die Dozentin sagt, dass Frischluftschneisen politisch schwer freizuhalten sind, weil dort viele bauen wollen. Satz 6 behauptet das Gegenteil.
Sie hören die Diskussion nur einmal. Wer sagt das? Wählen Sie die passende Person.
In der Prüfung sehen Sie hier ein Video. In dieser Übung hören Sie nur den Ton. Es diskutieren: Ingrid Sattler (Studiendekanin, moderiert), Emre Yıldız (Studierendenvertretung) und Paula Roth (Hochschuldidaktik). Thema: Anwesenheitspflicht in Seminaren.
Ingrid Sattler: Willkommen zu unserer Diskussion in der Woche der Lehre. Ich bin Ingrid Sattler, Studiendekanin, und ich moderiere heute, werde meine eigene Sicht aber nicht verschweigen. Unser Thema: Soll es in Seminaren wieder eine Anwesenheitspflicht geben? Herr Yıldız, Sie vertreten die Studierenden.
Emre Yıldız: Danke. Ich will gleich sagen: Wir sind nicht gegen Anwesenheit, wir sind gegen Kontrolle. Viele Studierende arbeiten neben dem Studium, manche pflegen Angehörige. Wenn man sie zwingt, jede Sitzung zu besuchen, verlieren sie im Zweifel ihren Job, nicht ihre Lust am Seminar.
Ingrid Sattler: Frau Roth, Sie beschäftigen sich in der Hochschuldidaktik mit genau solchen Fragen.
Paula Roth: Ja, und ich muss zunächst ein Missverständnis ausräumen. Die Forschung zeigt zwar, dass regelmäßige Teilnahme mit besseren Noten zusammenhängt. Daraus folgt aber nicht, dass eine Pflicht diese Wirkung hat. Wer nur kommt, weil er unterschreiben muss, sitzt oft innerlich abwesend da.
Ingrid Sattler: Da widerspreche ich ein Stück weit. Ein Seminar lebt davon, dass Menschen da sind und miteinander diskutieren. Wenn von dreißig Angemeldeten nur zwölf erscheinen, leiden auch diejenigen, die zuverlässig kommen. Für mich ist das auch eine Frage der Fairness gegenüber der Gruppe.
Emre Yıldız: Das sehe ich, aber dann muss man fragen, warum die Leute nicht kommen. Oft liegen Seminare zu Zeiten, in denen auch Pflichtvorlesungen stattfinden. Das ist ein Planungsproblem und kein Motivationsproblem.
Paula Roth: Ich würde den Blick noch auf etwas anderes lenken. Seminare, in denen die Studierenden vorher etwas vorbereiten und in der Sitzung tatsächlich gebraucht werden, haben kaum Fehlzeiten. Die Gestaltung der Sitzung ist der stärkste Hebel.
Ingrid Sattler: Gut, aber nicht jedes Fach erlaubt das gleichermaßen. In unseren Laborpraktika geht es zum Beispiel auch um Sicherheit. Wer die Einweisung verpasst, darf schlicht nicht an die Geräte.
Emre Yıldız: Bei solchen Praktika hat auch niemand von uns etwas dagegen. Uns geht es um reine Diskussionsseminare. Und da wünschen wir uns eine klare Regel: Wer fehlt, kann eine Ersatzleistung erbringen, etwa ein kurzes Thesenpapier.
Paula Roth: Solche Ersatzleistungen halte ich allerdings für problematisch, wenn sie nur Papier produzieren, das niemand liest. Dann sollte die Ersatzleistung wenigstens in die nächste Sitzung einfließen.
Ingrid Sattler: Damit hätten wir vielleicht schon einen ersten Ansatz für einen Kompromiss.
Richtige Antwort: B — Emre Yıldız
Warum? Emre Yıldız weist darauf hin, dass Studierende mit Job im Zweifel ihre Arbeit verlieren würden.
Richtige Antwort: C — Paula Roth
Warum? Paula Roth unterscheidet zwischen dem Zusammenhang von Teilnahme und Noten und der Wirkung einer Pflicht.
Richtige Antwort: A — Ingrid Sattler
Warum? Ingrid Sattler argumentiert, dass fehlende Teilnehmende auch den zuverlässigen schaden.
Richtige Antwort: B — Emre Yıldız
Warum? Emre Yıldız erklärt Fehlzeiten mit Überschneidungen mit Pflichtvorlesungen, also mit der Planung.
Richtige Antwort: A — Ingrid Sattler
Warum? Ingrid Sattler nennt die Laborpraktika als Beispiel, in dem es um Sicherheit geht.
Richtige Antwort: C — Paula Roth
Warum? Emre Yıldız schlägt Ersatzleistungen vor, aber Paula Roth verlangt, dass sie in die nächste Sitzung einfließen.
Sie hören den Vortrag nur einmal. Wählen Sie für jeden Gliederungspunkt die passende Notiz.
In der Prüfung sehen Sie hier ein Video. In dieser Übung hören Sie nur den Ton. Eine Dozentin hält einen Vortrag. Auf der Folie steht: „Peer Review: Zweck, Ablauf, Kritik, Reform“. Ergänzen Sie die Gliederung.
Bevor wir uns in den nächsten Wochen mit Forschungsmethoden befassen, möchte ich heute klären, wie eigentlich entschieden wird, was in einer Fachzeitschrift erscheint. Das Verfahren dafür heißt Peer Review, auf Deutsch etwa Begutachtung durch Fachkolleginnen und Fachkollegen. Sein Zweck ist es, die Qualität einer Studie zu prüfen, bevor sie veröffentlicht wird. Es geht also nicht darum, Forschung nachträglich zu bewerten, sondern darum, Fehler möglichst früh zu entdecken. Wie läuft das ab? Zunächst reicht eine Forschergruppe ihr Manuskript bei einer Zeitschrift ein. Die Herausgeberin oder der Herausgeber liest es und entscheidet, ob es überhaupt zum Profil der Zeitschrift passt. Viele Texte scheitern schon an dieser Stelle. Kommt das Manuskript weiter, wird es in der Regel an zwei oder drei unabhängige Gutachterinnen und Gutachter aus demselben Fachgebiet geschickt. Diese empfehlen dann, den Text anzunehmen, zu überarbeiten oder abzulehnen. Das klingt sinnvoll, und im Grundsatz ist es das auch. Trotzdem gibt es Kritik. Am häufigsten wird, das zeigen Befragungen unter Forschenden immer wieder, die lange Dauer genannt. Zwischen Einreichung und Veröffentlichung vergeht nicht selten mehr als ein Jahr. Weitere Einwände betreffen die Frage, ob Gutachter wirklich neutral sind, wenn sie selbst mit den Autoren konkurrieren. Was könnte man ändern? Ein Vorschlag, der derzeit viel diskutiert wird, ist das offene Gutachten: Die Gutachten werden zusammen mit dem Artikel veröffentlicht, teilweise sogar mit den Namen der Gutachtenden. Befürworter erhoffen sich davon mehr Sorgfalt und mehr Fairness. Ob das tatsächlich so ist, sehen wir uns nächste Woche anhand einiger Studien an.
Richtige Antwort: B — Qualität vor Veröffentlichung prüfen
Warum? Die Dozentin betont, dass es nicht um eine nachträgliche Bewertung geht, sondern um die Prüfung vor der Veröffentlichung.
Richtige Antwort: B — 2–3 unabhängige Fachleute
Warum? Die Herausgeberin prüft nur, ob der Text zur Zeitschrift passt. Begutachtet wird er von zwei oder drei unabhängigen Fachleuten.
Richtige Antwort: C — lange Dauer
Warum? Die fehlende Neutralität wird nur als weiterer Einwand genannt. Am häufigsten kritisiert man die lange Dauer.
Richtige Antwort: A — offene Gutachten
Warum? Diskutiert wird vor allem das offene Gutachten, bei dem die Gutachten mit dem Artikel veröffentlicht werden.
Sie hören den Vortrag nur einmal. Wählen Sie die richtige Antwort.
Sie hören einen Vortrag einer Biologin bei einem öffentlichen Abend der Universität über ein Projekt mit Freiwilligen.
Ich freue mich, dass heute Abend so viele von Ihnen gekommen sind, obwohl draußen schönstes Wetter ist, also eigentlich ideales Wetter für unser Projekt. Ich möchte Ihnen erzählen, was wir in drei Jahren Bürgerwissenschaft gelernt haben, und zwar nicht nur über Wildbienen, sondern auch über Wissenschaft selbst. Angefangen hat alles mit einem ganz praktischen Problem. Wir wollten wissen, wie sich die Zahl der Wildbienen in den Gärten der Region entwickelt. Mit unserem kleinen Team hätten wir aber höchstens zwanzig Standorte untersuchen können. Durch die Mitarbeit von Freiwilligen sind es inzwischen mehr als neunhundert geworden. Natürlich hatten wir anfangs Bedenken. Können Laien Bienenarten überhaupt zuverlässig unterscheiden? Die ehrliche Antwort lautet: nicht alle Arten, und das verlangen wir auch nicht. Wir haben die Bestimmung bewusst auf sechs gut erkennbare Gruppen beschränkt. Zusätzlich laden die Teilnehmenden zu jeder Zählung ein Foto hoch, und Studierende aus unserem Masterprogramm prüfen eine Stichprobe dieser Fotos. Die Übereinstimmung liegt bei über neunzig Prozent. Was uns am meisten überrascht hat, war allerdings etwas anderes. Wir hatten gedacht, die Menschen machen mit, weil sie etwas für die Natur tun wollen. Das stimmt auch. Aber in unserer Befragung nannten die meisten als wichtigsten Grund, dass sie selbst etwas lernen wollten. Viele erzählten, dass sie ihren eigenen Garten seitdem ganz anders wahrnehmen. Ein Problem will ich nicht verschweigen. Die Teilnehmenden kommen überwiegend aus Vierteln mit großen Gärten und aus Haushalten mit viel freier Zeit. Unsere Daten aus den dicht bebauten Stadtteilen sind deshalb dünn. Im nächsten Jahr wollen wir dort gezielt mit Schulen zusammenarbeiten, damit diese Lücke kleiner wird. Und was bedeutet das alles für die Wissenschaft? Ich glaube, Projekte wie unseres verändern auch die Rolle der Forschenden. Wir sind nicht mehr nur diejenigen, die Daten erheben, sondern wir müssen erklären, zuhören und Rückmeldung geben. Wer seine Freiwilligen nur als billige Messgeräte betrachtet, wird sie schnell verlieren.
Richtige Antwort: A — Es konnte allein nur wenige Standorte untersuchen.
Warum? Allein hätte das Team höchstens zwanzig Standorte geschafft, mit Freiwilligen sind es über neunhundert. Von Fördergeldern ist nicht die Rede.
Richtige Antwort: C — Studierende überprüfen einen Teil der Fotos.
Warum? Zu jeder Zählung gibt es ein Foto, und Masterstudierende prüfen eine Stichprobe. Eine Prüfung für Freiwillige wird nicht erwähnt.
Richtige Antwort: C — Die meisten wollten vor allem selbst etwas lernen.
Warum? Dass Menschen der Natur helfen wollen, hatte das Team erwartet. Überraschend war, dass Lernen der wichtigste Grund war.
Richtige Antwort: B — Aus dicht bebauten Vierteln fehlen Daten.
Warum? Die Teilnehmenden kommen meist aus Vierteln mit großen Gärten, daher fehlen Daten aus dicht bebauten Stadtteilen.
Richtige Antwort: C — Sie müssen mehr erklären und Rückmeldung geben.
Warum? Forschende müssen erklären, zuhören und Rückmeldung geben. Freiwillige nur als billige Messgeräte zu sehen, lehnt sie ab.
Sie hören die Durchsage nur einmal und lesen mit. Welches Wort im geschriebenen Satz weicht vom Gehörten ab?
Sie hören eine Durchsage der Bibliothek und lesen gleichzeitig den geschriebenen Text. In jedem der vier Sätze unten weicht genau ein Wort vom Gehörten ab.
Liebe Studierende, ab dem kommenden Montag gelten in der Zentralbibliothek neue Regeln für die Gruppenarbeitsräume. Die Räume können künftig nur noch online und höchstens eine Woche im Voraus gebucht werden. Eine Buchung gilt für maximal drei Stunden am Stück. Wer einen Raum nicht innerhalb von fünfzehn Minuten nach Beginn der Buchung belegt, verliert seine Reservierung. Der Raum wird dann automatisch für andere freigegeben. Bitte denken Sie außerdem daran, dass Essen in allen Lesesälen weiterhin nicht erlaubt ist.
Richtige Antwort: A — telefonisch
Warum? In der Durchsage heißt es „online“, im Text steht „telefonisch“.
Richtige Antwort: B — mindestens
Warum? Gehört wird „maximal“, geschrieben steht „mindestens“.
Richtige Antwort: B — Ende
Warum? In der Durchsage heißt es „nach Beginn der Buchung“, nicht „nach Ende“.
Richtige Antwort: C — erwünscht
Warum? Gehört wird „nicht erlaubt“, im Text steht „nicht erwünscht“.