telc C1 Hochschule Hören

28 eigene Hörübungen im Format von telc Deutsch C1 Hochschule: acht kurze Äußerungen, ein Radiointerview und ein Vortrag mit Folien. In der Prüfung hören Sie jeden Text nur einmal, und zum Vortrag schreiben Sie eigene Notizen; üben Sie deshalb ohne Wiederholung und notieren Sie erst Ihre eigene Lösung.

Über diese Fragen

Alle Namen, Orte, Projekte, Daten und Zahlen sind für die Übung erfunden. Unabhängige Übungen von FreeExamPath. Keine Verbindung zur telc gGmbH. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests, und Ihr Ergebnis ist eine Übungsschätzung, keine telc-Punktzahl. In der echten Prüfung sprechen aufgenommene menschliche Stimmen.

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Hörverstehen, Teil 1: Globalverstehen

Sie hören acht Personen nur einmal. Welche der zehn Aussagen passt zu welcher Person? Zwei Aussagen bleiben übrig.

Sie hören acht Studierende, die von ihrem ersten Studienjahr erzählen. Welche Aussage passt zu welcher Person? Zwei der zehn Aussagen passen zu niemandem.

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Person 1: Ich war am Anfang so begeistert, dass ich mich für jede Vorlesung angemeldet habe, die irgendwie spannend klang. Im Stundenplan gab es kaum eine Lücke. Nach vier Wochen konnte ich nicht mehr: Ich habe nichts mehr richtig nachbereitet und saß in den Seminaren nur noch körperlich herum. Im zweiten Semester habe ich dann radikal ausgesiebt, und plötzlich hat mir das Studium wieder Spaß gemacht.

Person 2: Was mich am meisten gestresst hat, waren die Fachartikel. Ich habe jeden Satz dreimal gelesen und am Ende trotzdem nicht gewusst, worum es eigentlich geht. In einem Workshop der Schreibberatung habe ich dann gelernt, zuerst nur Einleitung und Fazit zu lesen und mir Fragen an den Text zu notieren. Das klingt banal, aber seitdem komme ich mit den Texten viel besser zurecht.

Person 3: Ich kannte in der Stadt niemanden. In der Einführungswoche hat mir eine Tutorin aus dem fünften Semester ihre Nummer gegeben und gesagt, ich solle mich bei Fragen einfach melden. Das habe ich auch getan, ziemlich oft sogar. Sie hat mir erklärt, welche Kurse man am besten zusammen belegt und wie die Klausuren bei bestimmten Professoren aussehen. Ohne sie wäre ich ziemlich verloren gewesen.

Person 4: Ehrlich gesagt hatte ich lange Hemmungen, einfach bei einer Professorin anzuklopfen. Ich dachte, die haben Wichtigeres zu tun. Erst kurz vor der Hausarbeit im zweiten Semester bin ich zum ersten Mal in eine Sprechstunde gegangen, und das Gespräch war unglaublich hilfreich. Heute ärgere ich mich, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe.

Person 5: Alle haben mir geraten, mir eine Lerngruppe zu suchen, und das habe ich auch gemacht. Aber bei unseren Treffen haben wir mehr über Partys als über Statistik geredet. Irgendwann habe ich mich zu Hause an den Schreibtisch gesetzt und den Stoff allein durchgearbeitet. Das ging schneller, und ich habe mehr behalten. Für mich ist das einfach der bessere Weg.

Person 6: Im Wohnheim war es mir zum Lernen einfach zu laut, ständig hat jemand an die Tür geklopft. Deshalb bin ich jeden Morgen um acht in die Universitätsbibliothek gefahren, habe mir immer denselben Platz am Fenster gesucht und dort bis zum späten Nachmittag gearbeitet. Das war fast wie ein Bürojob, und genau diese Struktur hat mir gutgetan.

Person 7: Ich arbeite nebenher fünfzehn Stunden pro Woche in einem Café, sonst könnte ich mir das Studium nicht leisten. Am Anfang dachte ich, das schaffe ich nie. Aber gerade weil ich so wenig freie Zeit hatte, habe ich angefangen, meine Woche genau zu planen. Ich weiß jetzt, wann ich lese, wann ich schreibe und wann ich frei habe. Viele meiner Kommilitonen, die nicht arbeiten, schieben die Dinge viel länger vor sich her.

Person 8: Eigentlich habe ich mit Jura angefangen, weil meine Eltern beide Anwälte sind. Nach einem Semester war mir klar, dass mich das Auswendiglernen von Paragrafen überhaupt nicht reizt. Ich bin dann zur Soziologie gewechselt, ohne Pause, direkt zum nächsten Semester. Erst da habe ich gemerkt, wie viel Spaß es machen kann, sich in ein Thema richtig hineinzuarbeiten.

Frage 1

Welche Aussage passt zu Person 1?

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Richtige Antwort: C — Ich habe am Anfang viel zu viele Lehrveranstaltungen belegt.

Warum? Person 1 hat sich für „jede Vorlesung“ angemeldet und war nach vier Wochen überfordert. Unterbrochen hat sie das Studium nicht; sie hat im zweiten Semester nur weniger belegt.

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Frage 2

Welche Aussage passt zu Person 2?

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Richtige Antwort: A — Wissenschaftliche Texte fielen mir schwer, bis ich eine bestimmte Lesetechnik gelernt habe.

Warum? Person 2 hatte Probleme mit Fachartikeln, bis sie in einem Workshop eine Lesetechnik gelernt hat (zuerst Einleitung und Fazit lesen, Fragen notieren).

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Frage 3

Welche Aussage passt zu Person 3?

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Richtige Antwort: D — Mir hat der Kontakt zu Studierenden aus höheren Semestern sehr geholfen.

Warum? Person 3 bekam Hilfe von einer Tutorin aus dem fünften Semester, also von einer Studentin aus einem höheren Semester.

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Frage 4

Welche Aussage passt zu Person 4?

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Richtige Antwort: B — Die Sprechstunden der Lehrenden habe ich erst spät für mich entdeckt.

Warum? Person 4 ging erst im zweiten Semester zum ersten Mal in eine Sprechstunde und bedauert, dass sie es nicht früher getan hat.

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Frage 5

Welche Aussage passt zu Person 5?

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Richtige Antwort: B — Ich habe gemerkt, dass ich allein besser lerne als in einer Gruppe.

Warum? Person 5 hat es mit einer Lerngruppe versucht, lernt aber allein schneller und behält mehr.

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Frage 6

Welche Aussage passt zu Person 6?

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Richtige Antwort: C — Die Bibliothek wurde für mich zu einem festen Arbeitsplatz.

Warum? Person 6 arbeitete jeden Tag bis zum Nachmittag am selben Platz in der Bibliothek. Sie wohnt im Wohnheim; gegen ein Zimmer dort hat sie sich also nicht entschieden.

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Frage 7

Welche Aussage passt zu Person 7?

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Richtige Antwort: A — Durch meinen Nebenjob habe ich gelernt, meine Zeit besser einzuteilen.

Warum? Weil Person 7 neben dem Studium in einem Café arbeitet, hat sie gelernt, ihre Woche genau zu planen.

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Frage 8

Welche Aussage passt zu Person 8?

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Richtige Antwort: D — Erst ein Wechsel des Studienfachs hat mir gezeigt, was mich wirklich interessiert.

Warum? Person 8 hat von Jura zur Soziologie gewechselt und erst dann gemerkt, was ihr Spaß macht. Eine Pause hat sie nicht gemacht („ohne Pause“).

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Hörverstehen, Teil 2: Detailverstehen

Sie hören ein Interview nur einmal. Welche Fortsetzung (a, b oder c) ist richtig? Die Aufgaben folgen der Reihenfolge des Gesprächs.

Sie hören ein Radiointerview mit einer Biologin über ein Projekt, bei dem Bürgerinnen und Bürger mitforschen.

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Moderator: Willkommen bei „Campus und Gesellschaft“. Mein Gast heute ist die Biologin Miriam Lenz. Sie leitet das Projekt „Stadtfalter“, bei dem Bürgerinnen und Bürger Schmetterlinge in ihrer Stadt zählen. Frau Lenz, wie ist das Projekt eigentlich entstanden?

Miriam Lenz: Angefangen hat alles vor vier Jahren mit einer recht bescheidenen Idee. Wir wollten wissen, welche Falter in unserer eigenen Stadt überhaupt noch vorkommen, und hatten dafür schlicht nicht genug Personal. Also haben wir die Bevölkerung um Hilfe gebeten. Geplant war das Ganze für eine einzige Stadt und einen einzigen Sommer. Inzwischen machen Menschen in mehr als dreißig Städten mit.

Moderator: Wer sind denn diese Menschen?

Miriam Lenz: Das hat uns selbst überrascht. Wir hatten vor allem mit Rentnerinnen und Rentnern gerechnet, die Zeit und oft einen Garten haben, und die sind auch zahlreich dabei. Aber fast ein Viertel der Meldungen kommt von Jugendlichen, meist über Schulklassen, deren Lehrkräfte das Projekt in den Biologieunterricht einbauen.

Moderator: Kritiker sagen, Laien könnten Arten verwechseln. Wie verlässlich sind die Daten?

Miriam Lenz: Die Sorge ist berechtigt, und wir nehmen sie ernst. Deshalb muss jede Beobachtung mit einem Foto belegt werden. Unsere Software schlägt eine Art vor, und Fachleute aus dem Team prüfen dann stichprobenartig, ob die Bestimmung stimmt. Bei häufigen Arten liegen die Teilnehmenden übrigens fast immer richtig; schwierig wird es nur bei einigen sehr ähnlichen Arten.

Moderator: Gab es Ergebnisse, die Sie nicht erwartet hätten?

Miriam Lenz: Einige. Dass Gärten mit Wildblumen besser abschneiden als kurz gemähter Rasen, war zu erwarten. Überrascht hat uns, wie artenreich Friedhöfe sind. Dort fanden wir in manchen Städten mehr verschiedene Falter als in den großen Parks. Das liegt wohl daran, dass es dort ruhig ist, viel blüht und kaum Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Moderator: Was passiert mit den Daten?

Miriam Lenz: Sie sind öffentlich zugänglich, und einige Städte nutzen sie bereits. Unsere eigene Stadtverwaltung hat zum Beispiel in zwei Stadtteilen den Mähplan geändert: Die Wiesen am Straßenrand werden dort nur noch zweimal im Jahr gemäht statt sechsmal.

Moderator: Wie wird das Projekt finanziert?

Miriam Lenz: Bisher trägt eine private Stiftung die Kosten, vor allem für die App und zwei halbe Stellen. Diese Förderung läuft allerdings Ende des nächsten Jahres aus. Wir führen gerade Gespräche mit dem Land und mit mehreren Kommunen, aber eine Zusage haben wir noch nicht.

Moderator: Was bringt das Projekt den Teilnehmenden selbst?

Miriam Lenz: Mehr, als wir dachten. In einer Umfrage haben viele erzählt, dass sie seit ihrer Teilnahme ihren Garten oder Balkon anders gestalten und zum Beispiel heimische Blumen pflanzen. Für mich ist das fast wichtiger als die Daten selbst: Wer Falter zählt, schaut genauer hin, und wer genauer hinschaut, handelt anders.

Moderator: Gab es auch Kritik, die Sie überzeugt hat?

Miriam Lenz: Ja, eine ganz zentrale. Anfangs konnte man nur über die App mitmachen. Ein Seniorenverband hat uns darauf hingewiesen, dass wir damit gerade viele ältere Menschen ausschließen, die kein Smartphone besitzen. Seit dem zweiten Jahr gibt es deshalb einen Papierbogen, den man mit der Post schicken oder in Bibliotheken abgeben kann.

Moderator: Werden die Ergebnisse auch wissenschaftlich veröffentlicht?

Miriam Lenz: Das war ein mühsamer Weg. Fachzeitschriften sind bei Daten von Laien sehr zurückhaltend. Unser erster Artikel ist nach fast zwei Jahren Begutachtung im letzten Monat erschienen. Das war für das ganze Team ein großer Moment.

Moderator: Zum Schluss: Was raten Sie Hörerinnen und Hörern, die mitmachen möchten?

Miriam Lenz: Einfach anfangen, und zwar an einem warmen, sonnigen Tag ohne viel Wind, denn dann sind die meisten Falter unterwegs. Fünfzehn Minuten reichen völlig, und Vorkenntnisse braucht niemand. Die Bestimmung lernt man mit der Zeit ganz von selbst.

Moderator: Frau Lenz, vielen Dank für das Gespräch.

Frage 9

Das Projekt „Stadtfalter“ war ursprünglich …

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Richtige Antwort: A — für eine Stadt und einen Sommer geplant.

Warum? Frau Lenz sagt, das Projekt sei für „eine einzige Stadt und einen einzigen Sommer“ geplant gewesen. Schulklassen und die Stiftung kamen erst später ins Spiel.

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Frage 10

Überraschend viele Meldungen kommen von …

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Richtige Antwort: B — Jugendlichen.

Warum? Mit Rentnerinnen und Rentnern hatte das Team gerechnet. Überrascht hat, dass fast ein Viertel der Meldungen von Jugendlichen kommt.

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Frage 11

Die Qualität der Daten wird gesichert, indem …

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Richtige Antwort: C — jede Beobachtung mit einem Foto belegt werden muss.

Warum? Jede Beobachtung braucht ein Foto. Die Fachleute prüfen nur „stichprobenartig“, also nicht jede Meldung, und eine Schulung ist nicht nötig.

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Frage 12

Besonders viele verschiedene Falter fand man überraschenderweise …

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Richtige Antwort: A — auf Friedhöfen.

Warum? Dass Wildblumengärten gut abschneiden, war „zu erwarten“. Überraschend waren die Friedhöfe, auf denen es teils mehr Arten gab als in großen Parks.

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Frage 13

Die Stadtverwaltung hat aufgrund der Daten …

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Richtige Antwort: C — Wiesen am Straßenrand seltener mähen lassen.

Warum? Die Verwaltung hat den Mähplan geändert: Die Wiesen werden nur noch zweimal statt sechsmal im Jahr gemäht.

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Frage 14

Die Förderung durch die Stiftung …

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Richtige Antwort: A — endet Ende des nächsten Jahres.

Warum? Die Förderung läuft Ende des nächsten Jahres aus. Mit dem Land gibt es nur Gespräche, aber noch keine Zusage.

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Frage 15

Für Frau Lenz ist fast wichtiger als die Daten, dass die Teilnehmenden …

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Richtige Antwort: B — ihre Gärten oder Balkone anders gestalten.

Warum? Viele Teilnehmende gestalten ihren Garten oder Balkon jetzt anders, und das ist für Frau Lenz „fast wichtiger als die Daten selbst“.

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Frage 16

Ein Seniorenverband kritisierte, dass …

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Richtige Antwort: B — Menschen ohne Smartphone ausgeschlossen waren.

Warum? Der Verband wies darauf hin, dass ältere Menschen ohne Smartphone nicht mitmachen konnten. Von einer zu komplizierten App ist keine Rede; die Papierbögen kamen erst danach.

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Frage 17

Der erste wissenschaftliche Artikel des Projekts …

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Richtige Antwort: B — erschien erst nach langer Begutachtung.

Warum? Der Artikel ist nach fast zwei Jahren Begutachtung im letzten Monat erschienen. Abgelehnt wurde er nicht, und er ist bereits veröffentlicht.

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Frage 18

Wer mitmachen möchte, sollte …

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Richtige Antwort: C — an einem warmen, sonnigen Tag beginnen.

Warum? Frau Lenz rät, an einem warmen, sonnigen Tag anzufangen. Fünfzehn Minuten reichen, und Vorkenntnisse braucht man nicht.

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Hörverstehen, Teil 3: Informationstransfer (als Auswahlaufgabe)

Sie hören einen Vortrag nur einmal. In der Prüfung schreiben Sie selbst Notizen zu vorgegebenen Folien. Notieren Sie zuerst Ihre eigene Lösung und wählen Sie dann die Notiz, die zum Vortrag passt.

Sie hören einen Vortrag aus einer Ringvorlesung zum Thema „Hitze in der Stadt“. Stellen Sie sich vor, Sie machen Notizen zu den Folien.

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Dozent: Guten Abend, meine Damen und Herren, und herzlich willkommen zur sechsten Sitzung unserer Ringvorlesung „Stadt im Wandel“. Mein Name ist Tobias Rehm, ich bin Stadtklimatologe, und ich möchte heute über ein Thema sprechen, das uns in den kommenden Jahrzehnten immer stärker beschäftigen wird: die Hitze in unseren Städten.

Dozent: Beginnen wir mit einem Begriff, den Sie vielleicht schon gehört haben: der städtischen Wärmeinsel. Damit ist gemeint, dass es in einer Stadt deutlich wärmer ist als im ländlichen Umland. Viele denken dabei an die Mittagshitze. Der größte Unterschied zeigt sich aber nicht am Tag, sondern in der Nacht. In unseren eigenen Messungen in einer mittelgroßen Stadt lag die Temperatur in der Innenstadt nachts bis zu sieben Grad über der in den umliegenden Dörfern.

Dozent: Woher kommt dieser Unterschied? Ich möchte Ihnen zwei Hauptursachen nennen. Erstens: Asphalt, Beton und Ziegel nehmen tagsüber Sonnenenergie auf und geben sie erst nachts langsam wieder ab. Die Stadt funktioniert gewissermaßen wie ein riesiger Wärmespeicher. Zweitens fehlt es an Verdunstung. Wo Pflanzen und offene Böden fehlen, kann kein Wasser verdunsten, und genau dieser Vorgang kühlt auf dem Land die Luft. Den Verkehr und die Abwärme von Gebäuden höre ich in diesem Zusammenhang oft als Hauptursache, aber ihr Anteil ist nach unseren Daten vergleichsweise gering.

Dozent: Kommen wir zu den Folgen. Am stärksten betroffen sind ältere Menschen, vor allem diejenigen, die allein leben. Ihr Körper kann die Temperatur schlechter regulieren, und wenn es nachts nicht mehr abkühlt, fehlt die Erholung. Weniger bekannt ist eine zweite Folge: Auch die Leistungsfähigkeit sinkt. Eine Befragung in Büros hat gezeigt, dass Beschäftigte an heißen Tagen deutlich mehr Fehler machen und sich schlechter konzentrieren können.

Dozent: Was lässt sich dagegen tun? Die wirksamste Maßnahme ist zugleich die einfachste: mehr Grün. Bäume spenden Schatten und kühlen durch Verdunstung. Wichtig ist dabei, dass viele kleine Grünflächen über die Stadt verteilt sind, statt einen einzigen großen Park anzulegen. Eine zweite Maßnahme betrifft die Oberflächen. Helle Dächer und Fassaden werfen einen großen Teil des Sonnenlichts zurück, anstatt es aufzunehmen. Drittens schließlich spielt Wasser eine Rolle, etwa in Form von Brunnen oder von Bächen, die man früher unter die Erde verlegt hat und nun wieder öffnet.

Dozent: Ich möchte Ihnen das an einem Beispiel zeigen. Die Stadt Kellbach hat vor einigen Jahren einen großen Parkplatz in der Altstadt in einen Platz mit Bäumen und einem flachen Wasserbecken umgewandelt. Die Geschäftsleute waren zunächst strikt dagegen, weil sie fürchteten, dass weniger Kundschaft kommt. Heute ist der Platz an Sommerabenden voll, und die Umsätze der Läden in der Umgebung sind sogar gestiegen.

Dozent: Lassen Sie mich zum Schluss eine Bilanz ziehen. Klimaanlagen helfen zwar dem Einzelnen, heizen aber die Umgebung zusätzlich auf. Langfristig führt deshalb kein Weg daran vorbei, die Stadt selbst umzubauen. Und das ist nicht nur Aufgabe der Planungsämter: Jeder begrünte Hinterhof und jede bepflanzte Fassade trägt dazu bei. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Frage 19

Folie „Städtische Wärmeinsel“ – größter Temperaturunterschied zum Umland: …

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Richtige Antwort: B — in der Nacht

Warum? Der Dozent betont, dass der größte Unterschied nicht mittags, sondern nachts auftritt.

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Frage 20

Eigene Messung in einer mittelgroßen Stadt – Innenstadt nachts: …

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Richtige Antwort: A — bis zu sieben Grad wärmer als die Dörfer

Warum? Laut den Messungen war die Innenstadt nachts bis zu sieben Grad wärmer als die umliegenden Dörfer.

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Frage 21

Hauptursache 1: …

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Richtige Antwort: C — Baustoffe speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts ab

Warum? Asphalt, Beton und Ziegel speichern Sonnenenergie und geben sie nachts ab. Den Verkehr nennt der Dozent ausdrücklich nicht als Hauptursache.

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Frage 22

Hauptursache 2: …

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Richtige Antwort: A — zu wenig Verdunstung durch fehlende Pflanzen und Böden

Warum? Die zweite Ursache ist fehlende Verdunstung, weil Pflanzen und offene Böden fehlen. Die Abwärme von Gebäuden spielt nach den Daten nur eine geringe Rolle; vom Wind ist keine Rede.

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Frage 23

Folgen – am stärksten betroffen: …

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Richtige Antwort: C — ältere Menschen, die allein leben

Warum? Am stärksten betroffen sind ältere, allein lebende Menschen. Die Büroangestellten gehören zur zweiten, weniger bekannten Folge.

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Frage 24

Weitere, weniger bekannte Folge: …

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Richtige Antwort: B — Konzentration und Leistung nehmen ab

Warum? Die zweite Folge ist die sinkende Leistungsfähigkeit: mehr Fehler und weniger Konzentration an heißen Tagen.

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Frage 25

Maßnahme 1 „mehr Grün“ – dabei wichtig: …

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Richtige Antwort: A — viele kleine Grünflächen, über die Stadt verteilt

Warum? Wichtig sind viele kleine, verteilte Grünflächen statt eines einzigen großen Parks.

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Frage 26

Maßnahme 2: …

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Richtige Antwort: C — helle Dächer und Fassaden

Warum? Die zweite Maßnahme betrifft Oberflächen: Helle Dächer und Fassaden werfen das Sonnenlicht zurück.

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Frage 27

Beispiel Kellbach – anfangs dagegen: …

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Richtige Antwort: B — die Geschäftsleute

Warum? Gegen den Umbau des Parkplatzes waren zunächst die Geschäftsleute, weil sie weniger Kundschaft befürchteten.

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Frage 28

Fazit – Klimaanlagen: …

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Richtige Antwort: A — heizen die Umgebung zusätzlich auf

Warum? Klimaanlagen helfen dem Einzelnen, heizen aber die Umgebung zusätzlich auf; deshalb muss die Stadt selbst umgebaut werden.

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