telc C1 Hochschule Übungstest

46 eigene Aufgaben im Format von telc Deutsch C1 Hochschule: Leseverstehen Teil 1 bis 3 und Sprachbausteine, mit einem Informationstext, einem Kommentar, einem Wissenschaftsartikel und einem Zeitungsartikel. Jede Lösung ist erklärt.

Über diese Fragen

Alle Texte, Namen, Hochschulen, Orte, Daten und Zahlen sind für die Übung erfunden. Unabhängige Übungen von FreeExamPath. Keine Verbindung zur telc gGmbH. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests, und Ihr Ergebnis ist eine Übungsschätzung, keine telc-Punktzahl.

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Leseverstehen, Teil 1: Textrekonstruktion

Lesen Sie den Text. Welcher der Sätze a–h passt in welche Lücke (1–6)? Jeder Satz passt höchstens einmal. Zwei Sätze passen in keine Lücke.

Informationstext Fünfzig Jahre Sprachenzentrum

Als die Universität Weidenfeld im Herbst 1975 ihr Sprachenzentrum eröffnete, bestand es aus zwei Räumen im Keller des Hauptgebäudes und einem einzigen Tonbandgerät. (1)Lücke 1 Unterrichtet wurden damals nur Englisch und Französisch, und die Kurse richteten sich ausschließlich an Studierende der Wirtschaftswissenschaften.

Das änderte sich Mitte der achtziger Jahre, als die Zahl der internationalen Studierenden deutlich zunahm. (2)Lücke 2 Innerhalb weniger Jahre wurde Deutsch als Fremdsprache zum größten Bereich des Zentrums, und für die neuen Kurse reichten die Kellerräume bald nicht mehr aus.

1991 zog das Zentrum deshalb in ein ehemaliges Lagergebäude am Rand des Campus. (3)Lücke 3 Neben hellen Unterrichtsräumen entstand dort ein Selbstlernzentrum, in dem Studierende zunächst mit Kassetten, später mit Computern in ihrem eigenen Tempo üben konnten.

Die größte Veränderung brachte jedoch nicht die Technik, sondern eine neue Vorstellung vom Sprachenlernen. (4)Lücke 4 Statt Grammatikregeln auswendig zu lernen, sollten die Teilnehmenden lernen, in Seminaren mitzudiskutieren, Fachtexte zusammenzufassen und Referate zu halten. Diese Ausrichtung auf das Studium prägt das Angebot bis heute.

Seit 2010 können Studierende aller Fächer bis zu zwölf Leistungspunkte für Sprachkurse anrechnen lassen. (5)Lücke 5 Heute besuchen jedes Semester rund dreitausend Personen die Kurse in inzwischen vierzehn Sprachen, darunter Arabisch, Japanisch und Polnisch.

Zum Jubiläum blickt das Zentrum aber auch nach vorn. (6)Lücke 6 Geplant ist außerdem ein Tandemprogramm, das internationale und einheimische Studierende gezielt zusammenbringt, damit beide Seiten nicht nur im Kurs, sondern auch im Alltag voneinander lernen.

Zur Auswahl:

  • a Viele von ihnen brauchten Deutschkenntnisse auf einem Niveau, das ein Fachstudium überhaupt erst möglich machte.
  • b Wer eine Aufnahme hören wollte, musste sich deshalb oft Tage vorher in eine Liste eintragen.
  • c Seitdem sind die Teilnehmerzahlen stark gestiegen, weil sich ein Kurs nun auch für das eigene Studium lohnt.
  • d Der Umbau dauerte zwei Jahre, doch das Ergebnis überzeugte selbst die Kritiker des Umzugs.
  • e In den neunziger Jahren setzte sich auch in Weidenfeld die Überzeugung durch, dass Sprache vor allem ein Werkzeug zum Handeln ist.
  • f So sollen künftig mehr Kurse online stattfinden, damit auch Studierende im Praktikum oder im Auslandssemester teilnehmen können.
  • g Aus diesem Grund wurde das Selbstlernzentrum im selben Jahr wieder geschlossen.
  • h Damit war Weidenfeld eine der ersten Hochschulen, die überhaupt Japanisch anboten.

Erfundener Übungstext

Frage 1

Welcher Satz passt in Lücke 1?

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Richtige Antwort: C — Wer eine Aufnahme hören wollte, musste sich deshalb oft Tage vorher in eine Liste eintragen.

Warum? „Deshalb“ bezieht sich auf das „einzige Tonbandgerät“: Weil es nur ein Gerät gab, musste man sich für eine Aufnahme in eine Liste eintragen. Die anderen Sätze passen weder inhaltlich noch zeitlich an den Anfang.

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Frage 2

Welcher Satz passt in Lücke 2?

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Richtige Antwort: A — Viele von ihnen brauchten Deutschkenntnisse auf einem Niveau, das ein Fachstudium überhaupt erst möglich machte.

Warum? „Viele von ihnen“ greift „die internationalen Studierenden“ auf, und ihr Bedarf an Deutschkenntnissen erklärt, warum Deutsch als Fremdsprache danach zum größten Bereich wurde.

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Frage 3

Welcher Satz passt in Lücke 3?

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Richtige Antwort: B — Der Umbau dauerte zwei Jahre, doch das Ergebnis überzeugte selbst die Kritiker des Umzugs.

Warum? „Der Umbau“ und „der Umzug“ passen zum Wechsel in das ehemalige Lagergebäude; danach wird beschrieben, was dort entstand. Satz g widerspricht dem Text, denn das Selbstlernzentrum wurde dort gerade eröffnet.

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Frage 4

Welcher Satz passt in Lücke 4?

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Richtige Antwort: D — In den neunziger Jahren setzte sich auch in Weidenfeld die Überzeugung durch, dass Sprache vor allem ein Werkzeug zum Handeln ist.

Warum? Satz e nennt die „neue Vorstellung vom Sprachenlernen“: Sprache als Werkzeug zum Handeln. Der folgende Satz erklärt, was das konkret bedeutete (diskutieren, zusammenfassen, Referate halten).

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Frage 5

Welcher Satz passt in Lücke 5?

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Richtige Antwort: C — Seitdem sind die Teilnehmerzahlen stark gestiegen, weil sich ein Kurs nun auch für das eigene Studium lohnt.

Warum? „Seitdem“ verweist auf 2010, und der Grund („weil sich ein Kurs nun auch für das eigene Studium lohnt“) passt zur Anrechnung von Leistungspunkten. Danach folgen die heutigen Teilnehmerzahlen.

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Frage 6

Welcher Satz passt in Lücke 6?

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Richtige Antwort: B — So sollen künftig mehr Kurse online stattfinden, damit auch Studierende im Praktikum oder im Auslandssemester teilnehmen können.

Warum? Nach „blickt … nach vorn“ folgt ein Plan für die Zukunft („künftig“), und „außerdem“ im nächsten Satz fügt einen zweiten Plan hinzu.

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Leseverstehen, Teil 2: Selektives Verstehen

Lesen Sie den Text mit den Abschnitten 1–5. Auf welchen Abschnitt bezieht sich jede Aussage? Jede Aussage passt zu genau einem Abschnitt; zu einem Abschnitt können mehrere Aussagen passen.

Kommentar Aufzeichnen oder nicht? Ein Plädoyer für die Vorlesung im Netz

Ein Kommentar der Soziologin Dr. Henrike Albers für eine Hochschulzeitschrift.

  • 1
    Als während der Pandemie die Hörsäle schlagartig leer blieben, begannen auch Lehrende, die bis dahin nie eine Kamera benutzt hatten, ihre Vorlesungen aufzuzeichnen. Ich gehörte dazu. Damals war es eine Notlösung, über die ich mich eher geärgert habe: Ich sprach in einen leeren Raum, ohne zu sehen, ob mir jemand folgen konnte. Erst als mir im folgenden Semester mehrere Studierende schrieben, wie sehr ihnen die Aufnahmen beim Nacharbeiten geholfen hätten, begann ich umzudenken. Seitdem stelle ich jede meiner Vorlesungen online – auch jetzt, da die Säle wieder voll sein könnten. Genau das ist inzwischen an vielen Hochschulen umstritten.
  • 2
    Die Gegner der Aufzeichnungen führen vor allem ein Argument an: Wer weiß, dass er sich alles später ansehen kann, kommt nicht mehr. Ich will nicht bestreiten, dass daran etwas Wahres ist. Auch in meiner Einführungsvorlesung sitzen heute spürbar weniger Menschen als früher, besonders freitags. Was mich an der Debatte jedoch stört, ist die Selbstverständlichkeit, mit der manche Kolleginnen und Kollegen die volle Reihe im Hörsaal zum eigentlichen Ziel erklären. Als ob Lernen dadurch entstünde, dass man neunzig Minuten auf einem Klappsitz verbringt. Anwesenheit ist kein Wert an sich; sie ist nur dann sinnvoll, wenn im Raum etwas geschieht, das eine Aufnahme nicht leisten kann.
  • 3
    Für wen sind die Aufzeichnungen nun eigentlich ein Gewinn? Zunächst für alle, die neben dem Studium arbeiten oder Kinder betreuen und deshalb nicht immer pünktlich um acht Uhr im Saal sitzen können. Hinzu kommen Studierende mit chronischen Erkrankungen, für die ein voller Hörsaal eine echte Belastung sein kann. Am deutlichsten aber zeigt sich der Nutzen bei denen, die in einer Fremdsprache studieren. Eine kleine Umfrage an unserem Institut ergab, dass fast zwei Drittel der internationalen Studierenden einzelne Passagen mehrmals ansehen, um Fachbegriffe nachzuschlagen oder schnelle Erklärungen ein zweites Mal zu hören. Für sie ist die Pausentaste kein Luxus, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt mithalten zu können.
  • 4
    Damit ist allerdings nicht gesagt, dass mit dem Hochladen einer Datei alles getan wäre. Eine Vorlesung im Netz bleibt ein Monolog. Was in den letzten Jahren tatsächlich gelitten hat, ist nach meiner Erfahrung weniger die Vorlesung als das Seminar: Dort, wo eigentlich gestritten, nachgefragt und widersprochen werden sollte, herrscht häufig betretenes Schweigen. Viele Studierende scheinen verlernt zu haben, vor anderen laut zu denken, und das finde ich ausgesprochen schade. Ich habe deshalb begonnen, die Aufzeichnungen mit Sitzungen in kleinen Gruppen zu verbinden, in denen die Inhalte besprochen werden. Die Ergebnisse sind ermutigend, aber noch lange nicht befriedigend.
  • 5
    Was fehlt, ist eine klare Linie. Bisher entscheidet an den meisten Hochschulen jede Dozentin und jeder Dozent selbst, ob aufgezeichnet wird oder nicht. Für die Studierenden bedeutet das, dass sie in einem Fach jede Sitzung nachholen können und im nächsten nicht einmal die Folien bekommen. Ich halte das für unhaltbar. Die Hochschulleitungen sollten gemeinsam mit den Studierendenvertretungen verbindliche Regeln festlegen – und die nötige Technik in allen Hörsälen bereitstellen, statt dies dem Engagement Einzelner zu überlassen.

Erfundener Übungstext

Frage 7

Die Autorin hebt hervor, für welche Gruppe der Nutzen der Aufzeichnungen am größten ist.

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Richtige Antwort: B — Abschnitt 3

Warum? In Abschnitt 3 zählt die Autorin mehrere Gruppen auf und sagt dann, „am deutlichsten“ zeige sich der Nutzen bei Studierenden, die in einer Fremdsprache studieren.

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Frage 8

Die Autorin schildert, wie sich ihre eigene Haltung zu einer Unterrichtsform gewandelt hat.

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Richtige Antwort: A — Abschnitt 1

Warum? In Abschnitt 1 beschreibt die Autorin, dass sie die Aufzeichnungen zuerst als lästige Notlösung erlebte und erst durch Rückmeldungen von Studierenden „umzudenken“ begann.

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Frage 9

Die Autorin verlangt, dass die Entscheidung über Aufzeichnungen nicht länger den einzelnen Lehrenden überlassen bleibt.

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Richtige Antwort: D — Abschnitt 5

Warum? In Abschnitt 5 kritisiert sie, dass bisher jede Lehrkraft selbst entscheidet, und fordert verbindliche Regeln der Hochschulleitungen.

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Frage 10

Die Autorin räumt ein, dass ihre eigene Beobachtung ein Argument der Kritiker von Aufzeichnungen bestätigt.

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Richtige Antwort: B — Abschnitt 2

Warum? In Abschnitt 2 räumt sie ein, dass „etwas Wahres“ am Argument der Gegner ist: Auch in ihrer eigenen Vorlesung sitzen weniger Menschen.

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Frage 11

Die Autorin bedauert, dass sich die Gesprächskultur in bestimmten Lehrveranstaltungen verschlechtert hat.

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Richtige Antwort: C — Abschnitt 4

Warum? In Abschnitt 4 sagt sie, dass in Seminaren oft „betretenes Schweigen“ herrscht, und findet das „ausgesprochen schade“.

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Frage 12

Die Autorin hält es für falsch, die bloße Teilnahme an einer Vorlesung als Selbstzweck zu betrachten.

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Richtige Antwort: A — Abschnitt 2

Warum? In Abschnitt 2 kritisiert sie Kollegen, die den vollen Hörsaal „zum eigentlichen Ziel“ erklären, und schreibt: „Anwesenheit ist kein Wert an sich.“

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Leseverstehen, Teil 3: Detail- und Globalverstehen

Lesen Sie den Text. Entscheiden Sie bei jeder Aussage: richtig, falsch oder steht nicht im Text? Die Aussagen folgen der Reihenfolge des Textes. Wählen Sie zum Schluss die beste Überschrift.

Populärwissenschaftlicher Artikel Beitrag aus einem Wissenschaftsmagazin

Wer heute einen Hörsaal betritt, sieht vor allem eines: aufgeklappte Laptops. Stift und Papier sind zur Ausnahme geworden. Seit einigen Jahren wird allerdings heftig darüber gestritten, ob diese Entwicklung dem Lernen schadet. Mehrere viel zitierte Untersuchungen schienen nahezulegen, dass Studierende, die mit der Hand mitschreiben, Vorlesungsinhalte besser verstehen und behalten als diejenigen, die tippen. Manche Hochschullehrende haben daraus die Konsequenz gezogen und Laptops in ihren Veranstaltungen kurzerhand verboten.

Eine Forschungsgruppe um den Psychologen Jonas Kettler von der Universität Rheinfelden wollte es genauer wissen. „Uns hat gestört, dass in der öffentlichen Diskussion immer nur das Werkzeug verglichen wurde“, sagt Kettler. „Die eigentlich interessante Frage ist doch, was beim Mitschreiben im Kopf passiert.“ Seine Vermutung: Nicht der Stift selbst macht den Unterschied, sondern die Tatsache, dass man mit der Hand nicht schnell genug schreiben kann, um alles wörtlich festzuhalten. Wer mit der Hand notiert, ist gezwungen auszuwählen und zusammenzufassen – und verarbeitet den Stoff dabei gründlicher.

Um diese Annahme zu prüfen, teilte das Team 240 Studierende verschiedener Fächer in drei Gruppen ein. Alle sahen dieselbe aufgezeichnete Vorlesung von rund vierzig Minuten über die Geschichte der Kartografie. Die erste Gruppe schrieb mit der Hand mit, die zweite tippte ohne weitere Vorgaben auf dem Laptop. Die dritte Gruppe arbeitete ebenfalls am Laptop, erhielt aber vorher eine kurze Anleitung: Sie sollte nicht mitschreiben, was der Dozent sagt, sondern die wichtigsten Gedanken in eigenen Worten zusammenfassen. Eine Woche später wurden alle Teilnehmenden getestet, und zwar ohne dass sie ihre Notizen vorher noch einmal ansehen durften. Der Test enthielt sowohl Fragen nach einzelnen Fakten als auch Aufgaben, bei denen Zusammenhänge erklärt werden mussten.

Das Ergebnis bestätigt Kettlers Vermutung. Bei den Faktenfragen schnitten alle drei Gruppen ungefähr gleich ab. Bei den Verständnisaufgaben dagegen lag die Gruppe, die ohne Anleitung getippt hatte, deutlich hinter den beiden anderen. Zwischen den Handschreibenden und der angeleiteten Laptop-Gruppe fand sich hingegen kein nennenswerter Unterschied. Die Auswertung der Notizen zeigte zudem, dass die nicht angeleiteten Tippenden mehr als doppelt so viele Wörter notiert hatten wie die beiden anderen Gruppen – und dass ein Großteil davon wörtlich mit dem Vortrag übereinstimmte.

„Das Problem ist also nicht der Laptop, sondern das Abtippen“, fasst Kettler zusammen. Wer jeden Satz mitschreibe, arbeite gewissermaßen als Protokollmaschine und habe kaum Kapazität frei, um über das Gehörte nachzudenken. Eine kurze Einweisung reiche offenbar aus, um dieses Verhalten zu ändern. Interessanterweise empfanden viele Teilnehmende der dritten Gruppe das Zusammenfassen als anstrengender als das bloße Mittippen. „Gerade diese Anstrengung ist aber vermutlich der Grund für den Lernerfolg“, meint Kettler.

Getippte Notizen haben nach Ansicht der Forschenden sogar einen Vorteil, der in der Debatte oft übersehen wird: Sie lassen sich leichter durchsuchen, ergänzen und mit anderen teilen. In einer Folgestudie will das Team deshalb untersuchen, welche Rolle die Wiederholung der Notizen vor einer Prüfung spielt. Denn im Alltag lernen Studierende in der Regel nicht nur in der Vorlesung selbst, sondern vor allem in den Tagen danach.

Nicht alle Fachleute teilen Kettlers Optimismus. Die Bildungsforscherin Lea Sommer von der Pädagogischen Hochschule Altmark gibt zu bedenken, dass die Studie unter Laborbedingungen stattgefunden habe. „Im echten Hörsaal sind die Laptops mit dem Internet verbunden. Nachrichten, soziale Netzwerke, E-Mails – all das lenkt ab, und dieser Effekt kam in der Untersuchung gar nicht vor.“ Auch sei eine einzige Vorlesung zu einem einzigen Thema eine schmale Grundlage für weitreichende Empfehlungen. Kettler räumt diese Einschränkungen ein, verweist aber darauf, dass Ablenkung kein Argument gegen das Tippen an sich sei, sondern gegen ein bestimmtes Verhalten, das sich ebenso ändern lasse.

Für die Lehre ziehen die Forschenden eine klare Konsequenz: Statt Geräte zu verbieten, sollten Hochschulen ihren Studierenden zu Beginn des Studiums zeigen, wie man sinnvoll mitschreibt. An der Universität Rheinfelden wird ein solcher Workshop ab dem kommenden Wintersemester für alle Erstsemester angeboten. Ob er langfristig etwas bewirkt, soll ebenfalls wissenschaftlich begleitet werden.

Erfundener Übungstext

Frage 13

Einige Lehrende haben auf frühere Studien reagiert, indem sie Laptops in ihren Lehrveranstaltungen untersagten.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Im ersten Absatz heißt es, manche Hochschullehrende hätten Laptops „kurzerhand verboten“. „Untersagen“ bedeutet „verbieten“.

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Frage 14

Kettler vermutet, dass schon das Schreibwerkzeug selbst über den Lernerfolg entscheidet.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Kettler vermutet gerade das Gegenteil: Nicht der Stift selbst macht den Unterschied, sondern dass man mit der Hand auswählen und zusammenfassen muss.

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Frage 15

Die Teilnehmenden erhielten für die Teilnahme an der Studie eine Bezahlung.

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Richtige Antwort: C — steht nicht im Text

Warum? Der Text sagt, wie viele Studierende teilnahmen und wie sie eingeteilt wurden, aber nichts über eine Bezahlung.

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Frage 16

Die Vorlesung, die alle Gruppen sahen, hatte Kettler selbst gehalten.

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Richtige Antwort: C — steht nicht im Text

Warum? Es ist nur von einer aufgezeichneten Vorlesung und „dem Dozenten“ die Rede. Wer diese Vorlesung gehalten hat, steht nicht im Text.

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Frage 17

Vor dem Test durften die Teilnehmenden ihre Notizen nicht noch einmal lesen.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Die Teilnehmenden wurden eine Woche später getestet, „ohne dass sie ihre Notizen vorher noch einmal ansehen durften“.

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Frage 18

Bei den Fragen nach Fakten war die Gruppe mit Handschrift den anderen Gruppen deutlich überlegen.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Bei den Faktenfragen schnitten alle drei Gruppen „ungefähr gleich“ ab. Ein Unterschied zeigte sich nur bei den Verständnisaufgaben.

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Frage 19

Die nicht angeleiteten Tippenden übernahmen in ihren Notizen viele Formulierungen direkt aus dem Vortrag.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Ein Großteil ihrer Notizen stimmte „wörtlich mit dem Vortrag“ überein, sie haben also viele Formulierungen direkt übernommen.

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Frage 20

Viele Teilnehmende der dritten Gruppe fanden ihre Aufgabe mühsamer als das einfache Mittippen.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Im Text steht, viele aus der dritten Gruppe hätten das Zusammenfassen als „anstrengender als das bloße Mittippen“ empfunden.

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Frage 21

Die Forschenden haben bereits nachgewiesen, dass getippte Notizen das Wiederholen vor Prüfungen erleichtern.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Die Rolle der Wiederholung vor Prüfungen will das Team erst in einer Folgestudie untersuchen; nachgewiesen ist also noch nichts.

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Frage 22

Lea Sommer bemängelt, dass die Untersuchung nur auf einer einzigen Vorlesung zu einem einzigen Thema beruht.

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Richtige Antwort: A — richtig

Warum? Sommer sagt, eine einzige Vorlesung zu einem einzigen Thema sei „eine schmale Grundlage“ für weitreichende Empfehlungen. Sie bemängelt also genau das.

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Frage 23

Der neue Workshop in Rheinfelden wird zunächst nur in einigen Fächern angeboten.

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Richtige Antwort: B — falsch

Warum? Der Workshop wird ab dem kommenden Wintersemester „für alle Erstsemester“ angeboten, nicht nur in einigen Fächern.

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Frage 24

Welche Überschrift passt am besten zum ganzen Text?

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Richtige Antwort: A — Nicht womit, sondern wie: Was gutes Mitschreiben ausmacht

Warum? Der ganze Text zeigt, dass nicht das Werkzeug (Stift oder Laptop), sondern die Art des Mitschreibens entscheidet. Die Forderung, Laptops zu verbannen, widerspricht dem Ergebnis, und die Ablenkung durch das Internet ist nur ein Einwand in einem Absatz.

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Sprachbausteine: Grammatik, Wortschatz, Rechtschreibung

Lesen Sie den Text. Welches Wort (a, b, c oder d) passt in die Lücke? Achten Sie auf Grammatik, Wortschatz und Rechtschreibung.

Zeitungsartikel Wohnen gegen Mithilfe

Wer zum Wintersemester ein Studium in einer Großstadt beginnt, steht oft vor einem Problem, (1)Lücke 1 mit dem Studium selbst wenig zu tun hat: der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft. (2)Lücke 2 Angaben des Studierendenwerks Rheinfelden kommen in diesem Jahr auf jeden freien Wohnheimplatz fast fünf Bewerbungen. Viele Erstsemester sind daher gezwungen, die ersten Wochen bei Bekannten oder in einer Jugendherberge zu (3)Lücke 3.

Um die Lage zu (4)Lücke 4, hat die Stadt gemeinsam mit der Universität ein Programm ins Leben gerufen, das ungewöhnliche Wege geht. Unter dem Motto „Wohnen gegen Mithilfe“ werden Studierende an ältere Menschen vermittelt, die allein in einer großen Wohnung leben. Statt Miete zu zahlen, (5)Lücke 5 die jungen Leute im Haushalt oder im Garten, erledigen Einkäufe oder leisten einfach Gesellschaft. Als Faustregel gilt eine Stunde Hilfe pro Monat (6)Lücke 6 jeden Quadratmeter Wohnfläche.

Die Idee ist schon älter, (7)Lücke 7 in Rheinfelden wurde sie bislang kaum genutzt. „Viele Seniorinnen und Senioren hatten Bedenken, einen fremden Menschen bei sich (8)Lücke 8“, erklärt Projektleiterin Sabine Korte. (9)Lücke 9 diese Sorgen auszuräumen, führt ihr Team mit beiden Seiten ausführliche Gespräche, bevor es zu einem ersten Treffen kommt. Erst wenn alle Beteiligten (10)Lücke 10 dem Ergebnis einverstanden sind, wird ein Vertrag unterschrieben, in (11)Lücke 11 die Aufgaben genau festgelegt werden.

Die bisherigen Erfahrungen sind (12)Lücke 12. Von den vierzig Wohnpartnerschaften, die im ersten Jahr zustande gekommen sind, bestehen noch fünfunddreißig. Manche haben sich sogar zu echten Freundschaften (13)Lücke 13. Konflikte gebe es durchaus, räumt Korte ein, meist gehe es dabei um unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung oder vom (14)Lücke 14 des Alltags. (15)Lücke 15 solche Fälle steht eine Beraterin zur Verfügung, die zwischen den Parteien vermittelt.

Kritiker bemängeln, das Programm könne das (16)Lücke 16 Problem nicht lösen: Es fehlten schlicht Tausende Wohnungen. Korte widerspricht dem nicht. „Wir verstehen uns nicht als (17)Lücke 17 Lösung, sondern als Ergänzung“, sagt sie. Gleichwohl habe das Projekt einen Nutzen, der über das Wohnen (18)Lücke 18: Es bringe Generationen zusammen, die sich im Alltag sonst kaum begegneten. Die Stadt plant (19)Lücke 19, das Angebot im nächsten Jahr auszuweiten. Interessierte können sich (20)Lücke 20 beim Studierendenwerk melden; eine Teilnahme ist allerdings nur möglich, (21)Lücke 21 man mindestens zwei Semester bleiben möchte. Für die (22)Lücke 22 Beteiligten ist eine freundliche Atmosphäre im gemeinsamen Haushalt ohnehin wichtiger als jede Hausordnung.

Erfundener Übungstext

Frage 25

steht oft vor einem Problem, Lücke mit dem Studium selbst wenig zu tun hat

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Richtige Antwort: B — das

Warum? Das Relativpronomen bezieht sich auf „ein Problem“ (neutrum) und ist Subjekt des Relativsatzes, also Nominativ: „das“. „Was“ steht nach ganzen Sätzen oder nach Wörtern wie „alles“.

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Frage 26

Lücke Angaben des Studierendenwerks Rheinfelden kommen in diesem Jahr auf jeden freien Wohnheimplatz fast fünf Bewerbungen.

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Richtige Antwort: B — Laut

Warum? „Laut Angaben“ bedeutet „nach den Angaben“ und nennt die Quelle einer Information. „Wegen“, „statt“ und „während“ nennen einen Grund, eine Alternative oder eine Zeit.

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Frage 27

die ersten Wochen bei Bekannten oder in einer Jugendherberge zu Lücke

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Richtige Antwort: D — verbringen

Warum? „Zeit verbringen“ ist die feste Verbindung: Man verbringt die ersten Wochen irgendwo. Die anderen Verben ergeben mit „die ersten Wochen bei Bekannten“ keinen Sinn.

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Frage 28

Um die Lage zu Lücke, hat die Stadt gemeinsam mit der Universität ein Programm ins Leben gerufen

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Richtige Antwort: A — entschärfen

Warum? Die Stadt will die schwierige Lage verbessern, also „entschärfen“ (weniger gefährlich machen). „Verschärfen“ und „verstärken“ bedeuten das Gegenteil, „entwerfen“ passt nicht zu „Lage“.

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Frage 29

Statt Miete zu zahlen, Lücke die jungen Leute im Haushalt oder im Garten

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Richtige Antwort: C — helfen

Warum? „Im Haushalt helfen“ braucht kein Objekt. „Unterstützen“ braucht ein Akkusativobjekt, „sich kümmern“ ein Reflexivpronomen und „um“, „beitragen“ die Präposition „zu“.

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Frage 30

Als Faustregel gilt eine Stunde Hilfe pro Monat Lücke jeden Quadratmeter Wohnfläche.

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Richtige Antwort: B — für

Warum? Eine Gegenleistung wird mit „für“ + Akkusativ ausgedrückt: eine Stunde Hilfe „für jeden Quadratmeter“.

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Frage 31

Die Idee ist schon älter, Lücke in Rheinfelden wurde sie bislang kaum genutzt.

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Richtige Antwort: C — doch

Warum? „Doch“ verbindet zwei Hauptsätze mit Gegensatz und lässt die normale Wortstellung zu. „Deshalb“ verlangt Inversion („deshalb wurde sie“), „sondern“ steht nur nach einer Verneinung, „denn“ nennt einen Grund.

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Frage 32

Bedenken, einen fremden Menschen bei sich Lücke

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Richtige Antwort: A — aufzunehmen

Warum? Nach „Bedenken haben“ folgt ein Infinitiv mit „zu“; bei trennbaren Verben steht „zu“ zwischen Präfix und Verb: „aufzunehmen“.

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Frage 33

Lücke diese Sorgen auszuräumen, führt ihr Team mit beiden Seiten ausführliche Gespräche

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Richtige Antwort: A — Um

Warum? Der Satz nennt ein Ziel mit Infinitiv: „um … zu“. „Damit“ verlangt einen Nebensatz mit konjugiertem Verb; „statt … zu“ und „ohne … zu“ ergeben hier keinen Sinn.

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Frage 34

Erst wenn alle Beteiligten Lücke dem Ergebnis einverstanden sind

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Richtige Antwort: D — mit

Warum? Die feste Verbindung heißt „mit etwas einverstanden sein“.

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Frage 35

wird ein Vertrag unterschrieben, in Lücke die Aufgaben genau festgelegt werden

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Richtige Antwort: C — dem

Warum? Das Relativpronomen bezieht sich auf „ein Vertrag“ (maskulin). „In“ verlangt hier den Dativ (wo?): „in dem“.

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Frage 36

Die bisherigen Erfahrungen sind Lücke.

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Richtige Antwort: A — ermutigend

Warum? Die Erfahrungen machen Mut, also Partizip I: „ermutigend“. „Ermutigt“ hieße, dass die Erfahrungen selbst Mut bekommen haben; „ermutigende“ hat nach „sind“ keine Endung.

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Frage 37

Manche haben sich sogar zu echten Freundschaften Lücke.

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Richtige Antwort: B — entwickelt

Warum? „Sich zu etwas entwickeln“ ist reflexiv und passt zu „haben sich“. „Entstehen“ und „werden“ sind nicht reflexiv und bilden das Perfekt mit „sein“.

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Frage 38

unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung oder vom Lücke des Alltags

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Richtige Antwort: C — Rhythmus

Warum? Richtig geschrieben wird „Rhythmus“, mit „rh“ am Anfang und „th“ in der Mitte.

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Frage 39

Lücke solche Fälle steht eine Beraterin zur Verfügung

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Richtige Antwort: A — Für

Warum? „Für solche Fälle“ nennt den Zweck. „Bei“ verlangt den Dativ („bei solchen Fällen“), und „gegen“ und „um“ passen inhaltlich nicht.

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Frage 40

das Programm könne das Lücke Problem nicht lösen

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Richtige Antwort: D — eigentliche

Warum? Nach dem bestimmten Artikel „das“ (Akkusativ, neutrum) hat das Adjektiv die Endung „-e“: „das eigentliche Problem“.

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Frage 41

„Wir verstehen uns nicht als Lücke Lösung, sondern als Ergänzung“

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Richtige Antwort: B — endgültige

Warum? „Endgültig“ kommt von „Ende“ und wird deshalb mit „d“ geschrieben; die Endung ist „-ig“.

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Frage 42

habe das Projekt einen Nutzen, der über das Wohnen Lücke

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Richtige Antwort: B — hinausgehe

Warum? „Über etwas hinausgehen“ bedeutet „mehr sein als etwas“. „Über etwas hinwegsehen“ heißt „etwas ignorieren“, „auf etwas hinauslaufen“ verlangt „auf“.

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Frage 43

Die Stadt plant Lücke, das Angebot im nächsten Jahr auszuweiten.

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Richtige Antwort: B — deshalb

Warum? Der Plan folgt aus dem genannten Nutzen, also eine Folge: „deshalb“. „Trotzdem“ und „dennoch“ drücken einen Gegensatz aus, „stattdessen“ eine Alternative.

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Frage 44

Interessierte können sich Lücke beim Studierendenwerk melden

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Richtige Antwort: D — ab sofort

Warum? „Ab sofort“ schreibt man getrennt und klein, auch mitten im Satz.

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Frage 45

eine Teilnahme ist allerdings nur möglich, Lücke man mindestens zwei Semester bleiben möchte

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Richtige Antwort: C — wenn

Warum? „Nur möglich, wenn“ nennt eine Bedingung. „Ob“ leitet indirekte Fragen ein, „dass“ einen Inhaltssatz, „als“ die Vergangenheit.

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Frage 46

Für die Lücke Beteiligten ist eine freundliche Atmosphäre im gemeinsamen Haushalt ohnehin wichtiger

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Richtige Antwort: A — meisten

Warum? „Die meisten“ wird klein geschrieben, und vor dem Nomen „Beteiligten“ (Plural) heißt es „die meisten“. „Mehrsten“ gibt es in der Standardsprache nicht.

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Kostenloses offizielles Übungsmaterial

Üben Sie auch mit dem Material von telc: Auf der offiziellen Website gibt es einen kostenlosen Übungstest mit Lösungen und Audiodatei sowie Tipps zu allen Aufgabentypen.