Einbürgerungstest Schweiz Fragen

137 Übungsfragen zum Einbürgerungstest Schweiz zu den Themen auf Bundesebene: politisches System, Grundrechte, Geschichte, Geografie und Gesellschaft, von FreeExamPath auf Grundlage der Bundesverfassung und offizieller Quellen geschrieben, jede Antwort erklärt. Auf Deutsch, mit englischer Übersetzung.

Über diese Fragen

Einen einheitlichen Test für die ganze Schweiz gibt es nicht: Jeder Kanton macht seinen eigenen. Im Aargau zum Beispiel hat der Test 45 Fragen, bestanden ist er mit 34. Unsere Fragen decken nur die Bundesebene ab; den kantonalen Teil lernen Sie mit dem offiziellen Material Ihres Kantons.

Das sind keine offiziellen Prüfungsfragen, sondern eigene Fragen von FreeExamPath; FreeExamPath ist nicht mit dem SEM, einem Kanton oder einer Gemeinde verbunden. Welcher Test für Sie gilt, sagt Ihnen Ihr Kanton oder Ihre Gemeinde. SEM: Ordentliche Einbürgerung

So funktioniert der Einbürgerungstest →

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Grundrechte und Werte der Bundesverfassung

Multiple Choice

Was sagt die Bundesverfassung über die Würde des Menschen?

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Richtige Antwort: A — Sie ist zu achten und zu schützen

Warum? Art. 7 BV: «Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.» Das gilt für alle Menschen, nicht nur für Schweizer Bürger.Quelle

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Multiple Choice

Was gilt in der Schweiz für die Todesstrafe?

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Richtige Antwort: C — Sie ist durch die Bundesverfassung verboten

Warum? Art. 10 Abs. 1 BV: Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Die Todesstrafe ist verboten.Quelle

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Multiple Choice

Was garantiert die Bundesverfassung Mann und Frau bei der Arbeit?

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Richtige Antwort: B — Gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit

Warum? Art. 8 Abs. 3 BV: Mann und Frau sind gleichberechtigt. Sie haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.Quelle

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Multiple Choice

Welcher Satz steht in Artikel 8 der Bundesverfassung?

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Richtige Antwort: C — Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich

Warum? Art. 8 Abs. 1 BV: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» Abs. 2 verbietet Diskriminierung, etwa wegen Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Religion.Quelle

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Multiple Choice

Darf jemand gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten?

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Richtige Antwort: C — Nein, das verbietet die Bundesverfassung

Warum? Art. 15 Abs. 4 BV: Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.Quelle

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Multiple Choice

Was sagt die Bundesverfassung über die Zensur?

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Richtige Antwort: A — Zensur ist verboten

Warum? Art. 17 BV garantiert die Freiheit von Presse, Radio und Fernsehen. Abs. 2: «Zensur ist verboten.»Quelle

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Multiple Choice

Welches Recht gibt die Meinungs- und Informationsfreiheit jeder Person?

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Richtige Antwort: C — Ihre Meinung frei zu bilden und zu äussern

Warum? Art. 16 Abs. 2 BV: Jede Person hat das Recht, ihre Meinung frei zu bilden und sie ungehindert zu äussern und zu verbreiten.Quelle

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Multiple Choice

Was garantiert die Versammlungsfreiheit?

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Richtige Antwort: A — Versammlungen zu organisieren, zu besuchen oder fernzubleiben

Warum? Art. 22 BV: Die Versammlungsfreiheit ist gewährleistet. Jede Person hat das Recht, Versammlungen zu organisieren, an Versammlungen teilzunehmen oder ihnen fernzubleiben.Quelle

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Multiple Choice

Was gehört nach der Bundesverfassung zur Wirtschaftsfreiheit?

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Richtige Antwort: C — Die freie Wahl des Berufes

Warum? Art. 27 BV: Die Wirtschaftsfreiheit ist gewährleistet. Sie umfasst insbesondere die freie Wahl des Berufes und den freien Zugang zu einer privatwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit.Quelle

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Multiple Choice

Was gilt nach der Bundesverfassung bei einer Enteignung?

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Richtige Antwort: C — Sie wird voll entschädigt

Warum? Art. 26 BV: Das Eigentum ist gewährleistet. Enteignungen und Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, werden voll entschädigt.Quelle

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Multiple Choice

Welches Recht haben Schweizerinnen und Schweizer dank der Niederlassungsfreiheit?

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Richtige Antwort: A — Sich an jedem Ort des Landes niederzulassen

Warum? Art. 24 Abs. 1 BV: Schweizerinnen und Schweizer haben das Recht, sich an jedem Ort des Landes niederzulassen. Sie dürfen die Schweiz auch verlassen und wieder einreisen (Abs. 2).Quelle

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Multiple Choice

Worauf hat jede Person in einem Gerichtsverfahren Anspruch?

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Richtige Antwort: C — Auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht

Warum? Art. 30 Abs. 1 BV: Jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, hat Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Ausnahmegerichte sind untersagt.Quelle

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Multiple Choice

Was ist nach Artikel 5 der Bundesverfassung die Grundlage und Schranke staatlichen Handelns?

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Richtige Antwort: B — Das Recht

Warum? Art. 5 Abs. 1 BV: «Grundlage und Schranke staatlichen Handelns ist das Recht.» Staatliches Handeln muss zudem im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (Abs. 2).Quelle

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Multiple Choice

Was braucht eine Einschränkung von Grundrechten?

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Richtige Antwort: D — Eine gesetzliche Grundlage und ein öffentliches Interesse

Warum? Art. 36 BV: Einschränkungen von Grundrechten bedürfen einer gesetzlichen Grundlage, müssen durch ein öffentliches Interesse oder den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt und verhältnismässig sein.Quelle

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Multiple Choice

Was schützt Artikel 13 der Bundesverfassung?

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Richtige Antwort: D — Das Privat- und Familienleben und die Wohnung

Warum? Art. 13 BV: Jede Person hat Anspruch auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihres Brief-, Post- und Fernmeldeverkehrs und auf Schutz vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten.Quelle

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Multiple Choice

Was verlangt Artikel 6 der Bundesverfassung von jeder Person?

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Richtige Antwort: A — Verantwortung für sich selbst und für die Gemeinschaft

Warum? Art. 6 BV: Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.Quelle

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Multiple Choice

Welche Werte muss respektieren, wer sich einbürgern lassen will?

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Richtige Antwort: C — Die Werte der Bundesverfassung

Warum? Art. 12 Abs. 1 Bst. b BüG: Erfolgreiche Integration zeigt sich unter anderem in der Respektierung der Werte der Bundesverfassung. Dazu gehören etwa Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung und Glaubensfreiheit.Quelle

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Multiple Choice

Was garantiert die Koalitionsfreiheit?

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Richtige Antwort: D — Sich in Gewerkschaften oder Verbänden zusammenzuschliessen

Warum? Art. 28 BV: Arbeitnehmende, Arbeitgebende und ihre Organisationen haben das Recht, sich zum Schutz ihrer Interessen zusammenzuschliessen, Vereinigungen zu bilden und ihnen beizutreten oder fernzubleiben.Quelle

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Bund, Kantone und Gemeinden

Multiple Choice

Aus wie vielen Kantonen besteht die Schweizerische Eidgenossenschaft?

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Richtige Antwort: C — 26

Warum? Art. 1 BV zählt die Kantone auf, die zusammen mit dem Schweizervolk die Eidgenossenschaft bilden: Es sind 26 Kantone.Quelle

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Multiple Choice

Welche drei politischen Ebenen gibt es in der Schweiz?

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Richtige Antwort: D — Bund, Kantone und Gemeinden

Warum? Die Bundesverfassung regelt im 3. Titel «Bund, Kantone und Gemeinden». Auch das Bürgerrecht hat diese drei Ebenen (Art. 37 BV).Quelle

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Multiple Choice

Wer ist Schweizer Bürgerin oder Schweizer Bürger?

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Richtige Antwort: D — Wer das Bürgerrecht einer Gemeinde und des Kantons besitzt

Warum? Art. 37 Abs. 1 BV: Schweizerbürgerin oder Schweizerbürger ist, wer das Bürgerrecht einer Gemeinde und das Bürgerrecht des Kantons besitzt. Die Geburt in der Schweiz allein macht niemanden zum Schweizer.Quelle

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Multiple Choice

Was gilt, wenn kantonales Recht dem Bundesrecht widerspricht?

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Richtige Antwort: B — Das Bundesrecht geht vor

Warum? Art. 49 Abs. 1 BV: Bundesrecht geht entgegenstehendem kantonalem Recht vor. Der Bund wacht über die Einhaltung des Bundesrechts durch die Kantone.Quelle

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Multiple Choice

Was sagt die Bundesverfassung über die Souveränität der Kantone?

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Richtige Antwort: C — Sie sind souverän, soweit die Bundesverfassung sie nicht beschränkt

Warum? Art. 3 BV: Die Kantone sind souverän, soweit ihre Souveränität nicht durch die Bundesverfassung beschränkt ist; sie üben alle Rechte aus, die nicht dem Bund übertragen sind.Quelle

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Multiple Choice

Wer ist in der Schweiz für das Schulwesen zuständig?

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Richtige Antwort: A — Die Kantone

Warum? Art. 62 Abs. 1 BV: Für das Schulwesen sind die Kantone zuständig. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch und an öffentlichen Schulen unentgeltlich (Abs. 2).Quelle

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Multiple Choice

Wer regelt das Verhältnis zwischen Kirche und Staat?

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Richtige Antwort: A — Die Kantone

Warum? Art. 72 Abs. 1 BV: Für die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat sind die Kantone zuständig. Deshalb gibt es von Kanton zu Kanton unterschiedliche Regelungen.Quelle

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Multiple Choice

Wer ist für die auswärtigen Angelegenheiten zuständig?

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Richtige Antwort: B — Der Bund

Warum? Art. 54 Abs. 1 BV: Die auswärtigen Angelegenheiten sind Sache des Bundes. Er nimmt dabei Rücksicht auf die Zuständigkeiten der Kantone (Abs. 3).Quelle

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Multiple Choice

Wer darf in der Schweiz Münzen und Banknoten ausgeben?

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Richtige Antwort: B — Nur der Bund

Warum? Art. 99 Abs. 1 BV: Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu.Quelle

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Multiple Choice

Welche Stellung hat die Schweizerische Nationalbank?

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Richtige Antwort: D — Sie ist eine unabhängige Zentralbank

Warum? Art. 99 Abs. 2 BV: Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient.Quelle

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Multiple Choice

Was braucht eine Kantonsverfassung?

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Richtige Antwort: A — Die Gewährleistung durch den Bund

Warum? Art. 51 BV: Jeder Kanton gibt sich eine demokratische Verfassung, die das Volk annehmen muss. Die Kantonsverfassungen bedürfen der Gewährleistung des Bundes; er gibt sie, wenn sie dem Bundesrecht nicht widersprechen.Quelle

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Multiple Choice

Was sagt die Bundesverfassung über die Autonomie der Gemeinden?

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Richtige Antwort: A — Sie ist nach Massgabe des kantonalen Rechts gewährleistet

Warum? Art. 50 Abs. 1 BV: Die Gemeindeautonomie ist nach Massgabe des kantonalen Rechts gewährleistet. Wie viel die Gemeinden selbst bestimmen, hängt also vom Kanton ab.Quelle

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Multiple Choice

Wer bestimmt die Amtssprachen eines Kantons?

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Richtige Antwort: B — Der Kanton selbst

Warum? Art. 70 Abs. 2 BV: Die Kantone bestimmen ihre Amtssprachen. Sie achten dabei auf die herkömmliche sprachliche Zusammensetzung der Gebiete.Quelle

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Multiple Choice

Wer ist für die Gesetzgebung über den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern zuständig?

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Richtige Antwort: B — Der Bund

Warum? Art. 121 Abs. 1 BV: Die Gesetzgebung über Ein- und Ausreise, Aufenthalt und Niederlassung von Ausländerinnen und Ausländern sowie über das Asyl ist Sache des Bundes.Quelle

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Multiple Choice

Was gilt nach der Bundesverfassung zwischen Bund und Kantonen?

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Richtige Antwort: A — Sie unterstützen einander und arbeiten zusammen

Warum? Art. 44 Abs. 1 BV: Bund und Kantone unterstützen einander in der Erfüllung ihrer Aufgaben und arbeiten zusammen. Sie schulden einander Rücksicht und Beistand.Quelle

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Multiple Choice

Was braucht eine Änderung im Bestand der Kantone, etwa ein neuer Kanton?

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Richtige Antwort: B — Die Zustimmung der Betroffenen sowie von Volk und Ständen

Warum? Art. 53 Abs. 2 BV: Änderungen im Bestand der Kantone bedürfen der Zustimmung der betroffenen Bevölkerung, der betroffenen Kantone sowie von Volk und Ständen.Quelle

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Multiple Choice

Wo reicht man in der Regel ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung ein?

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Richtige Antwort: A — Bei der Behörde, die der Wohnkanton bestimmt

Warum? Art. 13 Abs. 1 BüG: Der Kanton bezeichnet die Behörde, bei der das Einbürgerungsgesuch einzureichen ist. Je nach Kanton ist das die Wohngemeinde oder eine kantonale Stelle.Quelle

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Multiple Choice

Wer kann nach dem Bürgerrechtsgesetz über ein Einbürgerungsgesuch entscheiden, wenn das kantonale Recht es vorsieht?

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Richtige Antwort: B — Die Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung

Warum? Art. 15 Abs. 2 BüG: Das kantonale Recht kann vorsehen, dass ein Einbürgerungsgesuch den Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung zum Entscheid vorgelegt wird. Eine Ablehnung muss begründet werden (Art. 16 BüG).Quelle

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Parlament, Bundesrat und Bundesgericht

Multiple Choice

Aus welchen zwei Kammern besteht die Bundesversammlung?

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Richtige Antwort: A — Nationalrat und Ständerat

Warum? Art. 148 Abs. 2 BV: Die Bundesversammlung besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat und dem Ständerat; beide Kammern sind einander gleichgestellt.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Mitglieder hat der Nationalrat?

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Richtige Antwort: B — 200

Warum? Art. 149 Abs. 1 BV: Der Nationalrat besteht aus 200 Abgeordneten des Volkes. 246 ist die Zahl aller Mitglieder beider Kammern zusammen (200 + 46).Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Mitglieder hat der Ständerat?

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Richtige Antwort: D — 46

Warum? Art. 150 Abs. 1 BV: Der Ständerat besteht aus 46 Abgeordneten der Kantone. Sechs Kantone wählen je ein Mitglied, die übrigen 20 Kantone je zwei.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Sitze hat jeder Kanton im Ständerat?

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Richtige Antwort: D — Zwei, sechs Kantone haben je einen Sitz

Warum? Art. 150 Abs. 2 BV: Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden wählen je eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten; die übrigen Kantone je zwei.Quelle

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Multiple Choice

Welcher dieser Kantone wählt nur ein Mitglied in den Ständerat?

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Richtige Antwort: B — Basel-Stadt

Warum? Art. 150 Abs. 2 BV: Basel-Stadt gehört zu den sechs Kantonen, die nur eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten in den Ständerat wählen. Zürich, Tessin und Jura wählen je zwei.Quelle

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Multiple Choice

Nach welchem Grundsatz wird der Nationalrat gewählt?

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Richtige Antwort: C — Nach dem Proporz, jeder Kanton ist ein Wahlkreis

Warum? Art. 149 Abs. 2 und 3 BV: Die Abgeordneten werden vom Volk in direkter Wahl nach dem Grundsatz des Proporzes bestimmt. Jeder Kanton bildet einen Wahlkreis.Quelle

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Multiple Choice

Wie oft wird der Nationalrat gesamthaft neu gewählt?

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Richtige Antwort: B — Alle vier Jahre

Warum? Art. 149 Abs. 2 BV: Alle vier Jahre findet eine Gesamterneuerung des Nationalrates statt. Auch die Amtsdauer des Bundesrates beträgt vier Jahre (Art. 145 BV).Quelle

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Multiple Choice

Wer regelt die Wahl der Mitglieder des Ständerates?

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Richtige Antwort: A — Jeder Kanton

Warum? Art. 150 Abs. 3 BV: Die Wahl in den Ständerat wird vom Kanton geregelt. Die Ständeräte sind Abgeordnete der Kantone.Quelle

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Multiple Choice

Was ist nötig, damit ein Beschluss der Bundesversammlung zustande kommt?

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Richtige Antwort: D — Nationalrat und Ständerat müssen übereinstimmen

Warum? Art. 156 BV: Nationalrat und Ständerat verhandeln getrennt. Für Beschlüsse der Bundesversammlung ist die Übereinstimmung beider Räte erforderlich.Quelle

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Multiple Choice

Wer wählt die Mitglieder des Bundesrates?

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Richtige Antwort: A — Die Vereinigte Bundesversammlung

Warum? Art. 157 und 168 BV: Nationalrat und Ständerat wählen gemeinsam als Vereinigte Bundesversammlung die Mitglieder des Bundesrates, die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler, die Bundesrichter und den General.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Mitglieder hat der Bundesrat?

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Richtige Antwort: C — Sieben

Warum? Art. 175 Abs. 1 BV: Der Bundesrat besteht aus sieben Mitgliedern. Er ist die oberste leitende und vollziehende Behörde des Bundes (Art. 174 BV).Quelle

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Multiple Choice

Welche Aufgabe hat der Bundesrat?

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Richtige Antwort: D — Er ist die oberste leitende und vollziehende Behörde

Warum? Art. 174 BV: Der Bundesrat ist die oberste leitende und vollziehende Behörde des Bundes, also die Regierung. Gesetze beschliesst die Bundesversammlung, Recht spricht das Bundesgericht.Quelle

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Multiple Choice

Für wie lange wird die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident gewählt?

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Richtige Antwort: B — Für ein Jahr

Warum? Art. 176 Abs. 2 und 3 BV: Die Bundesversammlung wählt die Bundespräsidentin oder den Bundespräsidenten aus den Mitgliedern des Bundesrates für ein Jahr. Die Wiederwahl für das folgende Jahr ist ausgeschlossen.Quelle

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Multiple Choice

Was ist die Aufgabe der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten?

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Richtige Antwort: C — Den Vorsitz im Bundesrat zu führen

Warum? Art. 176 Abs. 1 BV: Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident führt den Vorsitz im Bundesrat. Der Bundesrat entscheidet als Kollegium (Art. 177 BV).Quelle

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Multiple Choice

Wie entscheidet der Bundesrat?

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Richtige Antwort: D — Als Kollegium

Warum? Art. 177 Abs. 1 BV: Der Bundesrat entscheidet als Kollegium. Für die Vorbereitung und den Vollzug werden die Geschäfte nach Departementen auf die Mitglieder verteilt (Abs. 2).Quelle

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Multiple Choice

Wie ist die Bundesverwaltung gegliedert?

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Richtige Antwort: D — In Departemente, jedem steht ein Mitglied des Bundesrates vor

Warum? Art. 178 Abs. 2 BV: Die Bundesverwaltung wird in Departemente gegliedert; jedem Departement steht ein Mitglied des Bundesrates vor.Quelle

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Multiple Choice

Was ist das Bundesgericht?

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Richtige Antwort: B — Die oberste rechtsprechende Behörde des Bundes

Warum? Art. 188 Abs. 1 BV: Das Bundesgericht ist die oberste rechtsprechende Behörde des Bundes. Es verwaltet sich selbst (Abs. 3).Quelle

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Multiple Choice

Wie lange dauert die Amtszeit der Richterinnen und Richter am Bundesgericht?

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Richtige Antwort: A — Sechs Jahre

Warum? Art. 145 BV: Mitglieder des Nationalrates und des Bundesrates werden für vier Jahre gewählt. Für die Richterinnen und Richter des Bundesgerichts beträgt die Amtsdauer sechs Jahre.Quelle

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Multiple Choice

Darf ein Mitglied des Bundesrates gleichzeitig im Nationalrat sitzen?

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Richtige Antwort: C — Nein, das ist unvereinbar

Warum? Art. 144 Abs. 1 BV: Die Mitglieder des Nationalrates, des Ständerates, des Bundesrates und die Richter des Bundesgerichts können nicht gleichzeitig einer anderen dieser Behörden angehören (Gewaltenteilung).Quelle

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Multiple Choice

Wer beschliesst das Budget (den Voranschlag) des Bundes?

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Richtige Antwort: A — Die Bundesversammlung

Warum? Art. 167 BV: Die Bundesversammlung beschliesst die Ausgaben des Bundes, setzt den Voranschlag fest und nimmt die Staatsrechnung ab.Quelle

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Multiple Choice

Wer führt den Vorsitz, wenn die Vereinigte Bundesversammlung tagt?

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Richtige Antwort: D — Die Nationalratspräsidentin oder der Nationalratspräsident

Warum? Art. 157 Abs. 1 BV: Nationalrat und Ständerat verhandeln gemeinsam als Vereinigte Bundesversammlung unter dem Vorsitz der Nationalratspräsidentin oder des Nationalratspräsidenten, etwa für Wahlen.Quelle

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Multiple Choice

Wann wählt die Bundesversammlung den Bundesrat gesamthaft neu?

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Richtige Antwort: D — Nach jeder Gesamterneuerung des Nationalrates

Warum? Art. 175 Abs. 2 BV: Die Mitglieder des Bundesrates werden von der Bundesversammlung nach jeder Gesamterneuerung des Nationalrates gewählt, also in der Regel alle vier Jahre.Quelle

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Multiple Choice

Wer trifft Massnahmen zur Wahrung der Neutralität der Schweiz?

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Richtige Antwort: A — Der Bundesrat

Warum? Art. 185 Abs. 1 BV: Der Bundesrat trifft Massnahmen zur Wahrung der äusseren Sicherheit, der Unabhängigkeit und der Neutralität der Schweiz.Quelle

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Volksrechte, Wahlen und Abstimmungen

Multiple Choice

Ab welchem Alter dürfen Schweizerinnen und Schweizer auf Bundesebene abstimmen und wählen?

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Richtige Antwort: D — Ab 18 Jahren

Warum? Art. 136 Abs. 1 BV: Die politischen Rechte in Bundessachen stehen allen Schweizerinnen und Schweizern zu, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Unterschriften braucht eine eidgenössische Volksinitiative?

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Richtige Antwort: D — 100 000 in 18 Monaten

Warum? Art. 139 Abs. 1 BV: 100 000 Stimmberechtigte können innert 18 Monaten seit der amtlichen Veröffentlichung ihrer Initiative eine Teilrevision der Bundesverfassung verlangen.Quelle

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Multiple Choice

Was kann mit einer eidgenössischen Volksinitiative verlangt werden?

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Richtige Antwort: C — Eine Änderung der Bundesverfassung

Warum? Art. 138 und 139 BV: Mit einer Volksinitiative können Stimmberechtigte eine Teil- oder Totalrevision der Bundesverfassung verlangen.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Unterschriften braucht ein fakultatives Referendum gegen ein Bundesgesetz?

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Richtige Antwort: B — 50 000 in 100 Tagen

Warum? Art. 141 Abs. 1 BV: Verlangen es 50 000 Stimmberechtigte oder acht Kantone innerhalb von 100 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung, wird ein Bundesgesetz dem Volk zur Abstimmung vorgelegt.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Kantone können ein fakultatives Referendum verlangen?

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Richtige Antwort: C — Acht

Warum? Art. 141 Abs. 1 BV: Ein fakultatives Referendum kommt zustande, wenn es 50 000 Stimmberechtigte oder acht Kantone innerhalb von 100 Tagen verlangen.Quelle

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Multiple Choice

Was muss immer Volk und Ständen zur Abstimmung vorgelegt werden?

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Richtige Antwort: B — Jede Änderung der Bundesverfassung

Warum? Art. 140 Abs. 1 BV (obligatorisches Referendum): Änderungen der Bundesverfassung werden immer Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet.Quelle

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Multiple Choice

Wann ist eine Vorlage angenommen, über die Volk und Stände abstimmen?

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Richtige Antwort: C — Wenn die Mehrheit der Stimmenden und die Mehrheit der Stände zustimmen

Warum? Art. 142 Abs. 2 BV: Vorlagen, die Volk und Ständen unterbreitet werden, sind angenommen, wenn die Mehrheit der Stimmenden und die Mehrheit der Stände sich dafür aussprechen (doppeltes Mehr).Quelle

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Multiple Choice

Was gilt als Standesstimme eines Kantons bei einer Volksabstimmung?

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Richtige Antwort: A — Das Ergebnis der Volksabstimmung im Kanton

Warum? Art. 142 Abs. 3 BV: Das Ergebnis der Volksabstimmung im Kanton gilt als dessen Standesstimme.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Stimmberechtigte können eine Totalrevision der Bundesverfassung vorschlagen?

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Richtige Antwort: D — 100 000

Warum? Art. 138 Abs. 1 BV: 100 000 Stimmberechtigte können innert 18 Monaten seit der amtlichen Veröffentlichung ihrer Initiative eine Totalrevision der Bundesverfassung vorschlagen.Quelle

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Multiple Choice

Wer darf auf Bundesebene in den Nationalrat gewählt werden?

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Richtige Antwort: B — Alle Stimmberechtigten

Warum? Art. 143 BV: In den Nationalrat, in den Bundesrat und in das Bundesgericht sind alle Stimmberechtigten wählbar.Quelle

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Multiple Choice

Wo üben Stimmberechtigte ihre politischen Rechte in der Regel aus?

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Richtige Antwort: C — An ihrem Wohnsitz

Warum? Art. 39 Abs. 2 BV: Die politischen Rechte werden am Wohnsitz ausgeübt. Bund und Kantone können Ausnahmen vorsehen.Quelle

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Multiple Choice

Welche Formen kann eine Volksinitiative auf Teilrevision der Bundesverfassung haben?

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Richtige Antwort: C — Allgemeine Anregung oder ausgearbeiteter Entwurf

Warum? Art. 139 Abs. 2 BV: Die Volksinitiative auf Teilrevision der Bundesverfassung kann die Form der allgemeinen Anregung oder des ausgearbeiteten Entwurfs haben.Quelle

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Multiple Choice

Wann erklärt die Bundesversammlung eine Volksinitiative für ungültig?

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Richtige Antwort: D — Wenn sie die Einheit der Materie verletzt

Warum? Art. 139 Abs. 3 BV: Verletzt die Initiative die Einheit der Form, die Einheit der Materie oder zwingende Bestimmungen des Völkerrechts, so erklärt die Bundesversammlung sie für ganz oder teilweise ungültig.Quelle

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Wer wird im Vernehmlassungsverfahren zu wichtigen Vorhaben des Bundes befragt?

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Richtige Antwort: A — Kantone, Parteien und interessierte Kreise

Warum? Art. 147 BV: Die Kantone, die politischen Parteien und die interessierten Kreise werden bei der Vorbereitung wichtiger Erlasse und Vorhaben zur Stellungnahme eingeladen.Quelle

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Multiple Choice

Wann ist eine Vorlage angenommen, über die nur das Volk abstimmt, etwa nach einem fakultativen Referendum?

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Richtige Antwort: B — Wenn die Mehrheit der Stimmenden zustimmt

Warum? Art. 142 Abs. 1 BV: Vorlagen, die dem Volk zur Abstimmung unterbreitet werden, sind angenommen, wenn die Mehrheit der Stimmenden sich dafür ausspricht. Das Ständemehr braucht es nur bei Vorlagen an Volk und Stände.Quelle

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Multiple Choice

Welches Recht haben stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer auf Bundesebene?

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Richtige Antwort: C — Volksinitiativen und Referenden zu unterzeichnen

Warum? Art. 136 Abs. 2 BV: Stimmberechtigte können an den Nationalratswahlen und den Abstimmungen des Bundes teilnehmen sowie Volksinitiativen und Referenden ergreifen und unterzeichnen. Bundesrat und Bundesrichter wählt die Bundesversammlung.Quelle

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Multiple Choice

Wer kann im Bund eine parlamentarische Initiative oder eine Standesinitiative einreichen?

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Richtige Antwort: A — Jedes Ratsmitglied, jede Fraktion, jede Kommission und jeder Kanton

Warum? Art. 160 Abs. 1 BV: Jedem Ratsmitglied, jeder Fraktion, jeder parlamentarischen Kommission und jedem Kanton steht das Recht zu, der Bundesversammlung Initiativen zu unterbreiten.Quelle

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Geschichte der Schweiz

Multiple Choice

Auf welches Jahr bezieht sich die Bundesfeier am 1. August?

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Richtige Antwort: B — 1291

Warum? Die Bundesfeier bezieht sich auf den Bundesbrief von 1291. Gefeiert wurde sie erstmals 1891, jährlich erst ab 1899 (HLS, Bundesfeier).Quelle

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Multiple Choice

Wann wurde die Bundesfeier am 1. August zum ersten Mal begangen?

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Richtige Antwort: D — 1891

Warum? Laut HLS wurde die Bundesfeier erst 1891 erstmals begangen, als 600-Jahr-Feier des Bundesbriefs von 1291. Zur jährlichen Feier wurde sie 1899.Quelle

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Multiple Choice

Wo liegt das Rütli, der Ort der Gründungssage der Eidgenossenschaft?

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Richtige Antwort: D — Über dem Urnersee

Warum? Das Rütli ist eine Wiese im Wald über dem Urnersee, am Ostabhang des Seelisbergs. Nach der Befreiungstradition trafen sich dort die Eidgenossen der Urschweiz (HLS, Rütli).Quelle

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Welche Gebiete schlossen den Bundesbrief von 1291?

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Richtige Antwort: B — Die drei Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden

Warum? Der Bundesbrief von Anfang August 1291 ist ein Bündnis der drei Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden. Waldstätte ist der Sammelname für Uri, Schwyz und Unterwalden. Der Brief wurde erst 1758 wiederentdeckt (HLS, Bundesbriefe; Waldstätte).Quelle

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Multiple Choice

Gegen wen kämpften die Eidgenossen 1515 in der Schlacht von Marignano?

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Richtige Antwort: C — Gegen die Truppen des französischen Königs

Warum? Im September 1515 standen sich bei Marignano die Truppen des französischen Königs Franz I. und die Eidgenossen gegenüber. Die Eidgenossen verloren (HLS, Marignano).Quelle

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Multiple Choice

Welcher Staat löste 1798 die alte Eidgenossenschaft ab?

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Richtige Antwort: D — Die Helvetische Republik

Warum? Die Helvetische Republik löste im April 1798 die alte Eidgenossenschaft ab und bestand bis März 1803 (HLS, Helvetische Republik).Quelle

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Bis wann bestand die Helvetische Republik?

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Richtige Antwort: C — Bis 1803

Warum? Die Helvetische Republik bestand von April 1798 bis März 1803. Danach folgte die Zeit der Mediation (HLS, Helvetische Republik).Quelle

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Multiple Choice

Was garantierten die Grossmächte der Schweiz im November 1815?

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Richtige Antwort: B — Die immerwährende Neutralität

Warum? Im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress garantierten die Grossmächte im November 1815 die immerwährende Neutralität der Schweiz und die Unverletzlichkeit ihres Gebiets (HLS, Wiener Kongress).Quelle

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Multiple Choice

Welche Gebiete kamen 1815 als Kantone zur Schweiz?

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Richtige Antwort: C — Wallis, Genf und Neuenburg

Warum? Im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress wurden 1815 das Wallis, Genf und das Fürstentum Neuenburg als Kantone der Schweiz angegliedert (HLS, Wiener Kongress).Quelle

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Welcher Krieg ging 1847 der Gründung des Bundesstaates voraus?

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Richtige Antwort: D — Der Sonderbundskrieg

Warum? Der Streit zwischen liberalen und katholisch-konservativen Kantonen mündete 1847 in den Sonderbundskrieg. Danach entstand die Bundesverfassung von 1848 (HLS, Sonderbund; BAR).Quelle

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In welchem Jahr wurde der Schweizer Bundesstaat gegründet?

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Richtige Antwort: D — 1848

Warum? Am 14. September 1848 trat die Bundesverfassung in Kraft. Das Bundesarchiv nennt dies die Geburtsstunde des Bundesstaates (BAR).Quelle

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Was führte die Bundesverfassung von 1848 ein?

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Richtige Antwort: A — Das Stimm- und Wahlrecht für Männer

Warum? Die Bundesverfassung von 1848 regelte die Zuständigkeiten von Bund und Kantonen und führte das Stimm- und Wahlrecht für Männer ein. Frauen erhielten es auf Bundesebene erst 1971 (BAR).Quelle

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Welches Prinzip wurde mit der Bundesverfassung von 1848 eingeführt?

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Richtige Antwort: D — Die Gewaltentrennung zwischen Parlament, Regierung und Gericht

Warum? Mit der Bundesverfassung von 1848 wurde die Gewaltentrennung von Bundesversammlung (Legislative), Bundesrat und Bundesverwaltung (Exekutive) und Bundesgericht (Judikative) eingeführt (BAR).Quelle

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Was brachte die Totalrevision der Bundesverfassung von 1874?

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Richtige Antwort: C — Unter anderem das Referendumsrecht

Warum? Mit der Totalrevision von 1874 erhielten die Bürger mehr Rechte, darunter Glaubens- und Niederlassungsfreiheit und das Referendumsrecht (BAR).Quelle

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Seit wann gibt es auf Bundesebene das Initiativrecht des Volkes?

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Richtige Antwort: B — Seit 1891

Warum? Eine Teilrevision der Bundesverfassung räumte 1891 den Bürgern das Initiativrecht ein. Damit konnten sie die Verfassung direkt mitgestalten (BAR).Quelle

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Seit wann dürfen Frauen auf Bundesebene abstimmen und wählen?

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Richtige Antwort: C — Seit 1971

Warum? Frauen können erst seit 1971 an eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen teilnehmen (ch.ch; Bundesarchiv).Quelle

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Wann wurde das Stimm- und Wahlrechtsalter auf Bundesebene von 20 auf 18 Jahre gesenkt?

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Richtige Antwort: A — 1991

Warum? Die Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters von 20 auf 18 Jahre wurde 1991 in allen Kantonen angenommen; ein erster Anlauf war 1979 abgelehnt worden (ch.ch).Quelle

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Wann stimmte das Volk der heute geltenden totalrevidierten Bundesverfassung zu?

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Richtige Antwort: D — 1999

Warum? Nach rund 30 Jahren Arbeit stimmte das Volk 1999 einer Totalrevision der Bundesverfassung zu. Die Verfassung von 1874 war bis dahin über 140 Mal geändert worden (BAR).Quelle

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Welches ist der jüngste Kanton der Schweiz?

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Richtige Antwort: D — Der Kanton Jura

Warum? Der Kanton Jura ist der jüngste Gliedstaat der Eidgenossenschaft. Am 1. Januar 1979 trat er in den Kreis der souveränen Kantone ein (HLS, Jura).Quelle

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Zu welchem Kanton gehörte das Gebiet des heutigen Kantons Jura vor 1979?

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Richtige Antwort: B — Zum Kanton Bern

Warum? Die Bezirke Pruntrut, Delsberg und Freiberge, die den Kanton Jura bilden, gehörten von 1815 bis 1978 zum Berner Jura und damit zum Kanton Bern (HLS, Jura).Quelle

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Wann beschloss die Bundesversammlung, Bern zur Bundesstadt zu machen?

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Richtige Antwort: A — 1848

Warum? Die Wahl zur Bundesstadt fand am 28. November 1848 statt; ernsthafte Konkurrenten waren Zürich, Bern und Luzern. Die Bundesverfassung von 1999 sagt nichts mehr zur Bundesstadt (HLS, Bundesstadt).Quelle

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Welche Bahnlinie wurde 1882 eröffnet und veränderte den Verkehr über die Alpen?

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Richtige Antwort: B — Die Gotthardbahn

Warum? Die Eröffnung der Gotthardbahn 1882 hatte den endgültigen Zusammenbruch des traditionellen Passverkehrs zur Folge (HLS, Pässe).Quelle

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Nach wem ist der höchste Berg der Schweiz benannt?

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Richtige Antwort: A — Nach Guillaume-Henri Dufour, dem Schöpfer der Landeskarte

Warum? Die Dufourspitze hiess zuerst «Höchste Spitze». Ein Bundesratsbeschluss von 1863 benannte sie nach Guillaume-Henri Dufour, dem Schöpfer der topografischen Karte der Schweiz (HLS, Dufourspitze).Quelle

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Welche Stadt war die erste Hauptstadt der Helvetischen Republik?

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Richtige Antwort: C — Aarau

Warum? Hauptstadt der Helvetischen Republik war bis September 1798 Aarau, danach bis Mai 1799 Luzern und schliesslich bis März 1803 Bern (HLS, Helvetische Republik).Quelle

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Geografie der Schweiz

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Welches ist der höchste Berg der Schweiz?

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Richtige Antwort: D — Die Dufourspitze

Warum? Die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv ist mit 4634 m der höchste Berg der Schweiz (HLS, Dufourspitze).Quelle

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Wie hoch ist die Dufourspitze?

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Richtige Antwort: A — 4634 m

Warum? Die Dufourspitze ist mit 4634 m der höchste Berg der Schweiz. Sie gehört zum Monte-Rosa-Massiv an der Grenze zwischen dem Wallis und Italien (HLS, Dufourspitze).Quelle

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In welchem Kanton liegt die Dufourspitze?

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Richtige Antwort: C — Im Wallis

Warum? Die Dufourspitze gehört zum Monte-Rosa-Massiv, das teils im Wallis, teils in Italien liegt (HLS, Dufourspitze).Quelle

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Welches ist der grösste See, der vollständig in der Schweiz liegt?

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Richtige Antwort: B — Der Neuenburgersee

Warum? Der Neuenburgersee ist der grösste vollständig in der Schweiz liegende See. Genfersee, Bodensee und Lago Maggiore teilt die Schweiz mit Nachbarländern (HLS, Neuenburgersee).Quelle

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Multiple Choice

Welches ist der längste Fluss der Schweiz?

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Richtige Antwort: C — Der Rhein

Warum? Laut HLS ist der Rhein der längste Fluss der Schweiz. Er misst bis Basel 376 km und bis zur Mündung in die Nordsee 1230 km.Quelle

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In welches Meer fliesst der Rhein?

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Richtige Antwort: C — In die Nordsee

Warum? Der Rhein misst von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee 1230 km (HLS, Rhein).Quelle

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Durch welchen See fliesst die Rhone, bevor sie die Schweiz verlässt?

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Richtige Antwort: D — Durch den Genfersee

Warum? Die Rhone entspringt am Rhonegletscher, durchquert das Wallis, fliesst in den Genfersee und verlässt ihn in Genf; sie mündet ins Mittelmeer (HLS, Rhone).Quelle

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Wo entspringt die Rhone?

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Richtige Antwort: D — Am Rhonegletscher

Warum? Die Rhone ist ein 812 km langer Fluss, der am Rhonegletscher entspringt und 264 km durch die Schweiz fliesst (HLS, Rhone).Quelle

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Multiple Choice

Zwischen welchen Kantonen liegt der Rheinfall?

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Richtige Antwort: C — Zwischen Schaffhausen und Zürich

Warum? Der Rheinfall liegt zwischen den Kantonen Schaffhausen und Zürich. Mit 23 m Höhe und seiner Wassermenge gilt er als grösster Wasserfall Europas (HLS, Rheinfall).Quelle

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Wie heisst das Gebiet zwischen Jura und Alpen, in dem die meisten Städte liegen?

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Richtige Antwort: B — Mittelland

Warum? Das schweizerische Gebiet zwischen Jura und Alpen heisst Mittelland. Es reicht über rund 300 km vom Genfersee bis zum Bodensee (HLS, Mittelland).Quelle

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Welche Sprache ist die Amtssprache des Kantons Tessin?

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Richtige Antwort: A — Italienisch

Warum? Im Kanton Tessin ist Italienisch die Amtssprache; Hauptort ist Bellinzona (HLS, Tessin).Quelle

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Welches ist der Hauptort des Kantons Tessin?

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Richtige Antwort: B — Bellinzona

Warum? Hauptort des Kantons Tessin ist Bellinzona, nicht das grössere Lugano (HLS, Tessin).Quelle

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Welcher Kanton hat drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch?

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Richtige Antwort: A — Graubünden

Warum? Im Kanton Graubünden sind Deutsch, Romanisch und Italienisch Amtssprachen (HLS, Graubünden).Quelle

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In welchen See fliesst der Alpenrhein?

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Richtige Antwort: D — In den Bodensee

Warum? Der Alpenrhein wendet sich bei Chur nach Norden und ergiesst sich bei Fussach in den Bodensee (HLS, Rhein).Quelle

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Wie wird Bern im politischen System der Schweiz bezeichnet?

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Richtige Antwort: A — Als Bundesstadt

Warum? Bern ist seit 1848 Sitz der Bundesbehörden und wird als Bundesstadt bezeichnet. Die Bundesverfassung von 1999 enthält keine Aussage zur Bundesstadt (HLS, Bundesstadt).Quelle

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Gesellschaft, Sprachen und Einbürgerung

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Welche Sprachen sind nach der Bundesverfassung Landessprachen?

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Richtige Antwort: A — Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch

Warum? Art. 4 BV: «Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.»Quelle

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Welche Sprachen sind Amtssprachen des Bundes?

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Richtige Antwort: D — Deutsch, Französisch und Italienisch; im Verkehr mit Rätoromanen auch Rätoromanisch

Warum? Art. 70 Abs. 1 BV: Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.Quelle

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Wer ist nach der Bundesverfassung verpflichtet, Militärdienst zu leisten?

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Richtige Antwort: A — Jeder Schweizer; für Schweizerinnen ist er freiwillig

Warum? Art. 59 BV: Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten; das Gesetz sieht einen zivilen Ersatzdienst vor. Für Schweizerinnen ist der Militärdienst freiwillig.Quelle

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Was schulden Schweizer, die weder Militär- noch Ersatzdienst leisten?

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Richtige Antwort: B — Eine Abgabe

Warum? Art. 59 Abs. 3 BV: Schweizer, die weder Militär- noch Ersatzdienst leisten, schulden eine Abgabe. Sie wird vom Bund erhoben und von den Kantonen eingezogen.Quelle

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Nach welchem Prinzip ist die Schweizer Armee grundsätzlich organisiert?

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Richtige Antwort: A — Nach dem Milizprinzip

Warum? Art. 58 Abs. 1 BV: Die Schweiz hat eine Armee. Diese ist grundsätzlich nach dem Milizprinzip organisiert.Quelle

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Was gilt für den Grundschulunterricht an öffentlichen Schulen?

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Richtige Antwort: B — Er ist obligatorisch und unentgeltlich

Warum? Art. 19 und 62 Abs. 2 BV: Der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht ist gewährleistet. Er ist obligatorisch und an öffentlichen Schulen unentgeltlich.Quelle

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Was gilt nach der Bundesverfassung für die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)?

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Richtige Antwort: C — Die Versicherung ist obligatorisch

Warum? Art. 112 Abs. 2 BV: Die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung ist obligatorisch. Die Arbeitgeber bezahlen die Hälfte der Beiträge ihrer Angestellten (Abs. 3).Quelle

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Wer bezahlt bei Angestellten die Hälfte der AHV-Beiträge?

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Richtige Antwort: D — Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber

Warum? Art. 112 Abs. 3 Bst. a BV: Die Versicherung wird durch Beiträge der Versicherten finanziert, wobei die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmenden die Hälfte der Beiträge bezahlen.Quelle

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Wie viele Jahre Aufenthalt in der Schweiz verlangt der Bund für die ordentliche Einbürgerung?

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Richtige Antwort: B — Insgesamt zehn Jahre

Warum? Art. 9 Abs. 1 BüG: Verlangt werden eine Niederlassungsbewilligung und ein Aufenthalt von insgesamt zehn Jahren in der Schweiz, davon drei in den letzten fünf Jahren vor dem Gesuch.Quelle

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Welche Bewilligung braucht man für ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung?

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Richtige Antwort: C — Die Niederlassungsbewilligung C

Warum? Art. 9 Abs. 1 Bst. a BüG: Der Bund erteilt die Einbürgerungsbewilligung nur, wenn die Person bei der Gesuchstellung eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) besitzt.Quelle

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Wie zählen für die Einbürgerung die Jahre, die man zwischen dem 8. und 18. Geburtstag in der Schweiz gelebt hat?

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Richtige Antwort: B — Doppelt

Warum? Art. 9 Abs. 2 BüG: Die Zeit zwischen dem vollendeten 8. und 18. Lebensjahr in der Schweiz wird doppelt gerechnet. Der tatsächliche Aufenthalt muss aber mindestens sechs Jahre betragen.Quelle

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Welche Sprachkenntnisse verlangt der Bund mindestens für die Einbürgerung?

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Richtige Antwort: A — Mündlich B1 und schriftlich A2 in einer Landessprache

Warum? Art. 6 Abs. 1 BüV: Nachzuweisen sind in einer Landessprache mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf Niveau B1 und schriftliche mindestens auf Niveau A2. Kantone können mehr verlangen.Quelle

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Was gilt beim Bezug von Sozialhilfe für die Einbürgerung?

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Richtige Antwort: C — Wer in den drei Jahren vor dem Gesuch Sozialhilfe bezog, erfüllt die Voraussetzung grundsätzlich nicht

Warum? Art. 7 Abs. 3 BüV: Wer in den drei Jahren unmittelbar vor dem Gesuch oder während des Verfahrens Sozialhilfe bezieht, erfüllt das Erfordernis der Teilnahme am Wirtschaftsleben nicht, ausser die Sozialhilfe wird vollständig zurückerstattet.Quelle

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Worüber muss man nach der Bürgerrechtsverordnung Grundkenntnisse haben, um mit den schweizerischen Lebensverhältnissen vertraut zu sein?

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Richtige Antwort: B — Über Geografie, Geschichte, Politik und Gesellschaft der Schweiz

Warum? Art. 2 Abs. 1 BüV: Vertraut ist, wer namentlich Grundkenntnisse der geografischen, historischen, politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Schweiz hat, am sozialen und kulturellen Leben teilnimmt und Kontakte zu Schweizern pflegt.Quelle

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Wer darf einen Test über die Grundkenntnisse für die Einbürgerung verlangen?

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Richtige Antwort: B — Die zuständige kantonale Behörde

Warum? Art. 2 Abs. 2 BüV: Die zuständige kantonale Behörde kann zu einem Test über diese Kenntnisse verpflichten. Sie muss dann sicherstellen, dass man sich mit Hilfsmitteln oder Kursen vorbereiten kann.Quelle

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Was muss eine einbürgerungswillige Person nach der Bürgerrechtsverordnung neben Grundkenntnissen auch zeigen?

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Richtige Antwort: A — Dass sie am sozialen und kulturellen Leben teilnimmt

Warum? Art. 2 Abs. 1 BüV: Zum Vertrautsein gehören auch die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft in der Schweiz und Kontakte zu Schweizerinnen und Schweizern.Quelle

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Wer erteilt die Einbürgerungsbewilligung des Bundes?

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Richtige Antwort: B — Das Staatssekretariat für Migration (SEM)

Warum? Art. 13 Abs. 3 BüG: Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erteilt das SEM die Einbürgerungsbewilligung des Bundes und stellt sie der kantonalen Behörde zu, die dann über die Einbürgerung entscheidet.Quelle

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Wann wird man nach einer ordentlichen Einbürgerung Schweizerin oder Schweizer?

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Richtige Antwort: C — Mit der Rechtskraft des kantonalen Einbürgerungsentscheids

Warum? Art. 14 Abs. 3 BüG: Mit Eintritt der Rechtskraft des kantonalen Einbürgerungsentscheids werden das Gemeinde- und Kantonsbürgerrecht sowie das Schweizer Bürgerrecht erworben.Quelle

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Welche Rechte und Pflichten übernimmt man mit dem Schweizer Bürgerrecht unter anderem?

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Richtige Antwort: D — Das Stimm- und Wahlrecht auf Bundesebene

Warum? Mit dem Schweizer Bürgerrecht erhalten Erwachsene ab 18 die politischen Rechte in Bundessachen (Art. 136 BV); Männer werden zudem militärdienstpflichtig (Art. 59 BV).Quelle

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Wofür setzt sich der Bund nach Artikel 54 der Bundesverfassung in der Welt ein?

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Richtige Antwort: A — Für die Linderung von Not und Armut und die Achtung der Menschenrechte

Warum? Art. 54 Abs. 2 BV: Der Bund trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte, zur Förderung der Demokratie und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker.Quelle

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Wer muss das Schweizer Bürgerrecht nicht durch Einbürgerung erwerben, weil er es bei der Geburt erhält?

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Richtige Antwort: A — Ein Kind mit einem Schweizer Elternteil

Warum? Die Schweiz kennt das Bürgerrecht durch Abstammung («ius sanguinis»), nicht durch Geburt im Land («ius soli»). Die Geburt in der Schweiz allein macht kein Kind zum Schweizer (SEM; Art. 1 BüG: Schweizer von Geburt an ist das Kind eines Schweizer Elternteils, je nach Zivilstand der Eltern).Quelle

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Was beschreibt der Grundsatz der Subsidiarität in der Bundesverfassung?

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Richtige Antwort: D — Aufgaben sollen möglichst auf der tieferen Ebene erfüllt werden

Warum? Art. 5a BV: Bei der Zuweisung und Erfüllung staatlicher Aufgaben ist der Grundsatz der Subsidiarität zu beachten. Der Bund übernimmt nur Aufgaben, welche die Kraft der Kantone übersteigen oder eine einheitliche Regelung brauchen (Art. 43a BV).Quelle

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Offizielle Quellen (5) · zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026