137 Übungsfragen zum Einbürgerungstest Schweiz zu den Themen auf Bundesebene: politisches System, Grundrechte, Geschichte, Geografie und Gesellschaft, von FreeExamPath auf Grundlage der Bundesverfassung und offizieller Quellen geschrieben, jede Antwort erklärt. Auf Deutsch, mit englischer Übersetzung.
Über diese Fragen
Einen einheitlichen Test für die ganze Schweiz gibt es nicht: Jeder Kanton macht seinen eigenen. Im Aargau zum Beispiel hat der Test 45 Fragen, bestanden ist er mit 34. Unsere Fragen decken nur die Bundesebene ab; den kantonalen Teil lernen Sie mit dem offiziellen Material Ihres Kantons.
Das sind keine offiziellen Prüfungsfragen, sondern eigene Fragen von FreeExamPath; FreeExamPath ist nicht mit dem SEM, einem Kanton oder einer Gemeinde verbunden. Welcher Test für Sie gilt, sagt Ihnen Ihr Kanton oder Ihre Gemeinde. SEM: Ordentliche Einbürgerung
Welcher Satz steht in Artikel 8 der Bundesverfassung?
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Richtige Antwort: C — Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich
Warum?Art. 8 Abs. 1 BV: «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» Abs. 2 verbietet Diskriminierung, etwa wegen Herkunft, Geschlecht, Sprache oder Religion.Quelle
Darf jemand gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten?
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Richtige Antwort: C — Nein, das verbietet die Bundesverfassung
Warum?Art. 15 Abs. 4 BV: Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.Quelle
Richtige Antwort: A — Versammlungen zu organisieren, zu besuchen oder fernzubleiben
Warum?Art. 22 BV: Die Versammlungsfreiheit ist gewährleistet. Jede Person hat das Recht, Versammlungen zu organisieren, an Versammlungen teilzunehmen oder ihnen fernzubleiben.Quelle
Was gehört nach der Bundesverfassung zur Wirtschaftsfreiheit?
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Richtige Antwort: C — Die freie Wahl des Berufes
Warum?Art. 27 BV: Die Wirtschaftsfreiheit ist gewährleistet. Sie umfasst insbesondere die freie Wahl des Berufes und den freien Zugang zu einer privatwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit.Quelle
Was gilt nach der Bundesverfassung bei einer Enteignung?
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Richtige Antwort: C — Sie wird voll entschädigt
Warum?Art. 26 BV: Das Eigentum ist gewährleistet. Enteignungen und Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, werden voll entschädigt.Quelle
Welches Recht haben Schweizerinnen und Schweizer dank der Niederlassungsfreiheit?
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Richtige Antwort: A — Sich an jedem Ort des Landes niederzulassen
Warum?Art. 24 Abs. 1 BV: Schweizerinnen und Schweizer haben das Recht, sich an jedem Ort des Landes niederzulassen. Sie dürfen die Schweiz auch verlassen und wieder einreisen (Abs. 2).Quelle
Worauf hat jede Person in einem Gerichtsverfahren Anspruch?
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Richtige Antwort: C — Auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht
Warum?Art. 30 Abs. 1 BV: Jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, hat Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Ausnahmegerichte sind untersagt.Quelle
Was ist nach Artikel 5 der Bundesverfassung die Grundlage und Schranke staatlichen Handelns?
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Richtige Antwort: B — Das Recht
Warum?Art. 5 Abs. 1 BV: «Grundlage und Schranke staatlichen Handelns ist das Recht.» Staatliches Handeln muss zudem im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein (Abs. 2).Quelle
Richtige Antwort: D — Eine gesetzliche Grundlage und ein öffentliches Interesse
Warum?Art. 36 BV: Einschränkungen von Grundrechten bedürfen einer gesetzlichen Grundlage, müssen durch ein öffentliches Interesse oder den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt und verhältnismässig sein.Quelle
Richtige Antwort: D — Das Privat- und Familienleben und die Wohnung
Warum?Art. 13 BV: Jede Person hat Anspruch auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihres Brief-, Post- und Fernmeldeverkehrs und auf Schutz vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten.Quelle
Was verlangt Artikel 6 der Bundesverfassung von jeder Person?
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Richtige Antwort: A — Verantwortung für sich selbst und für die Gemeinschaft
Warum?Art. 6 BV: Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.Quelle
Welche Werte muss respektieren, wer sich einbürgern lassen will?
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Richtige Antwort: C — Die Werte der Bundesverfassung
Warum?Art. 12 Abs. 1 Bst. b BüG: Erfolgreiche Integration zeigt sich unter anderem in der Respektierung der Werte der Bundesverfassung. Dazu gehören etwa Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung und Glaubensfreiheit.Quelle
Richtige Antwort: D — Sich in Gewerkschaften oder Verbänden zusammenzuschliessen
Warum?Art. 28 BV: Arbeitnehmende, Arbeitgebende und ihre Organisationen haben das Recht, sich zum Schutz ihrer Interessen zusammenzuschliessen, Vereinigungen zu bilden und ihnen beizutreten oder fernzubleiben.Quelle
Richtige Antwort: D — Wer das Bürgerrecht einer Gemeinde und des Kantons besitzt
Warum?Art. 37 Abs. 1 BV: Schweizerbürgerin oder Schweizerbürger ist, wer das Bürgerrecht einer Gemeinde und das Bürgerrecht des Kantons besitzt. Die Geburt in der Schweiz allein macht niemanden zum Schweizer.Quelle
Was gilt, wenn kantonales Recht dem Bundesrecht widerspricht?
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Richtige Antwort: B — Das Bundesrecht geht vor
Warum?Art. 49 Abs. 1 BV: Bundesrecht geht entgegenstehendem kantonalem Recht vor. Der Bund wacht über die Einhaltung des Bundesrechts durch die Kantone.Quelle
Was sagt die Bundesverfassung über die Souveränität der Kantone?
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Richtige Antwort: C — Sie sind souverän, soweit die Bundesverfassung sie nicht beschränkt
Warum?Art. 3 BV: Die Kantone sind souverän, soweit ihre Souveränität nicht durch die Bundesverfassung beschränkt ist; sie üben alle Rechte aus, die nicht dem Bund übertragen sind.Quelle
Wer ist in der Schweiz für das Schulwesen zuständig?
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Richtige Antwort: A — Die Kantone
Warum?Art. 62 Abs. 1 BV: Für das Schulwesen sind die Kantone zuständig. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch und an öffentlichen Schulen unentgeltlich (Abs. 2).Quelle
Wer regelt das Verhältnis zwischen Kirche und Staat?
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Richtige Antwort: A — Die Kantone
Warum?Art. 72 Abs. 1 BV: Für die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat sind die Kantone zuständig. Deshalb gibt es von Kanton zu Kanton unterschiedliche Regelungen.Quelle
Wer ist für die auswärtigen Angelegenheiten zuständig?
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Richtige Antwort: B — Der Bund
Warum?Art. 54 Abs. 1 BV: Die auswärtigen Angelegenheiten sind Sache des Bundes. Er nimmt dabei Rücksicht auf die Zuständigkeiten der Kantone (Abs. 3).Quelle
Wer darf in der Schweiz Münzen und Banknoten ausgeben?
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Richtige Antwort: B — Nur der Bund
Warum?Art. 99 Abs. 1 BV: Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu.Quelle
Welche Stellung hat die Schweizerische Nationalbank?
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Richtige Antwort: D — Sie ist eine unabhängige Zentralbank
Warum?Art. 99 Abs. 2 BV: Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient.Quelle
Richtige Antwort: A — Die Gewährleistung durch den Bund
Warum?Art. 51 BV: Jeder Kanton gibt sich eine demokratische Verfassung, die das Volk annehmen muss. Die Kantonsverfassungen bedürfen der Gewährleistung des Bundes; er gibt sie, wenn sie dem Bundesrecht nicht widersprechen.Quelle
Was sagt die Bundesverfassung über die Autonomie der Gemeinden?
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Richtige Antwort: A — Sie ist nach Massgabe des kantonalen Rechts gewährleistet
Warum?Art. 50 Abs. 1 BV: Die Gemeindeautonomie ist nach Massgabe des kantonalen Rechts gewährleistet. Wie viel die Gemeinden selbst bestimmen, hängt also vom Kanton ab.Quelle
Wer ist für die Gesetzgebung über den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern zuständig?
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Richtige Antwort: B — Der Bund
Warum?Art. 121 Abs. 1 BV: Die Gesetzgebung über Ein- und Ausreise, Aufenthalt und Niederlassung von Ausländerinnen und Ausländern sowie über das Asyl ist Sache des Bundes.Quelle
Was gilt nach der Bundesverfassung zwischen Bund und Kantonen?
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Richtige Antwort: A — Sie unterstützen einander und arbeiten zusammen
Warum?Art. 44 Abs. 1 BV: Bund und Kantone unterstützen einander in der Erfüllung ihrer Aufgaben und arbeiten zusammen. Sie schulden einander Rücksicht und Beistand.Quelle
Was braucht eine Änderung im Bestand der Kantone, etwa ein neuer Kanton?
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Richtige Antwort: B — Die Zustimmung der Betroffenen sowie von Volk und Ständen
Warum?Art. 53 Abs. 2 BV: Änderungen im Bestand der Kantone bedürfen der Zustimmung der betroffenen Bevölkerung, der betroffenen Kantone sowie von Volk und Ständen.Quelle
Wo reicht man in der Regel ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung ein?
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Richtige Antwort: A — Bei der Behörde, die der Wohnkanton bestimmt
Warum?Art. 13 Abs. 1 BüG: Der Kanton bezeichnet die Behörde, bei der das Einbürgerungsgesuch einzureichen ist. Je nach Kanton ist das die Wohngemeinde oder eine kantonale Stelle.Quelle
Wer kann nach dem Bürgerrechtsgesetz über ein Einbürgerungsgesuch entscheiden, wenn das kantonale Recht es vorsieht?
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Richtige Antwort: B — Die Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung
Warum?Art. 15 Abs. 2 BüG: Das kantonale Recht kann vorsehen, dass ein Einbürgerungsgesuch den Stimmberechtigten an einer Gemeindeversammlung zum Entscheid vorgelegt wird. Eine Ablehnung muss begründet werden (Art. 16 BüG).Quelle
Aus welchen zwei Kammern besteht die Bundesversammlung?
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Richtige Antwort: A — Nationalrat und Ständerat
Warum?Art. 148 Abs. 2 BV: Die Bundesversammlung besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat und dem Ständerat; beide Kammern sind einander gleichgestellt.Quelle
Warum?Art. 149 Abs. 1 BV: Der Nationalrat besteht aus 200 Abgeordneten des Volkes. 246 ist die Zahl aller Mitglieder beider Kammern zusammen (200 + 46).Quelle
Warum?Art. 150 Abs. 1 BV: Der Ständerat besteht aus 46 Abgeordneten der Kantone. Sechs Kantone wählen je ein Mitglied, die übrigen 20 Kantone je zwei.Quelle
Richtige Antwort: D — Zwei, sechs Kantone haben je einen Sitz
Warum?Art. 150 Abs. 2 BV: Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden wählen je eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten; die übrigen Kantone je zwei.Quelle
Welcher dieser Kantone wählt nur ein Mitglied in den Ständerat?
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Richtige Antwort: B — Basel-Stadt
Warum?Art. 150 Abs. 2 BV: Basel-Stadt gehört zu den sechs Kantonen, die nur eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten in den Ständerat wählen. Zürich, Tessin und Jura wählen je zwei.Quelle
Nach welchem Grundsatz wird der Nationalrat gewählt?
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Richtige Antwort: C — Nach dem Proporz, jeder Kanton ist ein Wahlkreis
Warum?Art. 149 Abs. 2 und 3 BV: Die Abgeordneten werden vom Volk in direkter Wahl nach dem Grundsatz des Proporzes bestimmt. Jeder Kanton bildet einen Wahlkreis.Quelle
Wie oft wird der Nationalrat gesamthaft neu gewählt?
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Richtige Antwort: B — Alle vier Jahre
Warum?Art. 149 Abs. 2 BV: Alle vier Jahre findet eine Gesamterneuerung des Nationalrates statt. Auch die Amtsdauer des Bundesrates beträgt vier Jahre (Art. 145 BV).Quelle
Was ist nötig, damit ein Beschluss der Bundesversammlung zustande kommt?
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Richtige Antwort: D — Nationalrat und Ständerat müssen übereinstimmen
Warum?Art. 156 BV: Nationalrat und Ständerat verhandeln getrennt. Für Beschlüsse der Bundesversammlung ist die Übereinstimmung beider Räte erforderlich.Quelle
Richtige Antwort: A — Die Vereinigte Bundesversammlung
Warum?Art. 157 und 168 BV: Nationalrat und Ständerat wählen gemeinsam als Vereinigte Bundesversammlung die Mitglieder des Bundesrates, die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler, die Bundesrichter und den General.Quelle
Warum?Art. 175 Abs. 1 BV: Der Bundesrat besteht aus sieben Mitgliedern. Er ist die oberste leitende und vollziehende Behörde des Bundes (Art. 174 BV).Quelle
Richtige Antwort: D — Er ist die oberste leitende und vollziehende Behörde
Warum?Art. 174 BV: Der Bundesrat ist die oberste leitende und vollziehende Behörde des Bundes, also die Regierung. Gesetze beschliesst die Bundesversammlung, Recht spricht das Bundesgericht.Quelle
Für wie lange wird die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident gewählt?
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Richtige Antwort: B — Für ein Jahr
Warum?Art. 176 Abs. 2 und 3 BV: Die Bundesversammlung wählt die Bundespräsidentin oder den Bundespräsidenten aus den Mitgliedern des Bundesrates für ein Jahr. Die Wiederwahl für das folgende Jahr ist ausgeschlossen.Quelle
Was ist die Aufgabe der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten?
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Richtige Antwort: C — Den Vorsitz im Bundesrat zu führen
Warum?Art. 176 Abs. 1 BV: Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident führt den Vorsitz im Bundesrat. Der Bundesrat entscheidet als Kollegium (Art. 177 BV).Quelle
Warum?Art. 177 Abs. 1 BV: Der Bundesrat entscheidet als Kollegium. Für die Vorbereitung und den Vollzug werden die Geschäfte nach Departementen auf die Mitglieder verteilt (Abs. 2).Quelle
Wie lange dauert die Amtszeit der Richterinnen und Richter am Bundesgericht?
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Richtige Antwort: A — Sechs Jahre
Warum?Art. 145 BV: Mitglieder des Nationalrates und des Bundesrates werden für vier Jahre gewählt. Für die Richterinnen und Richter des Bundesgerichts beträgt die Amtsdauer sechs Jahre.Quelle
Darf ein Mitglied des Bundesrates gleichzeitig im Nationalrat sitzen?
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Richtige Antwort: C — Nein, das ist unvereinbar
Warum?Art. 144 Abs. 1 BV: Die Mitglieder des Nationalrates, des Ständerates, des Bundesrates und die Richter des Bundesgerichts können nicht gleichzeitig einer anderen dieser Behörden angehören (Gewaltenteilung).Quelle
Wer führt den Vorsitz, wenn die Vereinigte Bundesversammlung tagt?
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Richtige Antwort: D — Die Nationalratspräsidentin oder der Nationalratspräsident
Warum?Art. 157 Abs. 1 BV: Nationalrat und Ständerat verhandeln gemeinsam als Vereinigte Bundesversammlung unter dem Vorsitz der Nationalratspräsidentin oder des Nationalratspräsidenten, etwa für Wahlen.Quelle
Wann wählt die Bundesversammlung den Bundesrat gesamthaft neu?
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Richtige Antwort: D — Nach jeder Gesamterneuerung des Nationalrates
Warum?Art. 175 Abs. 2 BV: Die Mitglieder des Bundesrates werden von der Bundesversammlung nach jeder Gesamterneuerung des Nationalrates gewählt, also in der Regel alle vier Jahre.Quelle
Wer trifft Massnahmen zur Wahrung der Neutralität der Schweiz?
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Richtige Antwort: A — Der Bundesrat
Warum?Art. 185 Abs. 1 BV: Der Bundesrat trifft Massnahmen zur Wahrung der äusseren Sicherheit, der Unabhängigkeit und der Neutralität der Schweiz.Quelle
Ab welchem Alter dürfen Schweizerinnen und Schweizer auf Bundesebene abstimmen und wählen?
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Richtige Antwort: D — Ab 18 Jahren
Warum?Art. 136 Abs. 1 BV: Die politischen Rechte in Bundessachen stehen allen Schweizerinnen und Schweizern zu, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben.Quelle
Wie viele Unterschriften braucht eine eidgenössische Volksinitiative?
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Richtige Antwort: D — 100 000 in 18 Monaten
Warum?Art. 139 Abs. 1 BV: 100 000 Stimmberechtigte können innert 18 Monaten seit der amtlichen Veröffentlichung ihrer Initiative eine Teilrevision der Bundesverfassung verlangen.Quelle
Wie viele Unterschriften braucht ein fakultatives Referendum gegen ein Bundesgesetz?
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Richtige Antwort: B — 50 000 in 100 Tagen
Warum?Art. 141 Abs. 1 BV: Verlangen es 50 000 Stimmberechtigte oder acht Kantone innerhalb von 100 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung, wird ein Bundesgesetz dem Volk zur Abstimmung vorgelegt.Quelle
Wie viele Kantone können ein fakultatives Referendum verlangen?
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Richtige Antwort: C — Acht
Warum?Art. 141 Abs. 1 BV: Ein fakultatives Referendum kommt zustande, wenn es 50 000 Stimmberechtigte oder acht Kantone innerhalb von 100 Tagen verlangen.Quelle
Was muss immer Volk und Ständen zur Abstimmung vorgelegt werden?
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Richtige Antwort: B — Jede Änderung der Bundesverfassung
Warum?Art. 140 Abs. 1 BV (obligatorisches Referendum): Änderungen der Bundesverfassung werden immer Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet.Quelle
Wann ist eine Vorlage angenommen, über die Volk und Stände abstimmen?
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Richtige Antwort: C — Wenn die Mehrheit der Stimmenden und die Mehrheit der Stände zustimmen
Warum?Art. 142 Abs. 2 BV: Vorlagen, die Volk und Ständen unterbreitet werden, sind angenommen, wenn die Mehrheit der Stimmenden und die Mehrheit der Stände sich dafür aussprechen (doppeltes Mehr).Quelle
Wie viele Stimmberechtigte können eine Totalrevision der Bundesverfassung vorschlagen?
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Richtige Antwort: D — 100 000
Warum?Art. 138 Abs. 1 BV: 100 000 Stimmberechtigte können innert 18 Monaten seit der amtlichen Veröffentlichung ihrer Initiative eine Totalrevision der Bundesverfassung vorschlagen.Quelle
Welche Formen kann eine Volksinitiative auf Teilrevision der Bundesverfassung haben?
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Richtige Antwort: C — Allgemeine Anregung oder ausgearbeiteter Entwurf
Warum?Art. 139 Abs. 2 BV: Die Volksinitiative auf Teilrevision der Bundesverfassung kann die Form der allgemeinen Anregung oder des ausgearbeiteten Entwurfs haben.Quelle
Wann erklärt die Bundesversammlung eine Volksinitiative für ungültig?
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Richtige Antwort: D — Wenn sie die Einheit der Materie verletzt
Warum?Art. 139 Abs. 3 BV: Verletzt die Initiative die Einheit der Form, die Einheit der Materie oder zwingende Bestimmungen des Völkerrechts, so erklärt die Bundesversammlung sie für ganz oder teilweise ungültig.Quelle
Wer wird im Vernehmlassungsverfahren zu wichtigen Vorhaben des Bundes befragt?
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Richtige Antwort: A — Kantone, Parteien und interessierte Kreise
Warum?Art. 147 BV: Die Kantone, die politischen Parteien und die interessierten Kreise werden bei der Vorbereitung wichtiger Erlasse und Vorhaben zur Stellungnahme eingeladen.Quelle
Wann ist eine Vorlage angenommen, über die nur das Volk abstimmt, etwa nach einem fakultativen Referendum?
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Richtige Antwort: B — Wenn die Mehrheit der Stimmenden zustimmt
Warum?Art. 142 Abs. 1 BV: Vorlagen, die dem Volk zur Abstimmung unterbreitet werden, sind angenommen, wenn die Mehrheit der Stimmenden sich dafür ausspricht. Das Ständemehr braucht es nur bei Vorlagen an Volk und Stände.Quelle
Welches Recht haben stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer auf Bundesebene?
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Richtige Antwort: C — Volksinitiativen und Referenden zu unterzeichnen
Warum?Art. 136 Abs. 2 BV: Stimmberechtigte können an den Nationalratswahlen und den Abstimmungen des Bundes teilnehmen sowie Volksinitiativen und Referenden ergreifen und unterzeichnen. Bundesrat und Bundesrichter wählt die Bundesversammlung.Quelle
Wer kann im Bund eine parlamentarische Initiative oder eine Standesinitiative einreichen?
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Richtige Antwort: A — Jedes Ratsmitglied, jede Fraktion, jede Kommission und jeder Kanton
Warum?Art. 160 Abs. 1 BV: Jedem Ratsmitglied, jeder Fraktion, jeder parlamentarischen Kommission und jedem Kanton steht das Recht zu, der Bundesversammlung Initiativen zu unterbreiten.Quelle
Wann wurde die Bundesfeier am 1. August zum ersten Mal begangen?
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Richtige Antwort: D — 1891
Warum?Laut HLS wurde die Bundesfeier erst 1891 erstmals begangen, als 600-Jahr-Feier des Bundesbriefs von 1291. Zur jährlichen Feier wurde sie 1899.Quelle
Wo liegt das Rütli, der Ort der Gründungssage der Eidgenossenschaft?
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Richtige Antwort: D — Über dem Urnersee
Warum?Das Rütli ist eine Wiese im Wald über dem Urnersee, am Ostabhang des Seelisbergs. Nach der Befreiungstradition trafen sich dort die Eidgenossen der Urschweiz (HLS, Rütli).Quelle
Welche Gebiete schlossen den Bundesbrief von 1291?
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Richtige Antwort: B — Die drei Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden
Warum?Der Bundesbrief von Anfang August 1291 ist ein Bündnis der drei Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden. Waldstätte ist der Sammelname für Uri, Schwyz und Unterwalden. Der Brief wurde erst 1758 wiederentdeckt (HLS, Bundesbriefe; Waldstätte).Quelle
Gegen wen kämpften die Eidgenossen 1515 in der Schlacht von Marignano?
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Richtige Antwort: C — Gegen die Truppen des französischen Königs
Warum?Im September 1515 standen sich bei Marignano die Truppen des französischen Königs Franz I. und die Eidgenossen gegenüber. Die Eidgenossen verloren (HLS, Marignano).Quelle
Was garantierten die Grossmächte der Schweiz im November 1815?
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Richtige Antwort: B — Die immerwährende Neutralität
Warum?Im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress garantierten die Grossmächte im November 1815 die immerwährende Neutralität der Schweiz und die Unverletzlichkeit ihres Gebiets (HLS, Wiener Kongress).Quelle
Welche Gebiete kamen 1815 als Kantone zur Schweiz?
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Richtige Antwort: C — Wallis, Genf und Neuenburg
Warum?Im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress wurden 1815 das Wallis, Genf und das Fürstentum Neuenburg als Kantone der Schweiz angegliedert (HLS, Wiener Kongress).Quelle
Welcher Krieg ging 1847 der Gründung des Bundesstaates voraus?
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Richtige Antwort: D — Der Sonderbundskrieg
Warum?Der Streit zwischen liberalen und katholisch-konservativen Kantonen mündete 1847 in den Sonderbundskrieg. Danach entstand die Bundesverfassung von 1848 (HLS, Sonderbund; BAR).Quelle
Richtige Antwort: A — Das Stimm- und Wahlrecht für Männer
Warum?Die Bundesverfassung von 1848 regelte die Zuständigkeiten von Bund und Kantonen und führte das Stimm- und Wahlrecht für Männer ein. Frauen erhielten es auf Bundesebene erst 1971 (BAR).Quelle
Welches Prinzip wurde mit der Bundesverfassung von 1848 eingeführt?
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Richtige Antwort: D — Die Gewaltentrennung zwischen Parlament, Regierung und Gericht
Warum?Mit der Bundesverfassung von 1848 wurde die Gewaltentrennung von Bundesversammlung (Legislative), Bundesrat und Bundesverwaltung (Exekutive) und Bundesgericht (Judikative) eingeführt (BAR).Quelle
Was brachte die Totalrevision der Bundesverfassung von 1874?
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Richtige Antwort: C — Unter anderem das Referendumsrecht
Warum?Mit der Totalrevision von 1874 erhielten die Bürger mehr Rechte, darunter Glaubens- und Niederlassungsfreiheit und das Referendumsrecht (BAR).Quelle
Seit wann gibt es auf Bundesebene das Initiativrecht des Volkes?
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Richtige Antwort: B — Seit 1891
Warum?Eine Teilrevision der Bundesverfassung räumte 1891 den Bürgern das Initiativrecht ein. Damit konnten sie die Verfassung direkt mitgestalten (BAR).Quelle
Wann wurde das Stimm- und Wahlrechtsalter auf Bundesebene von 20 auf 18 Jahre gesenkt?
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Richtige Antwort: A — 1991
Warum?Die Senkung des Stimm- und Wahlrechtsalters von 20 auf 18 Jahre wurde 1991 in allen Kantonen angenommen; ein erster Anlauf war 1979 abgelehnt worden (ch.ch).Quelle
Wann stimmte das Volk der heute geltenden totalrevidierten Bundesverfassung zu?
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Richtige Antwort: D — 1999
Warum?Nach rund 30 Jahren Arbeit stimmte das Volk 1999 einer Totalrevision der Bundesverfassung zu. Die Verfassung von 1874 war bis dahin über 140 Mal geändert worden (BAR).Quelle
Warum?Der Kanton Jura ist der jüngste Gliedstaat der Eidgenossenschaft. Am 1. Januar 1979 trat er in den Kreis der souveränen Kantone ein (HLS, Jura).Quelle
Zu welchem Kanton gehörte das Gebiet des heutigen Kantons Jura vor 1979?
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Richtige Antwort: B — Zum Kanton Bern
Warum?Die Bezirke Pruntrut, Delsberg und Freiberge, die den Kanton Jura bilden, gehörten von 1815 bis 1978 zum Berner Jura und damit zum Kanton Bern (HLS, Jura).Quelle
Wann beschloss die Bundesversammlung, Bern zur Bundesstadt zu machen?
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Richtige Antwort: A — 1848
Warum?Die Wahl zur Bundesstadt fand am 28. November 1848 statt; ernsthafte Konkurrenten waren Zürich, Bern und Luzern. Die Bundesverfassung von 1999 sagt nichts mehr zur Bundesstadt (HLS, Bundesstadt).Quelle
Nach wem ist der höchste Berg der Schweiz benannt?
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Richtige Antwort: A — Nach Guillaume-Henri Dufour, dem Schöpfer der Landeskarte
Warum?Die Dufourspitze hiess zuerst «Höchste Spitze». Ein Bundesratsbeschluss von 1863 benannte sie nach Guillaume-Henri Dufour, dem Schöpfer der topografischen Karte der Schweiz (HLS, Dufourspitze).Quelle
Welche Stadt war die erste Hauptstadt der Helvetischen Republik?
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Richtige Antwort: C — Aarau
Warum?Hauptstadt der Helvetischen Republik war bis September 1798 Aarau, danach bis Mai 1799 Luzern und schliesslich bis März 1803 Bern (HLS, Helvetische Republik).Quelle
Warum?Die Dufourspitze ist mit 4634 m der höchste Berg der Schweiz. Sie gehört zum Monte-Rosa-Massiv an der Grenze zwischen dem Wallis und Italien (HLS, Dufourspitze).Quelle
Welches ist der grösste See, der vollständig in der Schweiz liegt?
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Richtige Antwort: B — Der Neuenburgersee
Warum?Der Neuenburgersee ist der grösste vollständig in der Schweiz liegende See. Genfersee, Bodensee und Lago Maggiore teilt die Schweiz mit Nachbarländern (HLS, Neuenburgersee).Quelle
Durch welchen See fliesst die Rhone, bevor sie die Schweiz verlässt?
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Richtige Antwort: D — Durch den Genfersee
Warum?Die Rhone entspringt am Rhonegletscher, durchquert das Wallis, fliesst in den Genfersee und verlässt ihn in Genf; sie mündet ins Mittelmeer (HLS, Rhone).Quelle
Richtige Antwort: C — Zwischen Schaffhausen und Zürich
Warum?Der Rheinfall liegt zwischen den Kantonen Schaffhausen und Zürich. Mit 23 m Höhe und seiner Wassermenge gilt er als grösster Wasserfall Europas (HLS, Rheinfall).Quelle
Wie heisst das Gebiet zwischen Jura und Alpen, in dem die meisten Städte liegen?
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Richtige Antwort: B — Mittelland
Warum?Das schweizerische Gebiet zwischen Jura und Alpen heisst Mittelland. Es reicht über rund 300 km vom Genfersee bis zum Bodensee (HLS, Mittelland).Quelle
Wie wird Bern im politischen System der Schweiz bezeichnet?
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Richtige Antwort: A — Als Bundesstadt
Warum?Bern ist seit 1848 Sitz der Bundesbehörden und wird als Bundesstadt bezeichnet. Die Bundesverfassung von 1999 enthält keine Aussage zur Bundesstadt (HLS, Bundesstadt).Quelle
Richtige Antwort: D — Deutsch, Französisch und Italienisch; im Verkehr mit Rätoromanen auch Rätoromanisch
Warum?Art. 70 Abs. 1 BV: Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.Quelle
Wer ist nach der Bundesverfassung verpflichtet, Militärdienst zu leisten?
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Richtige Antwort: A — Jeder Schweizer; für Schweizerinnen ist er freiwillig
Warum?Art. 59 BV: Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten; das Gesetz sieht einen zivilen Ersatzdienst vor. Für Schweizerinnen ist der Militärdienst freiwillig.Quelle
Was schulden Schweizer, die weder Militär- noch Ersatzdienst leisten?
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Richtige Antwort: B — Eine Abgabe
Warum?Art. 59 Abs. 3 BV: Schweizer, die weder Militär- noch Ersatzdienst leisten, schulden eine Abgabe. Sie wird vom Bund erhoben und von den Kantonen eingezogen.Quelle
Was gilt für den Grundschulunterricht an öffentlichen Schulen?
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Richtige Antwort: B — Er ist obligatorisch und unentgeltlich
Warum?Art. 19 und 62 Abs. 2 BV: Der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht ist gewährleistet. Er ist obligatorisch und an öffentlichen Schulen unentgeltlich.Quelle
Was gilt nach der Bundesverfassung für die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)?
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Richtige Antwort: C — Die Versicherung ist obligatorisch
Warum?Art. 112 Abs. 2 BV: Die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung ist obligatorisch. Die Arbeitgeber bezahlen die Hälfte der Beiträge ihrer Angestellten (Abs. 3).Quelle
Wer bezahlt bei Angestellten die Hälfte der AHV-Beiträge?
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Richtige Antwort: D — Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber
Warum?Art. 112 Abs. 3 Bst. a BV: Die Versicherung wird durch Beiträge der Versicherten finanziert, wobei die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmenden die Hälfte der Beiträge bezahlen.Quelle
Wie viele Jahre Aufenthalt in der Schweiz verlangt der Bund für die ordentliche Einbürgerung?
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Richtige Antwort: B — Insgesamt zehn Jahre
Warum?Art. 9 Abs. 1 BüG: Verlangt werden eine Niederlassungsbewilligung und ein Aufenthalt von insgesamt zehn Jahren in der Schweiz, davon drei in den letzten fünf Jahren vor dem Gesuch.Quelle
Welche Bewilligung braucht man für ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung?
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Richtige Antwort: C — Die Niederlassungsbewilligung C
Warum?Art. 9 Abs. 1 Bst. a BüG: Der Bund erteilt die Einbürgerungsbewilligung nur, wenn die Person bei der Gesuchstellung eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) besitzt.Quelle
Wie zählen für die Einbürgerung die Jahre, die man zwischen dem 8. und 18. Geburtstag in der Schweiz gelebt hat?
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Richtige Antwort: B — Doppelt
Warum?Art. 9 Abs. 2 BüG: Die Zeit zwischen dem vollendeten 8. und 18. Lebensjahr in der Schweiz wird doppelt gerechnet. Der tatsächliche Aufenthalt muss aber mindestens sechs Jahre betragen.Quelle
Welche Sprachkenntnisse verlangt der Bund mindestens für die Einbürgerung?
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Richtige Antwort: A — Mündlich B1 und schriftlich A2 in einer Landessprache
Warum?Art. 6 Abs. 1 BüV: Nachzuweisen sind in einer Landessprache mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf Niveau B1 und schriftliche mindestens auf Niveau A2. Kantone können mehr verlangen.Quelle
Was gilt beim Bezug von Sozialhilfe für die Einbürgerung?
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Richtige Antwort: C — Wer in den drei Jahren vor dem Gesuch Sozialhilfe bezog, erfüllt die Voraussetzung grundsätzlich nicht
Warum?Art. 7 Abs. 3 BüV: Wer in den drei Jahren unmittelbar vor dem Gesuch oder während des Verfahrens Sozialhilfe bezieht, erfüllt das Erfordernis der Teilnahme am Wirtschaftsleben nicht, ausser die Sozialhilfe wird vollständig zurückerstattet.Quelle
Worüber muss man nach der Bürgerrechtsverordnung Grundkenntnisse haben, um mit den schweizerischen Lebensverhältnissen vertraut zu sein?
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Richtige Antwort: B — Über Geografie, Geschichte, Politik und Gesellschaft der Schweiz
Warum?Art. 2 Abs. 1 BüV: Vertraut ist, wer namentlich Grundkenntnisse der geografischen, historischen, politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Schweiz hat, am sozialen und kulturellen Leben teilnimmt und Kontakte zu Schweizern pflegt.Quelle
Wer darf einen Test über die Grundkenntnisse für die Einbürgerung verlangen?
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Richtige Antwort: B — Die zuständige kantonale Behörde
Warum?Art. 2 Abs. 2 BüV: Die zuständige kantonale Behörde kann zu einem Test über diese Kenntnisse verpflichten. Sie muss dann sicherstellen, dass man sich mit Hilfsmitteln oder Kursen vorbereiten kann.Quelle
Was muss eine einbürgerungswillige Person nach der Bürgerrechtsverordnung neben Grundkenntnissen auch zeigen?
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Richtige Antwort: A — Dass sie am sozialen und kulturellen Leben teilnimmt
Warum?Art. 2 Abs. 1 BüV: Zum Vertrautsein gehören auch die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft in der Schweiz und Kontakte zu Schweizerinnen und Schweizern.Quelle
Wer erteilt die Einbürgerungsbewilligung des Bundes?
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Richtige Antwort: B — Das Staatssekretariat für Migration (SEM)
Warum?Art. 13 Abs. 3 BüG: Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erteilt das SEM die Einbürgerungsbewilligung des Bundes und stellt sie der kantonalen Behörde zu, die dann über die Einbürgerung entscheidet.Quelle
Wann wird man nach einer ordentlichen Einbürgerung Schweizerin oder Schweizer?
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Richtige Antwort: C — Mit der Rechtskraft des kantonalen Einbürgerungsentscheids
Warum?Art. 14 Abs. 3 BüG: Mit Eintritt der Rechtskraft des kantonalen Einbürgerungsentscheids werden das Gemeinde- und Kantonsbürgerrecht sowie das Schweizer Bürgerrecht erworben.Quelle
Welche Rechte und Pflichten übernimmt man mit dem Schweizer Bürgerrecht unter anderem?
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Richtige Antwort: D — Das Stimm- und Wahlrecht auf Bundesebene
Warum?Mit dem Schweizer Bürgerrecht erhalten Erwachsene ab 18 die politischen Rechte in Bundessachen (Art. 136 BV); Männer werden zudem militärdienstpflichtig (Art. 59 BV).Quelle
Wofür setzt sich der Bund nach Artikel 54 der Bundesverfassung in der Welt ein?
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Richtige Antwort: A — Für die Linderung von Not und Armut und die Achtung der Menschenrechte
Warum?Art. 54 Abs. 2 BV: Der Bund trägt namentlich bei zur Linderung von Not und Armut in der Welt, zur Achtung der Menschenrechte, zur Förderung der Demokratie und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker.Quelle
Wer muss das Schweizer Bürgerrecht nicht durch Einbürgerung erwerben, weil er es bei der Geburt erhält?
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Richtige Antwort: A — Ein Kind mit einem Schweizer Elternteil
Warum?Die Schweiz kennt das Bürgerrecht durch Abstammung («ius sanguinis»), nicht durch Geburt im Land («ius soli»). Die Geburt in der Schweiz allein macht kein Kind zum Schweizer (SEM; Art. 1 BüG: Schweizer von Geburt an ist das Kind eines Schweizer Elternteils, je nach Zivilstand der Eltern).Quelle
Was beschreibt der Grundsatz der Subsidiarität in der Bundesverfassung?
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Richtige Antwort: D — Aufgaben sollen möglichst auf der tieferen Ebene erfüllt werden
Warum?Art. 5a BV: Bei der Zuweisung und Erfüllung staatlicher Aufgaben ist der Grundsatz der Subsidiarität zu beachten. Der Bund übernimmt nur Aufgaben, welche die Kraft der Kantone übersteigen oder eine einheitliche Regelung brauchen (Art. 43a BV).Quelle
Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) — Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz (Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften), geprüft am 19. Oktober 2026