Staatsbürgerschaftstest Fragen

140 Übungsfragen zum Bundesteil des Staatsbürgerschaftstests, zur demokratischen Ordnung und Geschichte Österreichs, von FreeExamPath auf Grundlage der Gesetze und offizieller Quellen geschrieben, jede Antwort erklärt. Auf Deutsch, mit englischer Übersetzung.

Über diese Fragen

Der echte Test hat 18 Fragen: je 6 zur demokratischen Ordnung, zur Geschichte Österreichs und zu Ihrem Bundesland. Jede hat 4 Antwortmöglichkeiten, davon können eine bis drei richtig sein; unsere Übungsfragen haben jeweils eine richtige Antwort.

Das sind keine offiziellen Prüfungsfragen, sondern eigene Fragen von FreeExamPath; FreeExamPath ist nicht mit dem Bundesministerium für Inneres, den Ländern oder dem ÖIF verbunden. Den kostenlosen offiziellen Übungstest finden Sie auf staatsbuergerschaft.gv.at. Offizieller Online-Übungstest

So funktioniert der Staatsbürgerschaftstest →

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Die Menschenwürde

Multiple Choice

Welche Strafe ist in Österreich durch die Bundesverfassung ausdrücklich abgeschafft?

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Richtige Antwort: C — Die Todesstrafe

Warum? Art. 85 B-VG lautet: „Die Todesstrafe ist abgeschafft.“ Geld- und Freiheitsstrafen gibt es weiterhin.Quelle

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Multiple Choice

Welchen Rang hat die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) in Österreich?

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Richtige Antwort: A — Sie steht im Verfassungsrang

Warum? Die EMRK und ihr 1. Zusatzprotokoll stehen in Österreich seit dem Bundesverfassungsgesetz BGBl. Nr. 59/1964 im Verfassungsrang. Sie gelten für alle Menschen im Bundesgebiet.Quelle

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Multiple Choice

Was verbietet Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention?

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Richtige Antwort: B — Folter und unmenschliche oder erniedrigende Behandlung

Warum? Art. 3 EMRK: Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. Die EMRK steht in Österreich im Verfassungsrang.Quelle

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Multiple Choice

Was gilt nach der Europäischen Menschenrechtskonvention für Sklaverei und Leibeigenschaft?

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Richtige Antwort: B — Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden

Warum? Art. 4 EMRK verbietet Sklaverei, Leibeigenschaft sowie Zwangs- und Pflichtarbeit (mit eng begrenzten Ausnahmen, etwa für Arbeit im Strafvollzug).Quelle

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Multiple Choice

Welche Vorrechte schließt Artikel 7 der Bundesverfassung ausdrücklich aus?

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Richtige Antwort: D — Vorrechte der Geburt, des Geschlechts, des Standes und der Klasse

Warum? Art. 7 Abs. 1 B-VG: Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen.Quelle

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Multiple Choice

Was sagt die Bundesverfassung über Menschen mit Behinderung?

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Richtige Antwort: B — Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden

Warum? Art. 7 Abs. 1 B-VG: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Bund, Länder und Gemeinden bekennen sich zur Gleichbehandlung behinderter und nichtbehinderter Menschen.Quelle

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Multiple Choice

Wozu bekennen sich Bund, Länder und Gemeinden in Artikel 7 Abs. 2 der Bundesverfassung?

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Richtige Antwort: A — Zur tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau

Warum? Art. 7 Abs. 2 B-VG: Bund, Länder und Gemeinden bekennen sich zur tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau; Maßnahmen zur Förderung der faktischen Gleichstellung sind zulässig.Quelle

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Multiple Choice

Wie schützt die Europäische Menschenrechtskonvention das Leben?

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Richtige Antwort: D — Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt

Warum? Art. 2 EMRK: Das Recht jedes Menschen auf das Leben wird gesetzlich geschützt. Es gilt für alle Menschen, nicht nur für Staatsbürger.Quelle

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Multiple Choice

Welche Sprache erkennt die Bundesverfassung ausdrücklich als eigenständige Sprache an?

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Richtige Antwort: A — Die Österreichische Gebärdensprache

Warum? Art. 8 Abs. 3 B-VG: Die Österreichische Gebärdensprache ist als eigenständige Sprache anerkannt. Staatssprache ist Deutsch (Art. 8 Abs. 1 B-VG).Quelle

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Österreich als liberaler Staat

Multiple Choice

Welches Grundrecht schützt Artikel 13 des Staatsgrundgesetzes von 1867?

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Richtige Antwort: B — Die freie Meinungsäußerung in Wort, Schrift, Druck und Bild

Warum? Art. 13 StGG: Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift, Druck oder bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. Die Presse darf nicht unter Zensur gestellt werden.Quelle

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Multiple Choice

Was gilt in Österreich für die Presse?

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Richtige Antwort: D — Sie darf nicht unter Zensur gestellt werden

Warum? Art. 13 StGG: Die Presse darf weder unter Zensur gestellt noch durch ein Konzessionssystem beschränkt werden.Quelle

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Multiple Choice

Was garantiert Artikel 14 des Staatsgrundgesetzes jedem Menschen?

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Richtige Antwort: C — Die volle Glaubens- und Gewissensfreiheit

Warum? Art. 14 StGG: Die volle Glaubens- und Gewissensfreiheit ist jedermann gewährleistet. Niemand kann zu einer kirchlichen Handlung gezwungen werden.Quelle

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Multiple Choice

Darf in Österreich jemand gezwungen werden, an einer kirchlichen Feier teilzunehmen?

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Richtige Antwort: A — Nein, niemand kann dazu gezwungen werden

Warum? Art. 14 StGG: Niemand kann zu einer kirchlichen Handlung oder zur Teilnahme an einer kirchlichen Feierlichkeit gezwungen werden, soweit er nicht der Gewalt eines anderen (etwa als Kind der Eltern) untersteht.Quelle

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Multiple Choice

Was sagt das Staatsgrundgesetz über das Eigentum?

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Richtige Antwort: B — Es ist unverletzlich; Enteignung nur nach dem Gesetz

Warum? Art. 5 StGG: Das Eigentum ist unverletzlich. Eine Enteignung gegen den Willen des Eigentümers ist nur in den Fällen und in der Art möglich, die das Gesetz bestimmt.Quelle

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Multiple Choice

Welches Recht haben österreichische Staatsbürger nach Artikel 12 des Staatsgrundgesetzes?

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Richtige Antwort: C — Sich zu versammeln und Vereine zu bilden

Warum? Art. 12 StGG: Die österreichischen Staatsbürger haben das Recht, sich zu versammeln und Vereine zu bilden; die Ausübung regeln besondere Gesetze.Quelle

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Multiple Choice

Was bestimmt Artikel 17 des Staatsgrundgesetzes über die Wissenschaft?

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Richtige Antwort: D — Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei

Warum? Art. 17 StGG: Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei.Quelle

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Multiple Choice

Was sagt das Staatsgrundgesetz über die Berufswahl?

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Richtige Antwort: B — Jeder darf seinen Beruf frei wählen

Warum? Art. 18 StGG: Es steht jedermann frei, seinen Beruf zu wählen und sich für denselben auszubilden, wie und wo er will.Quelle

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Multiple Choice

Welche Rechte schützt das Staatsgrundgesetz von 1867 im privaten Bereich?

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Richtige Antwort: C — Das Hausrecht und das Briefgeheimnis

Warum? Art. 9 StGG: Das Hausrecht ist unverletzlich. Art. 10 StGG: Das Briefgeheimnis darf nicht verletzt werden; Briefe dürfen nur in gesetzlich bestimmten Fällen beschlagnahmt werden.Quelle

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Österreich als Rechtsstaat

Multiple Choice

Worauf muss sich die gesamte staatliche Verwaltung in Österreich stützen?

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Richtige Antwort: D — Auf die Gesetze

Warum? Art. 18 Abs. 1 B-VG: Die gesamte staatliche Verwaltung darf nur auf Grund der Gesetze ausgeübt werden (Legalitätsprinzip).Quelle

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Multiple Choice

Was gilt für Richterinnen und Richter in Ausübung ihres Amtes?

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Richtige Antwort: C — Sie sind unabhängig

Warum? Art. 87 Abs. 1 B-VG: Die Richter sind in Ausübung ihres richterlichen Amtes unabhängig.Quelle

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Multiple Choice

Wie sind Verhandlungen in Zivil- und Strafsachen vor dem erkennenden Gericht grundsätzlich?

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Richtige Antwort: A — Mündlich und öffentlich

Warum? Art. 90 Abs. 1 B-VG: Die Verhandlungen in Zivil- und Strafrechtssachen vor dem erkennenden ordentlichen Gericht sind mündlich und öffentlich. Ausnahmen bestimmt das Gesetz.Quelle

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Multiple Choice

Wie wirkt das Volk nach der Bundesverfassung an der Rechtsprechung mit?

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Richtige Antwort: B — Durch Geschworene und Schöffen in Strafverfahren

Warum? Art. 91 B-VG: Das Volk hat an der Rechtsprechung mitzuwirken. Bei schweren Verbrechen entscheiden Geschworene über die Schuld, in anderen Strafverfahren nehmen Schöffen teil.Quelle

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Multiple Choice

Welches Gericht kann Gesetze aufheben, wenn sie der Verfassung widersprechen?

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Richtige Antwort: A — Der Verfassungsgerichtshof

Warum? Art. 140 B-VG: Der Verfassungsgerichtshof erkennt über die Verfassungswidrigkeit von Gesetzen und kann sie aufheben. Rechnungshof und Volksanwaltschaft sind keine Gerichte.Quelle

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Multiple Choice

Wer ist die oberste Instanz in Zivil- und Strafrechtssachen?

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Richtige Antwort: D — Der Oberste Gerichtshof

Warum? Art. 92 Abs. 1 B-VG: Oberste Instanz in Zivil- und Strafrechtssachen ist der Oberste Gerichtshof.Quelle

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Multiple Choice

An wen kann man sich wenden, wenn man einen Missstand in der Verwaltung des Bundes vermutet und kein Rechtsmittel mehr hat?

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Richtige Antwort: D — An die Volksanwaltschaft

Warum? Art. 148a B-VG: Jedermann kann sich bei der Volksanwaltschaft wegen behaupteter Missstände in der Verwaltung des Bundes beschweren, soweit ihm kein Rechtsmittel (mehr) zur Verfügung steht. Die Volksanwaltschaft prüft jede Beschwerde.Quelle

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Multiple Choice

Aus wie vielen Mitgliedern besteht die Volksanwaltschaft?

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Richtige Antwort: C — Aus drei Mitgliedern

Warum? Art. 148g B-VG: Die Volksanwaltschaft besteht aus drei Mitgliedern, von denen jeweils eines den Vorsitz führt; die Funktionsperiode beträgt sechs Jahre.Quelle

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Österreich als Demokratie

Multiple Choice

Wie lautet Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung?

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Richtige Antwort: A — Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

Warum? Art. 1 B-VG: „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“Quelle

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Multiple Choice

Ab welchem Alter darf man bei der Nationalratswahl wählen?

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Richtige Antwort: D — Ab 16 Jahren

Warum? Art. 26 Abs. 1 B-VG: Wahlberechtigt sind Männer und Frauen, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Wahlalter wurde 2007 von 18 auf 16 Jahre gesenkt.Quelle

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Multiple Choice

Welche Grundsätze gelten für die Wahl zum Nationalrat?

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Richtige Antwort: D — Gleich, unmittelbar, persönlich, frei und geheim

Warum? Art. 26 Abs. 1 B-VG: Der Nationalrat wird auf Grund des gleichen, unmittelbaren, persönlichen, freien und geheimen Wahlrechtes nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Unterschriften braucht ein Volksbegehren, damit der Nationalrat es behandeln muss?

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Richtige Antwort: B — 100.000 Unterschriften von Stimmberechtigten

Warum? Art. 41 Abs. 2 B-VG: Jedes von 100.000 Stimmberechtigten (oder je einem Sechstel der Stimmberechtigten dreier Länder) unterstützte Volksbegehren ist dem Nationalrat zur Behandlung vorzulegen.Quelle

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Multiple Choice

Wie lange dauert eine Gesetzgebungsperiode des Nationalrates?

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Richtige Antwort: A — Fünf Jahre

Warum? Art. 27 Abs. 1 B-VG: Die Gesetzgebungsperiode des Nationalrates dauert fünf Jahre. Sie wurde 2007 von vier auf fünf Jahre verlängert.Quelle

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Multiple Choice

Ab welchem Alter kann man zum Nationalrat gewählt werden?

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Richtige Antwort: A — Ab 18 Jahren

Warum? Art. 26 Abs. 4 B-VG: Wählbar sind Wahlberechtigte mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wählen darf man schon ab 16.Quelle

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Multiple Choice

Wie viele Abgeordnete hat der Nationalrat?

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Richtige Antwort: D — 183

Warum? Seit einer Wahlrechtsreform Anfang der 1970er-Jahre hat der Nationalrat 183 Abgeordnete (vorher 165).Quelle

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Multiple Choice

Wann muss ein Gesetzesbeschluss des Nationalrates einer Volksabstimmung unterzogen werden?

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Richtige Antwort: C — Wenn der Nationalrat es beschließt oder seine Mehrheit es verlangt

Warum? Art. 43 B-VG: Einer Volksabstimmung ist ein Gesetzesbeschluss zu unterziehen, wenn der Nationalrat es beschließt oder die Mehrheit seiner Mitglieder es verlangt. Eine Gesamtänderung der Bundesverfassung braucht immer eine Volksabstimmung (Art. 44 Abs. 3).Quelle

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Österreich als Republik

Multiple Choice

Wer ist das Staatsoberhaupt der Republik Österreich?

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Richtige Antwort: B — Der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin

Warum? Der Bundespräsident wird vom Bundesvolk gewählt (Art. 60 B-VG) und vertritt die Republik nach außen (Art. 65 B-VG). Der Bundeskanzler führt den Vorsitz in der Bundesregierung.Quelle

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Multiple Choice

Für wie viele Jahre wird der Bundespräsident gewählt?

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Richtige Antwort: A — Für sechs Jahre

Warum? Art. 60 Abs. 5 B-VG: Das Amt des Bundespräsidenten dauert sechs Jahre. Eine unmittelbar folgende Wiederwahl ist nur einmal zulässig.Quelle

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Multiple Choice

Wer wählt den Bundespräsidenten?

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Richtige Antwort: C — Das Volk in direkter Wahl

Warum? Art. 60 Abs. 1 B-VG: Der Bundespräsident wird vom Bundesvolk auf Grund des gleichen, unmittelbaren, persönlichen, freien und geheimen Wahlrechtes gewählt. Die Volkswahl wurde mit der Verfassungsnovelle 1929 eingeführt.Quelle

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Multiple Choice

Wie alt muss man mindestens sein, um zum Bundespräsidenten gewählt zu werden?

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Richtige Antwort: B — 35 Jahre

Warum? Art. 60 Abs. 3 B-VG: Zum Bundespräsidenten kann nur gewählt werden, wer zum Nationalrat wählbar ist und am Wahltag das 35. Lebensjahr vollendet hat.Quelle

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Multiple Choice

Was sind die Farben der Republik Österreich?

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Richtige Antwort: C — Rot-weiß-rot

Warum? Art. 8a Abs. 1 B-VG: Die Farben der Republik Österreich sind rot-weiß-rot; die Flagge hat drei gleich breite waagrechte Streifen, der mittlere weiß, der obere und untere rot.Quelle

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Multiple Choice

Welche Stadt ist laut Bundesverfassung Bundeshauptstadt und Sitz der obersten Organe des Bundes?

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Richtige Antwort: B — Wien

Warum? Art. 5 Abs. 1 B-VG: Bundeshauptstadt und Sitz der obersten Organe des Bundes ist Wien.Quelle

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Multiple Choice

Was trägt der Adler im Bundeswappen auf seinem Kopf?

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Richtige Antwort: B — Eine goldene Mauerkrone

Warum? Art. 8a Abs. 2 B-VG: Der schwarze Adler des Bundeswappens trägt auf seinem Haupt eine goldene Mauerkrone mit drei sichtbaren Zinnen; in den Fängen hält er Sichel und Hammer, die Fänge umschließt eine gesprengte Eisenkette.Quelle

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Multiple Choice

Wer übt die Aufgaben des Bundespräsidenten aus, wenn dieser länger als 20 Tage verhindert ist?

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Richtige Antwort: A — Die drei Präsidenten des Nationalrates gemeinsam

Warum? Art. 64 Abs. 1 B-VG: Bei Verhinderung gehen die Funktionen zunächst auf den Bundeskanzler über; dauert sie länger als 20 Tage, üben die drei Präsidenten des Nationalrates sie als Kollegium aus. So war es etwa von Juli 2016 bis Jänner 2017.Quelle

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Österreich als Bundesstaat

Multiple Choice

Aus wie vielen Bundesländern besteht Österreich?

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Richtige Antwort: C — Aus neun

Warum? Art. 2 B-VG: Der Bundesstaat wird aus den selbständigen Ländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien gebildet.Quelle

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Multiple Choice

Welches der folgenden ist ein österreichisches Bundesland?

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Richtige Antwort: A — Vorarlberg

Warum? Art. 2 Abs. 2 B-VG zählt die neun Länder auf, darunter Vorarlberg. Bayern gehört zu Deutschland, Südtirol zu Italien, Böhmen zu Tschechien.Quelle

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Multiple Choice

Welches Organ vertritt die Länder bei der Gesetzgebung des Bundes?

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Richtige Antwort: C — Der Bundesrat

Warum? Im Bundesrat sind die Länder vertreten (Art. 34 B-VG). Er wirkt mit dem Nationalrat an der Gesetzgebung des Bundes mit (Art. 24 B-VG).Quelle

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Multiple Choice

Wer wählt die Mitglieder des Bundesrates?

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Richtige Antwort: A — Die Landtage

Warum? Art. 35 Abs. 1 B-VG: Die Mitglieder des Bundesrates werden von den Landtagen für die Dauer ihrer Gesetzgebungsperiode nach dem Grundsatz der Verhältniswahl gewählt.Quelle

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Multiple Choice

Wer übt in einem Bundesland die Gesetzgebung aus?

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Richtige Antwort: D — Der Landtag

Warum? Art. 95 Abs. 1 B-VG: Die Gesetzgebung der Länder wird von den Landtagen ausgeübt. Die Landtage werden von den Landesbürgern gewählt.Quelle

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Multiple Choice

Wer steht an der Spitze einer Landesregierung?

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Richtige Antwort: D — Der Landeshauptmann oder die Landeshauptfrau

Warum? Art. 101 B-VG: Die Landesregierung wird vom Landtag gewählt und besteht aus dem Landeshauptmann, seinen Stellvertretern und weiteren Mitgliedern. Der Landeshauptmann vertritt das Land (Art. 105 B-VG).Quelle

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Multiple Choice

Wie oft wechselt der Vorsitz im Bundesrat?

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Richtige Antwort: C — Halbjährlich, in alphabetischer Reihenfolge der Länder

Warum? Art. 36 Abs. 1 B-VG: Im Vorsitz des Bundesrates wechseln die Länder halbjährlich in alphabetischer Reihenfolge.Quelle

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Multiple Choice

Was ist eine Gemeinde nach der Bundesverfassung?

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Richtige Antwort: C — Eine Gebietskörperschaft mit dem Recht auf Selbstverwaltung

Warum? Art. 116 Abs. 1 B-VG: Jedes Land gliedert sich in Gemeinden. Die Gemeinde ist Gebietskörperschaft mit dem Recht auf Selbstverwaltung und zugleich Verwaltungssprengel.Quelle

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Gewaltenteilung in Österreich

Multiple Choice

Wer übt die Gesetzgebung des Bundes aus?

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Richtige Antwort: D — Der Nationalrat gemeinsam mit dem Bundesrat

Warum? Art. 24 B-VG: Die Gesetzgebung des Bundes übt der Nationalrat gemeinsam mit dem Bundesrat aus.Quelle

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Multiple Choice

Wer bildet die Bundesregierung?

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Richtige Antwort: C — Der Bundeskanzler, der Vizekanzler und die übrigen Bundesminister

Warum? Art. 69 Abs. 1 B-VG: Der Bundeskanzler, der Vizekanzler und die übrigen Bundesminister bilden in ihrer Gesamtheit die Bundesregierung unter dem Vorsitz des Bundeskanzlers.Quelle

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Multiple Choice

Wer ernennt den Bundeskanzler?

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Richtige Antwort: D — Der Bundespräsident

Warum? Art. 70 Abs. 1 B-VG: Der Bundeskanzler und auf seinen Vorschlag die übrigen Mitglieder der Bundesregierung werden vom Bundespräsidenten ernannt.Quelle

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Multiple Choice

Was passiert, wenn der Nationalrat der Bundesregierung durch Beschluss das Vertrauen versagt?

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Richtige Antwort: C — Die Bundesregierung ist ihres Amtes zu entheben

Warum? Art. 74 Abs. 1 B-VG: Versagt der Nationalrat der Bundesregierung oder einem Mitglied ausdrücklich das Vertrauen, so ist die Bundesregierung oder der betreffende Bundesminister des Amtes zu entheben. Im Mai 2019 fand ein solcher Antrag gegen die gesamte Regierung erstmals eine Mehrheit.Quelle

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Multiple Choice

Wer beurkundet das verfassungsmäßige Zustandekommen der Bundesgesetze?

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Richtige Antwort: C — Der Bundespräsident

Warum? Art. 47 Abs. 1 B-VG: Das verfassungsmäßige Zustandekommen der Bundesgesetze wird durch den Bundespräsidenten beurkundet; der Bundeskanzler zeichnet gegen und macht das Gesetz im Bundesgesetzblatt kund (Art. 49).Quelle

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Multiple Choice

Wem untersteht der Rechnungshof unmittelbar?

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Richtige Antwort: B — Dem Nationalrat

Warum? Art. 122 B-VG: Der Rechnungshof untersteht unmittelbar dem Nationalrat und ist von der Bundesregierung und den Landesregierungen unabhängig. Er prüft die Gebarung des Bundes, der Länder und der Gemeinden (Art. 121).Quelle

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Multiple Choice

Wer beschließt das Budget des Bundes (Bundesfinanzgesetz)?

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Richtige Antwort: D — Der Nationalrat auf Grund eines Entwurfs der Bundesregierung

Warum? Das Budget wird vom Nationalrat in Form des Bundesfinanzgesetzes bewilligt; dem Beschluss ist ein Entwurf der Bundesregierung zugrunde zu legen (Art. 51 B-VG).Quelle

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Multiple Choice

Wer kann seit 2014 die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Nationalrat verlangen?

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Richtige Antwort: A — Ein Viertel der Abgeordneten

Warum? Seit 2014 kann eine Minderheit von einem Viertel der Abgeordneten die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses verlangen; Streitigkeiten entscheidet der Verfassungsgerichtshof.Quelle

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Österreich als Mitglied der Europäischen Union

Multiple Choice

Seit wann ist Österreich Mitglied der Europäischen Union?

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Richtige Antwort: D — Seit 1. Jänner 1995

Warum? Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der Europäischen Union bei.Quelle

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Multiple Choice

Wer darf in Österreich bei der Wahl zum Europäischen Parlament wählen?

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Richtige Antwort: D — Österreicher und hier lebende EU-Bürger, jeweils ab 16 Jahren

Warum? Art. 23a Abs. 1 B-VG: Wahlberechtigt sind Männer und Frauen ab 16 mit österreichischer Staatsbürgerschaft sowie wahlberechtigte Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten.Quelle

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Multiple Choice

Welches EU-Organ schlägt in der Regel neue EU-Rechtsvorschriften vor?

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Richtige Antwort: C — Die Europäische Kommission

Warum? Die Europäische Kommission hat das Initiativrecht: Sie schlägt neue Rechtsvorschriften vor, die das Europäische Parlament und der Rat der EU prüfen und annehmen.Quelle

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Multiple Choice

Wie kommen die Mitglieder des Europäischen Parlaments in ihr Amt?

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Richtige Antwort: C — Sie werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt

Warum? Das Europäische Parlament vertritt die Bürgerinnen und Bürger der EU-Länder und wird direkt gewählt. Gemeinsam mit dem Rat beschließt es europäische Gesetze und billigt den Haushalt.Quelle

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Multiple Choice

Wer kommt im Europäischen Rat zusammen?

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Richtige Antwort: B — Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder

Warum? Im Europäischen Rat kommen die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder zusammen, um die allgemeine politische Richtung festzulegen. Er erlässt keine Gesetze.Quelle

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Multiple Choice

Wer tritt im Rat der Europäischen Union zusammen?

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Richtige Antwort: C — Die zuständigen Ministerinnen und Minister der Mitgliedstaaten

Warum? Im Rat der Europäischen Union treten die nationalen Ministerinnen und Minister je nach Thema zusammen, um Rechtsvorschriften zu verabschieden und Politik zu koordinieren.Quelle

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Multiple Choice

Was muss der zuständige Bundesminister bei Vorhaben in der Europäischen Union tun?

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Richtige Antwort: B — Nationalrat und Bundesrat unverzüglich informieren

Warum? Art. 23e Abs. 1 B-VG: Der zuständige Bundesminister hat den Nationalrat und den Bundesrat unverzüglich über alle Vorhaben im Rahmen der EU zu unterrichten und ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.Quelle

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Frühe Siedler

Multiple Choice

Welches keltische Königreich gilt als erstes Staatsgebilde auf dem Gebiet des heutigen Österreichs?

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Richtige Antwort: D — Noricum

Warum? Noricum war ein keltisches Königreich im Gebiet des heutigen Österreichs und damit das erste Staatsgebilde auf österreichischem Boden. Später wurde es ins Römische Reich eingegliedert.Quelle

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Multiple Choice

Wofür war das keltische Noricum bei den Römern besonders bekannt?

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Richtige Antwort: D — Für sein hartes Eisen

Warum? Bei den Römern war das „norische Eisen“ besonders beliebt, weil es sehr hart war und sich gut für Waffen eignete.Quelle

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Multiple Choice

Welche römische Stadt war die bedeutendste auf dem Gebiet des heutigen Österreichs?

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Richtige Antwort: C — Carnuntum

Warum? Carnuntum (Niederösterreich, bei Petronell und Bad Deutsch-Altenburg) war Hauptstadt der Provinz Oberpannonien und mit rund 6.000 Soldaten und etwa 50.000 Einwohnern die bedeutendste römische Stadt auf heute österreichischem Gebiet.Quelle

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Multiple Choice

Wie hieß das römische Legionslager auf dem Gebiet des heutigen Wien?

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Richtige Antwort: B — Vindobona

Warum? Vindobona war ein römisches Legionslager mit Militärsiedlung und Zivilstadt an der Donau auf dem Gebiet des heutigen Wien. Es diente dem Schutz der Grenze an der Donau (Donaulimes).Quelle

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Multiple Choice

Welcher Fluss bildete im heutigen Österreich die Grenze des Römischen Reichs (Limes)?

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Richtige Antwort: C — Die Donau

Warum? Die römischen Stützpunkte Vindobona und Carnuntum lagen am Donaulimes, der Grenze des Römischen Reichs entlang der Donau.Quelle

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Multiple Choice

Welche Familie regierte Österreich vor den Habsburgern, von 976 bis 1246?

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Richtige Antwort: B — Die Babenberger

Warum? Die Babenberger regierten Österreich von 976 bis 1246. 976 erhielt Markgraf Leopold I. das Gebiet zwischen Enns und Traisen; mit Friedrich II. starb das Geschlecht 1246 aus.Quelle

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Multiple Choice

Aus welchem Jahr stammt die Urkunde, in der der Name „Ostarrichi“ vorkommt?

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Richtige Antwort: D — 996

Warum? Aus der Regierungszeit des Babenbergers Heinrich I. stammt die „Ostarrichi-Urkunde“ von 996, die älteste Nennung des Namens Österreich.Quelle

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Multiple Choice

Was geschah 1156 mit der Mark Österreich?

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Richtige Antwort: B — Sie wurde zu einem Herzogtum erhoben

Warum? 1156 wurde der Babenberger Heinrich II. Jasomirgott Herzog von Österreich (Privilegium minus); die Mark wurde damit zum Herzogtum.Quelle

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Die Herrschaft der Habsburger

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Welcher Habsburger begründete die habsburgische Herrschaft über Österreich?

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Richtige Antwort: B — Rudolf I.

Warum? Rudolf I. wurde 1273 deutscher König, besiegte 1278 König Ottokar II. bei Dürnkrut und gab Österreich und die Steiermark 1282 seinen Söhnen. Er gilt als Begründer der habsburgischen Herrschaft über Österreich.Quelle

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Gegen wen gewann Rudolf von Habsburg 1278 die Schlacht bei Dürnkrut?

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Richtige Antwort: A — Gegen König Ottokar II. von Böhmen

Warum? Am 26. August 1278 besiegte Rudolf I. den böhmischen König Přemysl Ottokar II. in der Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen; Ottokar fand dabei den Tod.Quelle

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Multiple Choice

Wie gelangten die Habsburger unter Maximilian I. und seinen Nachfolgern zu Burgund, Spanien, Böhmen und Ungarn?

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Richtige Antwort: B — Vor allem durch Heiraten

Warum? Durch Heiratsverbindungen wurden die Habsburger Herzöge von Burgund (1477), Könige von Spanien (1496/1516) sowie Könige von Böhmen und Ungarn (1521/1526).Quelle

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Wann belagerte ein osmanisches Heer Wien zum zweiten Mal erfolglos?

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Richtige Antwort: D — 1683

Warum? Die Zweite Türkenbelagerung dauerte vom 14. Juli bis 12. September 1683. Sie endete mit der Schlacht am Kahlenberg, in der ein Entsatzheer unter König Johann III. Sobieski die Osmanen zum Rückzug zwang. Die erste Belagerung war 1529.Quelle

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Wie wurde Maria Theresia 1740 Herrscherin der habsburgischen Länder?

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Richtige Antwort: C — Durch die Pragmatische Sanktion, nach dem Tod Karls VI.

Warum? Auf Grund der Pragmatischen Sanktion (1713) wurde Maria Theresia nach dem Tod ihres Vaters Kaiser Karl VI. 1740 Landesfürstin von Österreich. Sie musste ihr Erbe in mehreren Kriegen verteidigen.Quelle

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Multiple Choice

Welche Reform führte Maria Theresia 1774 ein?

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Richtige Antwort: B — Die Allgemeine Schulordnung mit Unterrichtspflicht

Warum? Am 6. Dezember 1774 wurde unter Maria Theresia die „Allgemeine Schulordnung“ erlassen, die eine Unterrichtspflicht vorsah.Quelle

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Multiple Choice

Was gewährte das Toleranzpatent Josephs II. von 1781?

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Richtige Antwort: B — Nichtkatholischen Christen die Religionsausübung

Warum? Das Toleranzpatent vom 13. Oktober 1781 erlaubte evangelischen und orthodoxen Christen die Religionsausübung, mit Einschränkungen beim Kirchenbau (keine Türme, keine Glocken).Quelle

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Multiple Choice

Welche Maßnahme setzte Kaiser Joseph II. im Sinne der Aufklärung?

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Richtige Antwort: A — Er schaffte die Folter ab und milderte die Zensur

Warum? Joseph II. war ein Hauptvertreter des aufgeklärten Absolutismus: Er milderte die Zensur, schaffte Folter und Zunftzwang ab und erließ das Toleranzpatent.Quelle

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Multiple Choice

Wie lange regierten die Habsburger über Österreich?

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Richtige Antwort: D — Von 1282 bis 1918

Warum? Die Habsburger übernahmen 1282 die ehemals babenbergischen Länder. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Ausrufung der Republik am 12. November 1918 endete ihre Herrschaft.Quelle

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Umbrüche im 19. Jahrhundert

Multiple Choice

Was wurde auf dem Wiener Kongress 1814/1815 verhandelt?

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Richtige Antwort: B — Die Neuordnung Europas nach den Kriegen gegen Napoleon

Warum? Auf dem Wiener Kongress (September 1814 bis Juni 1815) legten die Großmächte unter der Leitung Metternichs nach den Napoleonischen Kriegen neue Grenzen in Europa fest.Quelle

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Multiple Choice

Wie nennt man die Zeit zwischen dem Wiener Kongress und der Revolution von 1848?

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Richtige Antwort: D — Vormärz

Warum? Als Vormärz wird die Zeit nach dem Wiener Kongress 1814/1815 bis zu den Revolutionen im März 1848 bezeichnet; sie war von Zensur und Polizeistaat geprägt.Quelle

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Multiple Choice

Welcher Staatskanzler trat in der Märzrevolution 1848 zurück und verließ Wien?

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Richtige Antwort: C — Klemens Wenzel von Metternich

Warum? Am 13. März 1848 brach in Wien die Märzrevolution aus. Staatskanzler Metternich legte noch am Abend sein Amt nieder und verließ Wien; der Kaiser bewilligte die Pressefreiheit und versprach eine Verfassung.Quelle

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Multiple Choice

Was beschloss der Reichstag am 7. September 1848?

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Richtige Antwort: C — Die Bauernbefreiung von Robot und Zehent

Warum? Auf Antrag des Abgeordneten Hans Kudlich beschloss der Reichstag am 7. September 1848 die Aufhebung des bäuerlichen Untertänigkeitsverhältnisses („Bauernbefreiung“ von Robot und Zehent).Quelle

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Multiple Choice

Welcher Kaiser bestieg im Dezember 1848 den Thron und regierte bis 1916?

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Richtige Antwort: A — Franz Joseph I.

Warum? Franz Joseph I. bestieg am 2. Dezember 1848 den Thron und regierte bis zu seinem Tod im November 1916.Quelle

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Was entstand durch den Ausgleich mit Ungarn 1867?

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Richtige Antwort: A — Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn

Warum? Mit dem Ausgleich 1867 entstand die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn: zwei Reichshälften mit je eigenem Parlament, eigener Regierung und eigenen Gesetzen; Außenpolitik, Heer und gemeinsame Finanzen blieben gemeinsam.Quelle

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Welches Gesetz aus der „Dezemberverfassung“ von 1867 ist bis heute Teil der österreichischen Verfassung?

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Richtige Antwort: B — Das Staatsgrundgesetz über die Rechte der Staatsbürger

Warum? Das Staatsgrundgesetz von 1867 über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger regelt Grundrechte wie Gleichheit vor dem Gesetz und Glaubensfreiheit und ist bis heute Teil der Bundesverfassung.Quelle

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Was führte das Reichsvolksschulgesetz von 1869 ein?

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Richtige Antwort: A — Eine achtjährige Unterrichtspflicht

Warum? Das Reichsvolksschulgesetz vom 14. Mai 1869 legte eine achtjährige Unterrichtspflicht fest.Quelle

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Der Aufstieg der Nationalstaaten und das Ende der Habsburger-Monarchie

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Welches Problem prägte das Parlament der Monarchie ab den 1880er-Jahren besonders?

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Richtige Antwort: A — Die Konflikte zwischen den Nationalitäten des Vielvölkerreichs

Warum? Ab den 1880er-Jahren dominierten Nationalitätenkonflikte das parlamentarische Geschehen und lähmten das Abgeordnetenhaus, etwa durch Obstruktion.Quelle

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Was galt ab 1907 für die Wahl zum Abgeordnetenhaus der österreichischen Reichshälfte?

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Richtige Antwort: D — Ein allgemeines, gleiches und direktes Wahlrecht für Männer

Warum? Ab 1907 galt ein allgemeines, gleiches, direktes Wahlrecht für Männer (Beck'sche Wahlrechtsreform). Frauen erhielten das Wahlrecht erst 1918.Quelle

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Welches Ereignis im Juni 1914 führte zum Ersten Weltkrieg?

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Richtige Antwort: B — Die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand in Sarajewo

Warum? Im Juni 1914 wurden Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajewo von einem serbischen Nationalisten erschossen. Ende Juli erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg.Quelle

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Wem erklärte Österreich-Ungarn Ende Juli 1914 den Krieg?

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Richtige Antwort: A — Serbien

Warum? Nach dem Attentat von Sarajewo erklärte Österreich Ende Juli 1914 Serbien den Krieg. Der Kriegseintritt war eine Entscheidung des Kaisers und seiner Regierung; das Parlament tagte nicht.Quelle

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Wer folgte Kaiser Franz Joseph nach dessen Tod im November 1916 auf den Thron?

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Richtige Antwort: C — Karl I.

Warum? Im November 1916 starb Kaiser Franz Joseph. Sein Nachfolger Karl I. wollte die Monarchie reformieren und berief den Reichsrat 1917 wieder ein.Quelle

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Womit versuchte Kaiser Karl im Oktober 1918, den Zerfall der Monarchie aufzuhalten?

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Richtige Antwort: D — Mit dem Völkermanifest für einen föderalistischen Bundesstaat

Warum? Mit dem „Völkermanifest“ vom 16. Oktober 1918 rief Kaiser Karl zur Bildung von Nationalräten und zum Umbau des Staates in einen föderalistischen Bundesstaat auf. Für die Rettung des Vielvölkerstaates war es zu spät.Quelle

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Wer trat am 21. Oktober 1918 als „Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich“ zusammen?

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Richtige Antwort: D — Die 1911 gewählten Abgeordneten der deutschen Wahlbezirke

Warum? Am 21. Oktober 1918 versammelten sich die 208 Abgeordneten der deutschen Wahlbezirke der Reichsratswahl 1911 im Niederösterreichischen Landhaus zur Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich.Quelle

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Was geschah mit dem Vielvölkerreich Österreich-Ungarn am Ende des Ersten Weltkriegs 1918?

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Richtige Antwort: A — Es zerfiel, und neue Nationalstaaten entstanden

Warum? Im Herbst 1918 brachten Gehorsamsverweigerung in der Armee, Streiks und das Streben der Völker nach Selbständigkeit den Doppelstaat zum Einsturz. Neu gebildete nationale Parlamente erklärten ihre Unabhängigkeit.Quelle

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Welche Parteien entstanden Ende des 19. Jahrhunderts als erste Massenparteien auf dem Gebiet des heutigen Österreichs?

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Richtige Antwort: B — Die Sozialdemokraten und die Christlichsozialen

Warum? Auf dem Gebiet des heutigen Österreichs wurden die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Jahreswechsel 1888/89) und die Christlichsoziale Partei (1893) als moderne Massenparteien gegründet.Quelle

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1918–1938: Erste Republik und Ständestaat

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Wann wurde in Österreich die Republik ausgerufen?

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Richtige Antwort: C — Am 12. November 1918

Warum? Am 12. November 1918 beschloss die Provisorische Nationalversammlung einstimmig das Gesetz über die Staats- und Regierungsform: „Deutschösterreich ist eine demokratische Republik.“Quelle

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Wann durften Frauen in Österreich zum ersten Mal bei einer Parlamentswahl wählen?

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Richtige Antwort: D — Bei der Wahl im Februar 1919

Warum? Die Provisorische Nationalversammlung führte 1918 das Wahlrecht „ohne Unterschied des Geschlechts“ ein. Bei der Wahl am 16. Februar 1919 wählten Frauen erstmals; acht Frauen zogen in die Konstituierende Nationalversammlung ein.Quelle

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Was legte der Staatsvertrag von Saint-Germain im September 1919 für Österreich fest?

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Richtige Antwort: C — Die Grenzen und ein Verbot des Anschlusses an Deutschland

Warum? Der Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye (September 1919) legte die Grenzen fest und untersagte Österreich den Anschluss an das Deutsche Reich. Danach wurde der Staatsname auf „Republik Österreich“ geändert.Quelle

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Wann beschloss die Konstituierende Nationalversammlung das Bundes-Verfassungsgesetz?

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Richtige Antwort: D — Am 1. Oktober 1920

Warum? Das Bundes-Verfassungsgesetz wurde am 1. Oktober 1920 von der Konstituierenden Nationalversammlung beschlossen. Als wichtiger Berater wirkte der Staatsrechtslehrer Hans Kelsen.Quelle

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Welcher Rechtswissenschaftler gilt als wichtiger Berater bei der Ausarbeitung der Verfassung von 1920?

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Richtige Antwort: A — Hans Kelsen

Warum? Als wichtiger Berater bei der Erarbeitung der Verfassung von 1920 wirkte der Staatsrechtslehrer Hans Kelsen.Quelle

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Was geschah am 15. Juli 1927 in Wien?

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Richtige Antwort: B — Der Justizpalast brannte, die Polizei schoss in die Menge

Warum? Nach dem Freispruch im Schattendorf-Prozess stürmten Demonstranten am 15. Juli 1927 den Justizpalast und setzten ihn in Brand. Die Polizei eröffnete das Feuer: 89 Menschen starben.Quelle

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Wie schaltete Bundeskanzler Engelbert Dollfuß im März 1933 das Parlament aus?

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Richtige Antwort: B — Er nutzte eine Geschäftsordnungskrise und ließ ihn nicht mehr tagen

Warum? Am 4. März 1933 traten alle drei Präsidenten des Nationalrates zurück. Dollfuß erklärte, der Nationalrat habe sich „selbst ausgeschaltet“, verhinderte mit Polizeigewalt eine neue Sitzung und regierte mit Notverordnungen.Quelle

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Was geschah im Februar 1934 in Österreich?

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Richtige Antwort: D — Kämpfe zwischen Schutzbund und Regierung (Bürgerkrieg)

Warum? Vom 12. bis 15. Februar 1934 kämpften Reste des Republikanischen Schutzbunds gegen das Dollfuß-Regime; es gab mehrere hundert Tote. Danach wurde die Sozialdemokratie in die Illegalität gedrängt.Quelle

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Wie hieß der Staat nach der autoritären Verfassung von 1934 offiziell?

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Richtige Antwort: A — Bundesstaat Österreich

Warum? Mit der ständisch-autoritären Verfassung von 1934 lautete der offizielle Staatsname „Bundesstaat Österreich“. Träger der Staatsgewalt war nicht mehr das Volk.Quelle

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Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg

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Wann marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich ein?

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Richtige Antwort: B — Am 12. März 1938

Warum? Am Morgen des 12. März 1938 marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich ein. Am 13. März wurde Österreich durch ein Gesetz zum Teil des Deutschen Reiches („Anschluss“).Quelle

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Welche Folge hatte der „Anschluss“ im März 1938 für Österreich?

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Richtige Antwort: B — Österreich wurde Teil des Deutschen Reichs

Warum? Der „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 beendete Österreichs Eigenstaatlichkeit. Demokratisch-parlamentarische Einrichtungen gab es nicht.Quelle

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Was geschah in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938?

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Richtige Antwort: A — Das Novemberpogrom gegen Jüdinnen und Juden

Warum? In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 begann im ganzen damaligen Deutschen Reich das Novemberpogrom gegen Jüdinnen und Juden, ihre Geschäfte, Synagogen und Bethäuser. In Wien war die Gewalt besonders brutal.Quelle

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Wo errichtete die SS nach dem „Anschluss“ 1938 ein Konzentrationslager, dessen Häftlinge in Granitsteinbrüchen arbeiten mussten?

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Richtige Antwort: A — In Mauthausen an der Donau in Oberösterreich

Warum? Nach dem „Anschluss“ wurde Mauthausen an der Donau in Oberösterreich als Standort eines Konzentrationslagers gewählt. Die Häftlinge mussten in den Granitsteinbrüchen Schwerstarbeit leisten.Quelle

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Wie viele Menschen kamen im KZ Mauthausen und seinen Außenlagern mindestens zu Tode?

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Richtige Antwort: B — Mindestens 90.000

Warum? Von den insgesamt etwa 190.000 Gefangenen des KZ Mauthausen und seiner Außenlager kamen in sieben Jahren mindestens 90.000 zu Tode.Quelle

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Wer befreite im Mai 1945 die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen?

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Richtige Antwort: A — Die US-Armee

Warum? Am 5. Mai 1945 erreichte die US-Armee Gusen und Mauthausen. Viele Häftlinge waren so geschwächt, dass sie noch nach der Befreiung starben.Quelle

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Was erklärten die Außenminister Großbritanniens, der USA und der Sowjetunion 1943 in der Moskauer Deklaration?

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Richtige Antwort: C — Österreich soll wieder ein freier, unabhängiger Staat werden

Warum? In der Moskauer Deklaration vom 30. Oktober 1943 erklärten die Alliierten den „Anschluss“ für ungültig und die Wiederherstellung eines freien, unabhängigen Österreich zum Kriegsziel. Zugleich erinnerten sie an Österreichs Mitverantwortung für die Teilnahme am Krieg.Quelle

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Wann begann in Österreich eine breite öffentliche Debatte über die Mitschuld von Österreicherinnen und Österreichern an den NS-Verbrechen?

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Richtige Antwort: A — Spät, vor allem ab der Bundespräsidentenwahl 1986

Warum? Mitschuld an den NS-Verbrechen haben auch Österreicherinnen und Österreicher; dieses Eingeständnis erfolgte erst spät. Mit der Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten 1986 begann eine späte Debatte darüber.Quelle

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Die Zweite Republik: ein Neuanfang

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Welche drei Parteien unterzeichneten im April 1945 die Unabhängigkeitserklärung?

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Richtige Antwort: A — ÖVP, SPÖ und KPÖ

Warum? Unmittelbar nach der Befreiung unterzeichneten im April 1945 die drei Parteien ÖVP, SPÖ und KPÖ die Unabhängigkeitserklärung. Staat und Demokratie waren wiedererrichtet.Quelle

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Wer wurde 1945 Staatskanzler der provisorischen Regierung und später erster Bundespräsident der Zweiten Republik?

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Richtige Antwort: B — Karl Renner

Warum? Karl Renner bildete am 27. April 1945 die provisorische Regierung und wurde – wie schon 1918 – Staatskanzler. Am 20. Dezember 1945 wählte ihn die Bundesversammlung zum ersten Bundespräsidenten der Zweiten Republik.Quelle

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Welche Mächte besetzten Österreich von 1945 bis 1955?

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Richtige Antwort: C — Die Sowjetunion, die USA, Großbritannien und Frankreich

Warum? Von 1945 bis 1955 wurde Österreich von den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs – der Sowjetunion, den USA, Großbritannien und Frankreich – besetzt und kontrolliert.Quelle

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Wann und wo wurde der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet?

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Richtige Antwort: A — Am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien

Warum? Der Staatsvertrag betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich wurde am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien unterzeichnet.Quelle

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Was beschloss der Nationalrat am 26. Oktober 1955?

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Richtige Antwort: C — Das Gesetz über die immerwährende Neutralität

Warum? Am 26. Oktober 1955 beschloss der Nationalrat das Bundesverfassungsgesetz, in dem Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität erklärt und sich verpflichtet, keinen militärischen Bündnissen beizutreten.Quelle

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Wozu verpflichtet sich Österreich im Neutralitätsgesetz?

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Richtige Antwort: D — Keinen Militärbündnissen beizutreten und keine fremden Stützpunkte zuzulassen

Warum? Art. I Abs. 2 Neutralitätsgesetz: Österreich wird keinen militärischen Bündnissen beitreten und die Errichtung militärischer Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Gebiet nicht zulassen.Quelle

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Seit wann ist der 26. Oktober der österreichische Nationalfeiertag?

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Richtige Antwort: C — Seit 1965

Warum? 1956 wurde der 26. Oktober erstmals als „Tag der Fahne“ gefeiert; 1965 wurde der Tag des Neutralitätsbeschlusses zum Nationalfeiertag erklärt.Quelle

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Welches Hilfsprogramm der USA trug nach dem Krieg wesentlich zum wirtschaftlichen Wiederaufbau Österreichs bei?

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Richtige Antwort: B — Der Marshall-Plan

Warum? Österreich profitierte besonders von der Marshall-Plan-Hilfe. Die Mittel wurden großteils als Geschenk vergeben und brachten einen nachhaltigen wirtschaftlichen Impuls.Quelle

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Das moderne Österreich

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Worüber stimmte die österreichische Bevölkerung 1978 in der ersten Volksabstimmung der Republik ab?

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Richtige Antwort: A — Über die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Zwentendorf

Warum? 1978 fand die erste Volksabstimmung der Republik statt: über das Gesetz zur friedlichen Nutzung der Kernenergie (Kernkraftwerk Zwentendorf). Eine knappe Mehrheit von 50,5 % lehnte es ab.Quelle

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Wie ging die Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf 1978 aus?

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Richtige Antwort: C — Eine knappe Mehrheit lehnte die Inbetriebnahme ab

Warum? Die Bevölkerung lehnte das Gesetz zur friedlichen Nutzung der Kernenergie mit einer knappen Mehrheit von 50,5 % ab; das Kraftwerk ging nicht in Betrieb.Quelle

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Welcher Bundeskanzler führte von 1970 bis 1983 die SPÖ-Regierung?

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Richtige Antwort: D — Bruno Kreisky

Warum? 1970 bildete die SPÖ unter Bruno Kreisky eine Minderheitsregierung; von 1971 bis 1983 regierte sie allein. Die Ära Kreisky endete mit der Nationalratswahl 1983.Quelle

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Welcher Konflikt 1984/1985 gilt als Geburtsstunde der österreichischen Grünen?

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Richtige Antwort: B — Der Streit um das geplante Donaukraftwerk Hainburg

Warum? Die Besetzung der Hainburger Au 1984/1985 gegen das geplante Donaukraftwerk führte zur Einigung grüner Gruppierungen und gilt als Geburtsstunde der Grünen. Das Kraftwerk wurde nicht gebaut.Quelle

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Seit welchem Jahr dürfen 16-Jährige bei Nationalratswahlen wählen?

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Richtige Antwort: A — Seit 2007

Warum? Seit 2007 dürfen 16-Jährige bei Nationalratswahlen wählen; das Alter für das passive Wahlrecht liegt seither bei 18 Jahren.Quelle

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Wer war die erste Bundeskanzlerin Österreichs?

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Richtige Antwort: A — Brigitte Bierlein

Warum? Nach dem erfolgreichen Misstrauensantrag im Mai 2019 leitete eine Expertenregierung die Geschäfte; an ihrer Spitze stand die erste Bundeskanzlerin, die frühere Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs Brigitte Bierlein.Quelle

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Wer war die erste Ministerin der Republik Österreich?

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Richtige Antwort: C — Grete Rehor

Warum? Der Alleinregierung von Bundeskanzler Josef Klaus ab 1966 gehörte mit Grete Rehor die erste Ministerin der Republik an.Quelle

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Welcher internationale Amtssitz wurde 1979 in Wien eröffnet?

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Richtige Antwort: D — Das Vienna International Centre (UNO-City)

Warum? Das Vienna International Centre (UNO-City) im 22. Bezirk, Amtssitz internationaler Organisationen der Vereinten Nationen, wurde am 23. August 1979 eröffnet. Wien ist seit 1957 Sitz von UN-Organisationen.Quelle

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Aufbruch nach Europa

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Wann trat Österreich der Europäischen Union bei?

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Richtige Antwort: D — 1995

Warum? Am 1. Jänner 1995 trat Österreich der EU bei – ein Einschnitt, der eine neue politische Epoche einleitete.Quelle

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Wann fand in Österreich die erste Direktwahl zum Europäischen Parlament statt?

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Richtige Antwort: C — Am 13. Oktober 1996

Warum? Unmittelbar nach dem Beitritt wählte der Nationalrat die ersten österreichischen Mitglieder des Europäischen Parlaments. Die erste Direktwahl fand am 13. Oktober 1996 statt.Quelle

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Ab wann konnte man in Österreich mit Euro-Banknoten und Euro-Münzen bezahlen?

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Richtige Antwort: A — Ab 1. Jänner 2002

Warum? Der Euro löste den Schilling ab: ab 1. Jänner 1999 als Buchgeld, ab 1. Jänner 2002 als Bargeld. Bis 30. Juni 2002 galten Euro und Schilling parallel.Quelle

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Welche Währung ersetzte der Euro in Österreich?

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Richtige Antwort: C — Den Schilling

Warum? In Österreich löste der Euro den Schilling als offizielle Währung ab (1999 als Buchgeld, 2002 als Bargeld).Quelle

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Seit wann gehört Österreich zum Schengen-Raum?

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Richtige Antwort: B — Seit 1. Dezember 1997

Warum? Laut der offiziellen EU-Seite zu Österreich ist Österreich seit 1. Dezember 1997 Mitglied des Schengen-Raums und seit 1. Jänner 1999 des Euro-Währungsgebiets.Quelle

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In welchen Zeiträumen hatte Österreich den Vorsitz im Rat der Europäischen Union?

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Richtige Antwort: A — 1998, 2006 und 2018

Warum? Österreich hatte den Ratsvorsitz von Juli bis Dezember 1998, von Jänner bis Juni 2006 und von Juli bis Dezember 2018. Der Vorsitz wechselt alle sechs Monate.Quelle

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Mit welchem Schritt nach dem Krieg band sich Österreich wirtschaftlich an den Westen?

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Richtige Antwort: D — Mit der Teilnahme am Marshall-Plan

Warum? Mit der Teilnahme am US-Hilfsprogramm (Marshall-Plan) bekannte sich Österreich zur Integration in das marktwirtschaftliche System des Westens. Späteren Bestrebungen zur Integration in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft setzte die Sowjetunion ein Veto entgegen.Quelle

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Welche Rolle haben Nationalrat und Bundesrat seit dem EU-Beitritt in EU-Angelegenheiten?

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Richtige Antwort: D — Sie wirken mit, etwa bei der Prüfung von EU-Gesetzentwürfen

Warum? Seit dem Beitritt sind Nationalrat und Bundesrat in EU-Angelegenheiten eingebunden; seit dem Vertrag von Lissabon wirken sie etwa bei der Subsidiaritätskontrolle europäischer Gesetzentwürfe mit.Quelle

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Offizielle Quellen (4) · zuletzt geprüft am 19. Oktober 2026