telc B2 Lesen und Sprachbausteine üben

40 eigene Aufgaben im Format von telc Deutsch B2: Leseverstehen Teil 1 bis 3 und Sprachbausteine Teil 1 und 2, mit Meldungen, einem Sachtext, Anzeigen, einer E-Mail und einem Zeitschriftenartikel. Jede Lösung ist erklärt.

Über diese Fragen

Alle Texte, Namen, Firmen, Orte, Daten und Zahlen sind für die Übung erfunden. Unabhängige Übungen von FreeExamPath. Keine Verbindung zur telc gGmbH. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests, und Ihr Ergebnis ist eine Übungsschätzung, keine telc-Punktzahl.

Ihr Fortschritt wird nur in diesem Browser gespeichert.

Leseverstehen, Teil 1: Überschriften zuordnen

Lesen Sie die zehn Überschriften (a–j) und die fünf Texte (1–5). Welche Überschrift passt am besten zu welchem Text? Jede Überschrift passt höchstens einmal.

Kurzmeldungen Meldungen aus der Region

Fünf kurze Zeitungstexte.

  • 1
    Vor einem Jahr hat der Lindenfelder Küchenhersteller Barthel & Söhne etwas gewagt, das in der Branche noch selten ist: Seine 140 Beschäftigten arbeiten bei vollem Lohn nur noch vier Tage pro Woche. Nun liegt die Bilanz des Testjahres vor. Die Zahl der Krankheitstage ist deutlich gesunken, und in der Produktion wird trotz kürzerer Arbeitszeit kaum weniger hergestellt. Schwierigkeiten gab es allerdings im Kundenservice: Weil zunächst alle am Freitag frei hatten, war das Telefon an diesem Tag kaum besetzt, und Kunden beschwerten sich. Die Geschäftsführung will das Modell trotzdem nicht aufgeben. Künftig sollen die Teams ihre freien Tage aber untereinander absprechen, sodass von Montag bis Freitag immer jemand erreichbar ist.
  • 2
    Wer in diesem Sommer durch den Stadtpark von Hellbrunn spazierte, sah statt kurz geschnittenem Rasen vielerorts hohes Gras, Mohn und Kornblumen. Das Grünflächenamt hatte im Frühjahr beschlossen, große Flächen nur noch zweimal im Jahr zu mähen. Anfangs gingen bei der Stadt zahlreiche Beschwerden ein: Der Park sehe ungepflegt aus, man könne dort nicht mehr picknicken. Die Stadt reagierte mit Informationstafeln, auf denen erklärt wird, warum Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge wichtig sind. Außerdem blieben die Wege und einige Liegewiesen weiterhin kurz gemäht. Inzwischen erreichen das Amt deutlich weniger kritische Anrufe, und Biologen der örtlichen Hochschule haben auf den neuen Wiesen fast doppelt so viele Insektenarten gezählt wie im Vorjahr.
  • 3
    Kinder essen mehr Gemüse, wenn sie es sich selbst auf den Teller legen dürfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung an zwölf Grundschulen im Raum Weserau. In der Hälfte der Schulen bekamen die Kinder ihr Mittagessen wie bisher fertig auf dem Teller serviert, in den anderen durften sie sich an einer Salat- und Gemüsetheke selbst bedienen. Das Angebot war in allen Schulen gleich. Nach drei Monaten zeigte sich: An den Schulen mit Selbstbedienung nahmen die Kinder im Durchschnitt fast ein Drittel mehr Gemüse – und ließen davon weniger auf dem Teller liegen. Die Forscherinnen vermuten, dass Kinder Lebensmittel eher probieren, wenn sie selbst entscheiden können, wie viel sie nehmen.
  • 4
    Eine Bohrmaschine braucht man im Durchschnitt nur wenige Minuten im Jahr – und trotzdem liegt in vielen Haushalten eine im Keller. Die Stadtbücherei Altmünde hat daraus eine Idee gemacht: Seit dem Frühjahr kann man dort nicht nur Bücher und Filme ausleihen, sondern auch Werkzeug, Nähmaschinen, Zelte oder einen Beamer. Ausleihen darf jeder, der einen Bibliotheksausweis hat; die Gegenstände werden wie Bücher für zwei Wochen mitgenommen. Besonders junge Familien nutzen das Angebot. Am häufigsten ausgeliehen wird bisher – wenig überraschend – die Bohrmaschine. Weitere Büchereien in der Region wollen das Modell im kommenden Jahr übernehmen.
  • 5
    Seit der letzte Lebensmittelladen vor sechs Jahren geschlossen hat, mussten die Einwohner von Kleinbergen für jeden Liter Milch ins Auto steigen. Jetzt steht am Dorfplatz ein umgebauter Container, in dem es rund 600 Produkte gibt – von Brot über Obst bis zu Waschmittel. Das Besondere: Der kleine Laden ist Tag und Nacht geöffnet, Verkäuferinnen oder Verkäufer gibt es nicht. Die Tür öffnet sich mit einer Kundenkarte, bezahlt wird an einer Selbstbedienungskasse. Vor allem ältere Menschen hatten damit anfangs Probleme. Deshalb erklären Ehrenamtliche aus dem Ort jeden Mittwochvormittag, wie Karte und Kasse funktionieren.

Zur Auswahl:

  • a Firma schafft Vier-Tage-Woche nach Testjahr wieder ab
  • b Einkaufen rund um die Uhr – auch ohne Personal
  • c Schulen streichen Fleisch vom Speiseplan
  • d Wilde Wiesen statt kurzer Rasen: Kritik wird leiser
  • e Bibliotheken verkaufen alte Bücher günstig
  • f Vier-Tage-Woche bleibt – mit wechselnden freien Tagen
  • g Dorfladen sucht freiwillige Verkäufer
  • h Selbst nehmen macht Gemüse beliebter
  • i Bürger pflanzen Blumen im Stadtpark
  • j Bohrmaschine statt Roman: Bibliotheken verleihen Alltagsgegenstände

Erfundener Übungstext

Frage 1

Welche Überschrift passt am besten zu Text 1?

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — Vier-Tage-Woche bleibt – mit wechselnden freien Tagen

Warum? Die Firma behält die Vier-Tage-Woche („will das Modell trotzdem nicht aufgeben“), aber die Teams sprechen ihre freien Tage künftig ab. „Wieder abschaffen“ ist also falsch.

Fehler melden

Frage 2

Welche Überschrift passt am besten zu Text 2?

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: D — Wilde Wiesen statt kurzer Rasen: Kritik wird leiser

Warum? Die Stadt mäht große Flächen seltener; nach anfänglichen Beschwerden gibt es nun deutlich weniger Kritik. Nicht die Bürger haben Blumen gepflanzt, sondern das Grünflächenamt hat die Wiesen wachsen lassen.

Fehler melden

Frage 3

Welche Überschrift passt am besten zu Text 3?

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Selbst nehmen macht Gemüse beliebter

Warum? Laut der Studie nehmen Kinder fast ein Drittel mehr Gemüse, wenn sie sich selbst bedienen dürfen. Dass Fleisch gestrichen wird, steht nicht im Text; das Angebot war überall gleich.

Fehler melden

Frage 4

Welche Überschrift passt am besten zu Text 4?

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — Bohrmaschine statt Roman: Bibliotheken verleihen Alltagsgegenstände

Warum? Die Bücherei verleiht jetzt auch Werkzeug, Nähmaschinen und Zelte; am beliebtesten ist die Bohrmaschine. Von einem Verkauf alter Bücher ist keine Rede.

Fehler melden

Frage 5

Welche Überschrift passt am besten zu Text 5?

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — Einkaufen rund um die Uhr – auch ohne Personal

Warum? Der Container-Laden ist Tag und Nacht geöffnet und hat kein Verkaufspersonal. Die Ehrenamtlichen verkaufen nichts, sie erklären nur Karte und Kasse – deshalb passt „Dorfladen sucht freiwillige Verkäufer“ nicht.

Fehler melden

Leseverstehen, Teil 2: Detailverstehen

Lesen Sie den Text. Welche Lösung (a, b oder c) ist richtig? Die Aufgaben folgen der Reihenfolge des Textes.

Populärwissenschaftlicher Artikel Die unterschätzte Kraft der Langeweile

Kaum jemand hält es heute noch aus, ein paar Minuten nichts zu tun. An der Bushaltestelle, im Wartezimmer oder in der Schlange an der Supermarktkasse greifen die meisten Menschen sofort zum Smartphone. Langeweile gilt als lästiger Zustand, den man so schnell wie möglich beenden sollte. Die Psychologin Miriam Hollweg sieht das anders. „Langeweile ist kein Fehler, sondern ein Signal“, sagt die Wissenschaftlerin, die seit Jahren erforscht, was in unserem Kopf passiert, wenn uns nichts beschäftigt.

Nach ihrer Auffassung zeigt Langeweile an, dass die aktuelle Tätigkeit nicht zu unseren Bedürfnissen passt. Sie sei damit vergleichbar mit Hunger: ein unangenehmes Gefühl, das uns dazu bringt, etwas zu verändern. Problematisch werde es erst, wenn man dieses Signal dauerhaft übergehe – etwa, weil man es mit ständiger Unterhaltung überdeckt.

In einem Experiment ließ Hollwegs Team zwei Gruppen von Studierenden zunächst eine Viertelstunde lang Telefonnummern aus einem alten Verzeichnis abschreiben – eine bewusst eintönige Aufgabe. Eine dritte Gruppe durfte stattdessen sofort mit dem eigentlichen Test beginnen. Darin sollten alle Teilnehmenden möglichst viele Verwendungsmöglichkeiten für einen einfachen Gegenstand finden, zum Beispiel für eine Büroklammer. Das Ergebnis überraschte selbst die Forschenden: Wer sich vorher gelangweilt hatte, kam im Durchschnitt auf deutlich mehr und vor allem originellere Ideen. Allerdings galt das nur für die Gruppe, die während der langweiligen Aufgabe kein Handy benutzen durfte. Die andere Gruppe, die zwischendurch Nachrichten lesen konnte, schnitt nicht besser ab als die Teilnehmenden ohne Vorbereitung.

Hollweg erklärt das so: Wenn das Gehirn keine äußeren Reize bekommt, beginnt es, eigene Gedanken zu produzieren. Es springt von einer Erinnerung zur nächsten, verknüpft Dinge, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, und spielt mögliche Zukunftsszenarien durch. Genau dieses scheinbar ziellose Umherwandern der Gedanken sei die Grundlage für kreative Einfälle. „Das Smartphone unterbricht diesen Prozess, bevor er richtig beginnen kann“, so die Psychologin.

Bedeutet das, dass wir uns möglichst oft langweilen sollten? Ganz so einfach ist es nicht. Chronische Langeweile, etwa bei einer dauerhaft unterfordernden Arbeit, kann nach Hollwegs Erkenntnissen zu Unzufriedenheit und sogar zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Entscheidend sei, ob man die Langeweile als vorübergehende Pause erlebe oder als Zustand, aus dem man keinen Ausweg sieht.

Für den Alltag empfiehlt die Forscherin deshalb keine großen Veränderungen, sondern kleine Freiräume. Wer zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit gelegentlich das Handy in der Tasche lässt und einfach aus dem Fenster schaut, gebe seinem Gehirn die Gelegenheit, sich neu zu ordnen. Auch Eltern rät sie zu mehr Gelassenheit: Kinder, die sich langweilen, müssten nicht sofort beschäftigt werden. „Oft erfinden sie gerade dann ihre besten Spiele.“

Erfundener Übungstext

Frage 6

Nach Ansicht von Miriam Hollweg ist Langeweile …

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — ein Zeichen dafür, dass eine Tätigkeit nicht zu unseren Bedürfnissen passt.

Warum? Hollweg sieht Langeweile als Signal: Die aktuelle Tätigkeit passt nicht zu unseren Bedürfnissen. Mit Hunger vergleicht sie nur das unangenehme Gefühl, nicht die Gefahr; und ständige Unterhaltung hält sie gerade für problematisch.

Fehler melden

Frage 7

Im Experiment …

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — sollten die Teilnehmenden Ideen sammeln, wofür man einen einfachen Gegenstand benutzen kann.

Warum? Im eigentlichen Test suchten alle Teilnehmenden Verwendungsmöglichkeiten für einen einfachen Gegenstand, etwa eine Büroklammer. Nur zwei der drei Gruppen bekamen vorher die eintönige Aufgabe, und die Telefonnummern wurden abgeschrieben, nicht auswendig gelernt.

Fehler melden

Frage 8

Die meisten und originellsten Ideen hatten die Teilnehmenden, die …

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — sich vorher gelangweilt hatten, ohne ihr Handy zu benutzen.

Warum? Besser waren nur diejenigen, die sich vorher gelangweilt hatten und dabei kein Handy benutzen durften. Die Gruppe mit Nachrichten schnitt nicht besser ab als die Gruppe ohne Vorbereitung.

Fehler melden

Frage 9

Hollweg erklärt das Ergebnis damit, dass …

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — kreative Einfälle entstehen, wenn die Gedanken ohne festes Ziel umherwandern.

Warum? Ohne äußere Reize produziert das Gehirn eigene Gedanken; dieses „scheinbar ziellose Umherwandern der Gedanken“ ist laut Hollweg die Grundlage für Kreativität. Das Smartphone unterbricht diesen Prozess.

Fehler melden

Frage 10

Die Forscherin rät …

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Eltern, gelangweilte Kinder nicht immer gleich zu beschäftigen.

Warum? Eltern sollen gelassener sein: Kinder, die sich langweilen, müssen nicht sofort beschäftigt werden. Hollweg empfiehlt nur kleine Freiräume, keinen völligen Verzicht; eine unterfordernde Arbeit hält sie sogar für schädlich.

Fehler melden

Leseverstehen, Teil 3: Anzeigen zuordnen

Lesen Sie die zehn Situationen und die zwölf Anzeigen (a–l). Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Jede Anzeige passt höchstens einmal. Nicht für jede Situation gibt es eine passende Anzeige.

Anzeigen Kurse und Veranstaltungen im Stadtmagazin

Zwölf Anzeigen aus dem Stadtmagazin.

  • a
    Fotografieren mit dem Smartphone
    Abendkurs an vier Dienstagen, jeweils 19 bis 21 Uhr. Wir zeigen, wie Sie mit Licht, Bildausschnitt und den Funktionen Ihres Handys bessere Fotos machen. Keine Vorkenntnisse nötig, bitte eigenes Smartphone mitbringen. 45 Euro.
  • b
    Fotowochenende an der Küste
    Zwei Tage Landschaftsfotografie am Meer für Fortgeschrittene mit eigener Spiegelreflexkamera. Übernachtung in der Jugendherberge und Busfahrt inklusive. Abfahrt Samstag, 7 Uhr. 210 Euro.
  • c
    Auf den Spuren der Ritter
    Stadtführung für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren: Wie lebten die Menschen auf der Burg? Sonntags um 11 Uhr, Dauer 75 Minuten, Treffpunkt am Burgtor. Kinder frei, Erwachsene 8 Euro.
  • d
    Dunkle Geschichten der Altstadt
    Mit Laternen durch enge Gassen: unheimliche Sagen und wahre Kriminalfälle. Jeden Freitag um 21 Uhr, Dauer 90 Minuten. Wegen der Inhalte erst ab 16 Jahren.
  • e
    Repair-Café im Stadtteilzentrum
    Kaputter Toaster, Loch in der Jacke, quietschende Fahrradbremse? Unsere ehrenamtlichen Helfer reparieren mit Ihnen gemeinsam. Jeden ersten Samstag im Monat, 10 bis 14 Uhr. Die Hilfe ist kostenlos, Ersatzteile werden zum Einkaufspreis berechnet.
  • f
    Gebrauchte Fahrräder mit Garantie
    Alle Räder werden in unserer Werkstatt gründlich geprüft und verkehrssicher gemacht. Stadträder ab 180 Euro, mit sechs Monaten Garantie. Wir kaufen auch Ihr altes Rad an. Fahrradhaus Brinkmann, Mühlenstraße.
  • g
    Vegetarisch kochen nach Feierabend
    Drei Donnerstage ab 18:30 Uhr: gesunde Gerichte, die in höchstens 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Rezepte zum Mitnehmen, Lebensmittel im Kurspreis enthalten. Kochschule Pfefferkorn.
  • h
    Sprachtandem-Treff
    Sie sprechen Spanisch, Türkisch, Englisch oder eine andere Sprache und möchten Deutsch üben? Oder umgekehrt? Jeden Mittwochabend im Café Lindgren finden Sie Gesprächspartner. Kostenlos und ohne Anmeldung.
  • i
    Bewerbungstraining für Berufseinsteiger
    Samstag, 9 bis 16 Uhr: Lebenslauf und Anschreiben verbessern, typische Fragen im Vorstellungsgespräch kennenlernen und das Gespräch vor der Kamera üben. Kleine Gruppen, maximal acht Personen.
  • j
    Musik im Botanischen Garten
    Kammermusik unter freiem Himmel: Am Sonntag um 17 Uhr spielt das Streichquartett Aurelia Werke von Haydn und Mozart. Bei Regen findet das Konzert im großen Gewächshaus statt. Picknickdecken sind willkommen.
  • k
    Rückenfit – live online
    Acht Wochen lang jeden Montag um 7 Uhr: Übungen für einen starken Rücken, live per Video und bequem von zu Hause aus. Viele Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten.
  • l
    Tag der offenen Tür bei den Stadtwerken
    Werfen Sie einen Blick ins Wasserwerk und in die Leitzentrale! Samstag von 10 bis 16 Uhr, Führungen zu jeder vollen Stunde, Kinderprogramm mit Experimenten. Eintritt frei.

Erfundener Übungstext

Frage 11

Ein Kollege möchte im Urlaub schönere Fotos machen. Er hat nur sein Handy und kann nur abends.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — Fotografieren mit dem Smartphone

Warum? Der Abendkurs „Fotografieren mit dem Smartphone“ ist dienstags von 19 bis 21 Uhr und für Handys gedacht. Das Fotowochenende verlangt eine Spiegelreflexkamera und findet am Wochenende statt.

Fehler melden

Frage 12

Ihre Schwester möchte mit ihren Kindern (7 und 9 Jahre) am Wochenende etwas über die Geschichte der Stadt erfahren.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Auf den Spuren der Ritter

Warum? Die Führung „Auf den Spuren der Ritter“ ist sonntags und für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Die Nachtführung ist erst ab 16 Jahren.

Fehler melden

Frage 13

Ihr Nachbar möchte seine kaputte Kaffeemaschine nicht wegwerfen.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — Repair-Café im Stadtteilzentrum

Warum? Im Repair-Café helfen Ehrenamtliche kostenlos bei Reparaturen, etwa von Elektrogeräten wie einem Toaster. Der Fahrradladen und die Stadtwerke reparieren keine Haushaltsgeräte.

Fehler melden

Frage 14

Eine Freundin sucht für den Weg zur Arbeit ein günstiges Fahrrad, auf das sie sich verlassen kann.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — Gebrauchte Fahrräder mit Garantie

Warum? Das Fahrradhaus verkauft geprüfte, verkehrssichere Gebrauchträder mit sechs Monaten Garantie. Im Repair-Café kann man Fahrräder nur reparieren, nicht kaufen.

Fehler melden

Frage 15

Ein Bekannter möchte sich gesünder ernähren, hat aber nach der Arbeit wenig Zeit zum Kochen.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Vegetarisch kochen nach Feierabend

Warum? Der Kochkurs findet nach Feierabend statt und zeigt gesunde Gerichte, die in höchstens 30 Minuten fertig sind.

Fehler melden

Frage 16

Eine Studentin aus Spanien möchte ihr Deutsch im Gespräch verbessern, will aber kein Geld für einen Kurs ausgeben.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — Sprachtandem-Treff

Warum? Beim Sprachtandem-Treff findet man kostenlos Gesprächspartner, um Deutsch zu üben. Die anderen Angebote sind keine Sprachangebote.

Fehler melden

Frage 17

Ihr Neffe hat bald sein erstes Vorstellungsgespräch und ist sehr nervös.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Bewerbungstraining für Berufseinsteiger

Warum? Im Bewerbungstraining für Berufseinsteiger übt man das Vorstellungsgespräch vor der Kamera.

Fehler melden

Frage 18

Ihre Eltern möchten am Sonntag unter freiem Himmel klassische Musik hören.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — Musik im Botanischen Garten

Warum? Das Konzert im Botanischen Garten ist am Sonntag, draußen, mit Werken von Haydn und Mozart.

Fehler melden

Frage 19

Ein Kollege hat oft Rückenschmerzen, möchte aber nicht extra in ein Sportstudio fahren.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — Rückenfit – live online

Warum? „Rückenfit“ ist ein Live-Kurs per Video, den man von zu Hause aus mitmachen kann.

Fehler melden

Frage 20

Ihre Tante ist 70 und möchte einen Tanzkurs für Seniorinnen und Senioren besuchen.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: D — Keine Anzeige passt

Warum? Keine Anzeige bietet einen Tanzkurs an. Das Konzert, der Sprachtreff und die Nachtführung passen nicht zu diesem Wunsch.

Fehler melden

Sprachbausteine, Teil 1: Grammatik

Lesen Sie die E-Mail. Welches Wort (a, b oder c) passt in die Lücke?

E-Mail Antwort einer Sprachschule

Betreff: Ihre Anfrage zu unserem Sommerprogramm

Sehr geehrte Frau Lorenz,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 3. März, (1)Lücke 1 ich mit großem Interesse gelesen habe. Gern beantworte ich Ihre Fragen zu unseren Sprachkursen in Lissabon.

Der Unterricht findet in einem modernen Gebäude in der Altstadt statt, (2)Lücke 2 nur wenige Gehminuten vom Meer entfernt ist. Jede Gruppe besteht aus höchstens zwölf Personen, (3)Lücke 3 unsere Lehrkräfte auf alle individuell eingehen können.

Sie hatten gefragt, ob auch Anfängerinnen und Anfänger teilnehmen können. Das ist selbstverständlich möglich. Wir achten (4)Lücke 4, dass jede Person in eine passende Gruppe kommt: Vor Kursbeginn machen alle einen kurzen Einstufungstest. Wer möchte, kann diesen Test auch schon zu Hause online (5)Lücke 5.

Was die Unterkunft betrifft, haben Sie die Wahl zwischen einem Zimmer in einer Gastfamilie und einem Apartment. Viele entscheiden sich für die Gastfamilie, weil sie dort die Sprache auch außerhalb (6)Lücke 6 Unterrichts anwenden können.

Die Anmeldung ist bis zum 30. April möglich. Bitte (7)Lücke 7 Sie dabei, dass die Plätze im Juli erfahrungsgemäß schnell vergeben sind. (8)Lücke 8 Sie sich also bald entscheiden, empfehle ich Ihnen den Juli; andernfalls ist der August eine gute Alternative.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit an mich (9)Lücke 9. Ich würde mich freuen, Sie in diesem Sommer bei uns begrüßen zu (10)Lücke 10.

Mit freundlichen Grüßen
Paulo Mendes
Kursberatung

Erfundener Übungstext

Frage 21

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 3. März, Lücke ich mit großem Interesse gelesen habe.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — die

Warum? Das Relativpronomen bezieht sich auf „die E-Mail“ (feminin, Akkusativ): „die ich gelesen habe“. „Was“ steht nach ganzen Sätzen oder Wörtern wie „alles“, nicht nach einem Nomen.

Fehler melden

Frage 22

Der Unterricht findet in einem modernen Gebäude in der Altstadt statt, Lücke nur wenige Gehminuten vom Meer entfernt ist.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — das

Warum? Gemeint ist „das Gebäude“ (neutrum), und im Relativsatz ist es das Subjekt (Nominativ): „das … entfernt ist“. „Der“ würde sich auf „Unterricht“ beziehen, aber der Unterricht ist nicht „vom Meer entfernt“; „dessen“ (Genitiv) passt grammatisch nicht.

Fehler melden

Frage 23

Jede Gruppe besteht aus höchstens zwölf Personen, Lücke unsere Lehrkräfte auf alle individuell eingehen können.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — sodass

Warum? Der Nebensatz nennt die Folge der kleinen Gruppen: Weil es wenige Personen sind, können die Lehrkräfte auf alle eingehen – also „sodass“. „Obwohl“ (Gegensatz) und „falls“ (Bedingung) ergeben keinen Sinn.

Fehler melden

Frage 24

Wir achten Lücke, dass jede Person in eine passende Gruppe kommt

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — darauf

Warum? Das Verb heißt „achten auf + Akkusativ“; vor einem dass-Satz steht deshalb „darauf“. „Dafür“ gehört zu Verben wie „sorgen für“, „daran“ zu „denken an“.

Fehler melden

Frage 25

Wer möchte, kann diesen Test auch schon zu Hause online Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — ablegen

Warum? Nach dem Modalverb „kann“ steht der Infinitiv ohne „zu“ am Satzende: „kann … ablegen“. Das Partizip „abgelegt“ bräuchte ein Hilfsverb, „abzulegen“ steht nur nach Verben wie „versuchen“ oder „haben … zu“.

Fehler melden

Frage 26

weil sie dort die Sprache auch außerhalb Lücke Unterrichts anwenden können.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — des

Warum? Die Präposition „außerhalb“ verlangt den Genitiv: „außerhalb des Unterrichts“. Das Genitiv-s an „Unterrichts“ zeigt es ebenfalls.

Fehler melden

Frage 27

Bitte Lücke Sie dabei, dass die Plätze im Juli erfahrungsgemäß schnell vergeben sind.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — beachten

Warum? Die höfliche Aufforderung mit „Sie“ bildet man mit dem Infinitiv und „Sie“ dahinter: „Bitte beachten Sie …“. „Beachtet“ ist die Form für „ihr“.

Fehler melden

Frage 28

Lücke Sie sich also bald entscheiden, empfehle ich Ihnen den Juli

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Wenn

Warum? Der Nebensatz nennt eine Bedingung: „Wenn Sie sich bald entscheiden, …“. „Wann“ fragt nach der Zeit, „ob“ leitet eine indirekte Ja-Nein-Frage ein.

Fehler melden

Frage 29

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich jederzeit an mich Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — wenden

Warum? Die feste Verbindung heißt „sich an jemanden wenden“ (= jemanden um Hilfe oder Auskunft bitten). Man sagt „sich bei jemandem melden“, nicht „an mich“, und „fragen“ ist nicht reflexiv.

Fehler melden

Frage 30

Ich würde mich freuen, Sie in diesem Sommer bei uns begrüßen zu Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — dürfen

Warum? Die höfliche Schlussformel lautet „Ich würde mich freuen, Sie begrüßen zu dürfen“: Der Schreiber sieht den Besuch als Ehre. „Müssen“ und „sollen“ drücken eine Pflicht aus und passen nicht zu „sich freuen“.

Fehler melden

Sprachbausteine, Teil 2: Wortschatz

Lesen Sie den Text. Welches Wort aus der Liste (a–o) passt in die Lücke? Jedes Wort passt nur einmal, fünf Wörter bleiben übrig.

Zeitschriftenartikel Gemüse vom Dach

Immer mehr Menschen in deutschen Großstädten wollen ihr Gemüse selbst anbauen – obwohl sie keinen eigenen Garten (1)Lücke 1. Die Lösung sind Gemeinschaftsgärten, die auf Brachflächen, in Hinterhöfen oder sogar auf Parkhausdächern (2)Lücke 2. In Wendburg zum Beispiel pflegen rund achtzig Nachbarinnen und Nachbarn seit drei Jahren einen Garten auf dem Dach eines ehemaligen Kaufhauses.

Jeder kann (3)Lücke 3, Vorkenntnisse sind nicht nötig. „Viele kommen zu uns, ohne je eine Tomate gepflanzt zu haben“, erzählt die Gründerin Hanna Brecht. Erfahrene Mitglieder geben ihr Wissen gern (4)Lücke 4, und einmal im Monat findet ein Workshop statt, zum Beispiel zum Thema Kompost.

Dabei geht es den meisten nicht nur um frisches Gemüse. Der Garten ist auch ein Ort der (5)Lücke 5: Hier lernen sich Menschen kennen, die sich im Treppenhaus vielleicht nur kurz grüßen würden. Studierende arbeiten neben Rentnern, Familien mit kleinen Kindern neben Berufstätigen, die nach Feierabend einen (6)Lücke 6 zum Büroalltag suchen.

Natürlich gibt es auch Konflikte. Wer gießt im August, wenn viele im Urlaub sind? Und wem gehört die Ernte? Für solche Fragen hat die Gruppe gemeinsame Regeln (7)Lücke 7. Wer im Sommer verreist, trägt sich in einen Plan ein und (8)Lücke 8 dafür in anderen Wochen mehr Gießdienste. Die Ernte wird geteilt.

Die Stadt Wendburg unterstützt das Projekt inzwischen auch (9)Lücke 9: Sie bezahlt das Wasser und hat bei der Suche nach weiteren Flächen Hilfe zugesagt. Denn Gemeinschaftsgärten verbessern nicht nur das Stadtklima, sondern auch das Zusammenleben im (10)Lücke 10.

Zur Auswahl:

  • a Meinung
  • b aufgestellt
  • c besitzen
  • d selten
  • e Viertel
  • f mitmachen
  • g gehören
  • h Begegnung
  • i finanziell
  • j verboten
  • k weiter
  • l Ausgleich
  • m Entfernung
  • n entstehen
  • o übernimmt

Erfundener Übungstext

Frage 31

obwohl sie keinen eigenen Garten Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: D — besitzen

Warum? „Einen Garten besitzen“ (= haben) passt mit dem Akkusativ „keinen eigenen Garten“. „Gehören“ bräuchte die Konstruktion „ihnen gehört kein Garten“.

Fehler melden

Frage 32

Die Lösung sind Gemeinschaftsgärten, die auf Brachflächen, in Hinterhöfen oder sogar auf Parkhausdächern Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: B — entstehen

Warum? Gärten „entstehen“ an einem Ort, das heißt, sie werden dort angelegt. „Besitzen“ und „übernimmt“ brauchen ein Objekt, und „gehören auf“ verlangt den Akkusativ („auf Parkhausdächer“).

Fehler melden

Frage 33

Jeder kann Lücke, Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — mitmachen

Warum? „Mitmachen“ bedeutet „teilnehmen“ und braucht kein Objekt: „Jeder kann mitmachen.“ „Besitzen“ bräuchte ein Objekt, „weiter“ und „verboten“ ergeben keinen Satz.

Fehler melden

Frage 34

Erfahrene Mitglieder geben ihr Wissen gern Lücke

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — weiter

Warum? „Wissen weitergeben“ heißt, anderen beibringen, was man weiß. Im Hauptsatz steht der Verbzusatz „weiter“ am Ende: „geben … weiter“.

Fehler melden

Frage 35

Der Garten ist auch ein Ort der Lücke

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Begegnung

Warum? Nach „der“ (Genitiv feminin) passt ein feminines Nomen, und der Satz danach erklärt es: Menschen lernen sich kennen – ein „Ort der Begegnung“. „Meinung“ und „Entfernung“ passen inhaltlich nicht, „Ausgleich“ ist maskulin.

Fehler melden

Frage 36

Berufstätigen, die nach Feierabend einen Lücke zum Büroalltag suchen.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — Ausgleich

Warum? „Einen Ausgleich zu etwas suchen“ heißt, etwas als Gegengewicht suchen – hier Gartenarbeit statt Büro. „Einen“ verlangt ein maskulines Nomen; „Meinung“, „Entfernung“ und „Begegnung“ sind feminin.

Fehler melden

Frage 37

Für solche Fragen hat die Gruppe gemeinsame Regeln Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — aufgestellt

Warum? „Regeln aufstellen“ bedeutet, Regeln festlegen; mit „hat“ steht das Partizip „aufgestellt“ am Ende. „Verboten“ passt inhaltlich nicht: Die Gruppe hat die Regeln ja gemacht, nicht untersagt.

Fehler melden

Frage 38

Wer im Sommer verreist, trägt sich in einen Plan ein und Lücke dafür in anderen Wochen mehr Gießdienste.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: C — übernimmt

Warum? „Dienste übernehmen“ heißt, Aufgaben auf sich nehmen; die Form „übernimmt“ passt zum Subjekt „wer“ (3. Person Singular). „Besitzen“, „gehören“ und „mitmachen“ stehen im Infinitiv und passen nicht.

Fehler melden

Frage 39

Die Stadt Wendburg unterstützt das Projekt inzwischen auch Lücke: Sie bezahlt das Wasser

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: D — finanziell

Warum? Nach dem Doppelpunkt wird die Unterstützung erklärt: Die Stadt bezahlt das Wasser – sie hilft also „finanziell“. „Selten“ widerspricht dem Satz, „weiter“ und „verboten“ passen nicht.

Fehler melden

Frage 40

sondern auch das Zusammenleben im Lücke.

Antwort anzeigen

Richtige Antwort: A — Viertel

Warum? „Im“ steht für „in dem“ und verlangt ein maskulines oder neutrales Nomen; „das Zusammenleben im Viertel“ (= Stadtteil) ergibt Sinn. „Meinung“ und „Entfernung“ sind feminin, „im Ausgleich“ ergibt keinen Sinn.

Fehler melden

Kostenloses offizielles Übungsmaterial

Üben Sie auch mit dem Material von telc: Auf der offiziellen Website gibt es einen kostenlosen Übungstest mit Lösungen und Audiodateien sowie Tipps zu allen Aufgabentypen.