Goethe B1 Prüfung Übungstest 2

30 eigene Aufgaben wie im Goethe B1 Übungstest: Lesen Teil 1 bis 5, mit einem Blog, zwei Pressetexten, Anzeigen, Leserkommentaren und einer Benutzungsordnung. Jede Lösung ist erklärt.

Über diese Fragen

Alle Texte, Namen, Firmen, Orte, Daten und Zahlen sind für die Übung erfunden. Unabhängige Übungen von FreeExamPath. Keine Verbindung zum Goethe-Institut. Diese Übungen sind keine offiziellen Modelltests, und Ihr Ergebnis ist eine Übungsschätzung, keine Goethe-Punktzahl.

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Lesen, Teil 1: Blog lesen (richtig/falsch)

Lesen Sie den Text und die Aufgaben dazu. Sind die Aussagen richtig oder falsch? (In der Prüfung: circa 10 Minuten.)

Blog Mit dem Nachtzug nach Wien

Hallo zusammen,

letzte Woche habe ich euch erzählt, dass meine Freundin Mira und ich zum ersten Mal mit dem Nachtzug fahren wollten. Jetzt sind wir zurück, und ich möchte euch berichten, wie es war.

Eigentlich wollten wir fliegen, weil das schneller ist. Aber Mira hat im Internet gelesen, dass der Nachtzug kaum teurer ist, wenn man früh bucht. Außerdem spart man eine Nacht im Hotel. Also haben wir schon im Januar ein Abteil mit zwei Betten für Anfang Mai reserviert.

Am Freitagabend sind wir um halb zehn in München losgefahren. Das Abteil war kleiner, als ich gedacht hatte, aber sehr sauber. Es gab sogar ein kleines Waschbecken. Der Schaffner hat uns eine Flasche Wasser gebracht und gefragt, wann wir geweckt werden möchten.

Geschlafen habe ich leider nicht so gut. Der Zug hat in der Nacht mehrmals gehalten, und jedes Mal bin ich aufgewacht. Mira dagegen hat geschlafen wie ein Baby – sie kann wirklich überall schlafen!

Um sieben Uhr morgens kamen wir in Wien an. Das Frühstück im Zug war einfach: Brötchen, Butter, Marmelade und Kaffee. Satt waren wir trotzdem. Weil wir unser Gepäck nicht den ganzen Tag tragen wollten, haben wir es am Bahnhof in ein Schließfach gelegt und sind direkt in die Stadt gegangen.

Mein Fazit: Für mich war die Fahrt ein echtes Abenteuer. Beim nächsten Mal nehme ich aber Ohrstöpsel mit! Im Sommer wollen wir mit dem Nachtzug nach Rom fahren. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht?

Euer Lukas

Erfundener Übungstext

Frage 1

Lukas und Mira haben den Nachtzug gewählt, weil er schneller ist als das Flugzeug.

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Richtige Antwort: B — Falsch

Warum? Sie wollten eigentlich fliegen, weil das schneller ist. Den Nachtzug haben sie gewählt, weil er kaum teurer ist und man eine Hotelnacht spart.

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Frage 2

Die Plätze im Nachtzug haben sie lange vor der Reise gebucht.

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Richtige Antwort: A — Richtig

Warum? Sie haben schon im Januar für Anfang Mai reserviert, also mehrere Monate vorher.

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Frage 3

Das Abteil war klein, aber sauber.

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Richtige Antwort: A — Richtig

Warum? Lukas schreibt, das Abteil war kleiner als gedacht, aber sehr sauber.

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Frage 4

Lukas hat in der Nacht gut geschlafen.

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Richtige Antwort: B — Falsch

Warum? Lukas ist bei jedem Halt aufgewacht und hat nicht gut geschlafen. Gut geschlafen hat Mira.

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Frage 5

Nach der Ankunft haben Lukas und Mira ihr Gepäck zuerst ins Hotel gebracht.

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Richtige Antwort: B — Falsch

Warum? Sie haben das Gepäck am Bahnhof in ein Schließfach gelegt und sind direkt in die Stadt gegangen.

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Frage 6

Lukas möchte wieder mit dem Nachtzug reisen.

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Richtige Antwort: A — Richtig

Warum? Im Sommer wollen Lukas und Mira mit dem Nachtzug nach Rom fahren.

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Lesen, Teil 2: Pressetexte (a, b, c)

Lesen Sie die beiden Texte aus der Presse und die Aufgaben dazu. Welche Lösung (a, b oder c) ist richtig? (In der Prüfung: circa 20 Minuten.)

Pressetext Lernen im Kuhstall

Mathematik, Deutsch, Sachkunde – und einmal pro Woche Stalldienst: An der Grundschule in Oberwiesen gehört die Arbeit auf einem Bauernhof seit drei Jahren zum Stundenplan. Jeden Mittwoch gehen die Kinder der dritten und vierten Klassen zu Fuß zum Hof der Familie Reiter, der nur einen Kilometer von der Schule entfernt liegt. Dort füttern sie Hühner und Ziegen, sammeln Eier und helfen im Gemüsegarten.

Die Idee hatte die Lehrerin Sabine Holz. „Viele Kinder wissen heute nicht mehr, woher Milch oder Kartoffeln kommen“, sagt sie. „Das wollte ich ändern.“ Am Anfang waren nicht alle Eltern begeistert. Einige hatten Angst, dass ihre Kinder zu wenig im Klassenzimmer lernen. Heute sind die meisten überzeugt: Die Kinder rechnen zum Beispiel aus, wie viel Futter die Tiere in einer Woche brauchen, und schreiben Berichte über ihre Arbeit.

Auch Bauer Martin Reiter ist zufrieden. Geld bekommt er für das Projekt nicht, aber die Kinder sind eine echte Hilfe. „Und manche kommen in den Ferien sogar freiwillig“, erzählt er lachend. Inzwischen haben schon fünf andere Schulen aus der Region nach dem Konzept gefragt.

Erfundener Übungstext

Frage 7

In dem Text geht es darum, …

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Richtige Antwort: B — wie Grundschulkinder auf einem Bauernhof lernen.

Warum? Der Text berichtet über eine Grundschule, deren Kinder jede Woche auf einem Bauernhof arbeiten und dabei lernen.

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Frage 8

Einige Eltern waren am Anfang skeptisch, weil …

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Richtige Antwort: C — sie dachten, dass die Kinder zu wenig im Unterricht lernen.

Warum? Einige Eltern hatten Angst, dass ihre Kinder zu wenig im Klassenzimmer lernen. Vom Weg oder vom Schmutz ist keine Rede.

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Frage 9

Bauer Martin Reiter …

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Richtige Antwort: A — findet die Hilfe der Kinder nützlich.

Warum? Er bekommt kein Geld, aber die Kinder sind für ihn „eine echte Hilfe“, und er ist zufrieden.

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Pressetext Bücher zum Mitnehmen

Eine alte Telefonzelle am Marktplatz von Hensdorf hat eine neue Aufgabe: Seit dem Frühjahr stehen darin Regale voller Bücher. Jeder darf sich ein Buch nehmen, und wer möchte, stellt dafür ein anderes hinein. Einen Ausweis braucht man nicht, und es gibt auch keine Öffnungszeiten.

Hinter dem Projekt steht der Heimatverein. Sein Vorsitzender Ralf Engel hatte von ähnlichen Bücherschränken in Großstädten gehört. „Wir dachten, so etwas passt auch zu einer Kleinstadt wie unserer, denn eine öffentliche Bibliothek gibt es bei uns seit Jahren nicht mehr“, erklärt er. Die Telefonzelle hat der Verein für einen symbolischen Euro gekauft, die Regale haben Mitglieder selbst gebaut.

Anfangs hatten manche Bürger Bedenken, dass die Bücher gestohlen oder beschädigt werden. Diese Sorge war unnötig. Im Gegenteil: Oft ist die Zelle so voll, dass Vereinsmitglieder einmal pro Woche Bücher herausnehmen und sie an einen Kindergarten oder ein Altenheim weitergeben. Besonders beliebt sind Krimis und Kinderbücher. Fachbücher und alte Lexika bleiben dagegen meist lange stehen.

Erfundener Übungstext

Frage 10

In der Telefonzelle …

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Richtige Antwort: C — kann man Bücher kostenlos mitnehmen.

Warum? Jeder darf sich ein Buch nehmen; man braucht keinen Ausweis, und es gibt keine Öffnungszeiten.

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Frage 11

Der Heimatverein hatte die Idee, weil …

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Richtige Antwort: B — es in Hensdorf keine öffentliche Bibliothek mehr gibt.

Warum? Ralf Engel erklärt, dass es in der Stadt seit Jahren keine öffentliche Bibliothek mehr gibt. Abriss oder eine Bitte der Stadt kommen nicht vor.

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Frage 12

Vereinsmitglieder nehmen jede Woche Bücher heraus, weil …

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Richtige Antwort: A — oft zu viele Bücher in der Zelle stehen.

Warum? Die Zelle ist oft so voll, dass Bücher herausgenommen und weitergegeben werden. Die Sorge vor Schäden war unnötig.

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Lesen, Teil 3: Anzeigen zuordnen

Lesen Sie die sieben Situationen und die zehn Anzeigen. Welche Anzeige passt zu welcher Situation? Jede Anzeige passt nur einmal. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. (In der Prüfung: circa 10 Minuten.)

Anzeigen Anzeigen aus Zeitungen und dem Internet

Zehn Anzeigen aus verschiedenen Medien.

  • a
    Tanzschule Rhythmus: Salsa für Paare
    Samstags von 15 bis 17 Uhr. Anfänger sind herzlich willkommen, bitte nur paarweise anmelden.
  • b
    Tierpension Pfotenglück
    Sie fahren in Urlaub? Wir betreuen Ihren Hund oder Ihre Katze liebevoll – mit großem Garten und täglichem Auslauf.
  • c
    Erntehelfer gesucht
    Obsthof Brenner sucht von Juli bis September Helferinnen und Helfer für die Apfelernte. Arbeit an der frischen Luft, auch für Studierende.
  • d
    Aushilfe am Empfang
    Hotel Seeblick sucht für die Sommermonate eine freundliche Aushilfe an der Rezeption. Gute Englischkenntnisse erforderlich.
  • e
    Smartphone leicht gemacht
    Kurs für Menschen ab 60: Fotos machen, Nachrichten und Bilder verschicken, Videoanrufe. Kleine Gruppen, viel Geduld.
  • f
    Computer-Doktor
    Ihr Laptop ist langsam oder kaputt? Wir reparieren Computer und Handys schnell und günstig, auch mit Abholservice.
  • g
    Ferienwohnung an der Nordsee
    Für zwei Personen, direkt am Deich, mit Meerblick. Keine Kinder, keine Haustiere.
  • h
    Ferienhaus am Waldsee
    Ideal für Familien: bis zu sechs Personen, Garten, Ruderboot. In den Sommerferien besonders günstig.
  • i
    Lesepaten gesucht
    Die Stadtbibliothek sucht Ehrenamtliche, die einmal pro Woche Grundschulkindern vorlesen. Keine Vorkenntnisse nötig.
  • j
    Thailändisch kochen
    Currys, Suppen und Nudelgerichte: Kochkurs an vier Donnerstagabenden von 19 bis 22 Uhr.

Erfundener Übungstext

Frage 13

Anna möchte am Wochenende mit ihrem Freund tanzen lernen.

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Richtige Antwort: A — Tanzschule Rhythmus: Salsa für Paare

Warum? Die Tanzschule bietet samstags Salsa für Paare an, auch für Anfänger.

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Frage 14

Kemal sucht für die Semesterferien einen Job, bei dem er draußen arbeiten kann.

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Richtige Antwort: C — Erntehelfer gesucht

Warum? Der Obsthof sucht im Sommer Erntehelfer, auch Studierende; die Arbeit ist an der frischen Luft. Die Stelle im Hotel ist drinnen.

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Frage 15

Frau Lehmann ist 72 und möchte lernen, wie sie ihren Enkeln Fotos aufs Handy schickt.

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Richtige Antwort: B — Smartphone leicht gemacht

Warum? Der Smartphone-Kurs ist für Menschen ab 60 und zeigt, wie man Bilder verschickt. Der Computer-Doktor repariert nur Geräte.

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Frage 16

Paul möchte mit seinem jungen Hund eine Hundeschule besuchen.

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Richtige Antwort: D — Keine Anzeige passt

Warum? Die Tierpension betreut Tiere während des Urlaubs, bietet aber keine Hundeschule an. Keine Anzeige passt.

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Frage 17

Familie Schuster möchte mit ihren drei Kindern in den Sommerferien günstig Urlaub machen.

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Richtige Antwort: A — Ferienhaus am Waldsee

Warum? Das Ferienhaus am Waldsee ist für Familien bis sechs Personen und in den Sommerferien günstig. In der Ferienwohnung an der Nordsee sind Kinder nicht erlaubt.

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Frage 18

Ioana möchte in ihrer Freizeit ehrenamtlich etwas mit Kindern machen.

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Richtige Antwort: C — Lesepaten gesucht

Warum? Die Stadtbibliothek sucht Ehrenamtliche, die Grundschulkindern vorlesen.

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Frage 19

Herr Demir arbeitet tagsüber und möchte abends lernen, asiatische Gerichte zu kochen.

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Richtige Antwort: B — Thailändisch kochen

Warum? Der Kochkurs für thailändische Küche findet abends von 19 bis 22 Uhr statt.

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Lesen, Teil 4: Meinungen (ja/nein)

Lesen Sie die sieben Kommentare. Ist die Person dafür, die Hausaufgaben an Grundschulen abzuschaffen: ja oder nein? (In der Prüfung: circa 15 Minuten.)

Leserkommentare Leserkommentare zum Thema: Sollen Grundschulen die Hausaufgaben abschaffen?

In einer Zeitschrift lesen Sie Kommentare zu einem Artikel über Grundschulen ohne Hausaufgaben.

  • 20
    Martina, 41, Kiel
    Meine Kinder sitzen nach der Schule oft zwei Stunden an den Hausaufgaben, und am Ende streiten wir. Dabei sollten sie am Nachmittag spielen und sich bewegen. Wenn alle Übungen in der Schule gemacht würden, hätten Familien endlich wieder Zeit füreinander.
  • 21
    Jonas, 23, Leipzig
    Ich studiere Lehramt und habe in einer Grundschule ohne Hausaufgaben ein Praktikum gemacht. Die Kinder üben dort jeden Tag eine Stunde in der Schule, und die Lehrkräfte können sofort helfen. Das hat mich überzeugt: So sollte es überall sein.
  • 22
    Gerda, 67, Passau
    Ich war vierzig Jahre Lehrerin. Hausaufgaben sind wichtig, denn zu Hause lernen Kinder, allein zu arbeiten und sich die Zeit einzuteilen. Das brauchen sie später in der Schule und im Beruf. Man sollte sie auf keinen Fall abschaffen.
  • 23
    Herr Özdemir, 45, Köln
    Durch die Hausaufgaben sehe ich jeden Tag, was mein Sohn gerade lernt und wo er Probleme hat. Ohne Hausaufgaben wüssten wir Eltern gar nicht mehr, was in der Schule passiert. Deshalb möchte ich, dass alles so bleibt, wie es ist.
  • 24
    Lena, 36, Ulm
    Ich arbeite Vollzeit und komme erst um sechs nach Hause. Dann soll ich noch Mathe erklären? Viele Eltern können ihren Kindern gar nicht helfen, und das ist ungerecht. Deshalb finde ich: Die Hausaufgaben gehören in die Schule, nicht nach Hause.
  • 25
    Paul, 15, Erfurt
    Ehrlich gesagt mache ich meine Hausaufgaben meistens im Bus, fünf Minuten vor der Schule. Gelernt habe ich dabei noch nie etwas. Für die Kleinen in der Grundschule bringen sie noch weniger. Weg damit!
  • 26
    Sabine, 52, Bremen
    Ich verstehe, dass viele Familien nachmittags Stress haben. Aber ein bisschen Übung zu Hause, zum Beispiel zehn Minuten Lesen am Tag, schadet keinem Kind. Statt die Hausaufgaben ganz abzuschaffen, sollte man sie lieber kürzer machen.

Erfundener Übungstext

Frage 20

Martina (Text 20): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: A — Ja

Warum? Martina möchte, dass alle Übungen in der Schule gemacht werden, damit Familien mehr Zeit haben: Sie ist dafür.

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Frage 21

Jonas (Text 21): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: A — Ja

Warum? Jonas hat eine Schule ohne Hausaufgaben erlebt und meint: „So sollte es überall sein.“ Er ist dafür.

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Frage 22

Gerda (Text 22): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: B — Nein

Warum? Gerda hält Hausaufgaben für wichtig und sagt, man sollte sie auf keinen Fall abschaffen: Sie ist dagegen.

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Frage 23

Herr Özdemir (Text 23): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: B — Nein

Warum? Herr Özdemir möchte die Hausaufgaben behalten, weil er so sieht, was sein Sohn lernt: Er ist dagegen.

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Frage 24

Lena (Text 24): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: A — Ja

Warum? Lena findet Hausaufgaben ungerecht und meint, sie gehören in die Schule: Sie ist dafür, sie abzuschaffen.

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Frage 25

Paul (Text 25): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: A — Ja

Warum? Paul meint, Hausaufgaben bringen nichts, und sagt „Weg damit!“: Er ist dafür.

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Frage 26

Sabine (Text 26): Ist die Person dafür, die Hausaufgaben abzuschaffen?

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Richtige Antwort: B — Nein

Warum? Sabine versteht den Stress, will die Hausaufgaben aber nicht abschaffen, sondern nur kürzer machen: Sie ist dagegen.

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Lesen, Teil 5: Regeln und Anweisungen (a, b, c)

Lesen Sie die Benutzungsordnung und die Aufgaben dazu. Welche Lösung (a, b oder c) ist richtig? (In der Prüfung: circa 10 Minuten.)

Benutzungsordnung Stadtbibliothek Lindtal: Benutzungsordnung (Auszug)

§ 1 Bibliotheksausweis
Für die Ausleihe brauchen Sie einen Bibliotheksausweis. Sie bekommen ihn an der Information, wenn Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass zeigen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren brauchen die Unterschrift eines Elternteils. Der Ausweis kostet für Erwachsene 15 Euro im Jahr. Für Kinder, Schüler und Studierende ist er kostenlos.

§ 2 Leihfristen
Bücher können Sie vier Wochen ausleihen, DVDs und Zeitschriften eine Woche. Sie können die Leihfrist zweimal verlängern, online oder an der Information. Das ist nicht möglich, wenn eine andere Person das Medium vorbestellt hat.

§ 3 Rückgabe
Wenn Sie Medien zu spät zurückgeben, zahlen Sie für jedes Medium 20 Cent pro Öffnungstag. Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie Medien in den Rückgabekasten am Eingang werfen.

§ 4 Schäden
Verlorene oder beschädigte Medien müssen Sie ersetzen. Bitte reparieren Sie beschädigte Bücher nicht selbst, sondern melden Sie den Schaden an der Information.

§ 5 Aufenthalt
In den Lesesälen bitten wir um Ruhe. Telefonieren ist nur im Eingangsbereich erlaubt. Getränke in verschlossenen Flaschen dürfen Sie mitbringen. Essen ist nur im Café im Erdgeschoss erlaubt.

Erfundener Übungstext

Frage 27

Einen Bibliotheksausweis …

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Richtige Antwort: C — bekommen Studierende kostenlos.

Warum? Der Ausweis ist für Kinder, Schüler und Studierende kostenlos. Auch Jugendliche unter 16 bekommen ihn, mit Unterschrift der Eltern.

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Frage 28

Eine DVD …

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Richtige Antwort: B — muss man normalerweise nach einer Woche zurückgeben.

Warum? DVDs leiht man eine Woche aus; vier Wochen gelten für Bücher. Verlängern kann man zweimal, wenn niemand vorbestellt hat.

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Frage 29

Wenn die Bibliothek geschlossen ist, …

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Richtige Antwort: A — kann man Medien in einen Kasten am Eingang werfen.

Warum? Außerhalb der Öffnungszeiten gibt es den Rückgabekasten am Eingang.

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Frage 30

In der Bibliothek …

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Richtige Antwort: B — darf man Getränke in geschlossenen Flaschen mitbringen.

Warum? Getränke in verschlossenen Flaschen sind erlaubt. Telefonieren nur im Eingangsbereich, Essen nur im Café.

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Kostenloses offizielles Übungsmaterial

Üben Sie auch mit dem Material des Goethe-Instituts: Auf der offiziellen Website gibt es kostenlose Übungstests mit Lösungen, Audiodateien und eine Wortliste.