Hallo zusammen,
letzte Woche habe ich euch erzählt, dass meine Freundin Mira und ich zum ersten Mal mit dem Nachtzug fahren wollten. Jetzt sind wir zurück, und ich möchte euch berichten, wie es war.
Eigentlich wollten wir fliegen, weil das schneller ist. Aber Mira hat im Internet gelesen, dass der Nachtzug kaum teurer ist, wenn man früh bucht. Außerdem spart man eine Nacht im Hotel. Also haben wir schon im Januar ein Abteil mit zwei Betten für Anfang Mai reserviert.
Am Freitagabend sind wir um halb zehn in München losgefahren. Das Abteil war kleiner, als ich gedacht hatte, aber sehr sauber. Es gab sogar ein kleines Waschbecken. Der Schaffner hat uns eine Flasche Wasser gebracht und gefragt, wann wir geweckt werden möchten.
Geschlafen habe ich leider nicht so gut. Der Zug hat in der Nacht mehrmals gehalten, und jedes Mal bin ich aufgewacht. Mira dagegen hat geschlafen wie ein Baby – sie kann wirklich überall schlafen!
Um sieben Uhr morgens kamen wir in Wien an. Das Frühstück im Zug war einfach: Brötchen, Butter, Marmelade und Kaffee. Satt waren wir trotzdem. Weil wir unser Gepäck nicht den ganzen Tag tragen wollten, haben wir es am Bahnhof in ein Schließfach gelegt und sind direkt in die Stadt gegangen.
Mein Fazit: Für mich war die Fahrt ein echtes Abenteuer. Beim nächsten Mal nehme ich aber Ohrstöpsel mit! Im Sommer wollen wir mit dem Nachtzug nach Rom fahren. Hat jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht?
Euer Lukas