Drohnenführerschein A2 Prüfungsfragen

40 Übungsfragen für die Theorieprüfung zum EU-Fernpiloten-Zeugnis A2: Meteorologie, Flugleistung und Minderung von Risiken am Boden. Von FreeExamPath selbst nach der Verordnung (EU) 2019/947 und den Erläuterungen der EASA geschrieben, jede Antwort erklärt.

Über diese Fragen

Das sind eigene Übungsfragen von FreeExamPath, geschrieben nach dem EU-Recht. Es sind keine Prüfungsfragen des LBA oder einer Prüfstelle, und FreeExamPath ist weder mit dem Luftfahrt-Bundesamt noch mit einer Prüfstelle verbunden. Offizielle Informationen des Luftfahrt-Bundesamts

Drohnenführerschein A1/A3 und A2: so laufen die Prüfungen ab

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Meteorologie

Multiple Choice

Sie fliegen in A2 zwischen hohen Bürogebäuden. Mit welchem Windverhalten müssen Sie dort rechnen?

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Richtige Antwort: C — Mit Düseneffekten und Verwirbelungen, die plötzliche Böen erzeugen

Warum? Zu den Wettereinflüssen gehört Wind mit städtischen Effekten und Turbulenz (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); zwischen Gebäuden wird die Strömung kanalisiert und verwirbelt, was die Drohne plötzlich versetzen kann.Quelle

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Multiple Choice

Der Wind weht über einen Waldrand auf Ihr Fluggebiet zu, das direkt hinter dem Wald liegt. Was ist dort zu erwarten?

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Richtige Antwort: A — Turbulenzen und Abwinde auf der windabgewandten Seite des Waldes

Warum? Die Wirkung von Wind und Turbulenz auf das UA ist Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); hinter Hindernissen wie Waldrändern bilden sich im Lee Verwirbelungen und Abwinde.Quelle

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Multiple Choice

Am Startplatz ist es fast windstill. Sie wollen auf 100 m steigen. Was ist für die Windverhältnisse in dieser Höhe zu erwarten?

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Richtige Antwort: C — Der Wind kann dort oben deutlich stärker sein als am Boden

Warum? Wind gehört zu den Wettereinflüssen auf das UA (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); weil die Bodenreibung mit der Höhe abnimmt, ist der Wind oben oft stärker, und die Herstellergrenzen gelten für den Wind in Flughöhe.Quelle

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Multiple Choice

Sie wollen bei −5 °C fliegen. Wie wirkt sich die Kälte auf den Lithium-Akku Ihrer Drohne aus?

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Richtige Antwort: B — Verfügbare Kapazität und Leistung sinken, die Flugzeit wird kürzer

Warum? Temperatur ist ein Wettereinfluss auf das UA (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); bei Kälte liefern Lithium-Akkus weniger Leistung und Kapazität, deshalb gelten die Temperaturgrenzen des Herstellers.Quelle

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Multiple Choice

An einem heißen Sommertag fliegen Sie im Hochgebirge. Was bedeutet die geringere Luftdichte für Ihre Drohne?

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Richtige Antwort: C — Die Rotoren erzeugen weniger Auftrieb; die Drohne braucht mehr Leistung

Warum? Die Luftdichte gehört zu den Wettereinflüssen (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); in dünner, warmer Luft erzeugen Rotoren bei gleicher Drehzahl weniger Auftrieb, sodass Leistungsbedarf und Akkuverbrauch steigen.Quelle

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Multiple Choice

Während Ihres Flugs zieht Nebel auf, und die Sicht nimmt rasch ab. Was ist richtig?

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Richtige Antwort: B — Den Flug so anpassen oder beenden, dass die Drohne in direkter Sicht bleibt

Warum? Sichtweite ist ein Wettereinfluss (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); in der offenen Kategorie muss die Drohne stets in direkter Sicht bleiben (Art. 4 Abs. 1 Buchst. d DVO (EU) 2019/947, UAS.OPEN.060 Nr. 2 Buchst. b).Quelle

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Multiple Choice

Leichter Regen setzt ein. Ihre Drohne ist laut Hersteller nicht gegen Wasser geschützt. Was tun Sie?

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Richtige Antwort: C — Landen, weil Feuchtigkeit die Elektronik und die Motoren schädigen kann

Warum? Die Drohne ist nach den Herstelleranweisungen einschließlich ihrer Wettergrenzen zu betreiben (UAS.OPEN.060 Nr. 2 Buchst. e); Niederschlag ist ein Wettereinfluss, den die A2-Prüfung abdeckt (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)).Quelle

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Multiple Choice

Wann prüfen Sie die Wettervorhersage für einen geplanten A2-Einsatz am Nachmittag?

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Richtige Antwort: B — Vorab für den gesamten Einsatzzeitraum und vor Ort nochmals aktuell

Warum? Zur Vorbereitung gehört, aktuelles Wetter und Vorhersage für den geplanten Zeitraum zu prüfen (AMC2 UAS.OPEN.030(2)(b)); das Wetter muss bei Beginn und für die ganze Dauer zu den Herstellergrenzen passen (AMC1 UAS.OPEN.060(1)(c)).Quelle

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Flugleistung des UAS

Multiple Choice

Was unterscheidet einen Starrflügler im Flugverhalten typischerweise von einem Multikopter?

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Richtige Antwort: A — Er braucht eine Mindestgeschwindigkeit für Auftrieb und kann nicht schweben

Warum? Der typische Einsatzbereich von Drehflüglern, Starrflüglern und Hybriden ist Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); ein Starrflügler erzeugt Auftrieb erst durch Vorwärtsfahrt und kann daher nicht schweben.Quelle

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Multiple Choice

Sie montieren eine schwere Kamera weit vorne an Ihrer Drohne. Welche Folge hat das?

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Richtige Antwort: A — Der Schwerpunkt wandert nach vorn, und die Motoren werden ungleich belastet

Warum? Beim Anbringen von Gimbals und Nutzlasten ist die Gesamtbalance zu beachten (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); ein verschobener Schwerpunkt belastet einzelne Motoren stärker und verringert die Steuerreserve.Quelle

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Multiple Choice

Ihre Drohne trägt eine Nutzlast, mit der sie knapp unter der MTOM liegt. Was ändert sich im Flug?

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Richtige Antwort: B — Höherer Energieverbrauch, kürzere Flugzeit und trägere Reaktionen

Warum? Masse und Schwerpunkt gehören zur Flugleistung (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); mehr Masse verlangt mehr Schub, erhöht den Akkuverbrauch und macht die Drohne träger, auch wenn die MTOM eingehalten wird.Quelle

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Multiple Choice

Sie wechseln von einem Quadrokopter auf einen Starrflügler. Was gilt für den Schwerpunkt?

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Richtige Antwort: A — Jeder Drohnentyp hat seinen eigenen Schwerpunkt, den Sie nach Handbuch prüfen

Warum? Jeder UA-Typ hat einen anderen Schwerpunkt (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); Nutzlast und Schwerpunkt müssen innerhalb der Herstellergrenzen liegen (AMC1 UAS.OPEN.060(1)(d)).Quelle

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Multiple Choice

Sie befestigen eine Nutzlast seitlich außermittig an Ihrem Multikopter. Welches Verhalten ist zu erwarten?

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Richtige Antwort: A — Die Drohne hängt zur Seite und muss ständig ausgleichen, was Energie kostet

Warum? Nutzlasten können die Stabilität des Flugs unterschiedlich beeinflussen, deshalb ist die Gesamtbalance zu beachten (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); eine außermittige Last erzwingt dauernde Korrekturen der Motoren.Quelle

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Multiple Choice

Unter Ihre Drohne soll ein leichtes, aber großflächiges Werbeschild gehängt werden. Was ist dabei vor allem zu bedenken?

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Richtige Antwort: D — Die große Fläche bietet dem Wind Angriffsfläche und kann den Flug instabil machen

Warum? Nutzlasten haben unterschiedliche Eigenschaften, die die Flugstabilität verändern können (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); eine große Fläche erhöht den Windeinfluss, auch wenn die Masse gering ist.Quelle

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Multiple Choice

Mit einer neuen Kamera würde Ihre C2-Drohne 4,2 kg wiegen. Was gilt für einen Flug in A2?

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Richtige Antwort: B — Sie überschreitet die C2-Grenze von unter 4 kg und darf so nicht in A2 fliegen

Warum? C2-Drohnen haben eine MTOM unter 4 kg (Teil 3 Anhang VO (EU) 2019/945), und der Fernpilot muss prüfen, dass eine Nutzlast weder die Hersteller-MTOM noch die Klassengrenze überschreitet (UAS.OPEN.060 Nr. 1 Buchst. e).Quelle

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Multiple Choice

Wie sichern Sie eine Nutzlast an Ihrer Drohne richtig?

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Richtige Antwort: D — Nach Herstellerangaben fest anbringen und vor dem Start prüfen

Warum? Das Sichern der Nutzlast ist Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); die Nutzlast muss ordnungsgemäß gesichert sein (AMC1 UAS.OPEN.060(1)(d)) und den Herstellerangaben entsprechen; Abwerfen ist in der offenen Kategorie verboten.Quelle

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Multiple Choice

Sie wollen einen Lithium-Polymer-Akku mehrere Wochen lang lagern. Wie gehen Sie vor?

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Richtige Antwort: D — Mit mittlerem Ladezustand kühl und trocken lagern, nach Herstellerangabe

Warum? Funktion, Gefahren und Lagerung von Akkus sind Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); Lithium-Akkus werden für längere Zeit mit mittlerem Ladezustand kühl gelagert, Tiefentladung und Hitze schädigen sie.Quelle

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Multiple Choice

Bei der Vorflugkontrolle stellen Sie fest, dass ein Akku aufgebläht ist. Was tun Sie?

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Richtige Antwort: C — Ihn aussondern und sicher nach Herstellerangaben entsorgen

Warum? Das Verständnis der Energiequelle zur Vermeidung unsicherer Zustände ist Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); ein aufgeblähter Lithium-Akku ist beschädigt und kann in Brand geraten, die Drohne wäre nicht in sicherem Zustand (UAS.OPEN.060 Nr. 1 Buchst. d).Quelle

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Multiple Choice

Was gibt die C-Rate eines Akkus an?

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Richtige Antwort: A — Den Lade- oder Entladestrom im Verhältnis zur Kapazität

Warum? Begriffe wie Kapazität und C-Rate sind Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); die C-Rate beschreibt den Strom als Vielfaches der Kapazität, etwa 2C für den doppelten Kapazitätswert in Ampere.Quelle

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Multiple Choice

Auf Ihrem Akku steht „5000 mAh“. Was beschreibt diese Angabe?

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Richtige Antwort: D — Wie viel elektrische Ladung der Akku speichern kann

Warum? Akku-Begriffe wie Kapazität gehören zur A2-Prüfung (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); die Angabe in Milliamperestunden beschreibt die speicherbare Ladung und damit zusammen mit der Spannung die verfügbare Energie.Quelle

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Multiple Choice

Welcher Akkutyp ist für den sogenannten Memory-Effekt bekannt?

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Richtige Antwort: B — Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd)

Warum? Batterietypen und Begriffe wie der Memory-Effekt sind Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); der Memory-Effekt ist vor allem von Nickel-Cadmium-Akkus bekannt, bei Lithium-Akkus spielt er praktisch keine Rolle.Quelle

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Multiple Choice

Wie laden Sie Lithium-Akkus Ihrer Drohne sicher?

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Richtige Antwort: A — Mit dem passenden Ladegerät, unter Aufsicht und auf nicht brennbarem Untergrund

Warum? Laden, Gefahren und sichere Handhabung von Akkus gehören zur A2-Prüfung (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); Lithium-Akkus können beim falschen Laden überhitzen und brennen, daher gelten die Herstellerangaben.Quelle

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Multiple Choice

Ihr zwei Jahre alter Akku liefert deutlich kürzere Flugzeiten als früher. Was ist die wahrscheinlichste Ursache?

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Richtige Antwort: C — Mit Alter und Zahl der Ladezyklen nimmt die nutzbare Kapazität ab

Warum? Kapazität und Funktionsweise von Akkus gehören zur A2-Prüfung (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); Lithium-Akkus altern, ihre nutzbare Kapazität sinkt, und die Reserve für den Flug muss entsprechend geplant werden (AMC1 UAS.OPEN.060(1)(d)).Quelle

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Technische und betriebliche Minderung von Risiken am Boden

Multiple Choice

Auf welche Geschwindigkeit begrenzt der Langsamflugmodus einer C2-Drohne die Geschwindigkeit über Grund höchstens?

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Richtige Antwort: D — 3 m/s

Warum? Nicht als Starrflügler gebaute C2-Drohnen müssen einen vom Fernpiloten einstellbaren Langsamflugmodus haben, der die Geschwindigkeit über Grund auf höchstens 3 m/s begrenzt (Teil 3 Nr. 9 Anhang VO (EU) 2019/945).Quelle

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Multiple Choice

Bis auf welchen horizontalen Mindestabstand dürfen Sie in A2 mit eingeschaltetem Langsamflugmodus an unbeteiligte Personen heran?

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Richtige Antwort: C — 5 m

Warum? In A2 gilt ein horizontaler Sicherheitsabstand von mindestens 30 m, den der Fernpilot mit eingeschaltetem Langsamflugmodus nach Bewertung der Lage auf mindestens 5 m verkürzen darf (UAS.OPEN.030 Nr. 1).Quelle

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Multiple Choice

Bevor Sie den Abstand zu Unbeteiligten in A2 auf unter 30 m verkürzen, müssen Sie die Lage bewerten. Welche Faktoren nennt das EU-Recht?

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Richtige Antwort: A — Wetter, Leistung der Drohne und Abgrenzung des überflogenen Gebiets

Warum? Der Abstand darf mit Langsamflugmodus erst nach Bewertung der Wetterbedingungen, der Leistungsfähigkeit der Drohne und der Trennung des überflogenen Gebiets verkürzt werden (UAS.OPEN.030 Nr. 1 Buchst. a bis c).Quelle

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Multiple Choice

Für welche Drohnen der Klasse C2 ist kein Langsamflugmodus vorgeschrieben?

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Richtige Antwort: A — Für Starrflügler (Flächenflugzeuge)

Warum? Die Pflicht zum Langsamflugmodus gilt nach Teil 3 Nr. 9 Anhang VO (EU) 2019/945 für C2-Drohnen, sofern es sich nicht um einen Starrflügler handelt; eine Ausnahme für leichte, gefesselte oder mit Fallschirm ausgerüstete Drohnen gibt es dort nicht.Quelle

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Multiple Choice

Warum verringert der Langsamflugmodus das Risiko für Menschen am Boden?

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Richtige Antwort: D — Weniger Tempo bedeutet weniger Aufprallenergie und mehr Reaktionszeit

Warum? Langsamflugmodus-Funktionen gehören zu den technischen Maßnahmen gegen Bodenrisiken (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); bei geringer Geschwindigkeit sinkt die Aufprallenergie, und Pilot wie Passanten haben mehr Zeit zu reagieren.Quelle

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Multiple Choice

Bei kräftigem Wind kommt Ihre C2-Drohne mit 3 m/s kaum gegen den Wind an. Sie fliegen 5 m neben Unbeteiligten. Was ist richtig?

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Richtige Antwort: D — Den Abstand vergrößern, weil der Wind die Drohne trotz Langsamflug versetzen kann

Warum? Der verkürzte Abstand setzt eine Bewertung von Wetter und Leistungsfähigkeit der Drohne voraus (UAS.OPEN.030 Nr. 1); ohne aktiven Langsamflugmodus gelten wieder 30 m, und der sichere Abstand hängt stark vom Wetter ab (GM1 UAS.OPEN.030(1)).Quelle

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Multiple Choice

Ihre C2-Drohne fliegt in A2 auf eine Gruppe Unbeteiligter zu, für Aufnahmen in 10 m Abstand. Wann aktivieren Sie den Langsamflugmodus?

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Richtige Antwort: C — Bevor Sie den Abstand von 30 m zu den Personen unterschreiten

Warum? Unter 30 m Abstand zu Unbeteiligten darf in A2 nur mit eingeschaltetem Langsamflugmodus geflogen werden, und auch dann nicht näher als 5 m (UAS.OPEN.030 Nr. 1, AMC1 UAS.OPEN.030(1)).Quelle

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Multiple Choice

Wie wird der horizontale Abstand zwischen Drohne und unbeteiligter Person nach den EASA-Leitlinien gemessen?

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Richtige Antwort: D — Vom Punkt senkrecht unter der Drohne bis zur Person

Warum? Nach AMC1 UAS.OPEN.030(1) ist der Mindestabstand der Abstand zwischen dem Punkt, an dem die Drohne bei einem senkrechten Fall auf den Boden träfe, und der Position der unbeteiligten Person.Quelle

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Multiple Choice

Ihre C2-Drohne fliegt in A2 mit ausgeschaltetem Langsamflugmodus. Welcher horizontale Mindestabstand zu Unbeteiligten gilt?

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Richtige Antwort: C — 30 m

Warum? In A2 ist ein horizontaler Sicherheitsabstand von mindestens 30 m zu Unbeteiligten einzuhalten; nur mit eingeschaltetem Langsamflugmodus darf er auf bis zu 5 m verkürzt werden (UAS.OPEN.030 Nr. 1).Quelle

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Multiple Choice

Was gilt in der Unterkategorie A2 für das Überfliegen unbeteiligter Personen?

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Richtige Antwort: D — Es ist in A2 nicht zulässig, auch nicht mit Langsamflug

Warum? In A2 muss die Drohne so betrieben werden, dass sie keine unbeteiligten Personen überfliegt (UAS.OPEN.030 Nr. 1); die Regel zum unerwarteten kurzen Überflug gehört zu C1-Drohnen in A1.Quelle

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Multiple Choice

Wer ist nach den EASA-Leitlinien letztlich dafür verantwortlich, den sicheren Abstand zu Unbeteiligten festzulegen?

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Richtige Antwort: B — Der Fernpilot, der die Drohne steuert

Warum? Der sichere Abstand hängt von Drohne, Wetter und Abgrenzung des Gebiets ab; nach GM1 UAS.OPEN.030(1) ist der Fernpilot letztlich für seine Festlegung verantwortlich.Quelle

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Multiple Choice

Wie können Sie vor Ort einen Abstand von 30 m zu Personen zuverlässig einschätzen?

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Richtige Antwort: D — Mit Bezugspunkten wie abgeschrittenen Strecken oder Markierungen

Warum? Das Einschätzen des Abstands zu Menschen ist Prüfungsstoff (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); beim praktischen Training nutzt der Fernpilot äußere Bezugspunkte, um Entfernung und Höhe einzuschätzen (AMC2 UAS.OPEN.030(2)(b)).Quelle

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Multiple Choice

Worin unterscheiden sich die Abstandsregeln der Unterkategorien A2 und A3?

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Richtige Antwort: B — A2: Abstand zu Personen; A3: 150 m zu Wohn- und Gewerbegebieten

Warum? A2 verlangt 30 m (mit Langsamflugmodus bis 5 m) zu Unbeteiligten (UAS.OPEN.030 Nr. 1), A3 einen Abstand von mindestens 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten (UAS.OPEN.040 Nr. 2).Quelle

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Multiple Choice

Ihre C2-Drohne fliegt in A2 in 40 m Höhe in der Nähe Unbeteiligter. Welcher seitliche Abstand ergibt sich nach der 1:1-Regel mindestens?

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Richtige Antwort: C — 40 m

Warum? Nach der 1:1-Regel soll der seitliche Abstand zu Unbeteiligten nicht kleiner sein als die Flughöhe (AMC1 UAS.OPEN.030(1)); bei 40 m Höhe sind das mindestens 40 m.Quelle

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Multiple Choice

Sie fliegen in A2 mit aktivem Langsamflugmodus in 15 m Höhe neben Unbeteiligten. Welcher Abstand ist nach der 1:1-Regel angemessen?

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Richtige Antwort: B — Mindestens 15 m, weil der Abstand nicht kürzer als die Höhe sein soll

Warum? Als Richtwert soll der Abstand nicht kürzer als die Höhe sein (1:1-Regel), und in jedem Fall mit Langsamflugmodus größer als 5 m (AMC1 UAS.OPEN.030(1)); bei 15 m Höhe sind also mindestens 15 m angemessen.Quelle

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Multiple Choice

Welcher Gedanke steckt hinter der 1:1-Regel für den Abstand zu Unbeteiligten?

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Richtige Antwort: A — Aus größerer Höhe kann eine gestörte Drohne weiter seitlich abweichen

Warum? Die 1:1-Regel verknüpft den Abstand mit der Flughöhe (AMC1 UAS.OPEN.030(1)) und gehört zu den Maßnahmen gegen Bodenrisiken (AMC1 UAS.OPEN.030(2)(c)); aus größerer Höhe kann eine gestörte Drohne durch Wind und Restgeschwindigkeit weiter seitlich abtreiben.Quelle

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Multiple Choice

Sie sollen in A2 Aufnahmen 10 m neben einer unbeteiligten Person machen. Welche Flughöhe passt zur 1:1-Regel?

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Richtige Antwort: B — Höchstens etwa 10 m Höhe, und zwar mit aktivem Langsamflugmodus

Warum? Nach der 1:1-Regel soll der seitliche Abstand nicht kleiner sein als die Flughöhe (AMC1 UAS.OPEN.030(1)); bei 10 m Abstand darf die Drohne also höchstens etwa 10 m hoch fliegen, und unter 30 m muss der Langsamflugmodus aktiv sein (UAS.OPEN.030 Nr. 1).Quelle

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Offizielle Quellen (2) · zuletzt geprüft am 18. Oktober 2026