Hundeführerschein Übungstest 1

Übungstest 1: 35 Fragen aus allen Themen, so viele wie in der echten Theorieprüfung.

Über diese Fragen

Das sind eigene Übungsfragen von FreeExamPath, geschrieben nach den Gesetzestexten und den Themen des § 3 NHundG. Es sind keine offiziellen Prüfungsfragen, und FreeExamPath ist nicht mit dem Land Niedersachsen, dem LAVES oder einem Prüfer verbunden. Fragen und Antworten des Landes zum NHundG

So läuft die Sachkundeprüfung ab →

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Frage 1 · Single Choice

Wer muss in Niedersachsen nach § 3 NHundG die erforderliche Sachkunde besitzen?

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Richtige Antwort: B — Wer einen Hund hält

Warum? Wer einen Hund hält, muss die dafür erforderliche Sachkunde besitzen (§ 3 Abs. 1 Satz 1 NHundG). Das gilt unabhängig von Größe oder Rasse des Hundes.Quelle

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Frage 2 · Single Choice

Ab wann darf ein Welpe nach der Tierschutz-Hundeverordnung grundsätzlich von seiner Mutter getrennt werden?

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Richtige Antwort: B — Erst wenn er älter als acht Wochen ist

Warum? Ein Welpe darf erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden; Ausnahmen gibt es nur, wenn eine Tierärztin oder ein Tierarzt die frühere Trennung zum Schutz von Mutter oder Welpe für nötig hält (§ 2 Abs. 4 TierSchHuV).Quelle

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Frage 3 · Single Choice

Ein Hund senkt den Vorderkörper ab, streckt die Vorderbeine nach vorn, hält das Hinterteil hoch und wedelt locker. Was zeigt er meist?

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Richtige Antwort: D — Eine Aufforderung zum Spiel

Warum? Die sogenannte Spielverbeugung mit abgesenktem Vorderkörper, erhobenem Hinterteil und lockerer Körperhaltung ist eine typische Spielaufforderung. Sie gehört zum Ausdrucksverhalten, das auch der niedersächsische Wesenstest beschreibt.Quelle

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Frage 4 · Single Choice

Wann sollte die Belohnung kommen, damit ein Hund sie mit dem gewünschten Verhalten verknüpft?

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Richtige Antwort: B — Während oder unmittelbar nach dem Verhalten

Warum? Hunde verknüpfen eine Folge nur mit dem, was sie unmittelbar davor getan haben. Wird zu spät belohnt, wird womöglich ein anderes Verhalten bestärkt. Gute Erziehung kommt ohne Schmerzen aus (§ 3 Nr. 5 TierSchG).Quelle

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Frage 5 · Single Choice

Ihr Hund und ein Kleinkind spielen im Wohnzimmer. Sie müssen kurz in den Keller. Was ist richtig?

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Richtige Antwort: C — Hund und Kind nicht ohne Aufsicht zusammen lassen, sondern trennen

Warum? Kinder können die Signale eines Hundes noch nicht sicher deuten, und auch ein vertrauter Hund kann sich bedrängt fühlen. Hunde sind so zu halten, dass von ihnen keine Gefahren ausgehen (§ 2 NHundG); Kleinkind und Hund gehören deshalb nicht unbeaufsichtigt zusammen.Quelle

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Frage 6 · Single Choice

Wann muss die theoretische Sachkundeprüfung nach dem NHundG abgelegt werden?

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Richtige Antwort: A — Vor der Aufnahme der Hundehaltung

Warum? Die theoretische Sachkundeprüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen (§ 3 Abs. 1 Satz 3 NHundG).Quelle

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Frage 7 · Single Choice

Wie viel Umgang mit einer Betreuungsperson verlangt die Tierschutz-Hundeverordnung mindestens für einen Welpen bis zum Alter von zwanzig Wochen?

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Richtige Antwort: D — Mindestens vier Stunden am Tag

Warum? Welpen bis zu einem Alter von zwanzig Wochen ist mindestens vier Stunden je Tag Umgang mit einer Betreuungsperson zu gewähren (§ 2 Abs. 1 Satz 2 TierSchHuV).Quelle

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Frage 8 · Single Choice

Ein Hund klemmt die Rute zwischen die Hinterbeine, legt die Ohren an und macht sich klein. Was drückt er damit aus?

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Richtige Antwort: C — Angst oder Unsicherheit

Warum? Eingeklemmte Rute, angelegte Ohren und eine geduckte Haltung sind Zeichen von Angst oder Unsicherheit. Ein solcher Hund braucht Abstand und Ruhe, nicht Bedrängen.Quelle

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Frage 9 · Single Choice

Was versteht man in der Hundeerziehung unter positiver Verstärkung?

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Richtige Antwort: C — Auf ein Verhalten folgt etwas Angenehmes, es wird häufiger

Warum? Positive Verstärkung bedeutet: Ein erwünschtes Verhalten wird durch etwas Angenehmes wie Futter, Spiel oder Lob belohnt und tritt dadurch häufiger auf. Ausbildung mit erheblichen Schmerzen ist verboten (§ 3 Nr. 5 TierSchG).Quelle

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Frage 10 · Single Choice

Auf einem schmalen Weg kommt Ihnen ein Jogger entgegen, Ihr Hund läuft frei. Was tun Sie?

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Richtige Antwort: B — Den Hund zu sich rufen und kontrolliert vorbeigehen lassen

Warum? Schnelle Bewegungen können bei manchen Hunden Hetz- oder Jagdverhalten auslösen, und viele Menschen haben Angst vor Hunden. Wer einen Hund führt, muss ihn so kontrollieren, dass keine Gefahr und keine Belästigung entsteht (§ 2 NHundG).Quelle

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Frage 11 · Single Choice

Bis wann muss die praktische Sachkundeprüfung nach dem NHundG abgelegt sein?

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Richtige Antwort: A — Während des ersten Jahres der Hundehaltung

Warum? Die praktische Prüfung ist während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen (§ 3 Abs. 1 Satz 3 NHundG).Quelle

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Frage 12 · Single Choice

Ein Landwirt will seinen Hofhund dauerhaft an einer langen Kette vor der Scheune halten. Was gilt nach der Tierschutz-Hundeverordnung?

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Richtige Antwort: D — Das ist grundsätzlich verboten

Warum? Hunde dürfen nicht angebunden gehalten werden (§ 7 Abs. 1 TierSchHuV). Eine Ausnahme gilt nur bei Begleitung durch eine Betreuungsperson während bestimmter Arbeitseinsätze (§ 7 Abs. 2).Quelle

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Frage 13 · Single Choice

Ein Hund steht steif mit dem Gewicht auf den Vorderbeinen, fixiert sein Gegenüber starr, zieht die Lefzen vorn hoch und sträubt die Rückenhaare. Wie ist das zu deuten?

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Richtige Antwort: C — Als offensives Drohen

Warum? Steife Haltung mit Gewicht vorn, starrer Blick, Vorn-Zähneblecken und gesträubte Rückenhaare beschreiben das offensive Drohverhalten. Jetzt ist es Zeit, Abstand zu schaffen.Quelle

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Frage 14 · Single Choice

Ein Bekannter rät Ihnen, Ihrem Hund das Ziehen an der Leine mit einem Stachelhalsband abzugewöhnen. Was gilt?

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Richtige Antwort: C — Stachelhalsbänder sind bei Ausbildung, Erziehung und Training verboten

Warum? Es ist verboten, bei der Ausbildung, bei der Erziehung oder beim Training von Hunden Stachelhalsbänder oder andere für die Hunde schmerzhafte Mittel zu verwenden (§ 2 Abs. 5 TierSchHuV).Quelle

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Frage 15 · Single Choice

Welches Thema gehört nach § 3 NHundG zur theoretischen Sachkundeprüfung?

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Richtige Antwort: D — Sozialverhalten und Rasseeigenschaften von Hunden

Warum? In der Theorie sind Kenntnisse über die Hundehaltung unter Berücksichtigung des Tierschutzrechts, das Sozialverhalten und rassespezifische Eigenschaften, das Erkennen von Gefahrensituationen, das Erziehen und Ausbilden sowie Rechtsvorschriften für den Umgang mit Hunden nachzuweisen (§ 3 Abs. 2 NHundG).Quelle

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Frage 16 · Single Choice

Zwei Hunde geraten in eine ernste Rauferei. Was sollten Sie auf keinen Fall tun?

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Richtige Antwort: D — Mit den Händen zwischen die Köpfe der Hunde greifen

Warum? Wer zwischen kämpfende Hunde greift, riskiert schwere Bisse, auch vom eigenen Hund, der in der Erregung umgerichtet zubeißen kann. Ruhe, Absprache mit dem anderen Halter und die Kontrolle auf Verletzungen sind dagegen sinnvoll.Quelle

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Frage 17 · Single Choice

Wann muss einem Hund in seinem gewöhnlichen Aufenthaltsbereich Wasser zur Verfügung stehen?

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Richtige Antwort: B — Jederzeit, in ausreichender Menge und Qualität

Warum? Die Betreuungsperson muss dafür sorgen, dass dem Hund in seinem gewöhnlichen Aufenthaltsbereich jederzeit Wasser in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht (§ 8 Abs. 1 TierSchHuV).Quelle

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Frage 18 · Single Choice

Frau Lange hat von 2016 bis 2020 ununterbrochen einen Hund gehalten. 2026 möchte sie in Niedersachsen wieder einen Hund aufnehmen. Was gilt?

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Richtige Antwort: B — Sie hat die Sachkunde schon, wenn sie die Haltung nachweist

Warum? Die Sachkunde besitzt auch, wer nachweislich innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung mindestens zwei Jahre ununterbrochen einen Hund gehalten hat (§ 3 Abs. 6 Nr. 1 NHundG). Vier Jahre Haltung bis 2020 liegen in diesem Zeitraum.Quelle

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Frage 19 · Single Choice

Was trifft auf das Schwanzwedeln eines Hundes zu?

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Richtige Antwort: C — Es zeigt Erregung; die Bedeutung zeigt erst die ganze Körpersprache

Warum? Wedeln kommt bei freundlicher Annäherung ebenso vor wie bei Erregung in Konflikten. Um es zu deuten, muss man Haltung, Rutenhöhe, Ohren, Blick und Mimik zusammen betrachten.Quelle

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Frage 20 · Single Choice

Ihr Hund ist weggelaufen und kommt nach mehrfachem Rufen endlich zurück. Wie reagieren Sie?

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Richtige Antwort: A — Ihn freundlich empfangen und belohnen

Warum? Ein Hund verknüpft eine Strafe mit dem, was er gerade getan hat, also mit dem Zurückkommen. Wird er dafür bestraft, kommt er künftig eher zögernd. Deshalb wird das Zurückkommen immer belohnt.Quelle

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Frage 21 · Single Choice

Ein fremder, frei laufender Hund rennt auf ein Kind zu. Was sollte das Kind am besten tun?

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Richtige Antwort: A — Stehen bleiben, Arme anlegen, den Hund nicht anstarren

Warum? Weglaufen und Schreien können Hetzverhalten auslösen, Fuchteln wirkt bedrohlich. Ruhig stehen, die Arme am Körper und kein starrer Blick machen das Kind für den Hund uninteressant.Quelle

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Frage 22 · Single Choice

Wer braucht nach § 3 Abs. 6 NHundG keine Sachkundeprüfung abzulegen?

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Richtige Antwort: D — Eine Tierärztin

Warum? Die Sachkunde besitzen unter anderem Tierärztinnen und Tierärzte, wer innerhalb der letzten zehn Jahre mindestens zwei Jahre ununterbrochen einen Hund gehalten hat, sowie Halter eines Blindenführhundes oder Behindertenbegleithundes (§ 3 Abs. 6 NHundG).Quelle

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Frage 23 · Single Choice

Wie oft muss die Betreuungsperson die Unterbringung eines Hundes nach der Tierschutz-Hundeverordnung mindestens überprüfen?

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Richtige Antwort: B — Mindestens zweimal täglich

Warum? Die Unterbringung ist mindestens zweimal täglich zu überprüfen, und Mängel sind unverzüglich abzustellen (§ 8 Abs. 2 Nr. 2 TierSchHuV).Quelle

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Frage 24 · Single Choice

Ihr Hund knurrt, als ein Besucher sich über ihn beugt. Warum sollten Sie das Knurren nicht bestrafen?

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Richtige Antwort: A — Knurren ist eine Warnung; ohne sie beißt der Hund vielleicht künftig ohne Vorwarnung

Warum? Knurren gehört zu den Drohsignalen ohne Körperkontakt, mit denen ein Hund einen Konflikt entschärfen will. Wird es bestraft, kann der Hund lernen, die Warnstufe zu überspringen. Besser ist es, die auslösende Situation zu ändern.Quelle

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Frage 25 · Single Choice

Ihr Hund kommt auf Ruf nicht. Was ist meist wirkungsvoller, als ihm hinterherzulaufen?

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Richtige Antwort: D — Sich in die Gegenrichtung bewegen und ihn freudig locken

Warum? Läuft man dem Hund nach, hält er das oft für ein Spiel oder flieht. Bewegt man sich weg und lockt freundlich, folgt er eher. Das eigentliche Rückruftraining übt man in kleinen Schritten mit Belohnung.Quelle

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Frage 26 · Single Choice

Herr Öztürk ist blind und bekommt seinen ersten Blindenführhund. Muss er eine Sachkundeprüfung ablegen?

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Richtige Antwort: B — Nein, er besitzt die Sachkunde kraft Gesetzes

Warum? Die nach § 3 Abs. 1 erforderliche Sachkunde besitzt auch, wer einen Blindenführhund oder einen Behindertenbegleithund hält (§ 3 Abs. 6 Nr. 7 NHundG).Quelle

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Frage 27 · Single Choice

Welche Regel sollten Kinder im Umgang mit dem Familienhund lernen?

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Richtige Antwort: D — Einen fressenden oder schlafenden Hund in Ruhe lassen

Warum? Viele Bisse bei Kindern passieren, wenn ein Hund beim Fressen, Schlafen oder in seinem Rückzugsort gestört oder festgehalten wird. Kinder sollten deshalb lernen, ihn dann in Ruhe zu lassen.Quelle

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Frage 28 · Single Choice

Was schreibt die Tierschutz-Hundeverordnung zum Kot im Aufenthaltsbereich eines Hundes vor?

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Richtige Antwort: A — Er ist täglich zu entfernen

Warum? Die Betreuungsperson hat den Aufenthaltsbereich des Hundes sauber und ungezieferfrei zu halten; Kot ist täglich zu entfernen (§ 8 Abs. 2 Nr. 4 TierSchHuV).Quelle

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Frage 29 · Single Choice

Wie verläuft eine Auseinandersetzung bei sozial normal entwickelten Hunden in der Regel?

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Richtige Antwort: D — In Stufen: erst Drohen auf Abstand, erst später Körperkontakt

Warum? Normal entwickelte Hunde steigern Konflikte schrittweise: zuerst Drohungen ohne Körperkontakt wie Fixieren oder Zähneblecken, dann Drohungen mit Körperkontakt und erst zuletzt Beschädigung. Fehlen diese Stufen, ist das ein Warnzeichen.Quelle

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Frage 30 · Single Choice

Warum sollten alle Familienmitglieder für den Hund dieselben Hörzeichen verwenden?

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Richtige Antwort: A — Weil der Hund nur einheitliche Signale zuverlässig lernen kann

Warum? Hunde lernen durch gleichbleibende Signale und Folgen. Verwendet jeder andere Wörter oder Regeln, wird der Hund unsicher und lernt langsamer. Erziehung und Ausbildung gehören zur Sachkundeprüfung (§ 3 Abs. 2 Nr. 4 NHundG).Quelle

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Frage 31 · Single Choice

Wer darf die Sachkundeprüfungen nach dem NHundG abnehmen?

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Richtige Antwort: A — Von einer Fachbehörde anerkannte Personen und Stellen

Warum? Die Sachkundeprüfungen werden von Personen und Stellen abgenommen, die eine Fachbehörde zu diesem Zweck anerkannt hat (§ 3 Abs. 3 NHundG). Eine Liste anerkannter Prüferinnen und Prüfer veröffentlicht das LAVES.Quelle

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Frage 32 · Single Choice

Sie wollen an einem sonnigen Sommertag kurz einkaufen. Was ist mit Ihrem Hund im Auto richtig?

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Richtige Antwort: D — Ihn nicht im Auto lassen, es heizt sich schnell gefährlich auf

Warum? Bleibt ein Hund ohne Aufsicht, muss für ausreichende Frischluft und angemessene Temperaturen gesorgt werden; ausdrücklich genannt sind Fahrzeuge, in denen die Temperatur schnell ansteigen kann (§ 8 Abs. 2 Nr. 3 TierSchHuV).Quelle

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Frage 33 · Single Choice

Welche Signale kündigen einen möglichen Biss häufig an?

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Richtige Antwort: C — Erstarren, Fixieren, Knurren und Zähneblecken

Warum? Vor einem Biss zeigen Hunde meist Drohsignale ohne Körperkontakt: Erstarren, Fixieren, Knurren, Zähneblecken. Wer diese Zeichen erkennt, kann rechtzeitig Abstand schaffen.Quelle

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Frage 34 · Single Choice

Ein junger Hund wirft sich vor einem älteren Hund auf den Rücken und zieht die Rute ein. Was bedeutet das meist?

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Richtige Antwort: C — Passive Unterwerfung, um den Konflikt zu beenden

Warum? Das Auf-den-Rücken-Rollen mit eingezogener Rute ist ein Ausdruck passiver Demut. Der Hund signalisiert damit, dass er keinen Streit will.Quelle

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Frage 35 · Single Choice

Ihr junger Hund zieht stark an der Leine. Welche Methode ist tierschutzgerecht und sinnvoll?

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Richtige Antwort: C — Bei straffer Leine stehen bleiben, bei lockerer weitergehen

Warum? Wenn Ziehen nicht zum Ziel führt, lockere Leine aber schon, lernt der Hund, an lockerer Leine zu gehen. Für den Hund schmerzhafte Mittel sind in der Erziehung verboten (§ 2 Abs. 5 TierSchHuV).Quelle

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Offizielle Quellen (2) · zuletzt geprüft am 18. Oktober 2026